Entdinglichung

… alle Verhältnisse umzuwerfen, in denen der Mensch ein erniedrigtes, ein geknechtetes, ein verlassenes, ein verächtliches Wesen ist … (Marx)

Archiv für Februar 2011

Basij sind nicht überall beliebt

Geschrieben von entdinglichung am 28. Februar 2011

gefunden bei Révolution en Iran:

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Proletarische Front – Gruppe westdeutscher Kommunisten (PF): Beschissene Arbeit! Beschissener Lohn! Beschissenes Leben! – Ahahin Belasi Iş! Ahahin Belasi Aylik! Ahahin Belasi Hayat! (1973)

Geschrieben von entdinglichung am 28. Februar 2011

Beschissene Arbeit! Beschissener Lohn! Beschissenes Leben – Ahahin Belasi Iş! Ahahin Belasi Aylik! Ahahin Belasi Hayat! (pdf-Datei, 975 kb), ein zweisprachiges Flugblatt der Werftgruppe Hamburg-Bremen der Proletarischen Front – Gruppe westdeutscher Kommunisten (PF), vermutlich Anfang 1973, welches u.a. auch auf Hausbesetzungen und Kämpfe auf Werften in Italien Bezug nimmt:

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Solidaritätsaufruf für koreanische InternationalistInnen

Geschrieben von entdinglichung am 28. Februar 2011

Quelle: Webseite der Gruppe Internationaler SozialistInnen (GIS)

Solidaritätsaufruf für koreanische InternationalistInnen

Die AktivistInnen der Socialist Workers League of Korea sind weiterhin von der Repression des Staates bedroht und brauchen dringend Unterstützung. Wir erhielten den folgenden internationalen Aufruf der 8 angeklagten GenossInnen der SWLK:

“Das Gericht hat folgendes Urteil gefällt:

1) Oh Se-cheol, Yang Hyo-sik, Yang Joon-seok and Choi Young-ik wurden wegen Verstoß gegen das Nationale Sicherheitsgesetzt zu 1 1/2 Jahren Haft verurteilt, die Strafe wurde jedoch für drei Jahre auf Bewährung ausgesetzt. Zusätzlich wurden sie zu einer Geldstrafe von 500 000 won (ca. 500 Dollar) wegen Verstoß gegen das Versammlungs-– und Demonstrationsrecht verurteilt.

2) Park Joon-seon, Jeong Won-hyun, Nam-goong Won and Oh Min-gyu wurden wegen Verstoß gegen das Nationale Sicherheitsgesetz zu einem Jahr Haft verurteilt. Die Strafe wurde für 2 Jahre auf Bewährung ausgesetzt. Auch sie wurden zu einer Geldstrafe von 500 000 won wegen Verstoß gegen das Versammlung –und Demonstrationsrecht verurteilt.

Diese Gerichtsentscheidung hat folgende Konsequenzen:

1) Die SWLK (Socialist Workers League of Korea) wird als eine Organisation angesehen, die durch Propaganda und Agitation die nationale Sicherheit gefährdet und gegen Artikel 7 des Nationalen Sicherheitsgesetzes verstößt.

Die zeigt einmal mehr den Charakter der koreanischen Justiz auf die als Teil des Staatsapparates im Dienste der kapitalistischen Klasse steht.

2) Die Aussetzung der Strafen auf Bewährung kann als Resultat der koreanischen und internationalen Protestbewegung gesehen werden. Die Aussetzung auf 3 Jahre Bewährung bedeutet, dass die Verurteilung nur unter der Bedingung nach 3 Jahren ablaufen kann, dass keine weiteren Straftaten oder Verurteilungen vorliegen. Wenn es aber in den nächsten 3 Jahren zu einer weiteren Verurteilung kommt, tritt die Haftstrafe in Kraft und wird auf andere Verurteilungen angerechnet. Die vorübergehende Aussetzung auf Bewährung ist also nur geringfügig besser als eine unmittelbar verhängte Haft.

3) Wir die 8 Angeklagten werden gegen dieses Urteil vor dem Obersten Gerichtshof Revision einlegen. Wir leben und handeln weiterhin als revolutionäre SozialistInnen und werden uns von der politischen Repression des koreanischen Staatsapparates nicht einschüchtern lassen.

Wir danken allen SozialistInnen und ArbeiterInnen die uns in unserem Gerichtsverfahren weltweit unterstützt haben. Bitte richtet den GenossInnen in aller Welt unseren Dank aus“

Um ihre Arbeit weiterzuführen und die Geldstrafen und Gerichtskosten bezahlen zu können sind die GenossInnen dringend auf Spenden angewiesen. Geld kann über den Paypal Account der IKT (Stichwort Südkorea) oder besser an lrgolner(at)yahoo.com geschickt werden.

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Darf die Stadt Bad Bramstedt einen Anarchisten ehren?

Geschrieben von entdinglichung am 27. Februar 2011

Ob die Mehrheitsverhältnisse in der holsteinischen Provinz das zulassen und ob Ehrungen für einen Revolutionär seitens eines bürgerlichen Staates nicht irgendwie schräg sind sei dahingestellt, Revolutionäre aller Richtungen sollten den aus Bad Bramstedt stammenden Anarchisten Kurt Gustav Wilckens, der 1923 den „Schlächter von Patagonien“ Héctor B. Varela erschoss, in ehrender Erinnerung gedenken.

* Darf die Stadt Bad Bramstedt einen Anarchisten ehren? (Segeberger Zeitung)

* Osvaldo Bayer in Bad Bramstedt: Patagonia rebelde – Zu Ehren von Kurt Gustav Wilckens! (Syndikalismus.tk)

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Musik zum Sonntag … The Lounge Lizards

Geschrieben von entdinglichung am 27. Februar 2011

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Weitere Streiks in Ägypten

Geschrieben von entdinglichung am 26. Februar 2011

Quelle: Al-Masry al-Youm:

Labor protests continued in various governorates yesterday as hundreds of mine workers in Bahariya Oasis held sit-ins to protest poor living conditions. Around 50 Ministry of Religious Endowments workers also called for salary increases and dozens of temporary agricultural supervisors continued to protest for permanent positions.

In Port Said, hundreds of residents in the village of Radwan demanded investigations into violations regarding the sale of land allotted for college graduates (under the Mubarak project for young graduates) without official permission.

In Beni Suef, 1000 new graduates, workers, and teachers protested for the second day in a row in front of the Education Ministry building in the governorate. They called for real and permanent job opportunities. Protesters tried to storm the building but security forces stopped them. The protesters gathered on Saleh Salem road, one of the city’s main roads leading to surrounding highways, and blocked traffic. They threatened to storm the teachers’ union and set the Education Ministry building on fire if their demands are not met.

In Alexandria, tens of employees of the medical research center at the University of Alexandria organized a protest in front of the university’s administrative building. They called for permanent contracts for temporary employees, higher wages, and immediate administrative reforms to cleanse “the remnants of the previous regime.”

Dozens of residents of Nadha village in Amriya protested in front of the carbon factory. The protesters complained about the carbon emissions coming out of the factory, which they say have caused illness among residents. In addition, secondary school students organized a protest in front of the Qa’id Ibrahim Mosque, demanding they not be equated with vocational school students when applying for college. They also demanded that exams be postponed another month given the current unrest.

In Suez, around 1200 workers in the Egyptian and national steel companies blocked the Al-Adabiya-Ain Sokhna Road. The workers said the appropriate agencies have not yet interfered to solve their problems with the administration and meet their demands. Workers in the Egypt Amiron company for steel pipes continued their sit-in for the fourth consecutive day at company headquarters, hoping to get better financial and employment conditions, and a stake in the company’s profits. In Kafr al-Sheikh, bus drivers in the city of Desouk went on strike to protest the increasing cost of their insurance.

In Daqahlia, 1500 farmers protested the actions of the Ministry of Religious Endowments. The ministry had illegally sold land to traders and businessmen in a public auction. The farmers had been renting the land for more than 70 years.

In Damietta, tens of employees in the health departments in Farsco and Zarkaa held a protest, calling for increases in bonuses, the restructuring of wages, and the removal of the department’s financial manager.

In Menoufiya, 50 women from the families of prisoners in Shibin al-Kom general prison, protested in front of the courts’ complex to demand that their relatives be released or that they be allowed to visit them in the prison.

In Qalyoubia, around 300 drivers stormed the governorate’s building, destroying the main gate. They went up to the second floor, occupied the halls and encircled Governor Adli Hussein’s offices.

In Aswan, 700 workers in Al-Nasr mining company in Edfu presented a memorandum to the general miners’ union, the Egyptian Trade Union Federation and the Holding Company for Mining Industries, demanding the withdrawal of confidence from the chairman of the board and the employees’ union committee. Workers demanded a new temporary administrative committee composed of workers.

In Ismailia, a number of members of the chamber of the commerce demanded the dissolution of the current board of directors.

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Ein Lesehinweis zum Charakter des Gaddafi-Regimes

Geschrieben von entdinglichung am 26. Februar 2011

Bernhard Schmid: Der Irre mit dem Regenschirm (LabourNet, pdf-Datei)

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2. Kommunique der Initiative für eine Korschistisch-Operaistisch-Trotzkistische Tendenz (I-KOT-T)

Geschrieben von entdinglichung am 25. Februar 2011

Aus gegebenem Anlass:

Es genügt nicht, daß die Wirklichkeit zum Gedanken drängt, der Gedanke muß selbst (organisiert) zur Verwirklichung drängen!

Vollversammlung der Initiative für eine Korschistisch-Operaistisch-Trotzkistische Tendenz (I-KOT-T), 25.02. 2011

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Weekly Worker Nr. 854

Geschrieben von entdinglichung am 25. Februar 2011

Der neue Weekly Worker der CPGB: mit lesenswerten Artikeln u.a. zur Revolte in Libyen, zur Entstehung von Klassen, Religion und Patriarchat (1, 2) und zu Marinus van der Lubbe sowie einem Interview mit Rozh Ahmad (CPI/Komalah)

Veröffentlicht in Antifa, Britannien, Iran, Klassenkampf, Kommunismus, Kurdistan, Libyen, Linke Geschichte, Marxismus, Patriarchat, Religion, Revolution, Sozialismus, Wissenschaft, Zeitschriftenschau | Kommentar schreiben »

70 Jahre Februarstreik

Geschrieben von entdinglichung am 25. Februar 2011

Heute vor 70 Jahren, am 25. Februar 1941 traten in Amsterdam, Zaanstreek, Haarlem, Velsen, Hilversum, Utrecht und anderen niederländischen Städten zehntausende ArbeiterInnen nach Aufrufen u.a. der Kommunistischen Partei der Niederlande (CPN) und der Marx-Lenin-Luxemburg-Front (MLL Front) aus Protest gegen den antisemitischen Terror der deutschen Besatzungsmacht und aus Solidarität mit den verfolgten Jüdinnen und Juden für zwei Tage in den Streik … 24 WiderstandkämpferInnen bezahlten die Teilnahme am Streik oder dessen Unterstützung mit ihrem Leben:

aus dem Aufruf der MLL Front:

„If men and women of the workers’ districts rouse themselves in the Jewish district of Amsterdam… if they undertake a struggle against the bandits hired by the Dutch National Socialist movement, then we will see a magnificent demonstration of spontaneous solidarity which will appear in the factories under a superior and more effective form.

Respond to all acts of National Socialist violence through agitation and strikes of protest in the factories.

Come out en masse from the factories, leave work and massively join up with class comrades in struggle in the threatened districts.“

Veröffentlicht in Antifa, Antisemitismus, Gedenken, Gewerkschaft, Klassenkampf, Kommunismus, Niederlande, Sozialismus, Streik | 1 Kommentar »

 
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