Entdinglichung

… alle Verhältnisse umzuwerfen, in denen der Mensch ein erniedrigtes, ein geknechtetes, ein verlassenes, ein verächtliches Wesen ist … (Marx)

Archiv für April 2011

Khamenei: auch schon als Kind …

Geschrieben von entdinglichung am 17. April 2011

nach einigen Verrücktheiten des mullahkratischen Verfassungsrechts nun Bizarres zum „religiösen Führer“ des Irans, gefunden auf Julias Blog:

„In einem zirkulierenden Video, das auch im iranischen Fernsehen gezeigt worden sein soll, erzählt Saeedi seinen Zuhörern eine Anekdote über Khameneis Geburt. Demzufolge habe Khameneis Halbschwester berichtet, dass die Hebamme, die Khameneis Mutter bei der Geburt half, ihr erzählt habe, dass Khamenei kurz vor dem Austritt aus dem Mutterleib „Ya Ali“ gesagt habe. Die Hebamme habe darauf erwidert „Möge Ali dich beschützen“.

Khameneis Anhänger haben sich bemüht, seinen religiösen Status aufzuwerten. Viele nennen ihn Imam Khamenei und behaupten, er sei ein Gehilfe des Verborgenen Imam, der bei seiner Wiederkehr für Frieden und Gerechtigkeit auf Erden sorgen wird.

Einige Blogger behaupten, dass die Innenbeleuchtung in Khameneis Wagen während seines Besuchs in Qom dazu diente, ihm einen künstlichen Heiligenschein zu verleihen.

Beobachtern zufolge war Khameneis Status nach seiner Unterstützung Mahmoud Ahmadinejads während der auf die Präsidentschaftswahl von 2009 folgenden Krise ernsthaft beschädigt worden. Vor der umstrittenen Wahl war es tabu, Khamenei zu kritisieren. Diese rote Linie trauten sich nur wenige zu überschreiten. Seit den Wahlen von 2009 ist der iranische Führer zur Zielscheibe für Kritik geworden und wurde direkt für die Menschenrechtsverletzungen im Land verantwortlich gemacht.“

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Musik zum Sonntag

Geschrieben von entdinglichung am 17. April 2011

Putten: Rohr

Geisterfahrer: Himmel auf Erden

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Tage des Zorns in Ahwaz:

Geschrieben von entdinglichung am 16. April 2011

Proteste im arabischsprachigen Südwesten des Irans, hier der Hinweis auf vier Artikel von der Webseite des ahwazi arab solidarity network:

* Latest on Ahwaz’s „Day of Rage“

* Ahwazi Arab activist killed:

Ahwazi Arab activist Abdulrahman Ghasem Badawi was shot dead on Thursday night at a checkpoint 20km outside Ahwaz City, according to a report on an Ahwazi opposition website. The Iranian Revolutionary Guard killed Badawi who had been on his way to Hamidiya, a city located northwest of Ahwaz City. Badawi was aged 37 years, married and had three children, a boy aged 16 and two girls aged 11 and five.

* Ahwaz Human Rights Organisation Appeal on April 15 uprising

* About the Ahwazi Day of Rage

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Freiheit für Georges Cipriani!

Geschrieben von entdinglichung am 16. April 2011

Quelle des nachfolgend dokumentierten Textes: Le Jura Libertaire:

Georges Cipriani réincarcéré !

 
Aujourd’hui, 15 avril, Georges Cipriani a été réincarcéré à temps plein dans la prison d’Ensisheim. 

Pourtant, aujourd’hui, Georges aurait dû vivre son premier jour de liberté conditionnelle depuis 24 ans. 

Il avait en effet obtenu, le 24 mars dernier, cette mesure de libération conditionnelle, qui devait prendre effet au bout de ses douze mois de semi-liberté. Mais le parquet a immédiatement fait appel de cette décision, suspendant ainsi sa sortie prévue, dans l’attente de l’audience qui n’aura lieu que le 28 avril.

Nous sommes révoltés par ce retour en prison, qui porte un coup très dur à Georges Cipriani. Cette mesure perverse déstabilise son projet de vie après la prison, le coupe de nouveau de ses proches et rend plus précaire encore sa situation de travailleur.

Jusqu’où l’État ira-t-il dans son acharnement à détruire les militants d’Action directe ? Jusqu’à quand, six ans après la fin de leur période de sûreté, seront-ils soumis à des procédures arbitraires qui retardent toujours leur libération ?

Nous savons nos camarades forts de la résistance qu’ils ont su opposer pendant près d’un quart de siècle à l’entreprise systématique d’anéantissement carcéral.

Nous dénonçons avec la plus grande fermeté l’iniquité de la mesure qui frappe aujourd’hui Georges Cipriani et, plus que jamais, nous l’assurons de notre totale solidarité.

Le collectif «Ne laissons pas faire !»
Paris, le 15 avril 2011.

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Für das Leben und die Freiheit von Scherko Maarefi und Mostafa Salimi!

Geschrieben von entdinglichung am 15. April 2011

Der nachfolgend dokumentierte Aufruf stammt von der Webseite des Auslandskomitees der Kommunistischen Partei Irans:

Scherko Maarefi und Mostafa Salimi dürfen nicht hingerichtet werden!

Führen wir einen energischen Kampf auf internationaler Ebene!

Alle Nachrichten und Indizien sprechen dafür, daß das iranische Terror-Regime bald die Hinrichtungsurteile gegen die beiden politischen Gefangenen Mostafa Salimi und Scherko Maarefi vollstrecken wird. Alle politischen Gefangenen in den Gefängnissen der Städte Saghez und Sanandaj bestätigen mit Besorgnis diese Nachrichtund erwarten energische und gemeinsame Massenproteste der MenschenrechtsaktivistInnen im In- und Ausland.

Mostafa Salimi, als politischer Gefangener zu Tode verurteilt, ist in Ilu, einem Dorf bei der Stadt Saghez geboren und sitzt seit sieben Jahren im Gefängnis. Aufgrund seiner Proteste im Gefängnis ist er in einer Einzelzelle.

Scherko Maarefi, der seit Herbst 2008 in Haft ist, wurde auf dem Rückweg aus dem irakischen Kurdistan verhaftet. Das iranische Terror-Regime wirft ihm „Vorgehen gegen nationale Sicherheit und Krieg gegen GOTT“ vor, was zu einem Todesurteil führte. Seine Familie berichtet von einem angesetzten Hinrichtungstermin am 31.4.2011.

Das islamische Regime Irans befindet sich in einer der schwersten wirtschaftlichen und politischen Krisen in seinem 32 jährigen Bestehen und befürchtet ernsthafte, flächendeckende und revolutionäre Aufstände in der ganzen Region des Mittleren Ostens. Daher versucht es mit Hinrichtungen und Morden an politischen Gefangenen die drohenden Aufstände der Arbeiter und des Volkes zu verhindern.

Wie lange soll noch ein diktatorisches Regime aus Angst um sein Überleben die geliebten Kinder des Volkes ermorden? Wie lange noch soll ein Regime, das offensichtlich kein langes Leben mehr vor sich hat und aufgrund der jetzigen Situation in der islamischen Welt um sein Überleben bangt, skrupellos und brutal immer wieder aus Willkür und Niederträchtigkeit unsere geliebten Brüder ermorden?

Wir müssen das Blatt endlich wenden! Das Regime hat offensichtlich von den Protesten und Streikaktionen nach der Hinrichtung von Farzad Kamangar und seinen Genossen nichts gelernt. Wir müssen gegen die bevorstehenden Hinrichtungen protestieren, um das wahre Gesicht dieses mörderischen Mullah-Regimes zu demaskieren.

Das Komitee der kommunistischen Partei Irans im Exil. ruft alle Menschen, die für die Freiheit und Würde der Menschen einstehen, alle Menschen, die gegen die Todesstrafe und politische Gefangennahme sind, alle Menschenrechtsorganisationen, alle linken Organisationen, alle Arbeiterorganisationen auf, gemeinsam gegen die Hinrichtung unserer zwei Brüder Scherko Maarefi und Mostafa Salimi zu protestieren.

Möge ein gemeinsamer und energischer Kampf die Hinrichtungsmaschinerie des islamischen Terror-Regimes stoppen und allen politischen Gefangenen Freiheit bringen!

Die Todesstrafe muß abgeschafft werden!
Politische Gefangene müssen freigelassen werden!
Nieder mit dem Islamischen Regime!
Es lebe Freiheit,Gleichheit und Arbeiterstaat!

Das Komitee der kommunistischen Partei Irans im Exil.
31.3.2011

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Ein Lesehinweis

Geschrieben von entdinglichung am 15. April 2011

Theologie versus Teleologie? Moral, Diskurse und Staatsbezug in der Global Labor History in der aktuellen Wildcat:

“ …

Ohne die Entwicklung der Maschinerie in der Industrie (der »industriellen Revolution«, ein Begriff, der wesentlich von Engels geprägt wurde) wäre die Lohnarbeit tatsächlich eine Kategorie von Arbeit unter anderen geblieben, wie in den Jahrhunderten vorher. Es geht dabei nicht um die Frage, ob wir das »gerecht« finden, um die Behauptung einer quantitativen Dominanz von Lohnarbeit im globalen Proletariat, sondern um die politische Zentralität des Klassenantagonismus in den Fabriken – dort, wo in immer weiter steigendem Maße die Gebrauchswerte der Gesellschaft hergestellt werden.

…“

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Marginalien

Geschrieben von entdinglichung am 14. April 2011

1.) Die Internationale Kommunistische Liga (Vierte Internationalisten) (in der BRD SpAD) korrigiert ihre Position zu Laos

2.) aus dem Mai-Kommunique 2011 der Libertarian Federation of Iceland/Íslenska Frjálshyggjumaður Ríkjasamband:

„Iceland was the first Anarchy in the world, and the country is still anarchist. 01.05.1966 is celebrated as the Day of the Anarchist Revolution in Iceland, by libertarians word wide. Remember the anarchist economy in Spain 1936-39 was only in a part of the country, and thus Spain, the whole country, has never been an Anarchy. And ancient systems and countries, archi-societies, were based on slaves and/or lack of significant economic freedom, and thus practically certain never anarchies.“

3.) Familienkrrrach in der österreichischen Sektion der L5I: die einen wollen nicht mehr mit den anderen spielen

4.) Die Drückerkolonnen der Zeugen Avakians sind wieder unterwegs:

„Next weekend, April 15-17, should witness a major push to sell and distribute BAsics. This should encompass passing out promotional material and getting up posters… selling the book on the street… impromptu „read-ins“ of quotes… getting bookstores to order copies… getting unconventional outlets to take books wholesale or on consignment.

Also this week: choose a campus and get out there with the book. Then return once a week, same day, between now and the end of the semester, with the book again, as well as other materials. Get to know people. Become a presence.

In making plans, don’t fail to read and re-read the letters and interviews we have printed thus far—these give a real window into the great potential for this book.“

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Freiheit für Maikel Nabil Sanad

Geschrieben von entdinglichung am 14. April 2011

Quelle des nachfolgend dokumentierten Artikels: Labournet Austria/akin:

Aegypten: Militaers verhaften Verweigerer

War Resisters International, ein internationales Netzwerk von pazifistischen und antimilitaristischen OrganisatorInnen zeigt sich besorgt ueber die Verhaftung des aegyptischen Pazifisten Maikel Nabil Sanad — und sieht darin beispielhaft ein Symbol fuer das Scheitern der Revolution.

Berichten seiner FreundInnen zu folge, wurde Maikel in der Nacht vom 28. auf den 29. Maerz verhaftet, als sich alleine auf dem Heimweg befand. Am Morgen des 29. Maerz schaffte er es noch, seinen Bruder ueber die Verhaftung zu informieren, und ihm mitzuteilen, dass er am 29. Maerz vor ein Militaergericht gestellt werden soll, wo ihm eine Haftstrafe von fuenf Jahren drohen soll. Es ist nicht bekannt, welche Vergehen ihm vorgehalten werden.

Maikel Nabil Sanad ist Pazifist und Militaerdienstverweigerer. Zum ersten Mal wurder er 2010 verhaftet, jedoch hat man ihn zwei Tage spaeter wieder entlassen. Des Weiteren wurde er aus dem Militaerdienst ausgeschlossen und fuer untauglich erklaert. Am 4. Februar 2011 wurde er — waehrend der Revolution — erneut verhaftet. Er wurde vom Miltaer mishandelt und 27 Stunden spaeter wieder frei gelassen.

„Das ist weder Maikel Nabil Sanads erste Verhaftung, noch stellt seine Verhaftung einen Einzelfall nach der Revolution dar“, sagt Andreas Speck, Sprecher der Wehrdienstverweigerungskampagne von War Resisters International. „Wir befuerchten, dass es das Miltaer diesmal wirklich auf ihn abgesehen hat, was heissen wuerde, dass er alle Unterstuetzung noetig hat, die wir aufbieten koennen. Seine Verhaftung und die Blitzverhandlung vor einem Militaergericht stellen einen deutlichen Verstoss gegen internationale Menschenrechts-Standards dar, vor allem was eine faire Gerichtsverhandlung betrifft. Wenn dass das Neue Aegypten sein soll, scheint es nicht besser zu sein, als das Alte.“

Maikel Nabil Sanad ist bekannt fuer seine Kritik an der aegyptischen Armee. Auf seinem Blog maikelnabil.com veroeffentlicht er regelmaessig seine politische Einstellung, inklusive einer umfangreichen Kritik an der Rolle des Militaers waehrend der sogenannten Aegyptischen Revolution. In diesem Dokument berichtet er detailliert ueber die Verhaftung und Folter von AktivistInnen durch das Militaer waehrend und nach der Revolution.

„Gewissermassen beweist seine Verhaftung, dass die von ihm geuebte Kritik an der Rolle des Militaers waehrend der Revolution ausgesprochen wahr ist“, sagt Andreas Speck. „Weit entfernt davon, ein freies Land zu sein, wird Aegypten zu Zeit direkt durch ein Militaer regiert, welches sich bisher nie um politische Freiheit oder die Wahrung von Menschenrechten geschert hat und welches dies auch jetzt nicht tut. Die Revolution mag sich von Mubarak als Kopf der Diktatur befreit haben, aber sie hat — noch — keine politische Freiheit erreicht.“

(War Resisters International/ Ue: postcore / bearb.)

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Mehr Wahnhaftes aus dem Hause Ahmadinejad

Geschrieben von entdinglichung am 13. April 2011

Die nachfolgend dokumentierte Meldung fand sich auf Julias Blog, … die Erfahrung zeigt, dass Regierende, welche Stimmen zu hören meinen, sich als Instrument der Vorsehung sehen oder Befehle von „ganz oben“ zu erhalten glauben in der nächsten Zeit grosse Scheisse bauen werden:

„Hamid Baghaei ist von Mahmoud Ahmadinejad zum neuen Vizepräsidenten für Fragen der Exekutive ernannt worden. In der entsprechenden Anordnung bezeichnete Ahmadinejad seine Regierung als „Regierung im Wartezustand“ – eine Anspielung auf die oft von ihm vorgebrachte Überzeugung, dass die Wiederkehr des vor mehr als 1000 Jahren verschwundenen Imam Mahdi unmittelbar bevor steht. In der Vergangenheit hatte Ahmadinejad seine Regierung als eine „Regierung der Güte“ und „Regierung der Gerechtigkeit“ bezeichnet. Außerdem hatte er behauptet, im Besitz von Dokumenten zu sein, die belegen, dass die Vereinigten Staaten 2003 nach Irak einmarschiert seien, um die Wiederkehr des Imam Mahdi zu verhindern.“

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Penwith Peninsula

Geschrieben von entdinglichung am 13. April 2011

um die Fotos in voller Grösse zu sehen bitte das jeweilige Bild anklicken:

Rag Tree und Wishing Well, Madron

kornisches Wegkreuz bei Madron

Lanyon Quoit

Mên-an-Tol

Mên Scryfa: Der Text (5.-7. Jh. uZ) lautet RIALOBRANI CUNOVALI FILI

Nine Maidens

Ding-Dong mine (heisst wirklich so) … seit 1990 ist der Erzbergbau in Cornwall Geschichte, in der Bronzezeit und Antike belieferte die Region den ganzen Mittelmeerraum mit Zinn

Saint Michael’s Mount

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