Entdinglichung

… alle Verhältnisse umzuwerfen, in denen der Mensch ein erniedrigtes, ein geknechtetes, ein verlassenes, ein verächtliches Wesen ist … (Marx)

Archive for the ‘Sekten’ Category

“… wir sind gekommen, um mit Dir über Bob Avakian zu reden …”

Posted by entdinglichung - 13. Oktober 2010

Die Revolutionary Communist Party, USA, Mama-Organisation der Revolutionären Kommunisten BRD/RIM (gibt es die überhaupt noch?) schickte zwei ihrer Missionare zum diesjährigen Burning Man-Festival in die Wüste von Nevada um das Wort ihres grossen Vorsitzenden, seiner göttlichen Heiligkeit BOB AVAkian zu verkündigen:

“There is a great need for people who are yearning for a different, better world to be introduced to Bob Avakian and his revolutionary vision of the most radical rupture with traditional property relations and traditional ideas, and a vibrant, exciting communist world in which people would really thrive—the unleashing of art and science, awe and wonder, ferment and imagination in mind-boggling dimensions.

Two of us went to Burning Man art to popularize Bob Avakian among 50,000 people.”

wie bei vergleichbaren Missionsvereinen soll niemand eine Chance haben, der Botschaft zu entgehen:

“Before the event, I got permission to install a number of 3′ by 4′ enlargements of the image of the Chairman along a 90-mile stretch of highway (between Wadsworth, Nevada and the Black Rock Desert or “the Playa,” as it is known to “Burners”). Virtually everyone attending the event must travel this route.

The signs were double-sided. People could see them going to and coming back from the festival.”

heilige Bob Avakian-Ikone, eine Berührung kann bei wahrhaft Gläubigen eitrige Pusteln heilen

und auch ein Altar zwecks Anbetung wurde errichtet und Heiligenbildchen verteilt:

“We installed a large flashing neon version of Bob Avakian’s image in the midst of the art on the playa. Although only visible at night, it looked great! Hundreds of image cards were distributed at the festival itself—left at camps, many of the numerous free bars and parties, and stuck in the spokes of participants’ bicycles.”

beim nächsten Festival in San Francisco wurde das Missionarsteam wiedererkannt:

” Another young Latina ran up to a person wearing the image shirt. Poking him in the chest, she demanded, “I’ve got to know, you’ve got to tell me, Who Is This?!” The three enlarged images along the highway to Burning Man had seemed hundreds to her. She saw the cards everywhere. Then, she and her friends were walking on “the playa” at night when they came across the image of the Chairman flashing brightly. “We were so frustrated! We all sat down right there for a half-hour, trying to figure out who it was.”

The image had been imprinted on her brain since Burning Man. She said she had kind of forgotten about it, but “when I saw it again, it all came back to me and I had to find out.” It took her a full week, but she finally got her answer. She, and two young men, volunteered to be part of a revolution crew at Burning Man next year.”

have you let Bob Avakian into your life? … und verpflichteten sich, dem grossen Avakian ihre Seele und ihr erstgeborenes Kind zu übereignen

“A total of 3,500 of the Message and Call were distributed at the Power to the Peaceful Concert, and on another level, we all got a deeper appreciation of the power of the image to generate interest on a grand scale, and getting out the name Bob Avakian as a Revolutionary Communist leader, and the Message and Call for all to dig into.”

und schon naht der nächste Missionseinsatz:

“Needed: $10,000 for Publication
Coming soon from the Revolutionary Communist Party:
CONSTITUTION FOR THE NEW SOCIALIST REPUBLIC IN NORTH AMERICA

(Draft Proposal)

The RCP, USA announces with great enthusiasm the upcoming publication of the Constitution for the New Socialist Republic in North America (Draft Proposal).

This Constitution will be a historic and visionary model of the future revolutionary socialist society and government. At the same time, it will give people a very concrete sense of how the new power would be constituted and exercised in the new society. People will get a feel, and an in-depth understanding, of how that new, revolutionary state power could work to truly usher in a new world, a world in which people would want to live and could flourish.”

wer mit “grosser Begeisterung” einen Verfassungsentwurf publiziert ist entweder kurz davor die Macht zu übernehmen oder tut im Märchenwald leben

nicht Slavoj Žižek 2010 sondern Bob Avakian (Praise the Bob!) 1981

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Kommunistische Partei Deutschlands/Marxisten-Leninisten (KPD/ML): Sind lange Haare fortschrittlich? (1974)

Posted by entdinglichung - 12. Oktober 2010

Zweifelsohne ein Tiefpunkt der Ideologieproduktion der deutschen K-Gruppenszene, ein vergeblicher Versuch der KPD/ML sich mittels verschwörungstheoretischer Pseudoanalyse populärkultureller Erscheinungen in das deutsche Spiesserherz einzuschleimen, … immerhin hielten sich nicht alle KPD/ML-Mitglieder an die mode-politischen Vorgaben ihrer Parteileitung.

Der nachfolgend dokumentierte Text wurde auf Seite 6 der Ausgabe 2/1974 vom 12. Januar 1974 des Roten Morgens veröffentlicht, einen herzlichen Dank und liebe rote Grüsse an die Genossen des Projektes Materialien zur Analyse von Opposition (MAO) für das Scannen und online Stellen dieser und anderer Dokumente zur Geschichte der BRD-Linken!

Sind lange Haare fortschrittlich ?

In der Nummer 34 des Roten Morgen vom 1. September 1973 veröffentlichten wir den Brief einer Leserin aus München, in dem die Kollegin schildert, wie begeistert sie war, als sie im Gespräch mit den Verkäufern des Roten Morgen und beim Lesen unseres Zentralorgans erfuhr, daß unsere Partei sich gegen Beat-und Popmode, lange Haare, Hippy-Kleidung usw. wendet und daß diese Einflüsse auch in den Volksrepubliken China und Albanien bekämpft werden. Dieser Brief, den die Redaktion kurz kommentierte, löste unter unseren Lesem – innerhalb und außerhalb der Partei und der Roten Garde – eine große Diskussion aus. Wir wollen deshalb, um gleichzeitig auch die vielen Leserbriefe zu diesem Problem zu beantworten, noch einmal auf die Frage eingehen, welche Haltung wir Kommunisten zu schädlichen Einflüssen der bürgerlichen Ideologie in der Jugend einnehmen müssen.

Wenn wir als Kommunisten die Frage stellen, ob eine Sache richtig oder falsch ist, dann gehen wir vom Standpunkt der Arbeiterklasse an diese Frage heran. Für uns steht die Frage so: Nützt die Sache der Arbeiterklasse, dient sie der proletarischen Revolution oder nützt sie den Kapitalisten und der Reaktion und schadet sie der Arbeiterklasse? Die Antwort auf diese Frage entscheidet nicht nur Fragen der Strategie und Taktik der Revolution, sondern auch Probleme kommunistischer Moral, wie sie zum Beispiel in der Frage auf getaucht sind, welche Haltung wir zu Modeerscheinungen wie lange Haare, Hippykleidung, superkurze Miniröcke, aber auch zu Erscheinungen wie Rauschgift und Sexwelle einnehmen.

Was heisst “kommunistische Moral”?

Für uns Kommunisten gibt es keine Moral, die über den Klassen steht, keine “sittlichen Werte”. die vom Himmel fallen. Die bürgerliche Moral der Kapitalisten dient den bürgerlichen Klasseninteressen. Die Bourgeoisie will dem Proletariat ihre Moral aufzwingen, damit die Arbeiterklasse sich schicksalsgleich in Ausbeutung und Unterdrückung ergeben soll. Im Kampf gegen Ausbeutung und Unterdrückung, gegen die Kapitalistenklasse, aber entwickelt das Proletariat seine, die proletarische Moral. Sie ist ausgerichtet auf die Eigenschaften und Tugenden, die die Proleten entwickeln und fördern müssen, damit sie als Klasse in der Lage sind, die Herrschaft der Kapitalisten durch die gewaltsame Revolution zu stürzen, um die Herrschaft der Arbeiterklasse über die Ausbeuter zu errichten,

Zwischen der bürgerlichen und der proletarischen Moral findet ein ständiger Kampf auch innerhalb der Arbeiterklasse statt. Wo die proletarische Moral Solidarität und Geschlossenheit fordert, predigt die bürgerliche Moral Individualismus und Konkurrenz. Wo die proletarische Moral die kameradschaftliche Partnerschaft von Mann und Frau fordert, predigt die bürgerliche Moral die Unterdrückung der Frau, ihre Degradierung zum Sexualobjekt und setzt die egoistische Verabsolutierung sexueller Befriedigung, den Aufruf, sich gegenseitig zu betrügen, an die Stelle vertrauensvoller Kameradschaft zwischen den Eheleuten. Wo die proletarische Moral den Haß auf die Kapitalistenklasse fordert, predigt die bürgerliche Moral ‘Nächstenliebe’ gegenüber den Ausbeutern. Wo die proletarische Moral die Vorbereitung der Arbeiterklasse auf die gewaltsame Zerschlagung des kapitalistischen Systems fordert, predigt die bürgerliche Moral den Pazifismus usw.

Wie in allen Fragen müssen die Kommunisten auch im Kampf gegen die bürgerliche Kultur, durch die sie verbreitet wird, vorangehen. Vorangehen müssen die Kommunisten in der Verteidigung und Stärkung der proletarischen Moral. So wie die Kommunisten letztlich keine von den Interessen der gesamten Arbeiterklasse verschiedenen Interessen vertreten, sondern als Trupp und Vortrupp ihrer Klasse diese Interessen und den Weg zu ihrer Verwirklichung nur am klarsten erkennen und am konsequentesten dafür kämpfen, so ist auch die kommunistische Moral nur der konsequenteste Ausdruck der proletarischen Moral. Die kommunistische Moral wird entscheidend dadurch geprägt, daß den Kommunisten bewußt ist, daß ihre Partei Führerin der Arbeiterklasse und des gesamten werktätigen Volkes ist.

Unsere Haltung zu langen Haaren. Hippy-Kleidung, Beat- und Popmode usw. entscheidet sich also an der Frage, ob diese Modeerscheinungen der Kapitalistenklasse oder Arbeiterklasse, der Reaktion oder der Revolution nützen.

1, SIE SOLLEN DIE JUGEND VOM KLASSENKAMPF ABHALTEN!

Die Bourgeoisie weiss genau, daß die Jugend der aktivste und kämpferischste Teil des Volkes ist. Darum will sie verhindern, daß die Jugend erkennt, daß ihre Freiheit untrennbar mit der Freiheit des gesamten werktätigen Volkes verbunden ist, daß auch die Jugendlichen nur im Sozialismus, unter der Herrschaft der Arbeiterklasse wirklich frei sein werden.

Stattdessen versucht die Bourgeoisie der Jugend einzureden, im Kapitalismus sei jeder seines Glückes Schmied: “Hans im Glück kann jeder sein” (bekannter Schlager). Dem Jugendlichen, der Tag für Tag 8 Stunden am Fließband oder an der Maschine steht, rufen sie zu: Raus aus dem grauen Alltag! Die verrückteste Musik, die verrückteste Kleidung, die verrücktesten Discotheken und Lokale, die verrückteste Haartracht – Hauptsache, die Jugend wird von der kapitalistischen Wirklichkeit, damit vom Klassenkampf abgelenkt.

Die Jugendlichen denken, sie würden die “Regeln der Gesellschaft durchbrechen”, ihren “eigenen Weg gehen”. Aber in Wirklichkeit wird dieser ganze Rummel ja von der Bourgeoisie aufgezogen, die dabei ja auch finanziell und politisch profitiert.

2. SIE SOLLEN DIE JUGEND IN DIE SACKGASSE DES INDIVIDUELLEN PROTESTS TREIBEN!

Natürlich sind viele Jugendliche, die lange Haare tragen, in vielen Fragen fortschrittlich. Im antiimperialistischen Kampf, im Kampf gegen den Militarismus, bei Rote-Punkt-Aktionen, Hausbesetzungen usw. fällt auf, daß ein relativ großer Anteil der kämpfenden Jugendlichen lange Haare trägt Trotzdem sind auch hier die langen Haare Ausdruck eines falschen, kleinbürgerlichen Bewußtseins.

Warum tragen diese Kollegen und Genossen lange Haare? Offensichtlich, weil sie damit ihre “Opposition”, ihren Protest gegen die bestehenden Zustände deutlich machen wollen. Dieser Widerwille gegen die kapitalistische Gesellschaft ist gut und nicht schlecht. Er ist eine günstige Voraussetzung dafür, daß diese jungen Kollegen zu Klassenkämpfen und schließlich zu Kommunisten werden.

Aber genau bei diesem spontanen Haß vieler Jugendlicher auf die kapitalistische Gesellschaft setzt auch die Bourgeoisie mit ihrer Demagogie an. Sie sagt: “Laß Dir nichts gefallen, marschiere nicht in der grauen Masse, protestiere!” So will sie die falsche Auffassung verbreiten, im Kampf gegen den Kapitalismus käme es vor allem auf den Einzelnen, auf seinen Protest an. Von diesem individuellen Protest aber hat die Bourgeoisie nichts zu fürchten. Sie fürchtet nur, daß die Arbeiterklasse sich unter der Führung der Kommunistischen Partei zusammenschließt, um ihre Herrschaft zu stürzen.

3. SIE SOLLEN DAS VOLK SPALTEN!

Die Jugendlichen, vor allem natürlich die proletarische Jugend, sehen, daß das Leben ihrer Eltern gekennzeichnet war und ist durch Arbeit und noch mal Arbeit, häufig genug durch den Kampf um die nackte Existenz. Soll das auch ihr Schicksal sein? – Mit allen Mitteln muß die Bourgeoisie versuchen, zu verhindern, daß die Jugend erkennt, daß für die Werktätigen eine glückliche und sorgenfreie Zukunft nur im Sozialismus möglich sein wird, daß Kapitalismus, Ausbeutung und Unterdrückung für die Werktätigen bedeutet und die ständige Angst, das wenige auch noch durch Krisen, Inflation und Kriege zu verlieren.

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SWP-Häuptling setzt Bullen gegen anarchistisches Transparent ein

Posted by entdinglichung - 6. Oktober 2010

ein Vorfall auf der Demo gegen den Tory-Parteitag in Birmingham, gefunden auf Indymedia UK, Hat Tip to Ian Bone

After unveiling our banner at the front before the march left off on Sunday we were told “Put that banner away or ill get you all nicked”

He then talked with police who told us that he had complained therefore we had to put the banner away or face arrest. so we temporarily put the banner away until the march started.

nun ist unabgesprochen-sich-an-die-Demospitze-setzen eigentlich eher Ausdruck der Politik von selbsternannten Avantgarde-Organisationen, also das was generell anarchistische GenossInnen den altbösen LeninistInnen vorwerfen, die Reaktion des SWP-ZK-Mitgliedes Chris Bambery (die SWP ist die Mama-Organisation von SAG/Linksruck/Marx21) ist allerdings vollkommen daneben und zeigt, dass er offenbar nichts über den Charakter des bürgerlichen Staates gerallt hat, wenn er diesen für seine eigenen verbandsbornierten Zwecke einsetzt.

Und hier das gute Stück:

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Aus der Welt des Dünnpfiffs

Posted by entdinglichung - 22. September 2010

heute mal nicht zu Elsässer … gibt noch genügend andere Vollpfosten … habe den meisten Kram nicht verlinkt, wer mehr lesen will (muss und braucht mensch wirklich nicht) bitte Suchmaschine benutzen:

1.) stalinistische Einzelgänger pupsen zuweilen besonders wild herum und die sich hinter dem WordPress-Blog bzw. Youtube-Kanal Maoist Rebel News verbergende Gestalt (Uniformfetischist?!) ist da ein besonders gutes Beispiel:

“… this uniform … there is a reason for it … it is a symbol of rejection for wearing a suit … it is a rejection of the bourgeois media …”

und einige Artikelüberschriften sind noch bescheuerter:

RevLeft is a Bunch of Pedophile-Zionists” oder “Maoism and Pol Pot Myths

offenbar will ihn keine Partei haben …

2.) Lohnarbeit ist eigentlich geil … findet zumindest der Arbeitskreis Teeanager-Arbeit München des Missionswerkes Justus Wertmüller die gruppe monaco /// verein freier menschen (ao)

“Man will und kann nicht begreifen, dass gerade im Spätkapitalismus die Lohnarbeit einen emanzipatorischen Charakter annehmen kann, insofern sie dem Einzelnen die Möglichkeit verschafft, sein Leben jenseits von patriarchaler und staatlicher Bevormundung zu leben. Dass ein Arbeitsplatz, an dem man zur Akkumulation von Mehrwert beitragen kann, eben nicht nur Ausbeutung und Herrschaft bedeutet, sondern den Einzelnen im besten Falle zugleich befähigt, sich selbst als eigenverantwortliches und gesellschaftliches Subjekt wahrzunehmen anstatt als Funktionsträger einer türkischen oder sonst wie islamischen Gemeinschaftsidentität, wäre der kritische Kern, den man gegen Sarrazin aus dessen Thesen herausschälen müsste.”

Schon mein Grossvater meinte: Arbeit bildet den Charakter!

3.) frisch auf Marxists Internet Archive: Abortion, Population Control, Genocide: The ’Scientific’ Killers and Who Sent for Them der Canadian Party of Labour von 1973 … u.a. mit dem Kapitel Legalized Abortion: Barometer of Counter-Revolution in the Soviet Union and China

4.) Die Drückerkolonne Spartacist League US hat Probleme mit der Planerfüllung und wird daher bis zum Ende des Planzeitraumes ihre Mitglieder doppelt und dreifach ausbeuten und danach die Gruppe in New York wahrscheinlich nach Übersee strafversetzen:

Workers Vanguard Subscription Drive

August 19 to October 6

Local Quota
(in points)
Week 1
(Aug. 26-Sept. 1)
%

Bay Area 450 198 44%
Chicago 425 133 31%
Los Angeles 325 75 23%
New York 800 161 20%
At Large 175 28 16%

National Total 2,175 595 27%

5.) Aus einem anlässlich des Staatsbesuches von Papst Ratzinger in Britannien aktualisierten Kommuniques des International Journal of Anarchism der official IFA/IAF/AI:

“This resolution of the Anarchist International also includes the libertarian comments of Anarchon, also known as ‘the real pope in Rome’, as opposed to the catholic beast-pope Benedict XVI. Anarchon is the elected spokesperson of AI in religious affairs, human ethics, spirituality and so on. Anarchon speaks for a) a movement toward heaven on earth, toward 100 percent anarchy and 0 percent authoritarian degree, and b) against hell on planet GAIA, i.e. economic-political systems with equal to or more than 666 per thousand authoritarian degree. That is why many call him ‘the real pope in Rome’.

Anarchon is an atheist with a small dash of agnosticism, and promotes anarchist spirituality and human ethics, a scientific naturalistic point of view, as opposed to religion and similar, i.e. escapistic pseudo-sciences as astrology, reincarnation, supernaturalism, mysticism, so called ‘miracles’, kabbalah, anthroposophy (Rudolf Steiner) and new-age ideology in general. If you have questions or need advice in such matters, including the ‘meaning of life’, ‘where do we come from’, ‘where do we go’, ‘life and death’ and so on, feel free to contact Anarchon – Click here! For a libertarian spirituality*!”

6.) Nachtrag: relativ merkbefreit auch die stalinistische MLPDoof in ihrem Statement zur Kandidatur in Sachsen-Anhalt 2011:

“Der Aufbau des Sozialismus in der DDR begann positiv. Nach dem 17. Juni 1953 zeigte sich bereits eine bürokratische Erstarrung der Parteiführung um Walter Ulbricht. Nachdem in der Sowjetunion auf dem 20. Parteitag 1956 eine neue Klasse von bürokratischen Kapitalisten die Macht übernommen hatte, folgte Ulbricht diesem Kurs. Alle Staaten des RGW wandelten sich in eine neue Art des Kapitalismus. Das war schwer zu erkennen. Wir wurden getäuscht. [eigene Hervorhebung, Entdinglichung] Hier begann der Niedergang, der zum Zusammenbruch 1989/90 führte. Daraus hat die MLPD Lehren gezogen.”

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Neues aus den Archiven der radikalen (und nicht so radikalen) Linken

Posted by entdinglichung - 26. August 2010

ältere Archiv-Updates und Hinweise zu weiteren linken Archivalien unter “Sozialistika” und im Download-Archiv … auf der Webseite der RSO ein Artikel zum 70. Jahrestag der Ermordung Trotzkis, auf derjenigen der FSP ein Artikel zur Erinnerung an Dora Montefiore und auf Anarkismo.net der Artikel Shifu and the possibilities for Chinese Anarchism:

Lotta di classe!:

* Gruppe Arbeitersache: 1. Mai 1973: Tag gegen die Arbeit! (1973)

Big Flame 1970-1984:

* ANTI-NUCLEAR ACTION (Miscellaneous Big Flame Documents no 6)
** The Anti-Nuclear Movement – How Best to Intervene (1981, pdf-Datei)
** Anti-Nuclear Action no4 (1984, pdf-Datei)

Marxists Internet Archive (MIA):

* August Thalheimer: Gott, Freiheit und Unsterblichkeit (1909)
* August Thalheimer: Der Schöngeist – oder der moderne Menschenforscher (1909)
* Erich Fromm: Introduction to Socialist Humanism: An International Symposium (1965)
* Karl Radek: Die Gewerkschaftsbewegung in Russisch-Polen (1907)
* Karl Radek: Bemerkungen zur Frage der Einheit der Arbeiterklasse (1909)
* Franz Mehring: Anti- und Philosemitisches (1891)
* Karl Kautsky: Die sozialen Triebe in der Tierwelt (1883)
* Karl Kautsky: Die Sozialwissenschaften (1983)
* Karl Kautsky: Über den Kommunismus der Natur (1883)
* Karl Kautsky: Bernstein – alte Artikel und neue Schmerzen (1901)
* Karl Kautsky: Der charakterlose Engels (1909)
* William Morris: Revolutionary Calendar: Wat Tyler (1888)
* William Morris: Development of Modern Society (Part 1) (1890)
* William Morris: Development of Modern Society (Part 2) (1890)
* William Morris: Development of Modern Society (Part 3) (1890)
* William Morris: Development of Modern Society (Part 4) (1890)
* William Morris: Development of Modern Society (Part 5) (1890)
* Sylvia Pankhurst: Future Society (1923)
* Sylvia Pankhurst: Education of the Masses (1918)
* Sylvia Pankhurst: Thoughts on Easter Week (1916)
* Anton Pannekoek: Carta a Sylvia Pankhurst (1922)
* Kronstadt Izvestia 1-14 (1921)
* Victor Serge: Kronstadt ’21 (1945)
* Ida Mett: The Kronstadt Commune (1938)
* Maurice Brinton: Preface to Ida Mett’s “The Kronstadt Commune” (1967)
* Ante Ciliga: The Kronstadt Revolt (1938)
* Alexander Berkman: The Kronstadt Rebellion (1922)
* Karl Marx: Wage, Labour and Capital (1847, pdf-Datei)
* Friedrich Engels: Condition of the Working Class in England (1845, pdf-Datei)
* Leo Trotzki: Lettre à Lucie Leiciague sur L’Humanité (1921)
* Leo Trotzki: De curve van de kapitalistische ontwikkeling (1923)
* Enrique Rivera: La Teoría de la Revolución Permanente (1953)
* Enrique Rivera: La unidad socialista de América Latina (1953)
* Revolutionära Marxisters Förbund (RMF): Fjärde Internationalen nr 2-1972
* Världssocialism nr 10 – Kina sedan 1949 (1974)
* Documents of the 4th Conference of Canadian Marxist-Leninists on the Tasks Involved in Rebuilding the Canadian Proletarian Party (1978)
* Peter Madsen: Den liberala intelligentsian och hopen (1974)

Materialien zur Analyse von Opposition (MAO):

* Dietmar Kesten: Über die Gründung der RJ/ML und des KAB/ML 1968/69
* Franz-Josef Degenhardt. Beiträge zur Biografie 1966 bis 1976 (erweitert)

Projekt Gutenberg:

* Bertha Pappenheim: Zeitungsartikel (1887-1934)
* Bertha Pappenheim: Frauenrecht (1899)
* Bertha Pappenheim: Erzählungen (1888-1933)

LibCom:

* Under the Banner of Marxism, Nr. 1-2 (1922)
* Under the Banner of Marxism, Nr. 3-12 (1922-1923)
* Under the Banner of Marxism, Nr. 1-2 (1924)
* Martin Glaberman: The Dodge Revolutionary Union Movement (1969)
* Martin Glaberman: Ghetto riots in the USA (1965)
* Martin Glaberman: “Be his payment high or low”: the American working class in the sixties (1965)
* Maurice Brinton: Portuguese Diary 1: August 1975 (1975)
* Maurice Brinton: Portuguese Diary 2: 1976 (1976)

The Cedar Lounge Revolution:

* The Internationalists, Trinity College Dublin: Words (1967)

Centro de Documentación de los Movimientos Armados (CeDeMA):

* Partido Revolucionario de los Trabajadores – Ejército Revolucionario del Pueblo (PRT-ERP): 22 de Agosto: Día del combatiente revolucionario (1973)
* Movimiento 19 de Abril (M-19): Acuerdos de Corinto (1984)
* Partido Comunista de Colombia (marxista-leninista) / Ejército Popular de Liberación (EPL): Acuerdos de Corinto (1984)

Europe Solidaire Sans Frontières (ESSF):

* Alain Bihr: Négationisme : les mésaventures du sectarisme révolutionnaire (1997)
* Cyril Smuga/Jan Malewski: Pologne, août 1980 : un exemple d’auto-organisation ouvrière (1980)
* Tariq Ali: The Anti-Imperialist Left Confronted with Islam (2004)
* Daniel Denvir: Colombia’s Magic Laptops (2008)

Workers’ Liberty:

* Pat Longman: Women’s Experience and Socialism (~ 1979)
* Socialist Organiser: A working-class feminist on Islington Council (1982)
* Sean Matgamna: Gerry Healy’s Socialist Labour League: a Caricature of Trotskyism (1967)
* John O’Mahony: Arthur Scargill and Jimmy Reid (“From a Red to a Rat”) (1984)

The Irish Election Literature Blog:

* ‘A Voice For Donnybrook’ -Tom Crilly, Angie Murphy -Workers Party- 1991 Local Elections
* 1979- Labour Party ‘Victory Dinner’ in honour of Liam Kavanagh Menu with Toasts and Autographs

The Militant:

* James P. Cannon: How 1934 Minneapolis strikes advanced union fight (1944)
* 25, 50 and 75 years ago (1935/1960/1985)

Espace contre ciment:

* Michael Seidman: Workers Against Work. Labor in Paris and Barcelona During the Popular Fronts (1990)
* Michael Seidman: L’individualisme subversif des femmes à Barcelone, années 1930 (1992)
* Michael Seidman: Pour une histoire de la résistance ouvrière au travail. Paris et Barcelone pendant le Front populaire français et la Révolution espagnole, 1936-1938 (2001)

Archive.org:

* Communist Party of America (CPA): Boycott The Elections (1920)
* Nicholas Dozenberg: Establishing International Publishers (1924)

Links – International Journal of Socialist Renewal:

* Dave Holmes: James P. Cannon: An introduction (1997)

Radical Socialist:

* Kunal Chattopadhyay: Trotsky’s Struggle to Build the Fourth International (2006, Auszug aus The Marxism of Leon Trotsky)

Hagalil:

* Ernst Federn: Meine Jugend aber verbrachte ich sehr beschützt in einer von Bürgerkriegen geschüttelten Zeit (1994)

Syndikalismus:

* RGL: 25. August 1944 – Befreiung von Paris vom Nazifaschismus (2004)

Ofenschlot:

* Paul Lafargue: Aus dem »Erbauungsbuch des Kapitalisten« (1886, Auszug aus Die Religion des Kapitals)

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Neues aus den Archiven der radikalen (und nicht so radikalen) Linken

Posted by entdinglichung - 16. Juni 2010

ältere Archiv-Updates und Hinweise zu weiteren linken Archivalien unter “Sozialistika” und im Download-ArchivPoumista hat weitere Hinweise und erinnert an die Ermordung von Carlo Rosselli 1937, auf der Webseite des IISG findet sich ein Dokument aus der ungarischen Räterepublik, auf Pambazuka erinnert ein Artikel an den 30. Jahrestag der Ermordung von Walter Rodney … ansonsten lesenswert: die Anarchosyndikalistische Flugschriftenreihe, zum hintergrund des Projektes einiges auf Syndikalismus:

La Bataille Socialiste:

* Dans les camps de réfugiés espagnols (1939)
* Workers Socialist Organization of Afghanistan: Déclaration de l’Organisation socialiste des travailleurs en Afghanistan (2002)
* Daneshvar: The hijab confrontation in France (2004)
* Ali Javadi/Azar Majedi/Koorosh Modaresi: Droits humains et relativisme culturel (2001)
* Jean Rous: Contre le tripartisme à tout prix (1946)
* Gaston Davoust: (Henri Chazé): Le Front populaire « camisole de force » des travailleurs (1938)
* Alexandra Kollontai: Le prolétariat international et la guerre (1912)

Marxists Internet Archive (MIA):

* Roman Rosdolsky: La situation révolutionnaire en Autriche en 1918 et la politique des sociaux-démocrates. La grève de janvier 1918 en Autriche (1967)
* Paul Costello: Afghanistan: Anti-Imperialism and World Revolution (1980)
* Karel Kosík: Det konkretas dialektik: En studie i människans och världens problematik (1963)
* Ted Grant: British capitalism faces catastrophe (1980)
* Socialist, nr 4, 1971
* Revolutionära Marxister (RM): Revolutionär information 2/1969
** Gruvstrejken
** Hamnarbetarstrejken – en intervju
** En analys av hamnarbetarstrejken
** Den Röda Mullvaden
** 42 teser om studentrörelsen
** För Bolivia
** Rosa Luxemburg – en presentation

Materialien zur Analyse von Opposition (MAO):

* Marxistisch-leninistische Schülergruppen (MLSG): „Rotes Signal“
* Dietmar Kesten: Zur Geschichte der KPD/ML (Neue Einheit). Teil 2: 1975-1980

Anarkismo:

* Felipe Corrêa: A Bibliografia de Mikhail Bakunin

LibCom:

* Anarchist Black Cross (ABC): Black Flag, März 1976
* Anarchist Black Cross (ABC): Black Flag, Mai 1976
* Anarchist Black Cross (ABC): Black Flag, Juli 1976
* Anarchist Black Cross (ABC): Black Flag, September 1976
* Anton Pannekoek: Bireysel Eylemler (1933)
* Lezioni apprese dal gruppo MWR – Intervista ad uno dei membri del gruppo Resistenza dei lavoratori McDonald (2006)
* Toni Negri: Exile (1998)
* Red Notes: Working Class Autonomy and the Crisis (1973)
* Sergio Blogna: The Factory-Society Relationship as an Historical Category (1991)
* Sergio Bologna: Eight Theses on Militant Historiography (?)
* Ranierio Panzieri/Mario Tronti: Theses (1962)
* Ranierio Panzieri: Socialist Uses of Workers Inquiry (196?)
* Mario Tronti: Class and Party (1964)
* Mario Tronti: Struggle Against Labor (1964)
* Nanni Balestrini: Let A Thousand Hands Reach Out To Pick Up The Gun (?)
* Toni Negri/Paolo Virno: Immaterial Workers of the World / Biopolitics and Counterpower (?)
* Paolo Virno: http://libcom.org/library/reflections-labor-power-il-ricordo-del-presente (?)
* Raoul Vaneigem: Contributions to The Revolutionary Struggle, Intended To Be Discussed, Corrected, And Principally, Put Into Practice Without Delay (1990?)
* Otto Rühle: KAPD Report from Moscow (1920)
* Guy Aldred: Representation and the State (?/1940)
* Paul Mattick: The Marxism of Karl Korsch (1964)
* H.Canne Meijer: Obituary for Herman Gorter (?)
* Socialisme ou Barbarie: History as Creation (?)
* Socialisme ou Barbarie: The Role of Bolshevik Ideology in the Birth of the Bureaucracy (?)
* Claude Lefort: What Is Bureaucracy (?)

The Cedar Lounge Revolution:

* Socialist Workers Movement (SWM): Galway Worker, Oktober 1974

Centro de Documentación de los Movimientos Armados (CeDeMA):

* Tendencia Proletaria de la Frente Sandinista de Liberación Nacional (FSLN): La crisis actual y las particularidades de la lucha de clases en Nicaragua (1978)
* Movimiento Jaimen Bateman Cayón (JBC): Carta del Comando Superior al Seminario Nacional Paz y Sociedad Civil (1995)
* Movimiento de Recuperación Nacional: Carta de Juan José Valle a su esposa (1956)

Europe Solidaire Sans Frontières (ESSF):

* Simin Royanian: Women’s Rights in Iran (2005)
* Data Brainanta: Indonesia: Left confronts fuel price hike (2008)

Workers’ Liberty:

* John Palmer: The SWP: a relapse into the worst of Trotskyism (1995)
* Workers’ Liberty: Ireland: one year after the ceasefire (1995)
* Bob Pitt: The real John Maclean (1995)
* Adie Kemp: Blair and the press: the honeymoon is over (1995)
* Wladimir Iljitsch Lenin: The Proletarian Revolution and the Renegade Kautsky (1918)
* Wladimir Iljitsch Lenin: The Communist International and Its Place in History (1919)
* Branka Magas: Why Bosnia must defeat Milosevic (1995)
* John O’Mahony: The Labour Party in perspective (1996)
* Lessons of the Liverpool docks strike (1996)

The Irish Election Literature Blog:

* Bernadette Devlin 1969 poster and Bernadette McAliskey 1979 poster
* Workers Solidarity Movement (WSM): General Election stickers (2007)
* Irish Independence Party (IIP): John Turnly – 1979 Westminster Elections -North Antrim (1979)

The Militant:

* 25, 50 and 75 years ago (1935/1960/1985)

Espace contre ciment:

* Georges Sorel: Le syndicalisme révolutionnaire (1905)
* Georges Sorel: Lettre à Agostino Lanzillo, 20 février 1910 (1910)
* Georges Sorel: Réponse à l’enquête de l’Opinion sur « L’Allemagne a-t-elle le secret de l’organisation ? » (1915)
* Robert Michels: Le syndicalisme et le socialisme en Allemagne (1908)
* Robert Michels: L’ancienne hégémonie du socialisme allemand (1910)
* Hans Magnus Enzensberger: Rädelsführer (1964)

Archive.org:

* Emile Pataud/ Emile Pouget: Syndicalism and the co-operative commonwealth (1913, mit Vorworten von Tom Mann und Petr Kropotkin)
* Vladimir I. Nevskii/S. Ravich: Arbeiter- und Bauern-Universitäten in Sowjet-Russland (1920)
* Otto Fenichel: Hysterien und Zwangsneurosen (1931)
* Jean Grave: L’individu et la société (1897)
* Gustave Hervé: Leur patrie (1905, vor Hervés Konversion 1912 zum Nationalismus verfasst)
* Socialist Labor Party USA (SLP): Twenty-Nineth National Convention of the Socialist Labor Party (1976)

Révolution en Iran:

* Mansoor Hekmat: 20 juin 1981 : Un des plus grand crime du 20ème siècle (2000)

Ofenschlot:

* Burkhard Tuschling: Die Untauglichkeit von Freud (1981, Auszug aus Recht als „Widerspiegelung und Handlungsinstrument“? Eine Auseinandersetzung mit Heinz Wagners gleichnamigem Buch)

radicalarchives:

* Guy Debord: On anarchism (Theses 91–94 of ‘Society of the Spectacle’) (1967/1977)
* Chairman Mao on bookworms

Agis Stinas:

* Agis Stinas: Hostages of the Germans (1977)

Posted in 1968, Afghanistan, Anarchismus, Antifa, Antimilitarismus, Argentinien, Österreich, Bildung, Bolivien, Bosnien & Herzegowina, BRD, Britannien, Feminismus & Frauenbewegung, Frankreich, Gewerkschaft, Griechenland, Guyana, Indonesien, Iran, Irland, Italien, Jugoslawien, Kapitalismus, Klassenkampf, Kolumbien, Kommunismus, Kroatien, Linke Geschichte, Literatur, Lyrik, Maoismus, Marxismus, Menschenrechte - Freiheitsrechte, Nationalismus, Nicaragua, Nordirland, Patriarchat, Philosophie, Psychoanalyse, RAF, Religion, Repression, Revolution, Russland, Schweden, Sekten, Serbien, Sowjetunion, Sozialismus, Sozialistika - Linke Archivalien, Spanischer Staat, Stalinismus, Streik, StudentInnenbewegung, Trotzkismus, Ungarn, USA, Wahlen | Leave a Comment »

SWP instrumentalisiert Tarifverhandlungen für eigene organisationsbornierte Zwecke

Posted by entdinglichung - 24. Mai 2010

Sicherlich kann mensch von Tarifverhandlungen zwischen der (generell sozialpartnerschaftlichen) Gewerkschaft UNITE und dem Vorstand von British Airways (BA) nicht viel erwarten und es kommt bei derartigen Veranstaltungen in aller Regel kaum etwas herum, was die gesellschaftlichen Kräfteverhältnisse positiv im Sinne des Proletariats verändert. Die Aktion der DrückerInnenkolonne SWP (“Socialist” “Workers” “Party”, britische Mamaorganisation von SAG/Linksruck/Marx21), welche die Verhandlungen in London durch eine Intervention von zweibeinigen Pappschild- und ZeitungsständerInnen am letzten Sonnabend unterband, hat aber ebenso keinen positiven Aspekt sondern diente der SWP lediglich dazu, in die Medien zu kommen sowie die Stimmung der eigenen, nach Spaltungen demoralisierten Basis aufzuhellen und nutzte die gegenwärtige Tarifauseinandersetzung als Bühne um ihren eigenen, im Niedergang befindlichen Laden zu promoten, Absprachen mit BA-KollegInnen oder klassenkämpferischen UNITE-Mitgliedern gab es offenbar keine. Auch zeigte sich wieder einmal, dass die SWP die Autonomie von Gewerkschaften, Initiativen und sozialen Bewegungen nicht respektiert. Ein Genosse auf LibCom fasste diesen Sachverhalt gut zusammen:

“(1) BA workers didn’t ask the SWP to do this, most likely they’ll feel their struggle has been used by opportunistically ; (2) having a disruptive protest outside ACAS doesn’t do anything to stop victimisation of militant BA workers; (3) The SWP stunt won’t stop Unite selling out BA cabin crew (if anything the disruption of negotiations might give Unite bosses an excuse), which really is something only Unite members can address.”

weitere sinnvolle Kommentare zu dieser Aktion bei Liam, David und Harpy

Den Rest des Beitrags lesen »

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Neues aus den Archiven der radikalen (und nicht so radikalen) Linken

Posted by entdinglichung - 4. Mai 2010

ältere Archiv-Updates und Hinweise zu weiteren linken Archivalien unter “Sozialistika” und im Download-Archiv … auf Poumista Informationen zur Poale Zion in Griechenland und einige historische 1. Mai-Plakate:

Agis Stinas:

Eine verdienstvolles Projekt, welches es sich zur Aufgabe gemacht hat, die Autobiographie des revolutionären Kommunisten Agis Stinas (Spiros Priftis, 1900-1987) aus Griechenland online zu stellen, hat tip to Ofenschlot

* Der Aufbruch der Massen – The Awakening of the Popular Masses III (1977)
* Der Aufbruch der Massen – The Awakening of the Popular Masses IV (1977)

Syndikalismus:

Der Beginn einer Reihe zum Thema: 100 Jahre CNT

* Der Syndikalist: Unsere spanische Bewegung: Die größte Organisation der IAA – im Brennpunkt des Kampfes für die Zukunft (1931)
* Ein historisches Dokument: Filmaufnahmen vom IAA-Kongress 1931 in Madrid

AustriaN Newspapers Online (ANNO):

* Verband der Arbeiter-Radfahrvereine Oesterreichs: Reichs-Organ der Arbeiter-Radfahrer/Der Arbeiter-Rad- und Kraftfahrer (1923-1934)

radicalarchives:

* Revolutionary Socialist League (RSL): What We Stand For (1984)
* Will Shatter: Letter to Fifth Estate’ on punk (1978)

Rassembler, diffuser les archives des révolutionnaires (RaDAR, ehemals ASMSFQI):

* Opposition communiste: Contre le courant, 20. November 1927
* IVe internationale: IVe internationale, Juni 1942 (Untergrundzeitung)
* Parti communiste internationaliste (PCI) : La Vérité des travailleurs, Mai 1958
* Parti communiste internationaliste (PCI): La Vérité des travailleurs, März 1954
* Parti communiste internationaliste (PCI): Pourquoi Staline veut écraser Tito
* Parti communiste internationaliste (PCI): Seule la grève génerale imposera au gouvernement de vie chère le véritable minimum vital, garantira un pouvoir d’achat aux masses par l’échelle mobile et le contrôle ouvrier (~1948)
* Parti communiste internationaliste (PCI): Aux métallos de la région parisienne (~1947)
* Parti communiste internationaliste (PCI): Travailler ? Produire ? (1946)

La Bataille Socialiste:

* Karl Marx: La lutte pour la journée de travail normale (1867, Auszug aus Das Kapital)
* Keith Scholey: La parole socialiste en plein air à Londre (2004)
* A. Buick: Pannekoek vs Bordiga: Plus ou moins de Lénine ? (2004)
* Gegenstandpunkt: La semaine des 35 heures à la française (2000)

Marxists Internet Archive (MIA):

* Raya Dunayevskaya: Production Statistics and the Devaluation of the Ruble (1948)
* Henk Sneevliet: Met en bij Soen Yat Sen (1926)
* Rudolf Sprenger (Helmut Wagner): Bolsjevismen (1939)
* Leon Blum: On Andre Gide (1897)
* Charles Gagnon: For the Proletarian Party (1975)
* Jacques Hebert: Deputy Procurator of the Commune, to his Fellow Citizens (1793)
* Fuerzas Armadas Revolucionarias (FAR): Expropriation of Arms from a Truck of the Gorilla Army (1971)
* Revolutionära Marxister (RM): Fjärde internationalens 2/1969
* Världssocialistiska häften, Nr. 1 (1979)
* Världssocialistiska häften, Nr. 2 (1980)
* Världssocialistiska häften, Nr. 3 (1983)
* Theoretical Review: Editorial Statement on Poland (1982)

Materialien zur Analyse von Opposition (MAO):

* Bangladesh (kein Ruhmesblatt der deutschen ML-Szene)
* Würzburg
* Irland

Collectif Smolny:

* Octobre: Manifeste du Bureau International des Fractions de la Gauche Communiste (1938)

LibCom:

* Mouvement Communiste: May-June 1968 – A Situation Lacking in Workers’ Autonomy (2006)
* Fuel of the future: New Zealand reactions to the Haymarket Martyrs
* Bricianer, Serge, 1923-1997 (2001)
* Informations Ouvrieres: Interview with Jean Malaquais (1996)
* Processed World #20 (1987)

Centro de Documentación de los Movimientos Armados (CeDeMA):

* Movimiento Revolucionario Tupac Amaru (MRTA): Semana del heroico combatiente (2001)
* Montoneras Patria Libre (MPL): Gran Minga por la Unidad Patriótica y Revolucionaria (1987)
* Coordinadora Guerrillera Simón Bolívar (CGSB): Irrupción en la Embajada venezolana en Colombia (1991)

Workers’ Liberty:

* Gery Lawless/Rachel Lever/Eamonn Mc Cann/Sean Matgamna: Ireland and Permanent Revolution: A Discussion 1966/7 (1966/1967)
* Workers’ Fight: France 1968: When ten million workers had capitalism by the throat (2005)
* Sean Matgamna/Martin Thomas: The miners’ strike, 1984-5: 12 months that shook Britain (part one) (2005)
* Sean Matgamna/Martin Thomas: The miners’ strike, 1984-5: 12 months that shook Britain (part two) (2005)

The Irish Election Literature Blog:

* Democratic Left: ‘Euro-Dub’ -Des Geraghty freesheet, Sommer 1993 (1993)
* Connolly Association and Irish Self-Determination League -Membership Form (196?)
* Socialist Party: Clare Daly Flyer – 2007 General Election Dublin North (2007)
* Out of The Ashes Arose The Provisionals -Republican Christmas Card (~ 1980)

The Militant:

* 25, 50 and 75 years ago (1935/1960/1985)
* Che Guevara: Proletarian internationalism is a necessity (1965)

Espace contre ciment:

* Benjamin Péret: Je ne mange pas de ce pain-là (?)
* Robert Paris: Les dictionnaires [biographiques du mouvement ouvrier] d’Amérique latine : entre mouvement ouvrier et classes subalternes (1994)
* Robert Paris: Les lettres de prison de Gramsci (1968)
* Gustav Landauer: Meister Eckharts mystische Schriften. In unsere Sprache übertragen von Gustav Landauer (1903, Vorwort)
* Der Sozialist 1891 – Programm (Red. Hermann Teisler)
* Der Sozialist 1895 – Programm (Red. Gustav Landauer)
* Der arme Konrad 1896 – Programm (Red. Albert Weidner)

Archive.org:

* Alexander Berkman: ABC of Anarchism (1929)
* International Socialist Review, Juli 1900-Juni 1901
* International Socialist Review, Juli 1905-Juni 1906
* International Socialist Review, Juli 1906-Juni 1907
* International Socialist Review, Juli 1908-Juni 1909
* International Socialist Review, Juli 1912-Juni 1913
* International Socialist Review, Juli 1913-Juni 1914
* Socialist Labor Party (SLP): Thirtieth National Convention May 28 – June 1, 1977 Minutes, Reports, Proceedings, Etc, (1977)
* Across Three Decades of Anarchism (?)
* An Anarchist Attack on Global Governance (200?)
* Jonathan Simcock: An Anarchist’s Manifesto (?)
* East Midlands Anarchists: An Anarchist Perspective on Economics (?)
* Revolutionary Anti-Authoritarians of Color (RACE): An Anarchist Introduction to Critical Race Theory (?)
* Andrew X/J. Kellstadt/Sasha K.: A Critical Discussion on the Role of Activism (?)
* A Great Plains Association for Anarchy (2002)
* Jim Robertson/Communist Cadre: What the Spartacist League Really Stand For: a self exposure by James Robertson (1977)

Rustbelt Radical:

* Eugene Debs: Eugene Debs On Immigration: ‘Yours Without Compromise’ (1910)

ICL-FI (Spadtakist):

* Spartacist Canada: Abolish the War Measures Act! (1980)

Luxemburger Anarchist:

* Ixigrec (Robert Collinos): Savoir (1934, Auszug aus der Encyclopédie Anarchiste)

Dublin Opinion:

* Ripening of Time: Introductory notes on dominated Ireland (1976)

International Bolshevik Tendency (IBT):

* Leo Trotzki: The Transitional Program. The Death Agony of Capitalism and the Tasks of the Fourth International (1938, ausgabe der IBT von 1998)

Ofenschlot:

* Amadeo Bordiga: » … ferner bestätige ich, niemals flexibel gewesen zu sein … « (1970)

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Fundstücke auf einer Maikundgebung

Posted by entdinglichung - 3. Mai 2010

Wieder einmal gutes Wetter und jede Menge kostenloser Lesestoff:

Schon vor einigen Tagen wurde hier von den bizarren Stalin@s der Direct Democracy (Communist) Party berichtet, in ihrem Flugblatt singt der Laden das Loblied des antiken “demokratischen” Athens (ohne die dortige Sklaverei zu erwähnen, mit welcher so mancheR StalinistIn historisch nicht so die grossen Probleme hatte, oder) und stellt fest:

“Whole of Hackney, the whole country and indeed the world would become an ancient Athens, a modern and huge ancient Athens.”

Die Nodkorea-Fans der New Communist Party sind auf einmal ganz gemässigt:

“A Labour Government is the best possible outcome for the working class right now and the best way of taking forward the fight for socialism”

ebenso die Alan Chavez Woods-Truppe Socialist Appeal die sich zusätzlich bezüglich der irischen Frage in gewisse Widersprüche verwickelt:

“For a Socialist United Ireland linked by a voluntary federation to a socialist Britain.”

schon besser die International Bolshevik Tendency:

“Today we are far from achieving that goal. But this is no reason to cast a vote for the Labour traitors or for those whose idea of a ‘socialist’ campaign is to march shoulder to shoulder with screws and cops. In this election the best and clearest way for a class-conscious working person to express disgust with more than a decade of ‘hard Labour’ and a commitment to fight for a socialist future is to vote ‘none of the above’ and spoil your ballot!”

immer noch nicht mit ihren Haunebu-Flugscheiben zum Antares geflogen ist die Trotskyist Posadist IV. International, die wieder einmal die Standhaftigkeit von Ahmadinejad anpreist, die (sicherlich beschissene und nicht zu rechtferigende derzeitige Politik) Israels als Nazi-fascist bezeichnet und sich über eine Front progressiver Staaten freut:

“There are very important agreements between Venezuela, Cuba, China and Russia.”

Einen häufig von AnarchistInnen begangener Denkfehler findet sich im Flugblatt der Anarchist Federation, welches sich auch ähnlich in der Flugschrift der Wine and Cheese Appreciation Society of Greater London (diese freilich ohne den Optimismus der AF) findet, welche beide letztendlich davon ausgehen, dass Wählen gehen bzw. dieses zu unterlassen ein bewusster Akt der Unterwerfung (oder Nichtunterwerfung) für die nächste Legislaturperiode darstellt, nicht berücksichtigt wird hier, dass die Subjekte sehr viel wiedersprüchlicher konstituiert sind und im positiven wie im negativen über einen “Eigensinn” verfügen:

“In fact people are realising that voting isn’t part of the solution – it’s part of the problem. Voting means accepting this rotten set-up, pretending that we have a meaningful say in how things are run. … Not voting or spoiling your ballot paper is a symbol of wanting something better. The millions and millions of us who won’t vote will be doing so because we don’t believe the lies the politicians come out with, because we recognise that they’re a part of our problems, not the answer to them, and because we want a better world.”

eine andere Frage beantwortet die am Rande feilgebotene aktuelle Ausgabe des Zentralorgans der Zeugen Jehovas, the Watchtower:

So Michael the archangel is Jesus in his prehuman existence. After his resurrection and return to heaven, Jesus resumed his service as Michael, the chief angel, “to the glory of God the Father.” – Philipians 2:11.

und die News Line, die Tageszeitung der (Real) Workers Revolutionary Party (Healyites) befasst sich auf ihrer Sportseite mit einem Thema, welches grosse Teile der Klasse derzeit wirklich bewegt:

“Rooney Fitness Boost for United”

Der Aufkleber der MLKP fordert:

“Lets be stronger on 1st of May”

und danach?

Einen hohen Gebrauchswert hingegen hat das aktuelle Flugblatt der Whitechapel Anarchist Group, welchem ein Streichholz mit der Anmerkung “Free gift – burn your ballot” beiliegt:

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Vermischtes

Posted by entdinglichung - 8. April 2010

1.) Rhizom weist darauf hin, dass Bahamas-Hauptschriftleiter Justus Wertmüller einen neuen, in seiner eigenen kleinen Welt unauflösbaren Hauptwiderspruch entdeckt hat, nämlich dass ausgerechnet in einem (dem) weissen Haus schwarze Musik (Jazz) gespielt wird … ob Wertmullah sich erhofft, zur Belohnung eine Einladung zu der nächsten Teeparty zu bekommen

2.) Nach der English Defence League (EDL) nun die German Defence League/Deutsche Schutz- und Verteidigungsliga, (wird nicht verlinkt, bitte selber heraussuchen) auf der Heimseite des Vereins finden sich u.a. folgende Perlen:

“Die German Defence League arbeitet im gesamten Bundesgebiet; offen bzw. öffentlich, andererseits mitunter sehr diskret

Ein englischsprachiger Organisationsname dient der Entkräftung des Verdachts, rein deutsch-nationale Interessen zu vertreten. Darüber hinaus sollte der internationalen Verständlichkeit Rechnung getragen werden. Zudem könnte er gerade im Hinblick auf die Mobilisierung junger und nicht-deutscher Bürger die strategisch günstigere Wahl sein.

Die Initiatoren der GDL bezeichnen sich selbst als liberal-demokratisch, mit (typisch europäisch) links-liberalem Einschlag; in jedem Falle aber sind sie gemäßigter Natur.

Aus Sicherheitsgründen und um taktische Erfolge der Unternehmung nicht zu gefährden, werden das konkrete Konzept, die exakten Aufbaustrukturen und Verbindungen nur einem recht engen, ausgewählten Personenkreis offenbart.”

es ist davon auszugehen, dass der Verein ebenso wie auch schon vorher die ideologisch ähnlich gestrickte Demokratische Liga keine hohe Haltbarkeitsdauer an den Tag legen wird, ansonsten gilt hierzu das Verdikt Adornos (hier hatte er durchaus einmal Recht) dass ein Deutscher ein Mensch ist, der keine Lüge aussprechen kann, ohne sie selbst zu glauben

3.) In Britannien ist Wahlkampfzeit, also auch Zeit für den Ahmadinejad-Versteher und Respect-MP George Galloway (den LinksrucklerInnen und andere schlechtinformierte Menschen vor einigen Jahren zum Hoffnungsträger der britischen Linken hochjubelten) wieder einmal einige Männerphantasien von sich zu geben (Hat Tip to Splinty):

“Danni in M&S knicks and pyjamas as part of the new advertising campaign will surely help the store. Alongside the past adverts featuring Twiggy and Mylene and my favourite – Noemie Lenoir – the ad campaign of the high street warhorse has begun to get it back on its feet.

A good thing too. Their food is ace, their underwear terrific value. But their ads are marvellous. Take a look here and on YouTube.”

4.) Wie Barth berichtet, traf BNP-Häuptling Nick Griffin anlässlich einer Fernsehdiskussion auf Genesis TV (nicht die aus Jesus he knows me) kürzlich George Hargreaves von der Christian Party UK … offenbar haben die beiden einige Feindbilder (Schwule, Lesben, Muslime, etc.) gemeinsam, ob das der Beginn einer wunderbaren Freundschaft von Faschos und Fundamentalisten ist:

“In last summer’s European elections, Hargreaves tried to persuade voters that he was the only candidate who could defeat the BNP, and – as I blogged here – his Christian Party recently entered the “Alliance for Democracy”, alongside the English Democrats and some other fringe-right parties. Griffin is doubtless aware that these parties offer a less toxic alternative to the BNP for nationalist-minded voters, and and he has adapted his rhetoric accordingly.”

5.) Regentied berichtet von Bauarbeiten in Oldenburg:

“In der Nacht zum 31. März wurde laut NWZ der so­ge­nann­te »Le­ob­schüt­zer Ge­denk­stein« an der Pe­ter­stra­ße zu­ge­mör­telt. Das städ­ti­sche Kul­tur­amt er­stat­te­te An­zei­ge wegen Sach­be­schä­di­gung – ein »po­li­ti­scher Hin­ter­grund« sei nicht aus­zu­schlie­ßen. Durch­aus mög­lich, ist die­ser »Ge­denk­stein« doch ein Mus­ter­bei­spiel für den Re­van­chis­mus und Ge­schicht­re­vi­sio­nis­mus des post­fa­schis­ti­schen Deutsch­lands.”

6.) Die Homepage der reformistischen Politsekte Liste Links an der Uni Hamburg ist seit Monaten nicht aktualisiert worden: Ist das Alphatier der Gruppe in Pension gegangen oder der/die WebmasterIn ausgestiegen oder hat sich der Laden gar aufgelöst?

7.) mehr Musik:

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Vermischtes

Posted by entdinglichung - 1. April 2010

1.) Rolf Becker nachträglich alles Gute und liebe rote Grüsse zum 75. Geburtstag, … Rolf, bliv as du büst!

2.) Neues aus der Wahnwelt der Neo-Confederates in den USA, das Southern Poverty Law Center (SPLC) berichtet:

“The neo-Confederate movement’s best known legal champion is getting some media buzz for urging Southerners to declare their race as “Confederate Southern American” on the 2010 U.S. census questionnaire.

In recent video messages posted on YouTube and Facebook, white supremacist attorney Kirk Lyons told his compatriots to eschew the traditional racial classifications and instead write in “Confed Southern Am” (abbreviated to fit the space) under “other race.” Census forms were mailed or delivered this month to homes across the United States.

“There is no identifiable group more persecuted, humiliated, embarrassed, singled out for ridicule, fired from jobs, kids suspended from school, civic groups representing [them] being denied parades, than the Confederate Southern Americans of the United States,” he said in the first video message. “This is an opportunity for us to put our numbers on record, tell the government how many of us there are, and tell our fellow citizens how many of us there are.”

…”

3.) Auf Trend gefunden, aus Tafelbilder im Geschichtsunterricht (DDR 1973), was in der BRD euphemistisch “Ostkolonisation” genannt wird:

4.) Entdinglichung schliesst sich Analyse, Kritik & Aktion an … and joins the Army of Xenu … gegen die autoritär-neoliberale Sekte Scientology Church (in der Hoffnung bei denen auch eine eigene “Ethik-Akte” zu bekommen) … mehr zu Xenu auf Wikipedia ;-)

5.) Nordirlands “First Couple” wird die BBC nicht los … oder sind die beiden nur wütend, weil die immer einige Skandälchen der Robinsons aufdecken … dieses Mal geht es nicht um Sex aber auch um Immobilien:

“The deputy first minister has said Peter Robinson has “questions to answer” after reports he and his wife bought a valuable piece of land for £5.

According to an investigation by BBC Newsline, the deal with a developer enabled the Robinsons to sell part of their garden for nearly £460,000.

The DUP said the BBC report was an example of the “ongoing BBC smear campaign” against its leader.”

6.) Die kalte Jahreszeit in Island ist vorbei … oder zumindest, wie IceNews anmerkt, ist mit dem Goldregenpfeifer der Vogel, der dort die Funktion des Kiebitz oder der Feldlerche übernimmt, angekommen:

“Iceland’s harbinger of summer is the golden plover whose arrival to the country every year is welcomed as a sure sign of winter’s passing – whatever the weather is doing.

After recent sightings in southeast Iceland, the golden plover has now definitively arrived and has been seen and photographed in Reykjavik City.

Icelandic schoolchildren welcome the plover with a song called “Lóan er komin”, including the line: “The plover is come to bid farewell to the snow”.

The plover’s early arrival this year has not heralded an end to the snow yet; but heavy snowfall yesterday in the northwest will only have pleased Isafjordur residents whose famous ski festival was in jeopardy.”

7.) Splintered Sunrise präsentiert revolutionäre Musik aus Nepal, hier etwas anderes:

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Dorfmark 02.04. 2010: Ludendorffer abschaffen!

Posted by entdinglichung - 31. März 2010

Am langen Osterwochenende will sich die völkisch-antisemitische Sekte Bund für (Deutsche) Gotterkenntnis, besser bekannt als “Ludendorffer” wie auch in den vergangenen rund 30 Jahren im niedersächsischen Dorfmark treffen, wogegen sich antifaschistischer Protest artikuliert, aus dem Aufruf:

“Seit nun mehr als dreißig Jahren trifft sich der „Bund für (deutsche) Gotterkenntnis“ (Ludendorffer) alljährlich im niedersächsischen Dorfmark.
Bei den „Ludendorffern“ handelt es sich um eine völkische, rassistische und antisemitische Weltanschauungsgemeinschaft. Sie basiert auf den Schriften von Mathilde Ludendorff, Ehefrau des Hitlerputschgefährten Erich Ludendorff. Die „Ludendorffer“ teilen Menschen in „Licht- und Schachtrasse“ und nach ihrer Theorie führt „Rassenmischung zum Volkstod“. Außerdem heißt es in den Schriften Ludendorffs, dass „das deutsche Volk“ durch Kommunismus, Freimaurer- und Christentum „entwurzelt, so dass Juda leichtes Spiel hat“. Die „jüdische Schachtrasse“ schädige über „verjudete christliche Erziehung“ deutsche Kinder. Dagegen müssten die „Lichtrassen“ mit ihrem „Recht des Stärkeren“ vorgehen.
Bei so einem offenem Antisemitismus und Rassismus verwundert es auch nicht, dass die Treffen auch Freie Kameradschaften und „Autonome Nationalisten“ anziehen.

Trotz dieser bekannten Fakten sind die „Ludendorffer“ bei vielen DorfmarkerInnen ein gern gesehener Gast. Sie bringen nicht nur Geld in die Kassen vom Hotel „Deutsches Haus“, sondern auch in die der meisten Privatpensionen. So äußerte sich 2008 Ingrid Koch, Managerin des „Deutschen Haus“ mit den Worten „Für uns sind die gern gesehene Gäste“.”

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Vermischtes

Posted by entdinglichung - 28. Januar 2010

1.) Die MLPD Düsseldorf feierte Sylvester … die Bourgeoisie erzittert schon :-(

2.) David Cameron F-Off Back To Eton! … eine Intervention der Whitechapel Anarchist Group (WAG):

3.) Regentied beschäftigt sich mit dem schlechten Wetter in Oldenburg

4.) Costa Rica wird zuweilen als “Schweiz Lateinamerikas” bezeichnet … dass dem nicht so ist, zeigt zum einen der IGB in seinem neuen Report Costa Rica: Blatant Interference by Government into Trade Union Affairs auf, zum anderen sei hier noch auf den Blog der GenossInnen der Partido Socialista de las y los Trabajadores (PST) sowie auf die neue Ausgabe der Prensa Socialista (pdf-Datei) der PST hingewiesen;

5.) Reflexion zu Verschwörungstheorien zum Erdbeben auf Haiti:

“Diese Er­klä­rung wirkt noch harm­los ge­gen­über an­de­ren Theo­ri­en, die kurz nach der Ka­ta­stro­phe durch das In­ter­net und an­de­re Me­di­en geis­ter­ten. Wie ein Lauf­feu­er ver­brei­te­te sich die Er­klä­rung des ve­ne­zu­la­ni­schen Prä­si­den­ten Hugo Cha­vez, der tat­säch­lich be­haup­te­te, beim Erd­be­ben hätte es sich um ein Ex­pe­ri­ment der USA ge­han­delt, die Haiti le­dig­lich als Test­flä­che für einen An­griff auf den Iran be­nutzt hät­ten. Mit die­ser Me­ga-​Ge­hei­men-​Su­per-​Waf­fe woll­ten die USA „Gott spie­len“, so zu­min­dest der ve­ne­zu­la­ni­sche Prä­si­dent. Die USA seien auch für Erd­be­ben in China ver­ant­wort­lich, be­haup­te­te Cha­vez, je­doch ohne eine sei­ner The­sen in ir­gend­ei­ner Form zu be­le­gen. „Au­ßer­dem könne die Waffe auch Über­flu­tun­gen, Dürre und Hur­ri­ca­nes aus­lö­sen“.”

6.) Der Spiegel kann es nicht lassen und greift gegen Gregor Gysi, einen seiner Lieblingsfeinde, kurz wieder einaml antisemitische Klischees auf, welche er schon auf einem Titelblatt im Januar 1990 verwendete: “Linke-Strippenzieher Gysi

7.) Aus der neuen Direct Action der RSP Australien:

New left-wing political organisation formed in Papua

By Hendrik Sorandanya, in Jayapura

On November 3, a small group of left-wing activists met in Jayapura, capital of Indonesia’s Papua province, to form the Papuan Democratic Peoples’ Movement (Garda-P). The participants assessed that under the current neoliberal capitalist government of President Susilo Bambang Yudhoyono and Vice-President Budiono, the Melanesian-Papuans remain marginalised in their own land, still suffering the violence and negative stigmitisation that has characterised their past history as a part of Indonesia. Indeed, in the era of political liberalisation (including under “special autonomy”), the theft of land and resources from the indigenous peoples of Papua by international and national capitalists in Papua has accelerated.

Garda-P’s founding congress adopted decisions to struggle for a democratic, free (sovereign), modern, just/egalitarian, prosperous, clean (transparent) and internationalist Papua. The general program was defined as one of struggling for independence in opposition to imperialist capitalism and in opposition to the government of Indonesia, an agent of imperialism and for the formation of a democratic, progressive and revolutionary Unity Government of the Papuan People. The longer term goal is to develop the forces of production of the people of Papua to be financed through the take over and restructuring of industries such as minerals, oil and gas; forestry, plantations, fisheries and agriculture.

…”

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Vermischtes aus dem Kleinbürgertum

Posted by entdinglichung - 2. September 2009

1.) aus einer treffenden Charakterisierung der Piratenpartei aus der neuen Avanti:

“Gründer der schwedischen Piratpartiet (Die Piratenpartei) ist IT-Klein-Unternehmer Rick Falkvinge. Noch während seines Studiums war er Mitglied der bürgerlichen, neoliberalen Moderata samlingspartiet (Die gemäßigte Sammlungspartei), die heute den Regierungschef stellt. Der Europaabgeordnete und ebenfalls IT-Klein-Unternehmer Lars Christian Engström war bis zu seinem Eintritt in die Piratpartiet Mitglied der liberalen Folkpartiet liberalerna. Der Spitzenkandidat für die Bundestagswahl für die niedersächsische Piratenpartei ist ebenfalls IT-Klein-Unternehmer. Der selbstständige Programmierer ist Teil des modernen Kleinbürgertums. In seiner ökonomischen Existenz wird er zwischen absoluter Prekarität und unerwartetem Reichtum hin- und hergeworfen. Deshalb betrachtet er instinktiv die Software- und Musik-Konzerne als seine Feinde. Denn genau diese sind es, die von der aktuellen Entwicklung der Eigentums- und Patentgesetzgebung profitieren. Da es der bürgerliche Staat ist, der die Eigentumsrechte der Konzerne schützt und ausbaut, betrachtet der moderne Kleinbürger auch diesen als Bedrohung, ohne sich jedoch von ihm lossagen zu können. Die politische Strategie der Piraten erschöpft sich so im vornehm bürgerlichen Geschäft des Parlamentarismus.

Einzig der offene Sexismus des heutigen Männerbundes erinnert an die rauhen Sitten der Piraten von einst. Die ständigen sexistischen Sprüche („Ich bin eine Aufmerksamkeitsnutte.“) können auf den Aufnahmen des Bundesparteitags (z. B. http://www.zaplive.tv) nachvollzogen werden. Ob die Piratenpartei überhaupt Piratinnen in ihren Reihen zählt, ist unbekannt.”

2.) Durchgeknallter und politisch weitaus weiter rechts stehend sind offenbar die Berliner Flughafenfetischisten, wie Analyse, Kritik & Aktion berichtet:

“Nun soll es endlich ein Dachverband richten, der sich um die Heranführung der Bevölkerung an politische Entscheidungen der Parlamente kümmern soll. Ziel ist eine Volksgesetzgebung. Deshalb gründete Be-4-Tempelhof zusammen mit der Bürgerinitative gegen Korruption in Politik, Justiz und Verwaltung, die obskurerweise freien Zugang zur Bildung fordert, den Verein Volksgesetzgebung e.V..

Dahinter steckt allerdings nicht der Wunsch nach mehr Demokratie, sondern die völlig autistische Forderung nach der Rückführung des Tempelhofer Feldes auf den Stand von 1984. In diesem Jahr wurde Eberhard Diepgen Oberindianer in Berlin. Die letzten illegalen Besetzungen wurden aufgelöst und neue gemäß der Berliner Linie binnen 24 h geräumt. Damals endete die militante Häuserkampfbewegung. Es war wieder Ruhe und der Revolutionäre 1. Mai lediglich ein Traum von ein paar Punks.”

3.) In den USA treibt die Angst vor einer allgemeinen Krankenversicherung die wirrsten Gestalten ins Rampenlicht der Öffentlichkeit, Bruce Wilson hat sich auf Talk2Action einmal den Prediger Steven Anderson näher angesehen:

“Tempe, Arizona Independent Baptist preacher Steven Anderson has recently attracted national media attention after one of his parishioners showed up at an Arizona townhall meeting, that was attended by President Barack Obama, carrying a bullhorn and an AR15 semiautomatic assault rifle. One day before the event, Anderson gave a sermon entitled “Why I hate Barack Obama,” in which the pastor declared he was praying for Obama’s death and called on God to “melt” the president like a “[salted] snail.”

As ever though, Jews seem to be in the crosshairs. During his January 18, 2009 sermon Pastor Anderson vilifies Jews for allegedly killing Jesus Christ, and he goes on to declare that they are collectively cursed, apparently to this day. As another notable position evinced in the sermon, Anderson states that women do not speak in his church.”

4.) Helge Schneider zum Thema:

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Vermischtes

Posted by entdinglichung - 24. August 2009

1.) Zum “Calvin-Jubiläum”: Genève au temps de Calvin – Théocratie ou dictature d’une bourgeoisie immature ? von Jean Batou auf ESSF:

“Un tel projet justifie le développement d’une police des âmes, des esprits et des corps sans précédent. Afin de consolider l’ordre patriarcal et de garantir la transmission de la propriété au sein des familles, l’encadrement du mariage, la lutte contre la paillardise et la fornication, mais aussi la condamnation de l’adultère, de l’infanticide et de la sodomie sont renforcés. Vers 1560, les taux de naissances illégitimes et de conception avant mariage sont ainsi à Genève parmi les plus faibles d’Europe. En même temps, la morale publique fait l’objet d’une surveillance accrue  : règlementation des hôtelleries, des tavernes et des étuves, dénonciation du luxe et de la coquetterie, répression de la vente à la criée, de l’obscénité, de l’ivresse publique, des danses et des chansons déshonnêtes, interdiction du jeu et de la prostitution, etc. Les fêtes religieuses chômées sont aussi supprimées. Chaque année, des dizeniers commis pas les pasteurs visitent les maisons pour en interroger les habitants, dont un sur quinze (certains auteurs parlent d’un sur huit) sont convoqués devant le consistoire. Depuis la fin du 15e siècle, la Florence de Savonarole avait montré le chemin que reprendra le concile de Trente (1545-1563) pour le monde catholique, mais dès le second tiers du 16e siècle, c’est la Genève de Calvin qui devient la championne de cet effort de «  disciplinarisation sociale  » pour le monde protestant.”

2.) Erzgeneralsekretär und -Engel Stefan von der MLPDoof sprach zum Wahlkampfauftakt seines Ladens in Hamburg:

“Ab 13 Uhr füllte sich dann zusehends der Platz. Nach der kulturellen Eröffnung durch die Break-Dance-Gruppe “Phatnatics”, die Berliner Song-Gruppe “Karl Nümmes” und die Hamburger Band “Pepperoni” begrüßte der Landesvorsitzende der MLPD Nordwest, Joachim Griesbaum, die Teilnehmer. Er hob hevor, dass Hamburg – die zweitgrößte Stadt Deutschlands – eine große revolutionäre Tradition besitzt und damit ein würdiger Ort für die Auftaktveranstaltung ist. Er übergab Stefan Engel, dem Vorsitzenden der MLPD, das Wort.

Ein Zuhörer meinte: “Spannend, lebendig, interessant, viele neue Fragen und klare Aussagen, was die MLPD will.” Ein anderer meinte: “Die ganze Rede war eindrucksvoll, die Inhalte, die Herr Engel gebracht hat, sind genau die Argumentation, die wir brauchen, um dem Kapitalismus entgegen zu wirken.”

Am Schluss tanzten die Teilnehmer noch zu heißen Reggae-Rythmen.

Zum Abschluss ergriff zunächst Gabi Gärtner, die Spitzenkandidatin der MLPD zu den Bundestagswahlen, das Wort: Sie ging auf den “Geist von Hamburg” ein, der von dieser Auftaktveranstaltung durch das Land gehen wird: Der Geist der Offensive des echten Sozialismus, der Solidarität, der Selbstlosigkeit, der Kultur, der Bündnisarbeit, der Rebellion der Jugend.

Hamburg – das war ein begeisternder, bewegender und kulturvoller Wahlkampfauftakt der MLPD.”

3.) Fast genauso wichtig, Ex-FDPler verschafft Rot-Rot-Grün wieder Mehrheit in Norderstedt:

“”Ich möchte mich weiter für meine politischen Ziele einsetzen”, sagt der Rebell. Die sieht er vor allem in der sozialen Arbeit, die in der FDP nicht ausreichend repräsentiert sei. “Wir wollen zwar die Stimmen von Hausfrauen, Rentnern und Hartz-IV-Empfängern, aber tun wollen wir nichts für sie”, sagt der Pensionär, der sich für diese Gruppen jetzt bei den Sozialdemokraten engagieren will.”

Lange Leitung?

Für die SPD habe er sich entschieden, weil er schon in den 70er-Jahren für die Partei geschwärmt habe, ohne Mitglied zu werden. “Die anderen Parteien haben mit mir gesprochen, Lockangebote gab es aber nicht”, sagt der Politiker. Außerdem könne er hier seine soziale Arbeit gut fortsetzen.”

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