Entdinglichung

… alle Verhältnisse umzuwerfen, in denen der Mensch ein erniedrigtes, ein geknechtetes, ein verlassenes, ein verächtliches Wesen ist … (Marx)

Offener Brief der Arbeiterkommunistischen Partei Irans an die Veranstalter der Iran-Konferenz in Hamburg

Posted by entdinglichung - 8. Februar 2010

Quelle des nachfolgend dokumentierten Textes: Blog der Worker-communist Party of Iran, mehr zum Thema hier und hier:

API Deutschland offener Brief & Protest in Hamburg

Offener Brief an die Veranstalter der Iran-Konferenz

Vor 11 Jahren haben wir gegen die Veranstaltung der ‚Heinrich Böll Stiftung’, in der zahlreiche Vertreter der islamischen Regierung unter dem Vorwand des ‚Kulturaustausches’ im ‚Haus der Kulturen der Welt’ in Berlin eingeladen waren, protestiert.

Diese Konferenz, welche später sowohl in Deutschland als auch im Iran als Berlin-Konferenz berühmt wurde, hat nach zwei Tagen Protest durch hunderte von Demonstranten in und außerhalb der Konferenz eine Niederlage erlitten.

Heute ist die Welt Zeuge einer Revolution im Iran für Freiheit und Menschlichkeit, die vor 8 Monaten begonnen hat. Die Welt hat gesehen, dass die Menschen im Iran dieses Regime, welches Schuld an der Ermordung von Tausenden von Menschen hat, nicht mehr dulden.

Sie wollen in Hamburg am 11.02.2010, am Jahrestag der Revolution von 1979 gegen das Shah-Regime, eine Iran-Konferenz im Hotel Atlantic-Kempinski veranstalten.

Tausende von Menschen im Iran wurden mehr als 30 Jahre in Gefängnissen in der schlimmsten Art und Weise gefoltert, vergewaltigt, gesteinigt und hingerichtet.

Die von Ihnen geplante Iran-Konferenz ist ein Treffen von prominenten Befürwortern und Schönrednern dieser Barbarei, sowie von Mittätern dieses Verbrechens gegen die Menschheit.

Sie haben unter anderem als einer der Referenten in dieser Veranstaltung Ali Reza Sheikh Attar, den Botschafter der islamischen Regierung eingeladen.

Ali Reza Scheikh Attar ist ein Mittäter bei Massakern und der Ermordung von hunderten von Menschen im Iran in den 80er Jahren, genauso wie Mahmud Ahmadinejad. Er gehört als Mörder und Verbrecher auf eine Anklagebank und nicht zur einer ‚Podiums Diskussion’ in einem Hotel.

Diese Konferenz findet in einer Zeit statt, in der die Menschen im Iran ihrem Leben dafür geben, um das diktatorische und barbarische islamische Regime los zu werden.

Nachdem die geplanten Feierlichkeiten der islamischen Regierung in Maritim Hotel Berlin wegen massiven Drucks der Öffentlichkeit abgesagt wurde, versuchen Sie nun mit so genannten ‚Orient-Experten’ auf dem Podium, der islamischen Regierung aus der Peitsche zu helfen.

Es ist aber zu spät! Machen Sie Ihre Augen und Ohren auf. Ihre Zeit ist vorbei.

Das islamische Regime ist nicht mehr in der Lage, sich zu retten, und Sie werden ihm auch nicht mehr helfen können. Millionen von Menschen im Iran haben laut und deutlich gesagt, dass sie diese verhasste Regierung nicht mehr länger ertragen wollen.

Das ist eine Schande und eine Verachtung des Willens der Menschen im Iran.

Das ist eine Missachtung der Menschlichkeit.

Wir verurteilen diese Veranstaltung aufs Schärfste und kündigen an, dass wir den Vertretern und Zuarbeitern des islamischen Regimes keine Gelegenheit geben werden, im Ausland das vergossene Blut der Menschen im Iran für die Freiheit mit Füßen zu treten.

Sagen Sie diese Veranstaltung ab, und ziehen Sie sich als Respekt vor den Menschen im Iran und auch in Deutschland zurück.

Wir rufen gleichzeitig alle freiheitsliebenden Menschen und Organisationen auf, sich der Protestkundgebung am 11.02.2010 um 17 Uhr vor dem Hamburger Atlantic-Kempinski Hotel anzuschließen.

Auslandsorganisation der Arbeiterkommunistischen Partei Irans – Deutschland

06.02.2010

Kontakt: apigermany@yahoo.de
Handy: 01785396594

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Eine Antwort to “Offener Brief der Arbeiterkommunistischen Partei Irans an die Veranstalter der Iran-Konferenz in Hamburg”

  1. Ich habe einen Traum…

    Ich habe einen Traum, dass es irgendwo einen Mörder, eine ganze Mördergruppe gibt, die es sich zur Aufgabe macht, die Diktatoren, all die Ahmadinedschads und Castros und  Gaddafis und Mugabes zu töten. Ich habe einen Traum, dass all dies…

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