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1.) Seiten mit regelmässig aktualisierter Berichterstattung: Revolutionary Road (hier auch ein Update vom gestrigen Tage), News from the struggles in Iran (HOPI), Révolution en Iran, Rise of The Iranian People und LabourStart, gesammelte Videoberichte auf Red Eye.
2.) Drei neue Artikel zur Repression auf dem Blog von Ali Schirasi:
* Wer ist verantwortlich für die Toten, Folterungen und Vergewaltigungen im Iran?:
„Hossein Taeb ist Kommandeur der paramilitärischen Basiji-Milizen. Schon in früheren Jahren arbeitete er für den iranischen Geheimdienst, wurde aber unter Khatami aufgrund von Vergewaltigungsvorwürfen entlassen. Während der ersten Amtszeit von Ahmadinejad bekleidete er wieder Positionen beim Geheimdienst und wurde später Kommandant der Basiji.“
* Leichen im Kühlhaus: Iranische Staatsverbrechen:
„Wie Hanif Mazru‘i schreibt, hat sich eine Mutter an die Zeitung Norooz gewandt. Die Mutter hatte im Ewin-Gefängnis und an anderen Orten erfolglos nach ihrem verschwundenen Sohn gesucht. Aufgrund einflussreicher Kontakte wurde ihr erlaubt, in ein großes Kühlhaus (Sardkhane-ye Shahid Aminzade) im Stadtteil Eslamshahr im Süden Teherans zu gehen und dort nach ihrem Sohn zu suchen. Dieses Kühlhaus dient eigentlich der Lagerung von Fleisch und anderen Nahrungsmitteln. Als die Mutter am 19. Tir (10. Juli 2009) das Kühlhaus betrat, sah sie dort übereinander gestapelte Leichen. Ihren Sohn fand sie nicht darunter, der schaurige Anblick der Leichen ließ sie bewusstlos werden.“
* Sarollah – Die Gewalt hat eine Adresse:
„Der Pasdaran-Stützpunkt Sarollah (Thar-ollah) in Teheran spielt eine Schlüsselrolle für den Einsatz der Pasdaran in den Städten. Seine Aufgabe ist die militärische Kontrolle der Stadt Teheran. Der Befehlshaber dieses Stützpunkts ist de facto der Militärkommandant der Stadt Teheran. In den Pasdaran gibt es drei wichtige Kommandanten: den der Landstreitkräfte, den der Luftstreitkräfte und den der Marine. Einer dieser drei Kommandanten war stets zugleich auch der Kommandant des Stützpunkts Sarollah.“
3.) Révolution en Iran dokumentiert Berichte zu anonymen Gräbern, in welchen die Opfer der Repression der vergangenen Monate verscharrt worden sein sollen
4.) Berichte zur Repression und Widerstand in Minderheitenregionen:
* Continuous Violence in Kurdish Neighborhoods (Human Rights Activists in Iran)
„Following the struggles between military forces and the Kurdish militia, there were casualties from both sides.
On Wednesday 19th of August at 11:00 am in the morning, Tehran time, the revolutionary guards barricaded the Golian district which is in-between the cities of Marivan and Kamyaran, due to presence of the Kurdish opposition party (Koomaleh Zahmatkeshan Kurdistan).
The resulting struggles caused casualties and injuries on both sides, no information about the identities of the dead have been revealed. The military forces used heavy and semi heavy arms with no regard for the presence of civilians in the area, which resulted in injuries of many farmers and cattle owners in the area.
Due to unconfirmed reports, the Kurdish militia corpses have been transferred to city of Sanandaj, government medical facility and bodies identified. Other reports indicated that the corpses were transferred to a military location in the vicinity of city of Sanandaj.“
* The Arrest of Two Political Activists in Ahvaz (Human Rights Activists in Iran)
„Reports indicate that on August 17, 2009, Intelligence Agents detained Pejman Rahimi and Mohammad Esmail Vandi, two political activists in Ahvaz, and transferred them to an undisclosed location.
It is noteworthy that after the arrests, despite diligent follow-up by the families, no further information is available regarding the fate of the two activists.“
* Iranian security service arrested 80 years old Arab Ahwazi man (Iranian Minorities’ Human Rights Organisation)
„80 years old Ahwazi Arab man Saied Jasim Alboshoka alongside his nephew Nasser Alboshoka 57 years old was arrested in city of Ramshir (Khalafia) by security service in south west of Iran in Al-Ahwaz.
This is not a first time Iranian government arresting elderly Ahwazi Arabs.
They released after 15 days on bill. They were arrested in 2005 during intifada demonstration in Ahwaz. They also killed Saied Sultan Alboshoka- grandson of Saied Jasim Alboshoka in 2006.
They threat them that rest of your family in Europe should return back to Iran.“
5.) Revolutionary Road dokumentiert einen Bericht des Sohnes eines 1982 vom Regime ermordeten politischen Gefangenen
6.) Ein Statement des Iranisch-Deutschen Frauenvereins Köln:
In Erinnerung an all Diejenigen, die für eine gleichberechtigte Welt gestorben sind.
In Erinnerung an all Diejenigen, die für eine gleichberechtigte Welt gestorben sind. In Erinnerung an alle Iranerinnen, die hartnäckig geblieben sind, nicht nachgegeben haben, „Nein“ Gesagt und für die Änderung gekämpft haben.
Alle Nachrichten von Iran bezeugen die aktive Beteiligung der Frauen in den ersten Reihen im Kampf für die Gerechtigkeit. So eine Beteiligung von unterschiedlichen Generationen kann nicht in ein paar Wochen zustande gekommen sein, sondern benötigt eine lange Zeit der Vorbereitungen. Diese haben schon nach der Übernahme der Regierung durch die islamischen Fundamentalisten 79/80 begonnen. Die die Revolution 79/80 im Iran verfolgt oder wie wir paar Mitglieder des Iranischen Frauenverein selbst miterlebt haben, wissen das schon die ersten Gesetze die geändert worden waren die Frauen trafen. Und nach und nach mit der Befestigung der neuen Herrschaft ein System der Geschlechtsapartheid gegen die Frauen gebildet wurde. Erste Warnsignale gegen das System wurden daher auch von den Frauen geäußert. Im ersten Monat nach Revolution, am 8.März, war die große Demo der Frauen, die für die Gerechtigkeit auf die Strasse gingen und mit Parolen wie „wir haben nicht revoltiert um zurück zu gehen“ die Gesellschaft gegen die neue fundamentalistische Strömung gewarnt haben. Diese Signale sind in die Sande verlaufen. Die neue unbekannte Macht war mit vielen Versprechungen auf dem Vormarsch und die linken Gegner unterschätzen das Potenzial und die Wichtigkeit der Frauenrechte. Das teilen der Gesellschaft durch eine Mauer der Geschlechtsapartheid, das verwehren der Möglichkeiten und Entwicklungen der Frauen im Gesellschaftlichen System, die Antifrauen Gesetzte auf Grundlage der rückständigsten Ideen der Gesellschaft, Werbung und Verbreitung dieser Ideen und parallele Zerschlagung der Freiheits liebenden Frauen als Kollaborateure des Westens oder kommunistische Atheisten war die Folge. Zwangsverschleierung mit Parolen wie „Verschleierung oder Zerschlagung“, das gießen von Säure auf die Gesichter und das tackern der Kopftücher mit Nadeln auf den Köpfen der sich verweigernden Jungen Frauen sollte die Durchsetzung dieses System ermöglichen. Aber die Frauen im Iran haben gezeigt, dass sie immer noch gegen Diskriminierung und Unterdrückung aufrecht stehen.

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