Entdinglichung

… alle Verhältnisse umzuwerfen, in denen der Mensch ein erniedrigtes, ein geknechtetes, ein verlassenes, ein verächtliches Wesen ist … (Marx)

Archiv für die Kategorie ‘Saudi-Arabien’

Lesehinweis zum Salafismus und zur Koranverteilungskampgne “Lies”

Geschrieben von entdinglichung - 19. April 2012

Über das Vorgehen der salafistischen Kampagne “Lies” auf Sauvra: Hintergrundanalysen zum Islamismus ein kurzer Auszug:

“Demnach kann man an der eigenen ökonomischen Lage grundsätzlich nichts ändern. Das hat Gott vorherbestimmt. Sogar die individuellen Anlagen – jene des Paradieses oder jene der Hölle – sind vorherbestimmt. Den oben genannten Werteexhibitionismus legitimiert sich ja bereits über Erfolg und Charakter. Nun geht diese Weltanschauung noch fundamentaler. Erfolg und Charakter sind bereits vorherbestimmt. Das enthebt die salafistische Ideologie nun völlig jeglichem Versprechen nach sozioökonomischer Verbesserung. Egal wie es kommt, ob man arm geboren wird und es bleibt oder reich oder sich hocharbeitet. Es ist vorherbestimmt und selbst die charakterliche Einrichtung des Menschen, die das erst ermöglicht, ist vorherbestimmt.

Nun erklärt sich auch, warum Pierre Vogel zum Paradies einlädt und uns immer davor warnt in die Hölle zu kommen. Zur sozialen Frage kann man nach ihm quasi nichts machen. Der Zug ist schon abgefahren bevor wir überhaupt auf die Welt gekommen sind. Aber der Glaube an Gott und die Sekundärtugenden bewahren einen zumindest vor der Hölle. Jegliches Versprechen nach Glück und Wohlergehen wird also ins Jenseits abgeschoben.”

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Für das Leben und die Freiheit von Hamza Kashgari!

Geschrieben von entdinglichung - 15. Februar 2012

der nachfolgend dokumentierte Aufruf stammt von Bataille Socialiste:

Freedom for Saudi writer Hamza Kashgari

On 12 February, Malaysian police deported 23 year old Saudi columnist Hamza Kashgari, who fled Saudi Arabia after making comments on Twitter claimed by some to be “insulting” to the prophet Muhammad. There have been widespread calls from Islamists for his execution – and in Saudi Arabia, blasphemy is punishable by death.

Theocratic regimes like Saudi Arabia will not tolerate the most basic freedom of thought and expression. We defend the right of everyone in the world to freely express their views, including to criticise religion. We condemn the Malaysian government for detaining Kashgari who had fled the country and handing him over to the Saudi authorities. We are also concerned to learn that Interpol had issued a warrant for his arrest based on the Saudi government’s request. The implications of this means that no asylum seeker or refugee is free from persecution even after having fled.

We demand that the Saudi authorities immediately and unconditionally release Kashgari. He has not committed any crime.

To join our campaign please sign this statement by sending your or your organisation’s name to: kashgaricampaign@yahoo.com

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Neue Studie zur Lage der Lohnabhängigen in Saudi-Arabien

Geschrieben von entdinglichung - 30. Januar 2012

Eine neue Studie des Internationalen Gewerkschaftsbundes (ITUC-CSI-IGB): Saudi Arabia bans trade unions and violates all international labour standards. Domestic workers fear for lives in modern day slavery.

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Geschrieben von entdinglichung - 28. November 2011

1.) Querstellen!

2.) Zum Nazi-Terror drei lesenswerte Artikel von Kutlu Yurtseven, Andreas Speit und von Jörn Schulz in der Jungle World

3.) Zwei neue Artikel auf Kalima zur Repression gegen sufis in Iran und Pakistan und zu den Protesten in Saudi-Arabien

4.) Eine Reihe von Artikeln auf ESSF zur Entscheidung von Oxford University Press, den Essay Three Hundred Ramayanas: Five examples and three thoughts on translations von A.K. Ramanujan nach Protesten hindu-nationalistischer Organisationen nicht zu publizieren

5.) Seit vier Tagen streiken die EisenbahnerInnen in Bulgarien gegen Stellenabbau und Lohnkürzungen (Sofia Echo)

6.) Weihnachtsbaumdiebstahl in Oldenburg (regentied)

7.) Die grosse katalanische Sopranistin Montserrat Figueras starb am 23. November im Alter von 69 Jahren:

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Der saudi-arabische Staat plant die Ermordung von 26 indonesischen MigrantInnen

Geschrieben von entdinglichung - 17. Oktober 2011

Quelle der nachfolgend dokumentierten Meldung: BERNAMA

Some 26 Indonesian Workers Facing Saudi Executions

JAKARTA, Oct 13 (Bernama) — Some 26 Indonesian workers in Saudi Arabia are facing execution, Vice Chairman of Indonesian Migrant Workers Union (SBMI) Ramses D Arman, said here on Thursday.

“Some 26 of a total of 44 Indonesian workers involved in criminal cases in Saudi Arabia have been sentenced to death and are waiting to be executed,” Antara news agency reported him as saying.

He said that the government must act fast to save the 26 citizens.

“President Susilo Bambang Yudhoyono must directly handle this matter and try to lobby the Saudi Arabian government to prevent our citizens from being executed,” Ramses said.

One of the 26 Indonesian workers now waiting to be executed in Saudi Arabia is Tuti Tursilawati (27 years old) from Cikeusik village, West Java. She left for Saudi Arabia on Sept 5, 2009 and was placed as a caregiver for her employer’s father.

She was arrested and sentenced to death in 2010 for murdering her employer’s father. There was no information about her motive, but according to Ramses, Tuti was raped by her employer’s father before she killed him.

Up till now, officials from the Indonesian consulate general in Jeddah were still trying to save Tuti from execution by lobbying the victim`s family to forgive her.

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Geschrieben von entdinglichung - 20. Juli 2010

Zurück aus dem Urlaub (Fotos gibt es demnächst) … daher hier erst einmal eine Linksammlung zu Texten und Meldungen, welche sich inzwischen so angesammelt haben … bald geht es in alter Frische und auch mit einem neuen Archiv-Update weiter:

1. Zwei die fehlen werden: Fritz Teufel (1943-2010) und Werner Angress (1920-2010), Antifaschist und Historiker

2.) Vom Klassenfeind ermordet: Nelson Camacho González und Ibio Efrén Caicedo (Kolumbien), mindestens zwei Bananenpflücker (Panama), Habib Jalib Baluch (Belutschistan/Pakistan), Cherukuri Rajkumar (Azad) und Hemachandra Pandey (Andhra Pradesh/Indien), drei demonstrierende DorfbewohnerInnen (Andhra Pradesh/Indien)

3.) Zeitschriftenschau: The Commune, Nr. 16 und Sozial.Geschichte online / Social History online, 3/2010

4.) Neu auf Viewpoint online zu den derzeitigen Konflikten in Pakistan: Adnan Farooq – Iranian- Saudi war spills over to Pakistan, Riaz ul Hassan – And now Sunni vs Sunni und Shafiq Ahmad – Shias fight Sunnis in Kurrum, Deobandis take on Deobandis in Khyber

5.) U.a. neu auf der Webseite der GenossInnen der RSO: „Für gleiche Rechte, Liebe und Sozialismus!“ und Was will der „Revolutionäre Aufbau Schweiz“?

6.) The Ghetto in the Ghetto von Michal Schwartz auf Challenge zur ultra-orthodoxen Szene in Israel

7.) auch von hier noch einmal liebe Grüsse an Andrej zur Verfahrenseinstellung

8.) ein Video zum Deserteurgedenken in Hamburg-Ohlsdorf

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Geschrieben von entdinglichung - 4. März 2010

1.) Neu auf NPD-Blog:

* mehr zu (geschäftlichen) Verflechtungs zwischen faschistischen Organisationen und Rocker-Gangs: NPD-Kader Roßmüller angeblich in Rockergang aktiv
* zur Bundespräsidentschaftskandidatin der FPÖ: DÖW sieht Rosenkranz im rechtsextremen Umfeld
* zu Götz Kubitscheks Rohkrepierer: Sezession: Hoffen und Harren hält manchen zum Narren

2.) Wer es bisher noch nicht getan hat kann hier an der “Abstimmung „Bestes Plakat 2009″” beteiligen, die Wahlempgfehlung von hier ist jenes Plakat (das Kreuz machen bei ““Kopf hoch”, 15.08.2009, Markleeberg“):

3.) Ein Busfahrer in Bristol sowie die Tory-Rechtsauslegerin und -Hinterbänklerin Ann Widdecombe sehen zwischen Exibitionismus und dem Stillen eines Säuglings in der Öffentlichkeit keine grossen Unterschied (Hat Tip to Harpymarx):

“Amy Wootten, 25, claimed the driver even threatened to call the police – forcing her to get off in the rain with six-week-old Emily at a stop with no shelter.

The stunned learning support assistant, who had to fork out £8 for a taxi home, said: “The driver told me someone had said I was indecently exposing myself and said, ‘stop or get off my bus’. It was like he was suggesting I was doing horrendous things.

NO says Ann Widdecombe Tory MP for Maidstone and the Weald

I think in this instance the bus driver was within his rights to ask the mother to get off.

I do think the argument that women should be allowed to breastfeed wherever they like has gone a bit too far. It’s a question of decency and other people’s feelings. Our parents’ generation got by perfectly well without needing to breastfeed in public.

I’m not silly about it. If it’s done discreetly, it’s not a problem.”

4.) Aus der Welt des fundamentalistischen Obskurantentums:

* Chan Mubanga: Zambia: Rise of Homophobia prompted by Christian fundamentalists (ESSF)
* Center for Democracy and Human rights in Saudi Arabia: Saudi Arabia: An Influential Saudi Cleric Calls for Beheading of Apostates (ESSF)
* Alemayehu G. Mariam: Ethiopia: The hand that rocks the broken cradle (Pambazuka News)
* Jesus never hugged! (Rhizom)
* Rachel Tabachnik: Prayer Warriors of the New Apostolic Reformation Getting Some Exposure (Talk to Action)
* Response to Islamophobia Watch (Tendance Coatesy)

5.) Musik aus der Demokratischen Republik Kongo zum Thema Geld:

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InPreKorr Nr. 18: Permanente Revolution in Süd-Arabien (1972)

Geschrieben von entdinglichung - 16. Februar 2010

Permanente Revolution in Süd-Arabien (pdf-Datei, 8,66 mb) eine Sonderausgabe der InPreKorr vom 15. August 1972, welche sich der Revolution im Südjemen und den bewaffneten Kämpfen im Nachbarstaat Oman widmet. Die relativ optimistische Sicht auf die Dinge wurde leider einige Jahre später enttäuscht, die Isolation der jemenitischen Revolution im arabischen Raum, der geringe ökonomische Spielraum des Landes und die Abhängigkeit von sowjetischen und anderen Geldgebern führte zur Erstarkung der Bürokratie in Staat, Partei und Miliz/Armee, welche 1978 die noch am ehesten für eine revolutionäre und sozialistische Perspektive stehende Fraktion um Salim Rubai Ali gewaltsam stürzte und sich selbst im Januar 1986 in mörderischen innerbürokratischen Fraktions- und Verteilungskämpfen dezimierte, was den Weg zum Anschluss der Volksdemokratische Republik Jemen an den konservativen Nordjemen im Jahre 1990 ebnete. Islamistische Gruppen scheinen übrigens damals in der Region nur von marginaler Bedeutung bzw. nichtexistent gewesen zu sein.

Weitere Informationen zur Wahrnehmung der Ereignisse in Südarabien in der BRD-Linken gibt es auf Materialien zur Analyse von Opposition (MAO) hier und hier

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Keine Abschiebung von Yahya Al-Faifi nach Saudi-Arabien

Geschrieben von entdinglichung - 14. Februar 2009

Das britischen Behörden haben dem Gewerkschafter Yahya Al-Faifi aus Saudi-Arabien den Status als Flüchtling verweigert, ihm und seiner Familie droht damit die Abschiebung nach Saudi-Arabien und dort Inhaftierung und Misshandlung. Der nachfolgend dokumentierte Aufruf stammt von der Webseite der Plaid Cymru-Abgeordneten im Parlament von Wales, Leanne Wood:

injury

Defend Yahya Al-Faifi

Please support the campaign to defend Yahya Al-Faifi.

Yahya Al-Faifi is a trade unionist from Saudi Arabia, where trade unions are illegal. Yahya was persecuted in his homeland for organising trade unions and was forced to flee to Britain in 2004 with some of his family.

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Demonstrationsaufruf für den 8. März 2008

Geschrieben von entdinglichung - 25. Februar 2008

Der folgende Aufruf stammt von dem lesenswerten Blog Cosmoproletarian Solidarity, als pdf-Datei kann das Flugblatt hier heruntergeladen werden:

Demonstrationsaufruf für den 8. März 2008

Hoch lebe der 8. März
der Internationale Frauentag!
Solidarität mit den ungehorsamen Frauen
im Iran, in Afghanistan und weltweit! Demonstration am Samstag, den 8. März 2008 in Berlin,
Treffpunkt um 13 Uhr Frankfurter Tor (U-Bahn), Abschlusskundgebung bei der Gedenkstätte für Rosa Luxemburg in Friedrichsfelde

Vor 100 Jahren am 8. März 1908 demonstrierte in New York die „Social Democratic Women’s Society“ für das Frauenwahlrecht. Bei der „Zweiten Internationalen Konferenz kommunistischer Frauen“ 1921 wurde schließlich der 8. März zum „Internationalen Frauentag“ erklärt, um die Bedeutung der Frauen für die Revolution hervorzuheben. Die Rebellion der St. Petersburger Arbeiterinnen und Kriegswitwen am 8. März 1917 war der Startschuss für den Sturz der zaristischen Tyrannei. Heute ist die Frauenrechtsbewegung im Iran wieder die Vorhut einer revolutionären Bewegung der Freiheit und Gleichheit. Während bedauerlicherweise weite Teile der hiesigen Linken sich in ihren ideologischen Schützengräben eingraben und Emanzipationspotenzial entweder in US-amerikanische F16-Bomber oder in eine Querfront mit den religiösen Faschisten des Politischen Islam hineinfabulieren, zeigt sich für jeden und jede, der und die projektionsfrei auf den Iran blicken, unzweifelhaft wer das Subjekt für eine fortschrittliche Perspektive ist. Die freiheitsliebende Bevölkerung des Irans bringt ihren Protest gegen das menschenverachtende Mullah-Regime Tag für Tag zum Ausdruck – auf der Straße, in den Universitäten, in den Fabriken, in Kurdistan. Trotz der Repressionen des islamistischen Regimes und ihrer Hizbollah-Bluthunde, die jede emanzipatorische Regung im Keim zu ersticken versuchen. Selbst das „harmlose“ Sammeln von Unterschriften für die gesetzliche Gleichstellung der Geschlechter wird mit Gefängnis und Folter vergolten wie zuletzt bei den Initiatorinnen der Kampagne „Eine Millionen Signaturen verlangen dass die diskriminierenden Gesetze geändert werden“.

Wir wollen am 8. März, dem Kampftag für alle unbeugsamen und freiheitsliebenden Frauen, zeigen, dass wir uns mit den ungehorsamen Frauen im Iran, in Afghanistan und weltweit zutiefst verbunden fühlen und wir uns nicht zwischen den imperialen Ordnungskriegern und den islamistischen Kulturkriegern zerreiben lassen. Am 8. März erheben wir unsere Stimme für die beiden Schwestern Zohreh und Azar, die kürzlich aufgrund von vermeintlichem „Ehebruch als verheiratete Frauen“ zum Tode per Steinigung verurteilt worden. Wir erheben unsere Stimme für die 15 Schulmädchen, die am 11. März 2002 in Mekka, Saudi-Arabien, in den Flammen den Tod fanden, weil Religionspolizisten die Mädchen, die in Panik vergaßen sich zu verschleiern, in die brennende Schule zurückprügelten und Rettungskräfte am Betreten des Gebäudes hinderten. Und wir erheben unsere Stimme für alle anderen Frauen, die im Namen der Religion erniedrigt, gedemütigt und versklavt werden.

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Neue Publikation der Organisation for Women’s Liberation-Iran

Geschrieben von entdinglichung - 7. Dezember 2007

Die Organisation for Women’s Liberation-Iran hat mit der Publikation eines neuen englischsprachigen Infoblattes begonnen, welches den Titel The NEWS you need to know trägt. Die im November veröffentlichte Ausgabe thematisiert das “Verschwindenlassen” von feministischen AktivistInnen im Iran sowie Frauenunterdrückung in Saudi-Arabien, Irak und Afghanistan und kann hier als pdf-Datei heruntergeladen werden.

Faust

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K-Gruppen zur arabischen Halbinsel

Geschrieben von entdinglichung - 3. Dezember 2007

Das K-Gruppen-Forschungsprojekt Materialien zur Analyse von Opposition (MAO) hat vier neue Zusammenstellungen mit Auszügen aus der K-Gruppen-Presse der siebziger Jahre zu vier unterschiedlichen Staaten auf der arabischen Halbinsel online gestellt; zu Saudi-Arabien, Jemen, Jordanien und dem Oman.

Auffällig ist in diesem Zusammenhang beispielsweise, dass relativ wenig Informationen in der K-Gruppen-Presse zur inneren politischen oder gesellschaftlichen Situation in Jordanien und Saudi-Arabien zu finden sind; Schwerpunkte der Berichterstattung zu diesen Ländern waren die Involvierung in den Israel-Palästina-Konflikt (im Falle Jordaniens spielte sich die brutale Repression gegen palästinensische AktivistInnen und Flüchtlinge seitens des jordanischen Staates – der sogenannte Schwarze September 1970 im Berichtzeitraum ab) und ihre Stellung zur Supermacht USA. Ein wenig anders liegt die Gewichtung innerhalb der Berichterstattung im Falle des Südjemens, wo es im Zeitraum nach der Unabhängigkeit des Landes 1967 zur einzigen sozialen Revolution im arabischen Raum gekommen war sowie zum Oman, wo mit der PFLOAG, (ab 1974) PFLO, eine (auch heute noch unter dem Namen People’s Democratic Front of Oman (PDFO) bestehende aber derzeit weitgehend bedeutungslose) Befreiungsbewegung mit dem Schwerpunkt der an den Südjemen grenzenden, von Angehrigen sprachlicher Minderheiten bewohnten Region Dhofar, gegen das Regime in Maskat kämpfte.

pfloag

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Interviews mit GewerkschafterInnen aus Guinea und Saudi-Arabien

Geschrieben von entdinglichung - 9. November 2007

* Der IGB dokumentiert auf seiner Webseite ein Interview mit Mariama Dioulde Diallo, Aktivistin der Vereinigung der FärberInnen (UMTG), welche im wesentlichen prekär beschäftigte Frauen im Textilgewerbe organisiert und vertritt. Mariama Dioulde Diallo schildert in dem Interview die Situation von Frauen in einer patriarchal dominierten Gesellschaft und Ökonomie und den Aufbau von Verbindungen zum Gewerkschaftsdachverband CNTG im Rahmen der Antiregime-Bewegung 2007.

* Die aktuelle Ausgabe der Solidarity enthält ein Interview mit dem exilierten saudi-arabischen Gewerkschafter Yayha al Faifi, einem Land, wo die klerikal-monarchistische Diktatur jede form proletarischer Selbstorganisation gewaltsam unterbindet.

kette

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Vergewaltigte Frau in Saudi-Arabien zu 90 Peitschenhieben verurteilt

Geschrieben von entdinglichung - 9. Oktober 2007

Eine 19 Jahre alte Frau in Saudi-Arabien, die von einer Gruppe von Männern entführt und vergewaltigt worden war, wurde von einem Gericht zu 90 Peitschenhieben verurteilt, weil sie sich nach saudischem Recht strafbar gemacht habe, indem sie unbegleitet zu einem mit ihr nicht verwandten Mann – einem der Vergewaltiger – auf Grund einer Erpressung ins Auto gestiegen war.

Quelle: International Campaign Against Honour Killings

Nachtrag 26.11.: Die Strafe wurde in der Revisionsverhandlung auf 200 Peitschenhiebe erhöht.

Nachtrag 30.11.: Ein Hintergrundartikel, welcher weitere Aspekte beleuchtet, findes sich im gestrigen Independent.

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Saudi-Arabien: Frauen schlagen zurück

Geschrieben von entdinglichung - 28. September 2007

Nach Presseberichten haben zwei junge Frauen in Saudi-Arabien sich die alltägliche Diskriminierung durch die “Religionspolizei”, die sogenannte Behörde für die Verbreitung von Tugendhaftigkeit und Verhinderung von Lastern nicht mehr gefallen lassen und sich gegen eine Ermahnung der selbsternannten Tugendwächter mit Pfefferspray zur Wehr gesetzt. Vielleicht handelt es sich bei derartigen Formen der Gegenwehr um die einzige Sprache, welche islamische (und auch andere, christliche, hinduistische, etc.) fundamentalistische ObskurantInnen und ihre HelfershelferInnen verstehen.

Faust

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