Linke Papstversteher?
Verfasst von entdinglichung am 9. Juli 2009
Vielleicht wächst hier ja zusammen, was zusammengehört:
„Die Neuauflage eines Puritanismus, der sich als Vollzugshelfer längst den islamischen Mob ausgeguckt hat, manifestiert sich seit nunmehr drei Jahren im zunehmend hysterisch zelebrierten Kirchenkampf gegen den Bischof von Rom gerade dann, wenn der an die universale Vernunft oder die Humanisierung der Sexualität appelliert.“ (BaHamas)
„Benedikt hat ja nicht die politischen Absichten dieses Williamson rehabilitiert und ihm auch kein kirchliches Amt zurückgegeben. Er hat lediglich ihn und die Seinen wieder als einfache Mitglieder in der Kirche akzeptiert. Die Kirche aber ist per definitionem eine Gemeinschaft von Sündern – dort hat der Lügner und der Ehebrecher ebenso seinen Platz wie der Mörder und eben auch der Holocaust-Leugner. Würde die Kirche nur diejenigen zulassen, die Heilige sind, wäre sie keine Volkskirche mehr, sondern nur noch eine Sekte.
Sowohl die katholische Kirche wie der Islam werden in der gegenwärtigen Kampagne als archaisch, mittelalterlich und intolerant dargestellt – als tödliche Gefahr für Minderheiten (vgl. die Lesbe im Film, Juden in der Papst-Debatte).“ (Jürgen Elsässer)
„“Es ist begrüßenswert, dass sich der Papst zur globalen Finanzmarkt- und Wirtschaftskrise äußert. Es wurde Zeit, für eine klare Äußerung Benedikts über die Ursachen und mögliche Auswege aus der Krise“, so Bodo Ramelow zur heute veröffentlichten Sozialenzyklika des Papstes. Der religionspolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE weiter:“ (Bodo Ramelow)
