Entdinglichung

… alle Verhältnisse umzuwerfen, in denen der Mensch ein erniedrigtes, ein geknechtetes, ein verlassenes, ein verächtliches Wesen ist … (Marx)

Archive for 10. Juni 2009

Brandanschlag auf die T-Stube Rendsburg

Posted by entdinglichung - 10. Juni 2009

Quelle: rhizom mailing list … Solidarität mit den GenossInnen in Rendsburg, keinen Fussbreit den Faschos!

gegen_nazis

Brandanschlag auf T-Stube, RD / Spontandemo Heute

Pressemitteilung der Antifaschistischen Aktion Rendsburg [AARD]

– Mutmaßlicher Brandanschlag auf die T-Stube im Stadtpark
– Die Arbeit von mehr als einem Monat mühsamer Renovierung zerstört
– Bedrohliches Anzeichen für das Erstarken der rechten Szene in und um Rendsburg

Unbekannte verübten einen Brandanschlag auf das linke Kulturzentrum T-Stube im Rendsburger Stadtpark. Vermutlich in der Nacht auf Mittwoch entfachten Unbekannte an zwei Stellen der Räumlichkeiten Feuer. Die T-Stube wird für Konzerte, Beisammensein und Treffen genutzt. Erst im letzten Monat war die Renovierung der T-Stube abgeschlossen wurden, in die eine große Zahl junger Menschen viel Zeit, Geld, Energie und Schweiß gesteckt hat. Das alles geschah in Eigenregie, viel wurde alleine finanziert. Diese Arbeit wurde durch den Brand im Inneren jetzt zunichte gemacht, lediglich der Backstage- und der Technikraum wurden nicht beschädigt.

Hinter dem Brandanschlag vermuten wir Neo-Nazis, denen die Arbeit gegen Rassismus, Nationalismus und Diskriminierung, die in der T-Stube geleistet wird, ein Dorn im Auge ist. Der Brandanschlag reiht sich ein, in eine ganze Reihe von Vofällen mit rechten Hintergrund in Rendsburg und Umgebung. Erst im März diesen Jahres kam es zu rechtsextremen Schmiereien in Rendsburg und Fockbek, über die auch die Landeszeitung berichtete. In letzter Zeit tritt auch verstärkt eine Gruppe auf, die sich selbst Aktionsgruppe Rendsburg nennt.

Dahinter steckt eine Gruppe von Neo-Nazis, deren Mitglieder in letzter Zeit auf nahezu jedem rechten Aufmarsch in Schleswig-Holstein zu sehen sind. In Rendsburg fiel die Gruppe bislang vor allem durch einen Flyer auf, der gegen die T-Stube und das Charleston hetzte. Presserechtlich verantwortlich für dieses Flugblatt war Sebastian Sommer, der mutmßliche Kopf der Gruppierung. Durch die Aktionsgruppe Rendsburg gibt es in Rendsburg erstmals eine Gruppe „autonomer Nationalisten“, wir werden weiterhin dagegen angehen, dass sich Nazistrukturen in Rendsburg weiter verfestigen!

Für 19 Uhr mobilisiert die Antifaschistische Aktion Rendsburg zu einer spontanen Demonstration gegen Nazigewalt und Nazistrukturen in Rendsburg, vom Theatervorplatz aus.

Antifaschistische Aktion Rendsburg [AARD]

Um die Öffentlichkeit aufmerksam zu machen, rufen wir auf zu einer Sponti:
19 Uhr, Theatervorplatz, Rendsburger

Kommt zahlreich, seid laut, seid kreativ!

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Ein Aufruf birmanischer MigrantInnen in Thailand und Malaysia

Posted by entdinglichung - 10. Juni 2009

Ein Aufruf, welcher die Situation von MigrantInnen und Flüchtlingen aus Birma in den Nachbarstaaten aufzeigt, Quelle: ESSF, mehr zum Thema u.a. hier und hier:

Joint Statement of Migrants from Burma Working In Thailand and Malaysia

We, migrants from Burma, live in a perpetual state of crisis and the global economic crisis is further adding to our difficult and sometimes desperate situation.

We, migrants from Burma and migrant support groups, trade union leaders and human rights activists and lawyers from Thailand and Malaysia, met and discussed the impact of the global economic crisis on Burmese migrant workers at the 2nd Two Destinations One Origin Conference organized jointly by MAP Foundation (Thailand), Workers Hub for Change (WH4C) and Network of Action for Migrants in Malaysia (NAMM). We are concerned that Burmese migrants live in a perpetual state of crisis and that the global economic crisis is further adding to their difficult and sometimes desperate situation. We therefore appeal to the governments of Malaysia, Thailand and the ASEAN on the following issues.

We are concerned that Thailand and Malaysia governments’ response to the situation of workers affected by the economic crisis has not been comprehensive and does not provide adequate protection for workers. Migrant workers are not even included in these programs and are thus expected to deal with the impact of the economic crisis by themselves.

We call on the Malaysian government to immediately stop the unjust, discriminatory and unconstitutional policy and practice, known as ‘Foreign Workers First Out’ (FWFO) principle. According to this policy migrant workers lose their jobs before local workers regardless of length of time in the job.

We call on Malaysia and Thailand to demand that all employers fulfill their contractual agreements with regard to all workers, including foreign workers. Employers must not use the economic crisis as an excuse to dismiss workers or close down factories without adequate notice to the workers. Mechanisms should be put in place to ensure that employers pay workers adequate and just compensation for any early termination of employment agreement.

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Posted in Birma - Burma - Myanmar, Internationales, Kapitalismus, Klassenkampf, Malaysia, Menschenrechte - Freiheitsrechte, Migration, Rassismus, Repression | 1 Comment »

Für den Erhalt der Gedenkstätte KZ Kochendorf

Posted by entdinglichung - 10. Juni 2009

Quelle: Webseite der Gedenkstätte KZ Kochendorf:

Die Gedenkstätte KZ Kochendorf muss bestehen bleiben!

Die Südwestdeutschen Salzwerke Heilbronn (SWS) wollen für die geplante Sanierung des Besucherbergwerks Bad Friedrichshall-Kochendorf in Höhe von 3 Millionen Euro nicht alleine aufkommen und fordern finanzielle Unterstützung von der Stadt, dem Landkreis und dem Land Baden-Württemberg. Andernfalls soll das Besucherbergwerk und damit auch die Gedenkstätte KZ Kochendorf geschlossen bleiben.

Die endgültige Entscheidung soll bei der Finanzsitzung des SWS-Aufsichtsrates im Oktober 2009 getroffen werden.

Gemeinsam für den Erhalt der Gedenkstätte

Die Miklos-Klein-Stiftung macht sich indessen zusammen mit der Landesarbeitsgemeinschaft der Gedenkstätten (LAGG) für den Erhalt der Gedenkstätte KZ Kochendorf stark. Die LAGG hat eine Resolution verabschiedet, die bereits den Landtagsfraktionen, dem baden-württembergischen Ministerpräsidenten Günther Oettinger, den Gesellschaftern und allen SWS-Aufsichtsratmitgliedern vorgelegt wurde.

Eine Petition kann hier unterzeichnet werden.

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