Zur “Kultur” in linksradikalen Organisationen
Verfasst von entdinglichung am 4. April 2008
Die Umgangsformen innerhalb von Organisationen der radikalen Linken sind häufig nicht die allerbesten; auch eigene GenossInnen werden zuweilen als Objekte einer Sache und nicht als sich (selbst) emanzipierende Subjekte/Menschen angesehen und behandelt. Eine Folge hiervon ist, dass unsere Gruppen, Zusammenhänge, etc. zuweilen auf Aussenstehende nicht attraktiv sondern leider eher abschreckend wirken. Sicherlich sind “wir” auch nur Produkte einer krankmachenden und entsolidarisierenden kapitalistischen Gesellschaft und nicht in der Lage, ein richtiges Leben im Falschen zu leben; dennoch sollte aber auch in “unseren” Organisationen ein Vorschein von Befreiung, das Noch-Nicht lebbar sein. Zu dieser Problematik ein Hinweis auf drei neuere Texte aus der revolutionären Linken in den USA:
* Love in the Movement von “Isaac”, Solidarity (2008)
* On “Love in the Movement” von “JohnM”, Solidarity (2008)
* Loving in the Movement: Revolutionary Task or Unity Crusher? von “Claire Tran”, FRSO/OSCL (2007)


