Alles ist gut!
Verfasst von entdinglichung am Mai 16, 2008
Eine Pressemeldung von heute auf IDEA.de zu einer Publikation der Konrad-Adenauer-Stiftung (KAS) der CDU in welcher sich Norbert Berthold über die Folgen der “Globalisierung” äussert, enthält u.a. folgende Zitate:
“Gegen den Vorwurf, von der Globalisierung profitierten allein die reichen Länder, hat sich der Volkswirtschaftler Prof. Norbert Berthold (Würzburg), gewandt.
Vielmehr beschleunigten weltweit offenere Märkte den Aufholprozess dieser Staaten, schreibt er in der Zeitschrift der CDU-nahen Konrad-Adenauer-Stiftung (Sankt Augustin bei Bonn).
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„Länder, die ihre Märkte öffnen, wachsen schneller als Länder, die sich abschotten.“ Laut Berthold steckt die Globalisierung noch in den Kinderschuhen. Vor allem die Informations- und Kommunikationstechnologie sei eine „Wohlstandsmaschine“, die die Märkte öffne. Gleichwohl gebe es Gewinner und Verlierer. In den reichen Ländern gäben vor allem Verlierer den Ton an.
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Zur Globalisierung gebe es keine Alternative: „Die Chancen überwiegen die Risiken bei weitem. Davon hat Deutschland in den letzten Jahrzehnten profitiert.“ Berthold empfiehlt eine stärkere Rückbesinnung auf den frühren Wirtschaftsminister und Bundeskanzler Ludwig Erhard (1897-1977), den Vater der Sozialen Marktwirtschaft. Berthold: „Für ihn war der Markt an sich sozial, er braucht nicht erst sozial gemacht zu werden. Mehr Wettbewerb auf Arbeits-, Kapital- und Bildungsmärkten, nicht ausufernde Umverteilung, ist das Gebot der Stunde.““