Entdinglichung

… alle Verhältnisse umzuwerfen, in denen der Mensch ein erniedrigtes, ein geknechtetes, ein verlassenes, ein verächtliches Wesen ist … (Marx)

Archiv für November 2010

Abraham Serfaty (1926-2010)

Geschrieben von entdinglichung am 22. November 2010

Abraham Serfaty, eine legendäre Figur der linksradikalen Opposition in Marokko, Mitbegründer der revolutionären Organisation Ila al-Amam und Verteidiger des Rechtes der Westsahara auf Unabhängigkeit (was ihn und Ila al-Amam von der Mehrheit der marokkanischen Linken unterschied und wofür er von 1974 bis 1990 im Knast litt) starb am 18. November im Alter von 84 Jahren Marrakesch:

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Demo am 26. November: Solidarität mit dem Hotel am Kalkberg (HaK) in Bad Segeberg!

Geschrieben von entdinglichung am 22. November 2010

Quelle des nachfolgend dokumentierten Aufrufes: Webseite des HaK

Kommt zur HaK-Demo am 26. November nach Bad Segeberg! Freiräume erkämpfen und verteidigen!

Kein Alternativgebäude, keine Vertragsverlängerung!

Die Stadt Bad Segeberg bleibt ihrer Linie treu. So wie es im Moment aussieht besteht keine Bereitschaft mit uns ernsthaft über eine Verlängerung des Nutzungsvertrages für das jetzige Gebäude zu verhandeln. Ein Alternativgebäude konnte bisher nicht gefunden werden.

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Musik zum Sonntag … The Skatalites

Geschrieben von entdinglichung am 21. November 2010

Guns of Navarone

Rockford Rock

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Kein Frieden mit Staat, Nation und ihren Nazis – Demo in Ratzeburg am 27.11. 2010

Geschrieben von entdinglichung am 20. November 2010

Quelle des nachfolgend dokumentierten Aufrufes: Webseite der Antifa Herzogtum Lauenburg (AHL)

In Ratzeburg gibt es seit einiger Zeit ein erhebliches Nazi-Problem. Organisierte FaschistInnen bezogen im Februar 2010 gemeinsam ein neues Haus in der Ratzeburger Innenstadt, welches sowohl als Wohnhaus, wie auch als Veranstaltungsort für interne Feiern und Treffen genutzt wird. Gleichzeitig wird die Inselstadt als „National befreite Zone“ deklariert, welche die Nazis immer wieder versuchen durchzusetzen. Dies bedeutet körperliche Gewalt, Hetzjagden und sogar Morddrohungen gegen vermeintlich linke oder alternative Jugendliche und Menschen mit Migrationshintergrund. Diese Zustände werden von bürgerlicher Seite zwar problematisiert, jedoch nicht ausreichen angegangen.

Die Nazis

Vor etwa 2 Jahren begannen sich Nazis im Kreis Herzogtum Lauenburg neu zu formieren. Waren es in der Vergangenheit „lediglich“ die üblichen Sauf-Nazi-Skins, die unter Jugendlichen hin und wieder für Unruhe sorgten, ist es nun die Gruppierung „Nationale Offensive Herzogtum Lauenburg“(NOL), welche gleichzeitig auch unter dem Namen „Naso-LB“ auftritt. Im Gegensatz zu Früher, beschränken sich diese Nazis nicht nur auf Körperverletzungen und Drohungen gegenüber den ihrem Feindbild entsprechenden Jugendlichen, sondern versuchen auch, politische Inhalte zu propagieren und offen für den Nationalsozialismus zu werben.

Die NOL-Schmierereien und -Aufkleber sind zwar fast im ganzen Kreis zu finden, jedoch konzentrieren sich die Hauptaktivitäten auf Ratzeburg. Hier, in der Langenbrücker Straße 17, befindet sich das inoffizielle Zentrum der Nazis. Das Haus wird ausschließlich von aktiven Nazis bewohnt und dient als eine Art Rekrutierungsstelle. Der Vermieter des Hauses, Tim Schäper aus Utecht (Kreis Nordwest-Mecklenburg), wohnt seelenruhig in seiner Doppelhaushälfte auf der anderen Seite des Ratzeburger Sees. Schäper weiß genau, was los ist in Ratzeburg, jedoch interessiert ihn nur die pünktlich gezahlte Miete – die Angst und die Gewalt erfährt er schließlich nicht. Er stellt den Nazis jedoch mit seinem Haus die Struktur zur Verfügung und trägt somit wesentlich zu einer vernetzten und verfestigten Nazi-Szene bei. Er ist entsprechend verantwortlich für die Zunahme rechter Aktivitäten im gesamten Kreis Herzogtum Lauenburg.

Staat, Nation und brennende Häuser

Wenn es um die Problematik mit extrem rechten Einstellungen geht, wird von „verwirrten Jugendlichen“ gesprochen, von „Straftätern“ und „Rechtsextremisten“, doch sind diese Begriffe keinesfalls ausreichend um die Problematik zu beleuchten. Tatsache ist: Nazis entstehen nicht im luftleeren Raum, sondern aus der Mitte unserer Gesellschaft und sind keine „betrunkene Rüpelbande“, die zufällig eine besonders nationale Phase ihrer Jugendrebellion durchleben.

Wir alle leben in einem demokratischen Staat. Schule, Medien, Politik und Wirtschaft vermitteln jeder und jedem, dass diese Form der gesellschaftlichen Organisierung die beste sei, da in dieser Gesellschaft jeder und jede die Chance erhält, ein gutes Leben in scheinbarer „Freiheit und Gleichheit“ zu führen. Trotzdem gibt es Menschen, die andere Menschen wegen ihrer Hautfarbe, Herkunft oder einer anderen vermeintlichen „Andersartigkeit“, z.B. Homosexualität, ablehnen und diesen ihr Existenzrecht sowohl in diesem Staat, als auch generell, absprechen und dies auch praktisch umsetzen. Warum wiederholen sich solche Geschehnisse wie das „Anzünden von Ausländern“ in einer gesellschaftlichen Ordnung, die von sich selbst behauptet, den Menschen größtmögliche Freiheit und größtmöglichen materiellen Wohlstand zu garantieren?

Der Staat ist ein Machtkonstrukt, welches auf Gewalt beruht, und die Demokratie, als seine politisch-gesellschaftliche Form, sichert die Herrschaft des Kapitalismus. Die Demokratie ist also die politische Verkörperung eines ewigen Interessenkonfliktes zwischen gesellschaftlichen AkteurInnen, bei denen meistens diejenigen verlieren, die keine ökonomische Macht besitzen. Gewinner hingegen sind die, die die Produktionsmittel besitzen z.B. Fabriken und Maschinen sowie die BesitzerInnen von Finanzkapital, also Banken und Kreditinstitute etc. Für das reale Leben jeder und jedes einzelnen von uns bedeutet dies, als ArbeitnehmerInnen, den Zwang, seine Arbeitskraft zu verkaufen oder als UnternehmerInnen den Gesetzen und Zwängen des Marktes unterworfen zu sein. Dieses gesellschaftliche Verhältnis sorgt dafür, dass sich alle in einem ständigen Konkurrenzkampf um Arbeitsplätze bzw. höhere Gewinne befinden. Den meisten Menschen in unserem Staat ist nicht klar, dass dieses System automatisch Armut und sozioökonomische Unsicherheiten mit sich bringt. Der Wunsch eines jeden Staatsbürgers nach einem guten Leben und materieller Sicherheit, kann vom Staat und seiner kapitalistischen Ökonomie nicht erfüllt werden.

Die Enttäuschung über den vermeintlich schwachen Staat, der nicht die Bedürfnisse nach materiellem Wohlstand der Menschen erfüllt, führt dazu, dass sich viele Bürger einen Staat wünschen, der jedem deutschen Bürger soziale und ökonomische Sicherheit garantiert. Als Verursacher der vorherrschenden Zustände, wird aber oft nicht der Kapitalismus als Problem angeführt, sondern z.B. MigrantInnen, die den deutschen Arbeitsmarkt belasten würden, sowie ausländische Investoren oder ins Ausland abwandernde Unternehmen, die die deutschen ArbeitnehmerInnen „im Stich lassen“ würden. Dass Lohnsenkungen und Produktionsverlagerungen in Deutschland zu Armut und Arbeitslosigkeit, sowie zu Ausbeutung in Schwellen-Ländern führen, ist weder ungewöhnlich, noch ein Fehlverhalten der Unternehmen. Diese befolgen lediglich die Regeln der Marktwirtschaft, also des Kapitalismus. Große Teile der hiesigen Bevölkerung scheinen diese zwangsläufigen Erscheinungen durch den Kapitalismus als Fehler des Staates zu sehen. So entsteht der Wunsch nach einem Staat, der die Interessen zu Gunsten aller Deutschen – MigrantInnen werden hier natürlich ausgeschlossen – besser durchsetzen soll. Dieser „durchgreifende“ Staat soll dann die Deutschen vor den Begleiterscheinungen des Kapitalismus schützen, das Wirtschaftssystem als solches soll im besten Falle reformiert werden. Dies ist ein gefährlicher Trugschluss. Der Schritt zur Favorisierung eines faschistischen oder „nationalsozialistischen“ Staates ist, bei einer solchen Denkweise nicht mehr weit. Viele Menschen verfallen der Illusion, dass wenn die Nation, als Kollektiv der Deutschen, an erster Stelle von politischem Handeln steht, sich das Leben für sie, verbessert.

Was geschieht, wenn der Wunsch nach einem starken Deutschland in den Köpfen der Menschen zur Passion wird, sieht man exemplarisch an den Geschehnissen der 90er Jahre. In der Nacht zum 23.11.1992 steckten Nazis in Mölln zwei Häuser in Brand. Bei dem Brand in der Mühlenstraße starben die 51-jährige Bahide Arslan, die zehnjährige Yeliz und die 14-jährige Ayse Yilmaz, weitere Menschen wurden verletzt. Begleitet wurden die rassistischen Brandanschläge der 90er von einer „Das Boot ist voll“-Hetze im Bundestag und der entsprechenden faktischen Abschaffung des Asylrechts durch CDU, FDP und SPD.

Die geistigen Brandstifter sind weiterhin vorhanden, ob es nun ein Thilo Sarrazin ist, mit seinen rassistischen und antisemitischen Hirngespinsten, oder ob es die Nazis im Haus um die Ecke sind, die „NS jetzt, Naso-Lb und AN’s“ an Häuserwände sprühen. Genährt von der Hetze aus vermeintlicher Prominenz und Politik können sich auch die Ratzeburger Nazis mit ihren Positionen bei zumindest einem Teil der Bevölkerung der Zustimmung sicher sein.

Auf die Straße!

Es ist Zeit, den gesellschaftlichen Verhältnissen den Kampf anzusagen, damit die faschistische Bedrohung endlich ein Ende hat und die Herrschaft des Kapitalismus nicht länger die Menschen zu einem Leben in Unsicherheit und Armut zwingt. Wir sind es den Opfern des Faschismus schuldig, Nazis zu bekämpfen und ihnen die politischen, sozialen und strukturellen Grundlagen zu entziehen und dafür zu sorgen, dass es allen Menschen möglich wird, ein zufrieden stellendes Leben zu führen – überall!

Kommt deshalb am 27.11.2010 nach Ratzeburg und macht deutlich, dass Deutschland und seine Nazis höchstens mit unserer Gegenwehr rechnen können, nicht aber mit unserer Zustimmung zu Klassengesellschaft, Staat und Nation!

DEMO | 27.11.2010 | Ratzeburg | 14 Uhr | Bahnhof

Treffpunkt für die Anreise aus Hamburg: 12:00 Uhr Hauptbahnhof, Reisecenter

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Freispruch für Prügelbullen

Geschrieben von entdinglichung am 19. November 2010

Wie die BBC berichtet, fand das Gericht in Oxford im Revisionsverfahren keine Belege, dass der Bulle Mark Andrews einer Frau Verletzungen zugefügt hat:

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Weekly Worker Nr. 842, 18. November 2010

Geschrieben von entdinglichung am 19. November 2010

der aktuelle Weekly Worker der CPGB, u.a. mit lesenswerten Artikeln zur Studidemo vom letzten Mittwoch und den weiteren Perspektiven und zum letzten (!?) RESPECT-“Kongress“, als pdf-Datei hier

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USB satanistisch & Bluetooth christlich?

Geschrieben von entdinglichung am 18. November 2010

Zumindest meint das laut Guardian die Kirche Paz do Senhor Amado in Brasilien:

The evangelical cult „Paz do Senhor Amado“ („Peace of the beloved Lord“) in the interior of Brazil forbids its followers to use any USB technology by contending that it uses a symbol that shows sympathy for the devil.

According to its founder, the „Apostle“ Welder Saldanha says that this is just another symbol of Satan, which is always present in all Christian homes.

„The symbol of that name (a name which he doesn’t even like to pronounce) is a trident, which is used to torture souls that go to hell. Use only a symbol of those shows that all users of that vile technology are actually worshipers of Satan“ – explains the“ Apostle“.

Measures were taken so that all the USB connections of his followers were exchanged for common connections and even the Bluetooth (sic), which according to Saldanha Welder is permitted, for „Blue was the color of the eyes of our savior Jesus Christ“.

Einen blauäugigen Jesus hatten vor rund 80 Jahren auch schon andere propagiert, die ideologisch vergleichbaren Vollpfosten der Christian Party UK setzten sich bei den Unterhauswahlen 2009 hingegen (neben der Anhebung der zulässigen Höchstgeschwindigkeit auf Autobahnen auf 90 mph/145 km/h) für den Erhalt der britischen Trident-Atomwaffen ein.

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Neues aus den Archiven der radikalen (und nicht so radikalen) Linken

Geschrieben von entdinglichung am 18. November 2010

ältere Archiv-Updates und Hinweise zu weiteren linken Archivalien unter „Sozialistika“ und im Download-Archiv, die GoG Bochum erinnert an den kürzlich verstorbenen Gewerkschaftsaktivisten Andres Martin gomez, Nick Heath auf LibCom an Svirid Dementiyovich Kotsur (1890-1920) und die Sowjetrepublik Chyhyryn und Poumista an Victor Jara, aus gegebenem Anlass reproduziert Socialist Unity ein Titelblatt aus dem Socialist Worker von 1981:

Syndikalismus in Berlin:

* Max Baginski: Was will der Syndikalismus? Lebendige, keine toten Gewerkschaften (1920)

La Bataille Socialiste:

* Le groupe Que faire ?: nouveaux documents (1935-1939)
* Défense d’un instituteur devant la commission displinaire pour n’avoir pas fait l’ “Appel des Morts” (1924)
* Wladimir Iljitsch Lenin: Conseils d’un absent sur l’insurrection (1917)
* Socialist Party of Great Britain (SPGB): Manifeste d’introduction du Parti Socialiste de Grande-Bretagne (1977)
* Démocratie socialiste: Liberté ou capitalisme ? (2008)
* Démocratie socialiste: Manifester… jusqu’à quand ? (2008)
* Adam Buick: PCF and the Dictatorship of the proletariat (1976)
* William Morris: Où en sommes-nous ? (1890)
* Wladimir Iljitsch Lenin: Lettres à Chliapnikov (1915)

Marxists Internet Archive (MIA):

* MN Roy: Letter to Henk Sneevliet (1926)
* Karl Marx: Carta a Ludwig Kugelmann (em Hannover) (1875)
* Karl Marx: Kritiek op het programma van Gotha (1868)
* Rosa Luxemburg: Loonarbeid (1909)
* Rosa Luxemburg: Lettre à Konrad Haenisch (1909)
* Rosa Luxemburg: Lettre à Wilhelm Dittman (1911)
* Rosa Luxemburg: De tendensen van de kapitalistische economie (1911)
* August Thalheimer: Enhetsfront ”underifrån” och ”ovanifrån” (1930)
* Ernest Mandel: 先锋党(1983)
* Paul Mattick: Aspects of Revolt (1961)
* Hal Draper: Israels arabische Minderheit: Der Beginn einer Tragödie (1956)
* Tony Cliff: Trotskismo después de Trotski (1999)
* The Guardian: 500 attend busing forum in N.Y. (1974)
* Revolution: Iranian Communist Hits OL (1974)
* Communist League (CL): The Negro Nation–Colony of USNA Imperialism (1974)
* Communist League (CL): Regional Autonomy for the Southwest (1974)
* Chris Harman: El retorno del monstruo (1994)
* Chris Harman: La locura del mercado (1995)
* Chris Harman: Mayo del 68: Cuando otro mundo fue posible (1998)
* Chris Harman: Argentina: Rebelión en el filo de la crisis mundial (2002)

Materialien zur Analyse von Opposition (MAO):

* Kommunistischer Arbeiterbund Deutschlands (KABD) – Ehemalige: ‘Beiträge zur Diskussion’ (BzD) (ergänzt)
* Bochum: Kabelwerke Reinshagen

LibCom:

* Philippe Bourrinet: The „Bordigist“ Current (1919-1999): Italy, France, Belgium (1999)
* Paul Delesalle: Emile Pouget’s Life As An Activist (19312)
* Petr Kropotkin: Syndicalism and Anarchism (1908)

The Cedar Lounge Revolution:

* People’s Democracy (PD): Prisoners of Partition – H-Block/Armagh (1980/1981)

Centro de Documentación de los Movimientos Armados (CeDeMA):

* Ejército Rebelde: Carta de Fidel Castro a capitán del Ejército (1958)
* Frente Farabundo Martí para la Liberación Nacional (FMLN): Orientaciones de la Comandancia General del FMLN (1989)
* Frente Farabundo Martí para la Liberación Nacional (FMLN): Comunicado de la Comandancia General del FMLN (1989)

Europe Solidaire Sans Frontières (ESSF):

* Batrice Delvaux: Déclarer la guerre à la dette (1991)
* Eric Toussaint/Philippe Regnier: Sur la journée d’action « Onze heures contre le néolibéralisme, pour l’humanité » (1997)
* Appel de la Bastille pour l’annulation de la dette du Tiers Monde (1989)

Workers’ Liberty:

* Joan Trevor: I love Paris in the winter! (1996)
* Roger Clarke: The Australian Labor Party and the Australian left (1996)
* Edward Conze: Things must be studied in their movement (1996)
* Martin Shaw: Beyond international socialism (1996)
* Chris Reynolds: Hopes and fears in Bosnia (1996)
* Wladimir Iljitsch Lenin: Freedom to Criticise and Unity of Action (1906)
* Karl Kautsky: Marxists and mass workers’ parties (?)

The Irish Election Literature Blog:

* Paul Dolan – Independent Socialist – Local Elections Cavan UDC (1985)
* Socialist Youth: Demand Action to Stop Climate Change (2007)
* Socialist Party (SP): Susan Fitzgerald – LE Castleknock (2004)

The Militant:

* 25, 50 and 75 years ago (1935/1960/1985, u.a. zu Rubin „Hurricane“ Carters Freilassung nach 19 Jahren Knast)
* James P. Cannon: Eyewitness account in 1923/25th anniversary of Russian Revolution (1923/1942)

Espace contre ciment:

* Victor Roudine: La grève est totale chez Renault (1913)
* Julius Dickmann: Die spätkapitalistische Aera (1927)
* Julius Dickmann: Das Problem der Akkumulation (1927)
* Julius Dickmann: Der tote Marxismus und der lebende Marx (1927)
* Robert Paris: Marxisme et droit. A propos de Pasukanis (1970)
* Jean-Claude Michéa: De quoi le libéralisme est-il le nom ? (2007)
* Jean-Claude Michéa: Pour en finir avec le XXIe siècle. Préface à l’édition française de The Culture of Narcissism de Christopher Lasch (2000)
* Alain Cottereau: L’usure au travail (1983)

Archive.org:

* Thomas Binning/Socialist League (SL): Organized labour: the duty of the trades’ unions in relation to socialism (1887)
* Socialist Appeal, November/Dezember 1935 (unvollständig)
* Socialist Appeal, Juli 1936
* Communist Party of the USA (Opposition) (CPUSA(O)): Workers Age, 1. Juni 1934
* Communist Party of the USA (Opposition) (CPUSA(O)): Workers Age, 15. Juni 1934
* Communist Party of the USA (Opposition) (CPUSA(O)): Workers Age, 1. Juli 1934
* Communist Party of the USA (Opposition) (CPUSA(O)): Workers Age, 15. Juli 1934
* Communist Party of the USA (Opposition) (CPUSA(O)): Workers Age, 1. August 1934
* Communist Party of the USA (Opposition) (CPUSA(O)): Workers Age, 15. August 1934
* Communist Party of the USA (Opposition) (CPUSA(O)): Workers Age, 1. September 1934
* Communist Party of the USA (Opposition) (CPUSA(O)): Workers Age, 15. September 1934
* Communist Party of the USA (Opposition) (CPUSA(O)): Workers Age, 1. Oktober 1934
* Communist Party of the USA (Opposition) (CPUSA(O)): Workers Age, 15. Oktober 1934
* Communist Party of the USA (Opposition) (CPUSA(O)): Workers Age, 1. November 1934
* Communist Party of the USA (Opposition) (CPUSA(O)): Workers Age, 15. November 1934
* Communist Party of the USA (Opposition) (CPUSA(O)): Workers Age, 1. Dezember 1934
* Communist Party of the USA (Opposition) (CPUSA(O)): Workers Age, 15. Dezember 1934
* Wilhelm Reich: Masse und Staat. Zur Frage der Rolle der Massenstruktur in der revolutionären Bewegung (1935)
* Stanislav Kostka Neumann: Socialism a svoboda, 1904-1908 (1909)

Rustbelt Radical:

* Paul Foot: Poetry of Protest (1992, zu Shelley)

Kasama:

* Mike Ely: Slipping Into Darkness: The Last Revolutionary Years of the Comunist Party USA (1929-1935) (1980)

Luxemburger Anarchist:

* Voltairine de Cleyre: The Suicide’s Defense (1894)

League for the Revolutionary Party -Communist Organization for the Fourth International (LRP-COFI):

* Sy Landy: Carter’s Twisting African Policy (1978)

CPGB/Weekly Worker:

* The Socialist: The passing of communist unity (1920)

radicalarchives:

* „Nick Griffin“: National Anarchism: Trojan Horse for White Nationalism (2005, bei dem Autor handelt es sich nicht um den gleichnamigen BNP-vorsitzenden)

Agis Stinas:

* Ante Ciliga: »Lenin auch …« (1938)

Viento Sur:

* Daniel Bensaïd: Estrategia y partido (2007, pdf-Datei)
* Ampliar el “repertorio de acciones”: Una entrevista con Charles Tilly (2005)

Veröffentlicht in 1968, Afrika, Anarchismus, Antifa, Antimilitarismus, Antisemitismus, Argentinien, Australien, Belgien, Bosnien & Herzegowina, BRD, Britannien, Chile, El Salvador, Frankreich, Gewerkschaft, Indonesien, Internationales, Iran, Irland, Israel, Italien, Kapitalismus, Klassenkampf, Kolonialismus, Kommunismus, Kongo/Zaire, Kuba, Linke Geschichte, Literatur, Lyrik, Maoismus, Marxismus, Menschenrechte - Freiheitsrechte, Nahost, Nationalismus, Niederlande, Nordirland, Palästina, Philosophie, Psychoanalyse, Rassismus, Recht, Repression, Revolution, Russland, Südostasien, Sowjetunion, Sozialismus, Sozialistika - Linke Archivalien, Stalinismus, Streik, StudentInnenbewegung, Trotzkismus, Tschechoslowakei, Ukraine, Umwelt, USA, Wahlen, Wissenschaft | 1 Kommentar »

Zum Vorfall bei Allied Nippon in Sahibabad, Uttar Pradesh

Geschrieben von entdinglichung am 18. November 2010

Die Quelle des nachfolgend dokumentierten Artikels ist Sanhati, wie nicht anders zu erwarten nutzt die bürgerliche Presse in Indien diesen Vorfall, bei welchem streikende ArbeiterInnen einen Manager totgeschlagen haben, nachdem dieser das Feuer mit einer scharfen Waffe auf sie eröffnet hatte, zu einer Hetzkampagne gegen militante GewerkschafterInnen:

Sahibabad, Uttar Pradesh – The patience of the sufferers has got exhausted

A report on the Sahibabad Allied Nippon incident

By Bigul Mazdoor Dasta, November 16, 2010

Sahibabad is amongst those industrial areas where there has been a glorious history of labour struggles. The martyrdom of Safdar Hashmi of Jan Natya Manch at this place is also a testimony of the labour struggle here. But, at a time when there has been an ever increasing onslaught on the rights of the workers in the era of liberalisation and privatisation and when the administration and industrialists are taking resort to authoritarian means to prevent the workers from getting organized, it is but natural that the workers’ anger would be vented at some or the other place. It is to be recalled that it was not without reason that the ex-president of India K.R.Narayanan had stated, “The patience of those who are suffering for long has got exhausted which can lead to an explosive situation”. If we look back, the reports of the simmering anger of the workers amidst the exploitation, repression, oppression and suffocation have been surfacing in the last decade (The recent labour struggles in Gurgaon, Ludhiana, Gorakhpur and Graziano are testimony to this fact). But this time the anger was released in Sahibabad Site-4.

On 13th November a bloody struggle took place between the management and the workers on the lawful demands of the workers of the Indo-Japanese Combo Allied Nippon Company situated in Sahibabad Site-4 in which the manager of the company Yogendra Chaudhary lost his life. Immediately after this episode the administration and the institutions of the industrialists were alerted to teach a lesson to the workers. The entire media with its clamouring tone is hell bent on terming the workers as murderers. Let us first learn the history of the conditions and struggles of the workers of the Allied Nippon Company before reaching to any conclusion.

What transpired on 13th November? – The Union had earlier declared a strike and the company management wanted to halt it. On the ill fated day at 2 o’clock in the afternoon the HR Head of the company Mahendra Chaudhary went to the two wheeler clutch wiring department along with Yogendra Chaudhary. Some altercation ensued with the workers there. After that Yogendra Chaudhary opened fire and in 4-5 rounds of fire a bullet hit a worker named Brijesh. Subsequently the angry workers valiantly fought with the officials and in an act of defence by the workers, the manager lost his life. Many people were injured from both the sides.

The real cause of the incident – There was a tension between the management and the union from last three months on the issues of contract, bonus and salary hike. Besides the demands of the permanent workers, there was a demand to make those workers as permanent on the priority basis who were working for last 6-8 years. The company had also kept 7 casual workers out of work and there were demands from the management regarding this and a concerned case was pending with the DLC. On the other hand the owner-management did not want to accept these demands. About six month ago the owner had secretly given lakhs of rupees to the so called management (in reality the white collared goons) – Yogendra Chaudhary and his colleagues Rajkumar, Omvir,Mahendra Singh Chaudhary and Narendra Dabas for breaking the union. Since then this so called management was arbitrarily running the factory. It was quite common for them to roam inside the factory openly carrying the guns in order to terrorise the workers. There was a surge in the incidents of threatening and intimidation to the workers, beating them and expelling them on the frivolous grounds so that the owner does not have to regularize any worker and a ground is prepared for not honouring the contract. Whoever was showing any sign of protest was shown the door at some pretext. All this caused enormous indignation among the workers. The workers were living in a condition of fear. If anyone dared to complain he was sure to lose his job. A worker was always living in a dilemma of his economic needs and fear. He was always fearful that if he would protest he would have to lose his job and face economic hassles. On the other hand he was also thinking of salvaging his dignity and self-esteem. This condition was gradually taking a dangerous turn and on 13th November it took an explosive form.

The reality of the so called management – After talking to the workers of the neighbouring locality we came to know that Yogendra Chaudhary used to utilize his influence and contacts to break the union and for intimidation. The workers told that he had earlier done this act of breaking the unions at Rama Steel, TCL and at other places. Yogendra’s wife Sheela Chaudhary is posted at Ghaziabad police department as sub-inspector and he had links with top shots in police, bureaucracy and politics owing to which he used to succeed in breaking the unions. He was running this kind of enterprise at other places as well. In the management of this company as well he had continued to recruit and retrench the people arbitrarily so that his purpose is served soon. But 4 years ago after the formation of the union, the owner had agreed to accept the demands of the workers. But there was a tussle between the management and the workers on the issue of implementation. There was a plan to organize a three day long strike from 16-17-18 November. But on 12th November the DLC ordered a stay on the strike by imposing rule-4 of the Industrial Dispute Act. The union got this information in the evening itself and gave its response on 13th.

Strength of the workers – There are around 300 permanent workers in the Allied Nippon Company and the same would be the approximate strength of the casual workers. Further around the same number of workers work on contract. The workers formed their union in 2006 against the increasing exploitation of the company.

The empire of the company – The workers tell that owner of the company has 4-5 other factories in Gurgaon and other places. There is a big show room in Delhi. The owner’s son’s name is Rohan Talwar.

The authoritarian behavior of the administration with the workers – Yogendra’s relative and the security officer of the company Omvir Singh has lodged an F.I.R. in the Link Road police station against 377 people and by naming 27 workers this case. Police has arrested 8 persons in this connection. Right from the day of the incident, the SSP Raghuvir Lal has been saying that the clash was initiated from the workers’ side. On the other hand the labour department has already stayed the strike by the union by taking refuge to Industrial Dispute Act. The stand of the administration is very clear. The entire site-4 has been converted into a police cantonment and the police teams are conducting raids at different places in the workers bastis. On the other hand the leadership of CITU which claims to represent the interests of workers is maintaining a conspicuous silence over this issue.

Some questions which remain unanswered by the administration – Clearly the death of the manager cannot be justified but the question arises if the pistol is the way how the management wanted to hold a dialogue with the workers? If a case can be filed against 377 workers then why not against the management which carried out a fatal attack on the workers. Secondly if the management at the time of the formation of the union had promised to implement the demands of the workers and now when they have betrayed the promise and arbitrarily retrenching the workers, the union did not have any other means than to go on strike which is a constitutional right of every citizen.

377 workers guilty of murdering one manager – The incident of the site-4 Allied Nippon Company reminds one of the similar incident at Greater Noida’s Graziano in which 136 workers were sent to jail for the death of the CEO of the company and a case was filed under the National Security Act against 6 workers. The incident at the site-4 has once again shown that in the struggle between the owners of capital and the workers the capitalists and government, police, administration,courts, broker trade unions all are united against the workers. Nobody is punished for the death of the industrial accidents in India which are indirectly an outcome of the actions of the management. The murderers of the workers of Bhipal tragedy, Metro Rail Jamroodpur site or Korba episode are not punished till date. The blatant class prejudice of the so called independent and impartial judiciary is seen in this incident as well. When a person belonging to the propertied class is arrested in connection with a crime such as murder he gets bail immediately. On the other hand a case is filed against the workers without any proof of murder.

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Kann die Porzellan-Industrie „uns“ aus der Wirtschaftskrise retten?

Geschrieben von entdinglichung am 17. November 2010

Monarchie als Standortfaktor?! … mehr zum Thema hier, hier und hier

Woolworth ist trotz dieser Teller pleite gegangen

Veröffentlicht in Britannien, Fundstücke, Kapitalismus, Keine Satire, Wege aus der Finanzkrise | 2 Kommentare »

 
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