Entdinglichung

… alle Verhältnisse umzuwerfen, in denen der Mensch ein erniedrigtes, ein geknechtetes, ein verlassenes, ein verächtliches Wesen ist … (Marx)

Archiv für die Kategorie ‘Migration’

Neue und alte Betriebszeitungen

Geschrieben von entdinglichung - 25. März 2013

neu:

* Was tun bei Thyssen Krupp, 20.03. 2013

* Werkerinfo: So wie es ist, darf es nicht bleiben! 14.03. 2013

* “WAS TUN?” – Betriebszeitung von kämpferischen Arbeiterinnen und Arbeitern bei Daimler Chrysler Sindelfingen, März 2013

alt:

* Opel Rüsselsheim: ‘Revolutionärer Kampf’ (1971-1974, von Joschka, Tom, Thomas, Matthias & Co.)

* Berlin-Zehlendorf: Klassenkampf – Klasna Borba – Sinif Mucadelisi. Zeitung der Betriebsgruppe Krone (1973-1974)

* Basisgruppe Zehlendorf: Informationen für die Arbeiter und Angestellten in den Zehlendorfer Fabriken (1969-1970)

* AG ‘Weser’ Werft Bremen-Gröpelingen: ‘Der Brenner’ (1971-1975)

* München: ‘Metallarbeiter’ (1971-1974)

* Daimler-Benz Sindelfingen: ‘Roter Stern’ (1972-1973)

* Kommunistischer Bund Westdeutschland Ortsgruppe Hamburg: ‘Informationen für die Kollegen von HDW’ (1973-1974)

* Kommunistische Gruppe Hamburg / Kommunistischer Bund Westdeutschland Ortsgruppe Hamburg: ‘Informationen für die Kollegen von Hanomag Henschel’ (1973-1974)

* Kommunistische Gruppe Hamburg / Kommunistischer Bund Westdeutschland Ortsgruppe Hamburg: ‘Informationen für die Kollegen von Kolben-Schmidt’ / ‘Betriebszeitung für die Kollegen von Kolbenschmidt’ (1973-1974)

* Göttingen: ‘Der Chemiearbeiter’ – Zeitung für die Kollegen der Chemie-, Kautschuk-, Papier-, Schleifmittel- und Zementindustrie (1972-1973)

* Opel Rüsselsheim: ‘Roter Metaller’ / ‘Zündkerze’ (1971-1974)

* Hamburg-Altona: DEMAG-Conz: ‘Der Motor’ (1973-1974)

* Sozialistische Arbeiterbasisgruppe (SABG) Mainz: ‘Rote Arbeiterpresse’ (1969-1970)

* Hamburg: ‘Der Heissleiter’ – Betriebszeitung für die Kollegen der Philips-Betriebe Valvo und Röntgenmüller (1974-1976)

* Hoesch Dortmund: ‘Kommunistische Arbeiterpresse’ (1971-1976)

* Freiburg: ‘Klassenkampf – An alle Metaller’ / ‘Klassenkampf für die Kollegen der Metallindustrie’ (1971-1973)

* Universitätskliniken Göttingen: ‘Der Schrittmacher’ (1972-1977)

* Berlin-Zehlendorf: Kommunistische Arbeiterpresse – Betriebszeitung der Zelle Krone der KPD (1973-1975)

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Der Schlepper, Nr. 61/62 – Winter 2012

Geschrieben von entdinglichung - 18. Dezember 2012

der aktuelle Der Schlepper des Flüchtlingsrates Schleswig-Holstein, als pdf-Datei hier

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Workers’ struggles in East Asia (November 2012)

Geschrieben von entdinglichung - 14. Dezember 2012

die neue Monatsübersicht von Spartacus auf LibCom: Workers’ struggles in East Asia (November 2012):

streik

Summary and links to news stories of workers’ struggles around East Asia during November 2012 and related resources. The most important stories appear on my Twitter feed as soon as I find them: http://twitter.com/spartacusnews.

This month there has been news from Burma/Myanmar, Cambodia, China, Indonesia, Japan, Malaysia, North Korea, Philippines, Singapore, South Korea, Taiwan, Thailand, and Vietnam. Among the significant events is Singapore’s first strike in 25 years, carried out by Chinese bus drivers – it’s probably too early to suggest this is a sign of China exporting workers militancy, but it’s nice to be hopeful now and then!

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Vermischtes

Geschrieben von entdinglichung - 9. Dezember 2012

ungeordnet:

* Police places pressure on relatives and friends of jailed Russian antifascists. Your support is needed (LibCom)

* Michael Voss: A major mistake by the Red Green Alliance (International Viewpoint)

* Amnesty International: Background Information on the Repression in Oman (ESSF)

* “Tag der Studenten”: Aktivisten fordern Freilassung inhaftierter Studenten (Julias Blog)

* Still Standing: Derah Saigol tenants’ struggle against eviction (Viewpoint)

* Manifestation des sans-papiers à Lille (Solidarité Ouvrière)

* Anti-Japaneseism (Anti-National Translation)

* [Révolution égyptienne] La ville industrielle de Mahalla dégage son conseil municipal et proclame son autonomie (Le Jura Libertaire)

* Ein Monat Streik bei Neupack (Syndikalismus)

* Kommuniqué des Anarchistischen Schwarzen Kreuzes, in Anbetracht der Erklärung der Regierung von Mexiko (Anarkismo)

roterstern

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Sozial.Geschichte Online 9/2012

Geschrieben von entdinglichung - 6. Dezember 2012

die aktuelle Ausgabe der aus der 1999. Zeitschrift für Sozialgeschichte des 20. und 21. Jahrhunderts hervorgegangenen Sozial.Geschichte Online, welche sich dem Werk Marcel van der Lindens widmet, die Artikel im Einzelnen:

* Angelika Ebbinghaus: Statt eines Editorials: Für Marcel van der Linden – den Global Labour Historian, einen Enzyklopädisten des kritischen Denkens und einen weltweiten Netzwerker

* Angelika Ebbinghaus: In Place of an Editorial: To Marcel van der Linden – the Global Labour Historian, Encyclopedist of Critical Thought, and Global Networker

* David Mayer/Berthold Unfried: Marcel van der Linden und die International Conference of Labour and Social History / ITH

* Angelika Ebbinghaus: Marcel van der Linden – Freund der Stiftung Sozialgeschichte

* Andrea Komlosy: Arbeit und Werttransfer im Kapitalismus Vielfalt der Erscheinungsformen und Operationalisierung

* Dirk Hoerder: Migration Research in Global Perspective: Recent Developments

* Bettina Engels: Brot und Freiheit: Proteste ‚gegen das teure Leben‘ in Burkina Faso

* Karl Heinz Roth: Ein Enzyklopädist des kritischen Denkens: Marcel van der Linden, der heterodoxe Marxismus und die Global Labour History

* Frederike Buda: Bibliographie von Marcel van der Linden

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Vermischtes

Geschrieben von entdinglichung - 4. Dezember 2012

ungeordnet:

* First rally for workers’ rights in Qatar (ITUC-CSI-IGB)

* Honduras: another campesino murdered in Aguán (World War 4 Report)

* Argentina: anti-mining activists assaulted in Chubut (World War 4 Report)

* Haiti: one killed in infrastructure protest (World War 4 Report)

* Frauenrechtlerinnen demonstrieren in Teheran für Nasrin Sotoudeh (Julias Blog)

* First responses to solidarity appeal by the Russian left (International Viewpoint)

* Maroc : Syndicats et associations face au gouvernement Benkirane (Solidarité Ouvrire)

* Tahir Hasnain: Gender and Coastal Ecosystem Management (ESSF)

http://internationalviewpoint.org/local/cache-vignettes/L500xH335/amb3-638aa.jpg

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03.12. 2012 – Demonstration in Hamburg: Fabiola muss bleiben!

Geschrieben von entdinglichung - 1. Dezember 2012

gefunden auf der Webseite des AStA der Uni Hamburg:

http://www.elternrat-mbs.de/wp-content/uploads/2012/11/kmii.gif

Bleiberecht für SchülerInnen an Hamburger Schulen

Am Montag, den 3. Dezember 2012 wird es eine Demonstration geben, die um 15:30 Uhr auf dem Hachmannplatz am Hauptbahnhof beginnen wird.
Konkret geht es um Fabiola, die zusammen mit ihrer Mutter und zwei jüngeren Schwestern akut von Ausweisung bedroht ist. Der Fall liegt jetzt bei der Härtefallkommission der Stadt Hamburg und wird am 6. Dezember 2012 entschieden.

Der Elternrat der Max-Brauer Schule setzt sich im Moment mit vielen Schüler*Innen und anderen Aktiven gegen die Abschiebung der Familie ein: http://www.elternrat-mbs.de/2012/11/fabiola-muss-bleiben/

Es wird eingeladen zur Teilnahme an der Demonstration am Montag, den 3. Dezember. Dazu gibt es ein Facebook Event, zu dem schon einige Leute zugesagt haben: https://www.facebook.com/events/169207533223614/

Lasst uns als Studierende gemeinsam mit den Schüler*Innen, Lehrer*Innen und Eltern auf die Straße gehen. Einige unter euch werden später selbst Lehrer*Innen und auch viele Menschen, die in die Bundesrepublik kommen und in Hamburg studieren möchten, sind ständig von Abschiebung bedroht.

Für den konkreten Fall von Fabiola und ihrer Familie könnt ihr eure Solidarität zusätzlich zur Teilnahme an der Demo auch mit dieser Petition zeigen: https://www.openpetition.de/petition/online/petition-zur-drohenden-abschiebung-der-familie-licona-cruz

Als Vertretung der Studierenden der Universität Hamburg ist Antidiskriminierung und Gleichstellung ein wichtiges Thema. Geflohene sind keine Sozialschmarotzer*Innen und kein Mensch ist illegal!


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Einwanderungsland DDR

Geschrieben von entdinglichung - 30. November 2012

aus Auf dem Weg zum Einwanderungsland: Nur billige Arbeitskräfte und kaum geduldete Fremde? Zur Situation der Vertragsarbeiter in der DDR während der 1970er und 1980er Jahre von Jörg Roesler (Rosa-Luxemburg-Stifung), als pdf-Datei hier:

Wenn derartige institutionalisierte Möglichkeiten der Beschwerdeführung nicht oder nur in großen Zeitabständen zur Verfügung standen, dann griffen die ausländischen Arbeitskräfte auch schon mal zu einem Mittel, das in keinem zwischenstaatlichen Vertrag oder den jährlichen Abstimmungsprotokollen zwischen Gast- und Delegierungsland vereinbart war – zur Arbeitsniederlegung. Nach Angaben des SAL [Staatssekretariat für Arbeit und Löhne] kam es erstmals 1975 gehäuft zu Streiks. Insgesamt sollen 6.000 «ausländische Werktätige» daran beteiligt gewesen sein. Darauf musste reagiert werden. Im Bericht des Staatssekretariats hieß es dazu: «Auf Grund der aufgetretenen schwierigen Situation beschlossen Parteiführung und Regierung Anfang 1976 eine Reihe von Maßnahmen zur Stabilisierung des Einsatzes und der Verbesserung der Arbeits- und Lebensbedingungen der ausländischen Werktätigen.» Lediglich in einem Falle hat bei den Streiks das Delegierungsland in die Auseinandersetzungen unmittelbar eingegriffen. Als die Algerier streikten, weil sie in den VEB vertragswidrig als Hilfskräfte ohne geeignete Ausbildungsmöglichkeiten eingesetzt wurden, entschied sich 1976 die algerische Regierung dazu, zukünftig keine Neueinreisen mehr zu genehmigen, das heißt den Vertrag mit der DDR auslaufen zu lassen.

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Lager abschaffen! Kundgebung am 29.11.2012 in Bitterfeld

Geschrieben von entdinglichung - 26. November 2012

gefunden auf The Voice:

Kundgebung und Demonstration von Flüchtlingen in Bitterfeld, am 29.11.2012, 14Uhr, Treffpunkt: Marktplatz Bitterfeld

“Wir kämpfen bis die letzten Menschen frei sein werden …” Lager abschaffen!

Die von Flüchtlingen selbst organisierten Initiativen „Flüchtlingsinitiative Wittenberg“, die Karawane für dir Rechte von Flüchtlinge und MigrantInnen und The VOICE Refugee Forum Sachsen-Anhalt rufen zu mehreren Kundgebungen und einer Demonstration am 29.11.2012 im Landkreis Bitterfeld auf, um die für die Angelegenheiten von Flüchtlingen zuständigen Behörden, die Ausländerbehörde und das Sozialamt, dafür zu kritisieren und zu verurteilen, wie sie uns Flüchtlinge in Bitterfeld und in ganz Sachsen-Anhalt behandeln.

Das Leben im Heim Friedersdorf
http://refugeeinitiativewittenberg.blogspot.de/2012/11/leben-im-heim-fri…

Das Leben im Heim Marke
http://refugeeinitiativewittenberg.blogspot.de/2012/11/leben-im-heim-mar…

Wir Flüchtlinge sind in die Flüchtlingslagern in Friederdorf und Marke abgeschoben, dort isoliert und gedemütigt worden. Gleichzeitig wurde uns unsere legale Existenz verwehrt: Wir dürfen nicht arbeiten, unsere Bewegungsfreiheit ist eingeschränkt und mit unerlaubten Abschiebeandrohungen setzen sie uns schon so viele Jahre lang unter Druck.

Wir kritisieren die zuständigen Behörden dafür, dass sie unsere psychischen Krankheiten und andere Beeinträchtigungen nicht berücksichtigen. Diese sind entstanden durch den Zwang, dort, in den höchst isolierten Flüchtlingslagern Friederdorf und Marke für so viele Jahre zu leben. Sie nennen es „Situation“.

Wir fordern die zuständigen Verantwortungsträger auf, den Vertrag zu beenden und die Nutzung der höchst isolierten Lager in Friedersdorf und Marke zu verbieten. Diese Lager tragen zu unserer Zerrüttung und Traumatisierung bei, ungeachtet der psychischen Krankheiten, die uns im Landkreis Bitterfeld zugefügt wurden.

Wir fordern und verlangen von den zuständigen Verantwortungsträgern, alle Flüchtlinge dezentral in privaten, sich in Städten befindenden Wohnungen unterzubringen und uns damit zu garantieren, keinen Diskriminierungen mehr ausgesetzt zu sein.

Die zerstörerischen Lager Friedersdorf und Marke schließen!
Für eine menschenwürdige Behandlung!

Alle Flüchtlinge schützen! Unser Schutz ist nicht unser Privileg, es ist eure Pflicht!

Abschiebeandrohungen stoppen!

Schluss mit dem Verwehren von Arbeitserlaubnissen für Flüchtlinge!

Wir rufen alle dazu auf, zur Demonstration am 29.11.2012 in Bitterfeld zu kommen und uns dabei zu unterstützen, die Ungerechtigkeit anzuklagen und die Leben unschuldiger Flüchtlinge zu retten. Ihr alle seid willkommen

Solidarität mit allen Flüchtlingen in Unterdrückung!

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Weitere Streiks im Iran

Geschrieben von entdinglichung - 13. November 2012

Meldungen von Mission Free Iran:

* Fajr Petrochemical Workers on Strike

* Workers at Derek Dam Under Increasing Pressure, Wages Unpaid for Seven Months

* Retired Workers of Isfahan Steel Mill Issue Ultimatum: “We Will Block the Steel Mill Highway”

* North Tehran: Afghan Workers on Strike

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Charlie Post: “The Rise of the Right”

Geschrieben von entdinglichung - 7. November 2012

Charles Post (Solidarity) zur “Tea Party”, zur Sackgasse der Orientierung auf die Democrats und zum Fehlen eines radikalen ArbeiterInnen-Milieus, gefunden auf dem Videokanal von Solidarity:

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Flüchtlingsproteste in Nauru

Geschrieben von entdinglichung - 6. November 2012

nicht nur in Berlin, nachfolgend dokumentiert ein Artikel aus dem Green Left Weekly, ein weiterer Artikel auf Solidarité Ouvrière:

Update: Sixième jour de grève de la faim des réfugiés de Nauru(Solidarité Ouvrière)

Despairing refugees protest, self-harm on Nauru

Friday, October 26, 2012, Jay Fletcher


Melbourne rally for refugee rights, October 21. Photo: Ali Bakhtiarvandi

An Iranian man became the fourth asylum seeker to attempt suicide in Australia’s detention camp on Nauru on October 24. He was cut down from hanging himself by guards and other refugees. Other acts of self-harm have also broken out on the island. On October 25, one detainee told Green Left Weekly that another man who injured himself with a razor did not get any medical care.

The wave of self-harm and hunger strikes has hit the detention camp after only a month of the Labor government’s return to a “Pacific solution” for refugees.

But the men – about 400 people from Afghanistan, Pakistan, Iran, Iraq and Sri Lanka – have staged several vocal and lively protests inside the camp, calling for their rights as asylum seekers and the ending of deportations from Australia to Nauru.

One Iranian refugee has maintained a hunger strike, which was into its 14th day on October 25. Fellow asylum seekers say he was having trouble moving and sitting, and a nurse had warned of kidney failure. But he said he wanted to stay on strike until their demands were met.

Six others were also refusing food on October 23. Then on October 26, a day on which Muslims were celebrating the festival holiday Eid al-Adha, all 400 men in the camp held a 24-hour hunger strike. They said: “For us this is a day of sorrow, not celebration.”

Soon after, heavy rains in the camp caused the tents to leak and flood much of the area.

The men have also authored several letters and distributed them via a Facebook page.

Conditions in the basic Nauru camp have rapidly grown fetid in the heat, as the government continues to transport small groups of asylum seekers a few dozen at a time, at a cost of almost $10,000 per trip.

The tents were built with no air conditioning or relief from the rising temperatures. There is also very little shade in the camp and the men are suffering continuously.

So far, refugees have reported high levels of nightly headaches, respiratory irritation, severe toothaches and even an outbreak of dysentery — which is potentially fatal.

A message from Afghan asylum seekers on October 18 said “most of the asylum seekers are suffering from horrible skin diseases that the officials’ only solution to is to recommend Panadol and an intake of cold water”. They also fear being quarantined if they contract any diseases.

Access to clean water has been limited, because everything at the camp has to be flown in. Refugees say they are using dirty water for showers and cleaning.

The state of care being provided by Australian personnel is unclear and questionable. A refugee imprisoned on Nauru told GLW via a Skype interview that detainees had seen no media or human rights groups inside the fence.

He said no immigration workers have come to hear their claims for protection either. A key demand of refugees on Nauru is that Australia begins to process their refugee claims, but there have been no signs the government will take this step.

It is not even clear who will undertake recognising the refugee status of those sent to Nauru by Australia. The United Nations High Commissioner for Refugees said it did not “envisage any operational or active role” in the Nauru or Manus Island centres because “this is a matter for Australia’s responsibilities under the refugee convention”.

The Australian government initially said refugees would be processed under Nauru’s law. Nauru has tabled laws to begin processing “as soon as practicable”. But it has no laws recognising the rights of people to seek refugee status, nor any structure for assessing refugees in place.

Similar criticisms were raised when the Labor government tried to deport refugees to Malaysia.

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Dringend: Hungerstreikende Flüchtlinge am Brandenburger Tor in Berlin brauchen Unterstützung!

Geschrieben von entdinglichung - 1. November 2012

von Refugee Tent Action:

AN ALLE UNTERSTÜTZER_INNEN!

Wir brauchen dringend jederzeit Menschen vor Ort um die Hungerstreiker zu unterstützen!
Nicht nur vor den permanenten Polizeiübegriffen und Belästigungen, sondern auch für die mentale Unterstützung und die Bereitschaft bei medizinischen Notfällen Hilfe zu holen.

Bitte tragt Euch in den Schichtplan ein und kommt am besten mit vielen Freund_innen vorbei:

DOODLE SCHICHTPLAN PARISER PLATZ (klick mich)

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Aufruf: Schluss mit der rassistischen Hetze gegen Roma!

Geschrieben von entdinglichung - 18. Oktober 2012

nachfolgend dokumentiert ein Aufruf von ~ 30 Roma- und Flüchtlings-Unterstützungsorganisationen, gefunden auf Chachipe, an English version here:

Gemeinsame Presseerklärung: Schluss mit der rassistischen Hetze gegen Roma!

Das Recht auf Asyl duldet keine Unterschiede!

15. Oktober 2012 – In den vergangenen Tagen haben konservative Politiker, aber auch Mitglieder der SPD, wiederholt gefordert, die Visumpflicht für serbische und mazedonische StaatsbürgerInnen, die im Dezember 2009 gelockert wurde, wieder einzuführen. Sie möchten damit den „massiven Zustrom von serbischen und mazedonischen Staatsbürgern“ stoppen. Dabei geht es in erster Linie um Mitglieder der Romaminderheit, die seit Aufhebung der Visumpflicht für Kurzaufenthalte im Schengenraum vermehrt in der EU und anderen Schengener Vertragsstaaten Asyl beantragen.

Die Aufhebung der Visumpflicht für die Staaten des sogenannten westlichen Balkans steht am Ende eines langen Prozesses, bei dem die Staaten im Auftrag der EU tiefgreifende Reformen im Bereich der Gesetzgebung und anderen Bereichen (Dokumentensicherheit, Grenzkontrollen und Kontrolle der Wanderbewegungen, usw.) durchführen mussten. Nur im Bereich Menschenrechte blieben die Reformen weit hinter den Erwartungen zurück. Ende August stellte die EU-Kommission in ihrem dritten Bericht zur Visaliberalisierung erneut fest, dass die Roma in allen Balkanstaaten einer umfassenden Diskriminierung ausgesetzt sind, die sie an der Ausübung grundlegender Rechte wie beispielsweise dem Zugang zu Bildung und Ausbildung, Gesundheitsversorgung und Arbeitsmarkt hindert.

Nach Aussagen der serbischen Regierung leben circa 60 Prozent der geschätzten 450 000 Roma in Serbien in unsicheren und unhygienischen Lebensverhältnissen; 30 Prozent haben keinen Zugang zu Trinkwasser; 70 Prozent keinen Zugang zur Kanalisation. Serbische Studien belegen, dass Romakinder in Sonderschulen mit einem Anteil von mehr als 30 Prozent deutlich überrepräsentiert sind. Umfragen zufolge gelten sie als die meist diskriminierte Bevölkerungsgruppe in Serbien, eine Diskriminierung, die sich insbesondere im Zugang zum Arbeitsmarkt deutlich macht. Die Europäische Kommission gegen Rassismus und Intoleranz (ECRI) stellte in ihrem letzten Länderbericht zu Serbien fest, dass die Mehrheit aller Roma von Gelegenheitsjobs, wie beispielsweise dem Sammeln von Altmetall lebt, und dass kaum Roma in staatlichen Betrieben beschäftigt sind.

Auch in Mazedonien sind Roma einer allumfassenden Diskriminierung ausgesetzt. Ebenso wie in Serbien leben sie in Mazedonien oft in abgeschiedenen Siedlungen, wo sie keinen oder nur beschränkten Zugang zu grundlegenden Diensten haben. Romakinder sind in Sonderschulen und in Sonderklassen deutlich überrepräsentiert, was sowohl auf ungeeignete Einstufungstests, als auch auf eine falsche Orientierung der Eltern zurückgeht, wie das Budapester European Roma Rights Centre kürzlich in einer Studie feststellte. Die Europäische Kommission gegen Rassismus und Intoleranz (ECRI) stellte in einem 2010 veröffentlichten Bericht fest, dass 70 Prozent aller Roma in Mazedonien arbeitslos sind, womit ihre Arbeitslosigkeit deutlich über dem Landesdurchschnitt liegt. ECRI fand auch, dass Roma mit Vorurteilen im Gesundheitssystem konfrontiert sind, was ihren Zugang zu medizinischen Dienstleistungen beeinträchtigt.

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Aus aktuellem Anlass:

Geschrieben von entdinglichung - 13. Oktober 2012

Europa von der Karte streichen,
Asien muss zum Atlantik reichen!

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