Entdinglichung

… alle Verhältnisse umzuwerfen, in denen der Mensch ein erniedrigtes, ein geknechtetes, ein verlassenes, ein verächtliches Wesen ist … (Marx)

Archive for Mai 2008

Naxalismus heute

Posted by entdinglichung - 31. Mai 2008

Mehr Infos zum Thema gibt es u.a. hier und hier.

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Weitere Konzertmitschnitte von Il Contemporaneo

Posted by entdinglichung - 30. Mai 2008

Mehr Ausschnitte aus einem Konzert der italienischen (Polit)-Folkgruppe Il Contemporaneo aus Modena (einen herzlichen Dank an Romanifra für das Zurverfügungstellen), sieben weitere Lieder findet mensch hier:


Firn – Yeder ruft mich Ziamele – Tantz, tantz, Yidelekh


I Balli del marchese di Caravazzo


La bevanda sonnifera

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Neues aus den Archiven der radikalen Linken – eine Auswahl

Posted by entdinglichung - 30. Mai 2008

Marxists Internet Archive (MIA):

* Anton Pannekoek: Die Abschaffung des Eigentums, des Staates und der Religion (1911)
* Anton Pannekoek: Die Teilung der Beute (1918)
* Anton Pannekoek: Das Wilsonsche Programm (1919)
* Karl Kautsky: Der Weg zur Macht (1909)

Association pour la sauvegarde de la mémoire de la section française de la IVe internationale (ASMSFQI):

* Ligue communiste: Bulletin d’histoire et de sociologie du XXe siècle, November 1972
* Ligue communiste: Bulletin intérieur, Juni 1970
* L’internationale, April 1965
* La vérité des travailleurs, September 1960″
* Cahier de la taupe, Januar 1975
* Avant-garde jeunesse, November-Dezember 1966

La Bataille Socialiste:

* Socialist Party of Canada/Parti Socialiste du Canada: Pourquoi le socialisme n’a pas besoin d’argent? (1969)

Collectif Smolny:

* BILAN: Crises et cycles dans l’économie du capitalisme agonisant (1ère partie) (1934)
* BILAN: Crises et cycles dans l’économie du capitalisme agonisant (2eme partie) (1934)

La Presse Anarchiste:

* Anarchisme et non-violence, Nr.23 (1970)

Centro de Documentación de los Movimientos Armados (CeDeMA):

* Fuerzas Populares de Liberación Farabundo Martí (FPL): ¡Frente a la agresión fascistoide, el combate organizado del pueblo! (1978)

Sanhati:

* Porichoy Patrika (1-6 1936, in Bengali)

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Aufruf des „Committee for re-launching the Haft Tapeh Sugar Cane Company’s trade union“

Posted by entdinglichung - 30. Mai 2008

Der nachfolgend dokumentierte Aufruf von GewerkschafterInnen aus der seit einigen Wochen im Ausstand stehenden Zuckerfabrik Haft Tapeh Sugar Cane Factory in Shush/Khuzestan im Iran wurde uns von den GenossInnen des Iranian Workers‘ Solidarity Network zugemailt, welche den Text auch ins Englische übersetzt haben, ihnen sei hiermit herzlich gedankt:

Let us prepare for general anti-capitalist united action

Statement: To all domestic and international labour and human rights organisations

We have been on an all-out strike for 20 days. In this third stage of our strike, the police and security forces have attacked the workers‘ gatherings and have arrested them many times. Now the factory is shutdown and the workers have not been paid for over three months. Instead they have been beaten and assaulted many times.

During the past eight months we have made our demands known to the authorities and officials. The authorities, from the provincial to the national level, are aware of our demands and the problems facing this [sugar] industrial complex. It has now been proven to us that no one is going to respond to us.

We have said many times that we have the ability to run the factory and to continue production. But they prevent us from forming our trade union or labour organisation. Now our families are hungry and around 4000 workers and personnel of the factory have been left in suspense and with no certainty.

Under these conditions we expect all domestic and international labour and human rights organisations to the support and follow up our demands.

Committee for re-launching the Haft Tapeh Sugar Cane Company’s trade union

[Translated by Iranian Workers‘ Solidarity Network]

For further news on Haft Tapeh and how you can help see the special section.

IWSN home

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Daily Express ruft zum Kreuzzug gegen die Benzinsteuer auf

Posted by entdinglichung - 29. Mai 2008

Middle England fühlt sich schlecht und der Daily Express ruft es zu den Waffen …

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Streiflichter aus Britannien

Posted by entdinglichung - 29. Mai 2008

* Bischof Nr. 1: Michael Nazir-Ali, Bischof der Church of England von Rochester sehnt sich nach einer angeblich früher einmal bestehenden „christlichen Nation“ Britannien zurück, beklagt den „Werteverfall“ und die soziale und sexuelle Revolution der 1960er (vorher durfte mensch noch Schwule einsperren, ledige minderjährige Mütter ins Heim stecken (und ihnen die Kinder wegnehmen, soviel zu der von Herrn Nazir-Ali beschworenen Achtung vor der Familie), Verbrecher (oder solche die dafür gehalten wurden) hinrichten, etc.) und identifiziert sich mit einem Kampf des „freien Westens“ gegen den Islamism(heute) und den Marxismus (damals) … möchte er die Zeiten zurück haben, wo das British Empire das Land, aus welchem seine Familie stammte (Pakistan) besetzt hielt und hemmungslos ausplünderte?

* Bischof Nr. 2: Dr Peter Forster ist Bischof der Church of England von Rochester und ausserdem der Meinung, dass Global Warming keine Folge des menschlichen (kapitalistischen) Wirtschaftens sondern quasi irgendwie da ist und dass neue Atomkraftwerke eine gute Sache sind (haben ihn jene Boris Johnson-Fans beraten?).

Die Herren Nazir-Ali und Foster sind übrigens Kraft ihrer Bischofsfunktionen Mitglieder des House of Lords, der nichtgewählten ersten Kammer des britischen Parlaments.

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Vor 15 Jahren: Der Brandanschlag in Solingen

Posted by entdinglichung - 29. Mai 2008

Drei Tage, nachdem der Bundestag am 26. Mai 1993 das Grundrecht auf Asyl nach einer über Jahre anhaltenden Kampagne faktisch abgeschafft hatte, ermordeten in der Nacht zum 29. Mai 1993 vier durch diesen Akt des staatlichen Rassismus sich bestätigt fühlende Neonazis bei einem Brandanschlag auf ein Haus in der Unteren Wernerstraße in Solingen Hülya Genç (neun Jahre), Gülüstan Öztürk (12 Jahre), Hatice Genç (18 Jahre) Gürsün İnce (27 Jahre) und Saime Genç (vier Jahre) und verletzten 16 weitere BewohnerInnen des Hauses, welche zum Teil bleibende physische Schäden und Traumatisierungen erlitten.

Kein Vergeben, kein Vergessen!

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Zur Spaltung der DSP und zur Zukunft des „Green Left Weekly“

Posted by entdinglichung - 28. Mai 2008

Vor einigen Wochen hat sich die Democratic Socialist Perspective (DSP, ehemals Democratic Socialist Party) eine der bedeutenderen Organisationen der radikalen Linken in Australien gespalten (siehe dazu u.a. hier und hier); immerhin besteht – wenn mensch der nachfolgend dokumentiertenen Erklärung Glauben schenkt – offenbar die Hoffnung, dass die zuweilen qualitativ hochwertige und informative Wochenzeitung Green Left Weekly in altem Umfang erhalten bleibt:

Split in the DSP

Stuart Munckton & Emma Murphy
24 May 2008

The Democratic Socialist Perspective (DSP), the group that initiated Green Left Weekly in 1991 as a broad left newspaper, has suffered a political split with minority critical of its continuing support for the Socialist Alliance as a new party project. This follows a nearly three-year internal debate in the DSP.

This split in the DSP will not disrupt the production and distribution of Green Left Weekly. Any readers who are interested can read the positions of the two sides at http://www.dsp.org.au and http://www.lpf.org.au. There is also a vigorous discussion of this issue on the GLW discussion list at http://groups.yahoo.com/group/GreenLeft_discussion/.

In the immediate aftermath of such political divisions, feelings on both sides inevitably run high. In order to keep the pages of GLW focussed on the issues and struggles that unite us, the editors have decided for now to direct debate about this split in the left to the Green Left discussion list.

Stuart Munckton & Emma Murphy, Green Left Weekly editors.

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Streiflichter aus Britannien

Posted by entdinglichung - 28. Mai 2008

In Sizewell bei Aldeburgh/Suffolk steht ein Atomkraftwerk, welches – ginge es nach dem Willen der britischen Regierung – die Antwort auf drohende Klimakatastrophe darstellt. Gestern allerdings musste der Druckwasserreaktor Sizewell B heruntergefahren werden was zu zeitweiligen Stromausfällen in Teilen Britanniens führte… aber wie in solchen Fällen üblich ist und wird alles gut, wie auch der Betreiber British Energy verlauten liess … nur merkwürdig, dass das aufgetretene „kleine technische Problem“ wohl einige Zeit brauchen wird, bis es behoben ist:

„… British Energy said there was no safety issue but could not confirm when the problem would be fixed …“

… und es besteht kein Grund zur Unruhe, denn soeben betritt ein Sicherheitsberater den Raum …

nuklearraakwnee

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Ein Jahr „Entdinglichung“

Posted by entdinglichung - 28. Mai 2008

Vor knapp zwei Wochen hatte dieser Blog Geburtstag (die Feier fand im kleinen Kreise statt) … durchaus ein Grund einmal nachzusehen, was die LeserInnen bevorzugen bzw. suchen (und zum Teil nicht finden):

Die zehn häufigsten Suchbegriffe („Schweinkram“ gibt’s hier nicht!):

entdinglichung
streik
jena six
gegen rechts
ilse schwipper
gegen nazis
floyd red crow westerman
pierre lambert
graue wölfe
peter von oertzen

Die zehn beliebtesten Weblinks:

1968andallthat.net
jenasix.org
www3.clustrmaps.com/user/5de3fcd0
cosmoproletarian-solidarity.blogspot.…
mao-projekt.de
hxxp://www.mein-parteibuch.com/blog/2008/03/12/spass-mit-matschbirne-telegehirn/#comments … (vorsicht, keine Satire sondern härtere Trollparty mit verschwörungstheoretischer Grundausrichtung!)
inkrit.de/hkwm/index.html
karlmarxstrasse.blogsport.de
de.wordpress.com/tag/trotzkismus
projekte.free.de/dada

Die zehn beliebtesten Artikel:

Christival-Homepage gehackt
Ferndiagnose: Inhalte … oder wie die “Liste Links” zum 23. Mal fast die Stupawahlen gewinnt
Auch die „Linke Zeitung“ wird hier nicht mehr verlinkt
Floyd Red Crow Westerman (1936-2007)
Lieber unzivilisiert als servil – Bauarbeiter in Dubai im Streik!
Keine Beugehaft für Christian Klar, Knut Folkerts und Brigitte Mohnhaupt
Ein Beitrag zur Diskussion um die “Unabhängigkeit” des Kosovo
Klassenkämpfe in Guinea-Bissau, Madagaskar und Marokko
Biji Newroz! Newroz Piroz Be!
Nikolaus, Hartz und das MLPD-Volk

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Über „Bestien“, „Familiendramen“ und die bürgerliche Gesellschaft

Posted by entdinglichung - 27. Mai 2008

Und wieder ein Text von den GenossInnen der Revolutionär Sozialistischen Organisation (RSO), dieses mal zu der Kette von Familienskandalen in Österreich und der Verdrängung der gesellschaftlichen (patriarchalen!) Ursachen in der Diskussion zu diesen, ansonsten hier der Hinweis auf einen weiteren Text der RSO zur aktuellen politischen Lage in Österreich; weiterhin sei hier noch auf die Ausführungen von Thomas Glavinic zum Thema verwiesen:

Priklopil, Josef F. und der „Axtmörder“

Über „Bestien“, „Familiendramen“ und die bürgerliche Gesellschaft

Der Nachrichtentechniker Wolfgang Priklopil entführte die 10-jährige Natascha Kampusch und hielt sie acht Jahre in einem Keller gefangen. Der Unternehmer Josef F. sperrte seine Tochter Elisabeth und mit ihr gezeugte Kinder 24 Jahre lang in ein Verlies. Der PR-Berater Reinhard S. erschlägt seine ganze Familie, um ihr „die Schande“ seines finanziellen Scheiterns „zu ersparen“. Die bürgerlichen Medien haben ihre Topthemen gefunden und können wochenlang über die Psyche des jeweiligen „Monsters“ erschaudern und sich an den Leiden der Opfer aufgeilen.

Wir wollen uns hier nicht mit den Details der einzelnen Fälle beschäftigen, die medial ohnehin endlos ausgewälzt werden. Wir wollen uns stattdessen damit auseinandersetzen, was Priklopil, Josef F. und der „Axtmörder“ mit einer Gesellschaft zu tun haben, in der die Mehrheit der ermordeten Frauen durch ihre (Ex-) Partner ums Leben kommen.

Der Kapitalismus ist nicht einfach „die Wirtschaft“, „die Konzerne“, „der Markt“ oder „die KapitalistInnen“, sondern jenes Gesellschaftssystem, in dem wir alle leben. Daraus folgt logischerweise auch, dass gesellschaftliche Ereignisse auf der Grundlage der Funktionsmechanismen eben dieses gesellschaftlichen Zusammenhangs erklärt werden müssen, Wir wollen uns deshalb die Aufgabe stellen, die sozialen Grundlagen zu beleuchten, welche ein Verbrechen wie jenes von Amstetten erst möglich machen.

Frauenunterdrückung und Kapitalismus

Auffallend ist, dass sexualisierte Gewalt an Kindern (zumeist als „Kindesmissbrauch“ bezeichnet, als ob man/frau Kinder auch richtig „gebrauchen“ könnte) sowie Vergewaltigungen fast ausschließlich von Männern begangen werden. Warum ist das so? Das ist nicht in einer „gewalttätigen Natur des Mannes“ begründet, wie biologistische Ansätze, wonach es eben fixe psychische Unterschiede zwischen Mann und Frau gäbe, behaupten. Die Antwort auf diese Frage liegt in der Struktur ungleicher Geschlechterverhältnisse in der kapitalistischen Klassengesellschaft.

Natürlich sind Frauenunterdrückung und Sexismus nicht erst im Kapitalismus entstanden, sondern sind von der herrschenden Klasse vielmehr erfolgreich ins kapitalistische System integriert worden. Rein theoretisch könnte das kapitalistische System auch ohne die Existenz dieser spezifischen Unterdrückungsmechanismen auskommen. Das Funktionieren der ökonomischen Ausbeutung basiert auf der Existenz von Klassen, welche die Gesellschaft in BesitzerInnen (von Produktionsmitteln) und Besitzlose (die ArbeiterInnen, die nichts besitzen außer ihre Arbeitskraft und daher gezwungen sind, diese Arbeitskraft zu verkaufen). Damit schaffen die Klassenverhältnisse die Voraussetzung für die Möglichkeit der Ausbeutung der Mehrarbeit der ArbeiterInnen durch die KapitalistInnen. Welches Geschlecht das ausgebeutete Subjekt hat, ist dem/der Kapitalisten/in abstrakt gesehen egal. Er/sie kann zwar den Faktor Geschlecht, genauso wie andere Faktoren dazu verwenden, mehr Mehrwert aus der Arbeitskraft zu pressen, am zentralen Ausbeutungsverhältnis Arbeit-Kapital ändert das aber nichts.

Im real existierenden Kapitalismus, so wie er sich historisch entwickelt hat, sind Frauenunterdrückung und Sexismus jedoch sehr wohl zu einem seiner fest integrierten Bestandteile geworden. Das liegt daran, dass der Kapitalismus nie nur ein ökonomisches Ausbeutungssystem ist, sondern immer auch eine politische Herrschaftsstruktur. Die soziale Unterdrückung, etwa nach Geschlecht und Nation, stellt für die herrschende Klasse ein zentrales Instrument dar, um die ArbeiterInnenklasse zu spalten. Nur mittels dieser (rassistischen, sexistischen…) Spaltungspolitik kann sie die Gefahr einer geeinten ArbeiterInnenklasse, die sich ihrer eigenen Stärke bewusst wird, bannen. Einen politik- und ideologiefreien Kapitalismus wird es daher real nie geben können.

Durch unterschiedliche Sozialisation und Erziehung von Mädchen und Buben in der bürgerlichen Gesellschaft wird diese spezielle Struktur des real existierenden Kapitalismus immer wieder aufs Neue reproduziert. Buben wird mehr Aufmerksamkeit geschenkt, sie lernen sich zu extrovertierten, dominant aufzutreten etc., während von Mädchen oft genau das Umgekehrte verlangt wird. Wenn etwa Buben raufen, wird das positiv bemerkt, da diese eben „so wild“ wären, wenn Mädchen das gleiche tun, wird das als „zickenhaft“ abgewertet. Die Opferrolle wird Mädchen von Geburt auf anerzogen. Das ist auch ein Grund dafür, warum weibliche Opfer (sexualisierter) Gewalt dies nicht selten als Schande empfinden oder sogar die Schuld bei sich selbst suchen und nicht beim männlichen Gewalttäter.

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Utah Phillips (1935-2008)

Posted by entdinglichung - 27. Mai 2008

Am 23. Mai starb, kurz nach seinem 73. Geburtstag der Wobbly-Barde, Geschichtenerzähler und Aktivist Utah Phillips. Er wird fehlen.

* Nachruf auf der Seite der IWW
* Nachruf von David Rovics
* Nachruf im San Francisco Chronicle


Utah Phillips: There is Power In The Union


Utah Phillips/Ani DiFranco: Bridges


Utah Phillips: Daddy What’s A Train?


Utah Phillips: Hallelujah I’m a Bum/So Long Its Been Good to Know Ya

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Neues aus den Archiven der radikalen Linken – eine Auswahl

Posted by entdinglichung - 27. Mai 2008

Hans Litten Archiv e.V.:

* Tina Modotti: 17 Texte von Tina Modotti aus ihrer Arbeit für die Internationale Rote Hilfe (mopr) (1931-1933)

Marxists Internet Archive (MIA):

* Karl Liebknecht: Imperialismus (1912)
* Karl Liebknecht: Aufruf der Sozialdemokratie des Wahlkreises Potsdam-Spandau-Osthavelland Karl Liebknecht zu wählen (1912)
* Grace Lee Boggs: China: Colossus of the East (1914)
* Raya Dunayewskaya: Luxemburg’s Theory of Accumulation. How it Differed with Marx and Lenin (1947)
* David Rjazanov: The Posthumous Writings of Marx and Engels (1924)
* David Rjazanov: The New Translation of Marx (1929)
* J.T. Murphy: Letter of Resignation from the CPGB (1932)

Association pour la sauvegarde de la mémoire de la section française de la IVe internationale (ASMSFQI):

* La lutte ouvrière, 12. September 1936
* La vérité, 15. März 1939
* L’Internationale, März 1965
* La vérité des travailleurs, Juli 1960
* Bulletin intérieur du secrétariat international de la IVe internationale, August 1953
* Cahier de la taupe, Oktober 1976

La Bataille Socialiste:

* Maximilien Rubel: Formation et développement du capital en URSS (1957)
* Maximilien Rubel: Chroniques de la 1° Internationale (1964)
* Groupe de liaison pour l’action des travailleurs (GLAT): Le Luxemburgisme, fausse solution d’un faux problème 1975

Collectif Smolny:

* Gauche Communiste de France: Tract pour l’unification des luttes ( mines ) (1946 oder 1948)
* BILAN: La Campagne pour Thaelmann (1934)
* BILAN: La Russie soviétique dans le concert des brigands impérialistes (1934)

Centro de Documentación de los Movimientos Armados (CeDeMA):

* Frente Sandinista de Liberación Nacional (FSLN): Carlos Fonseca: Entrevista con la comisión especial de la Asamblea Legislativa de Costa Rica (1970)
* Comandos Armados de Liberación (CAL): CAL: „Nuestro combate es anónimo y armado“ (1972)

Europe Solidaire Sans Frontières (ESSF):

* Petr Uhl: 1968 : un entretien sur le Printemps tchécoslovaque (1998)
* Masis Kürkçügil: 1968 en Turquie : du radicalisme républicain au socialisme (1998)
* Ernest Mandel: Leçons de Mai 68 (1968)
* Alan Wald: L’année 1968 vue des États-Unis (1998)
* Oskar Negt: 1968 : la démocratie des conseils à nouveau à l’ordre du jour (1969)
* Antonio Moscato: Italie 1968 : mouvements des étudiants et automne chaud (1998)
* Wilfried Dubois: Allemagne 1968 : à l’heure du SDS(1998)
* Rudi Dutschke: 1968 : Mouvement antiautoritaire et luttes du Tiers-Monde (1968)
* Radoslav Pavlovic: Belgrade 1968-1998 : de la révolution au nationalisme (1998)

Marxismo Libertario:

* Pablo Slavin: La noción de democracia en Rosa Luxemburgo (2007)

Socialist Blog News:

Karl Marx: Address of the International Working Men’s Association to Abraham Lincoln, President of the United States of America (1865)

Shiraz Socialist:

* Ralph Miliband: Postscript to Parliamentary Socialism (1972)

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News and Letters Committees gespalten

Posted by entdinglichung - 26. Mai 2008

Der Konflikt innerhalb der1955 u.a. von Raya Dunayevskaya ins Leben gerufenen News and Letters Committees (siehe dazu u.a. hier) liess sich leider nicht beilegen, die Organisation ist nun endgültig gespalten, hierzu dokumentiert die aktuelle Stellungnahme des Marxist-Humanist Committee:

Toward a New Marxist-Humanist Organization,
After News and Letters Committees

Dear Friends,

We wish to inform you of the collapse of News and Letters Committees (N&LC) and of our intention to found a new Marxist-Humanist organization. This is our response to the crisis in N&LC, which has reached the point of no return. The members of its Marxist-Humanist Tendency are being forced out of N&LC by crass and undemocratic means, in violation of its constitution and all principles of socialist democracy.

Nearly half the organization formed the Marxist-Humanist Tendency in January in order to try to return N&LC to Marxist-Humanist practice. The Tendency operated openly, democratically and pursuant to the N&LC constitution, but a group who had seized control over N&LC’s name and resources maneuvered to get rid of us rather than to debate our disagreements. This group recently “suspended” some of us for our political actions, and the prospects of getting N&LC back on a Marxist-Humanist path appear nil. So we are leaving that shell of an organization today.

Members of the Marxist-Humanist Tendency have reconstituted ourselves as the Marxist-Humanist Committee, a temporary working group of individuals who seek to re-found a Marxist-Humanist organization in the United States. We call on all supporters of Marxist-Humanism to contribute to our effort to work out the Marxist-Humanist concept of the relationship between philosophy and organization for the 21st century.

The underlying cause of the break-up of N&LC is several years of differences over the philosophy and practice of Marxism and Marxist-Humanism. At the heart of these differences was that some in N&LC recoiled from working out a philosophically grounded alternative to capitalism, preferring instead to simply repeat conclusions and give lip service to the ideas of Raya Dunayevskaya, the founder of Marxist-Humanism in the U.S. This is despite the fact that Dunayevskaya held that working out the question “what happens after the revolution” before it occurs is crucial for overcoming one of the most important and unresolved problems in the history of Marxism—the separation of philosophy from organization.

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Daniel Bensaïd zum Mai 1968

Posted by entdinglichung - 25. Mai 2008

Ein Mitschnitt eines Vortrages von Daniel Bensaïd von der Ligue Communiste Révolutionnaire (LCR) zum Mai 1968 in Frankreich, zum nationalen wie internationalen Kontext, seinen Auswirkungen und zu seiner Aktualität:

Teil 1

Teil 2

Teil 3

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