Mensch kam sich damals schon sehr subversiv vor, nachdem mensch jenen Aufkleber im Infoladen erworben hatte und diesen danach an der eigenen Zimmertür (innen natürlich!) befestigte:
2.) Mansour Osanloo, der inhaftierte ehemalige Vorsitzende der Gewerkschaft der Beschäftigten der Vahed-Busgesellschaft wurde einem Bericht des Network of Iranian Labor Unions (NILU) zufolge in den Isolationstrakt des Gohardasht-Knastes in Tehran verschleppt:
„Based on reports obtained by the group Human Rights and Democracy Activists of Iran, Mansour Osanloo, the famed leader of the Tehran bus drivers union, has been transferred to the solitary ward no.1 in Gohardasht prison, also known as the “doghouse”.
On Tuesday, February 9, Osanloo and another jailed prisoner, Afshin Baymani, have been called in by the ward security at Karaj Gohardasht prison where he had been jailed and interrogated for extended periods of time. After threatening them with further pressures, they were then transferred to the solitary cells in hall 2 of ward number1.
These cells are notorious for having the most appalling conditions in the entire prison. Those in detention are physically abused and denied visitor rights. The political prisoners and the regular inmates suffer from all manner of mistreatments from poor sanitary services to denial of medical care and medicine to lack of blankets to paucity of food rations.
The medieval-like conditions dominating in these wards have in the past caused frequent protests by inmates including three full prison takeovers by the prisoners.
February 15 has been designated as the global day of solidarity with Mansour Osanloo. The abhorrent treatment of a trade union leader in such conditions is truly unpardonable.“
3.) Nachfolgend dokumentiert ein Aufruf iranischer Feministinnen, gefunden auf Gender Equality for Iran zum internationalen Frauentag am 8. März:
„Aufruf zur Solidarität mit iranischen Frauen
Für die Beendigung der Gewalt und Unterdrückung im Iran rufen wir alle Frauen, Frauenorganisationen und – Netzwerke zur aktiven Solidarität mit iranischen Frauen auf. Wir bitten mit Nachdruck anlässlich des 8. März, des Internationalen Frauentages, Protestaktionen unter dem Motto „Freiheit und Gleichberechtigung der Geschlechter im Iran“ zu organisieren.
Die iranische Frauenbewegung kämpft seit über 30 Jahren für Freiheit und Gleichberechtigung. Geschlechter Diskriminierung ist eng mit Unterdrückung der Klassen, ethnische, religiöse und politischen Minderheiten verbunden. Daher spielt der gewaltfreie Widerstand der Frauen und Männer, die sich für die Gleichberechtigung der Geschlechter in rechtlichen, politischen, wirtschaftlichen und kulturellen Bereichen einsetzen, in der Entwicklung der Demokratie im Iran eine große Rolle. Die Frauen im Iran kämpfen seit mehr als 30 Jahren eigenständig oder organisiert in verschiedenen Kampagnen für ihre Rechte. Sie sind in ihrem Kampf ständig mit Drohung, Einschüchterung und Haft konfrontiert gewesen. Derzeit sind viele Aktivistinnen in den Gefängnissen inhaftiert.
Acht Monate nach den gefälschten Präsidentschaftswahlen im Iran und den daraus resultierende Unruhen wird der Wiederstand der Bevölkerung brutaler den jäh unterdrückt. Die physische und psychische Unterdrückung wie Haft, Folter, sexuelle Misshandlung und auch lange Haftstrafen und Hinrichtungen haben stark zu genommen. Zurzeit befinden sich viele der aktiven Frauen aus verschiedenen Widerstandsbewegungen wie die Frauenorganisationen, Grüne -Bewegung, Studenten -Bewegung, Arbeiter-Bewegung in Haft und mit jedem Tag wird die Liste der Verhafteten länger. Neben der Verhaftung von Aktivistinnen werden verstärkt diskriminierende Gesetzte, wie die Gesetz „zum Schutz der Familie“, im iranischen Parlament mit großer Hastigkeit erweitert und verabschiedet.
So erleben wir 30 Jahre nach CEDAW (Übereinkommen zur Beseitigung jeder Form von Diskriminierung der Frau), das allerdings vom Iran nicht unterzeichnet wurde, zurückblickend 30 Jahre Diskriminierung der Frauen im Namen der Gesetze der Scharia im Iran. Fünfzehn Jahre nach der vierten Weltfrauenkonferenz in Peking, an der auch der Iran teilnahm, mit der Verabschiedung der PEKINGER AKTIONSPLATTFORM, hat die iranische Regierung in keinen Punkt dieses Abkommens ihre Pflichten erfüllt.
In diesen schweren Zeiten zeigt sich die internationale Frauenbewegung solidarisch mit den iranischen Schwestern, in dem sie weitgehend die demokratische Bewegung im Iran unterstützt. Seit vielen Jahren sprechen die Kämpfer/innen für bürgerliche Rechte im Iran mit der eigene Bevölkerung und mit den Menschen in aller Welt. Sie rufen jetzt alle Verteidiger der Freiheit und Gleichheit in der ganzen Welt zu Solidarität auf.
Im Namen der Gerechtigkeit und Freiheit rufen wir alle Frauenorganisationen, Frauenrechtlerinnen und Frauennetzwerke zur Solidarität mit den iranischen Frauen und der Bürgerrechtsbewegung auf.
Wir bitten alle Verteidiger der Frauenrechte, die internationalen Frauenorganisationen und Feministinnen im März 2010 Aktionen zu organisieren für die Beendigung der Gewalt und Freilassung aller politischen Häftlinge im Iran und die Unterstützung der Frauenbewegung in diesem Land unter dem Motto „Freiheit und Gleichberechtigung der Geschlechter im Iran“„
„Insbesondere die Kriegsverbrechen auf dem Balkan und in Afrika kommen im allgemeinen Geschichtsbewusstsein kaum vor, was verschiedene Gründe hat. Zum einen hat es eine juristische Aufarbeitung nicht mal ansatzweise gegeben. Denn im Juli 1943, angesichts des Vorrückens der Amerikaner aufs italienische Festland, hatte der Große Faschistische Rat Mussolini abgesetzt und das Bündnis mit Deutschland beendet. Die US-Regierung hielt es daher für inopportun, die überlaufende Armeeführung vor Gericht zu stellen, und verzichtete auf Planungen für einen Prozess wie in Nürnberg oder Tokio. So ist kein einziger Kriegsverbrecher je bestraft oder ausgeliefert worden. Später wurde das Thema erfolgreich von der Regierung aus den Medien herausgehalten. Beispielhaft sei die BBC-Produktion „Fascist Legacy“ 1989 erwähnt, die umfangreichste TV-Dokumentation über Mussolinis Kriegsverbrechen. Sie wurde zunächst vom italienischen Staatsfernsehen RAI erworben und synchronisiert, am Ende aber nie ausgestrahlt. Sogar ein Hollywood-Film wie „Der Wüstenlöwe“ (1981), in dem Anthony Quinn einen Anführer des lybischen Widerstands gegen den italienischen Kolonialismus spielt, konnte verboten werden, da er die Ehre der Streitkräfte beleidige. Kritische Historiker, die zu dem Thema gearbeitet haben, gab es zwar, aber sie galten in den Medien weithin als Nestbeschmutzer.“
2.) Mehr aus der Welt des verschwörungsideologischen Irrsinns: Reflexionberichtet über Werner Altnickel und dessen Vorträge bei der Volkshochschule Oldenburg zum Thema „Wettermanipulationen durch die „Chemtrails““
„Außerdem behauptet Altnickel, dass der Reaktor-Unfall in Tschernobyl, kein normaler Reaktorunfall gewesen sei. Wenn mensch Altnickel glaubt sind es die USA gewesen, die ein Erdbeben im eigenen Land verhindern wollten:“
Nachtrag: Regentied merkt an, dass Werner Altnickel offenbar auch Kontakte in die Naziszene, so zum inzwischen verbotenen Collegium Humanum pflegt
3.) Ebenso durchgeknallt: Der US-Fundamentalist Hal Lindsey, über den Talk To Action zu berichten weiss:
„On Saturday Hal Lindsey caught us up on our history lessons. He reminded us that after Pearl Harbor in 1941, the government set up detention camps for American Japanese citizens. Lindsey politely excused imself, then insinuated we ought to consider doing the same things with the followers of Islam in the nation. He reminded us that in the attack on Pearl Harbor, Japan targeted military settlements. In 9/11, the terrorists attacked citizens, thus they were committing an even graver assault on America.
…
He has stated that Obama wants to make Islam the official religion of the country. Hal went on to condemn our government for not using torture, although he stopoped short of using the word. He blamed a „liberal government“ for closing the prison that housed these terrorists.
Lindsey stated that our President „extols the virtues of Islam“. Hal warned the country that what is taking place in England is a rebellion of citizens against a Muslim takeover of the country.“
Labour Party Pakistan starts Inkaar Tehreek (No Movement): People of Lahore not to pay the new bus fares
Despite heavy raining, LPP activists gathered in front of a private bus stand at Railway Station Lahore area to protest the recent raise in Lahore bus fares. They appealed to the people of Lahore not to pay the revised bus fares. They demanded an immediate withdrawal of the increased oil prices. Many travelers joined the very live demonstration and agreed with the demand.
Addressing here at a press conference, Farooq Tariq spokesperson Labour Party Pakistan announced the beginning of Inkaar Tehreek (no movement). He said that the decision to increase minimum bus fare from Rupees 10 to Rs. 13 was unilaterally taken by the representatives of the bus companies and the Punjab government. Most of the private bus companies’ owners belong to Muslim League Nawaz and the PMLN is ruling Punjab. There was no representative of the ordinary citizens of “Lahorites” to defend their case.
Farooq Tariq said that this accord is not accepted by us and we will do our best to fail it. He said Labour Party Pakistan activists will travel by bus will not pay the new fares and they will not allow anyone to disembark them. They will only pay the fare that was agreed before 6 February 2010. Farooq Tariq appealed to Lahorites to rise up and say “no” to new bus fares. He said we can take on the government successfully; the government has acted under the unnecessary pressures of the transporters and bus companies.
Farooq Tariq said that the minimum fare in Karachi, Rawalpindi, Faisalabad and Multan are Rupees 10. Why Lahorites has to pay Rupees 13? This will not go on and this unjust fare rise will be met by our resistance at every bus in Lahore, he declared. Farooq Tariq said that future course of action will be announced after a meeting on Wednesday.
Wie kaum eine andere Person kann Jürgen Elsässer als idealtypische Gestalt der B- und C-Politprominenz des postmodernen Zeitalters angesehen werden, es stellt sich daher die Frage, wo der „schöne Jürgen“ (der schon mehr und abruptere Linienschwenks als die Komintern der Stalinära hinter sich hat) in fünf Jahren gelandet sein wird, hier einige Vorschläge:
Aus gegebenem Anlass: Resolution zur Abschlußkundgebung am 13. Februar in Köln, (pdf-Datei, 286 kb) ein Flugblatt der OIPFG-nahen Gruppe Iranischen Studentenorganisation – Sympathisanten der Guerillaorganisation der Volksfedayin Iran in der Bundesrepublik Deutschland und Westberlin von 1981:
API Deutschland offener Brief & Protest in Hamburg
Offener Brief an die Veranstalter der Iran-Konferenz
Vor 11 Jahren haben wir gegen die Veranstaltung der ‚Heinrich Böll Stiftung’, in der zahlreiche Vertreter der islamischen Regierung unter dem Vorwand des ‚Kulturaustausches’ im ‚Haus der Kulturen der Welt’ in Berlin eingeladen waren, protestiert.
Diese Konferenz, welche später sowohl in Deutschland als auch im Iran als Berlin-Konferenz berühmt wurde, hat nach zwei Tagen Protest durch hunderte von Demonstranten in und außerhalb der Konferenz eine Niederlage erlitten.
Heute ist die Welt Zeuge einer Revolution im Iran für Freiheit und Menschlichkeit, die vor 8 Monaten begonnen hat. Die Welt hat gesehen, dass die Menschen im Iran dieses Regime, welches Schuld an der Ermordung von Tausenden von Menschen hat, nicht mehr dulden.
Sie wollen in Hamburg am 11.02.2010, am Jahrestag der Revolution von 1979 gegen das Shah-Regime, eine Iran-Konferenz im Hotel Atlantic-Kempinski veranstalten.
Tausende von Menschen im Iran wurden mehr als 30 Jahre in Gefängnissen in der schlimmsten Art und Weise gefoltert, vergewaltigt, gesteinigt und hingerichtet.
Die von Ihnen geplante Iran-Konferenz ist ein Treffen von prominenten Befürwortern und Schönrednern dieser Barbarei, sowie von Mittätern dieses Verbrechens gegen die Menschheit.
Sie haben unter anderem als einer der Referenten in dieser Veranstaltung Ali Reza Sheikh Attar, den Botschafter der islamischen Regierung eingeladen.
Ali Reza Scheikh Attar ist ein Mittäter bei Massakern und der Ermordung von hunderten von Menschen im Iran in den 80er Jahren, genauso wie Mahmud Ahmadinejad. Er gehört als Mörder und Verbrecher auf eine Anklagebank und nicht zur einer ‚Podiums Diskussion’ in einem Hotel.
Diese Konferenz findet in einer Zeit statt, in der die Menschen im Iran ihrem Leben dafür geben, um das diktatorische und barbarische islamische Regime los zu werden.
Nachdem die geplanten Feierlichkeiten der islamischen Regierung in Maritim Hotel Berlin wegen massiven Drucks der Öffentlichkeit abgesagt wurde, versuchen Sie nun mit so genannten ‚Orient-Experten’ auf dem Podium, der islamischen Regierung aus der Peitsche zu helfen.
Es ist aber zu spät! Machen Sie Ihre Augen und Ohren auf. Ihre Zeit ist vorbei.
Das islamische Regime ist nicht mehr in der Lage, sich zu retten, und Sie werden ihm auch nicht mehr helfen können. Millionen von Menschen im Iran haben laut und deutlich gesagt, dass sie diese verhasste Regierung nicht mehr länger ertragen wollen.
Das ist eine Schande und eine Verachtung des Willens der Menschen im Iran.
Das ist eine Missachtung der Menschlichkeit.
Wir verurteilen diese Veranstaltung aufs Schärfste und kündigen an, dass wir den Vertretern und Zuarbeitern des islamischen Regimes keine Gelegenheit geben werden, im Ausland das vergossene Blut der Menschen im Iran für die Freiheit mit Füßen zu treten.
Sagen Sie diese Veranstaltung ab, und ziehen Sie sich als Respekt vor den Menschen im Iran und auch in Deutschland zurück.
Wir rufen gleichzeitig alle freiheitsliebenden Menschen und Organisationen auf, sich der Protestkundgebung am 11.02.2010 um 17 Uhr vor dem Hamburger Atlantic-Kempinski Hotel anzuschließen.
Auslandsorganisation der Arbeiterkommunistischen Partei Irans – Deutschland