Entdinglichung

… alle Verhältnisse umzuwerfen, in denen der Mensch ein erniedrigtes, ein geknechtetes, ein verlassenes, ein verächtliches Wesen ist … (Marx)

Archive for Februar 2010

Das Regime in Tehran drangsaliert die Nachkommen ermordeter Oppositioneller

Posted by entdinglichung - 21. Februar 2010

Quelle: Persian2English:

Extensive Project Begins to Identify Families of the Executed

The security and intelligence units are working on an extensive project to identify and monitor the children and relatives of the people who were executed in the 1980s.

Jaras – According to Jaras, the security forces believe that one of the reasons for the continuation of the protests involves the activities of the relatives and children of those who were executed in the 1980s; especially the ones executed in 1989.

Certain security units have gathered a complete list of the occupations, social statuses, and activities of the suspected children. They have also attempted to listen in and track their internet conversations.

It is worth noting that in the past few days, some relatives of those who were executed in the 1980s have been arrested, even though it is reported that they have not been involved in any political activities.

Many Islamic Republic opposition members were executed in the 1980s.

In his diary, Ayatollah Montazeri lists the number of those executed in 1988 (Tabestan-e 67) alone as somewhere between 2800 and 3800. The actual number is unknown.

Translation by: Tour Irani
Persian2English.com

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Musik zum Sonntag … Dobranotch / добраночь

Posted by entdinglichung - 21. Februar 2010




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Demonstration: YOU’LL NEVER WALK ALONE! Antifa-Solidarität mit der Alten Meierei 13.03. 2010 Kiel

Posted by entdinglichung - 20. Februar 2010

Quelle des nachfolgend dokumentierten Aufrufes: Webseite der Alten Meierei

YOU’LL NEVER WALK ALONE!

Solidarität mit der Alten Meierei und allen Betroffenen faschistischer Gewalt!
Nazistrukturen in Kiel und andernorts zerschlagen – linke Gegenkultur stärken!

Wir rufen auf zur antifaschistischen Demonstration in Solidarität mit der Alten Meierei. Wenn Ihr den Aufruf unterzeichnen und/oder die Demonstration unterstützen wollt meldet euch unter antifa-kiel[at]riseup.net !

Demonstration | 13.3.2010 | 14.00 Uhr | Bahnhofsvorplatz | Kiel

In der Nacht zum 20. Januar 2010 wurde das linke Kultur- und Wohnprojekt Alte Meierei in Kiel mit scharfer Munition beschossen. Mindestens zwei Schüsse wurden auf ein beleuchtetes Fenster des Wohnbereichs abgefeuert. Die Projektile durchschlugen das Fenster und trafen die Decke des Zimmers. Eine Person, die sich zeitgleich in dem Raum aufhielt blieb glücklicherweise unverletzt.

Was es bedeutet, wenn auf die Alte Meierei geschossen wird; welche Entwicklung von Angriffen auf linke und alternative Projekte in Kiel den Schüssen voraus ging; welche Faktoren in der Stadt und im politischen Mainstream diese Entwicklung begünstigt haben; warum wir trotz unbekannt gebliebener TäterInnen kaum Zweifel daran haben, dass die Urheberschaft in der Neonaziszene zu suchen ist und warum wir dazu aufrufen, sich offensiv solidarisch mit den NutzerInnen und BewohnerInnen der Alten Meierei sowie allen Betroffenen von faschistischer Gewalt zu erklären, wollen wir an dieser Stelle zum Thema machen.

Die Alte Meierei: Lokales Hassobjekt emanzipationsfeindlicher Unsympathen

Dass die Alte Meierei Ziel von Angriffen wird, ist nichts neues. Die Alte Meierei, aus den Kämpfen der HausbesetzerInnenbewegung der 1980er hervorgegangen, steht seit mittlerweile 26 Jahren für den Versuch, Gegenkonzepte zur herrschenden Gesellschaftsordnung zu entwickeln: Dies tut sie, indem sie institutionalisierten Hierarchien das Prinzip der Autonomie und der Selbstverwaltung entgegensetzt und den Anspruch hat, alltägliche Unterdrückung und Ausgrenzung mit einem Klima der Solidarität unter den NutzerInnen einzudämmen. Darüber hinaus ist die Meierei Infrastruktur sowie ein Ausgangsort außerparlamentarischer linker Politik in Kiel. In ihren Räumlichkeiten treffen und vernetzen sich politische AktivistInnen, hier haben unkonventionelle Subkulturen ein zu Hause und es finden Veranstaltungen statt, die die großen und kleinen Unerträglichkeiten bürgerlich-kapitalistischer Verhältnisse zum Thema machen.

Mit diesem Selbstverständnis findet die Meierei nicht nur viele FreundInnen in der Landeshauptstadt und kann sich auf ein relativ großes Umfeld von NutzerInnen und UnterstützerInnen stützen, sondern ist auch immer wieder Versuchen ausgesetzt, ihre lebendige und von der Norm abweichende Kultur zu zerstören. Diese kamen einerseits von ordnungsfanatischen städtischen Behörden und reaktionären Regierungen im Rathaus der Stadt Kiel. Ihr Höhepunkt war ein unter dem Vorwand von Brandschutzforderungen durch die damalige schwarz-grüne Koalition verhängtes, fast einjähriges Veranstaltungsverbot in den Jahren 2005/06, welches erst durch eine groß angelegte Solidaritätskampagne abgewehrt werden konnte. Andererseits ist die Alte Meierei seit ihrer Existenz auch immer wieder mit ganz direkten, offen gewalttätigen Angriffen konfrontiert, die auf das Konto von Neonazis gehen. Diese verachten nicht zuletzt deshalb die Meierei, weil sie wissen, dass sie wichtiger Teil und Symbol der antifaschistischen Bewegung Kiels ist, welche seit Jahren dafür sorgt, dass die Versuche der Nazis in der Stadt Fuß zu fassen mit erheblichen Schwierigkeiten verbunden sind.
Seien es sich vor der Alten Meierei zusammen rottende Nazihorden Anfang der 1990er, seien es eingeschlagene Scheiben 2005, seien es der glücklicherweise nicht gezündete Brandsatz, Combat18 -Parolen und Aufmarschversuche gegen die Wiedereröffnung 2006 oder der Überfall auf vermeintliche BesucherInnen einer Antifa-Party im vergangenen Jahr: Den Schüssen vom 20.1. gingen eine Vielzahl Versuche von Neonazis voraus, die BewohnerInnen und NutzerInnen der Alten Meierei einzuschüchtern, zu bedrohen und zu gefährden, mit dem Ziel, deren offen nach außen getragenes antifaschistisches und linkes Selbstverständnis zu bekämpfen.

Wir sehen die Schüsse in diesem Zusammenhang in Anbetracht der Inkaufnahme der unmittelbaren Tötung von Menschen als eine andere, weitere Stufe der Eskalation von Angriffen auf die Alte Meierei.

Die Schüsse im Kontext der jüngsten Entwicklung Kieler Nazistrukturen

Die Angriffe auf die Alte Meierei stehen stellvertretend für eine Realität, mit der letztlich alle Projekte, die sich offen zu linker Politik, einer antifaschistischen Grundhaltung oder einem alternativen Lebensstil bekennen, konfrontiert sind.
Diese Realität wurde gerade auch in der Entwicklung der Kieler Neonaziszene, vor allem in den letzten zwei Jahren, immer wieder sichtbar. Im Fahrwasser des bundesweiten Trends der „Autonomen Nationalisten“ entstand hier aus langjährigen Nazikadern und jüngeren Nachwuchsnazis die sogenannte „Aktionsgruppe Kiel“, welche die kurzzeitige Dominanz einer sich eher spießbürgerlich gebenden NPD bei den Kieler Neonazis aufbrach.
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Happy Birthday, New Left Review!

Posted by entdinglichung - 19. Februar 2010

Dem New Left Review zum 50. Geburtstag alles Gute (auch für die näxten 50 Jahre), einen Artikel zur Feier gibt es bei Tendance Coatesy:

Das Inhaltsverzeichnis der 1. Ausgabe Januar/Februar 1960:

Artikel:

* Stuart Hall: Introducing NLR
* Ralph Miliband: The Sickness of Labourism
* Raphael Samuel: The Deference Voter
* Mervyn Jones: The Man from Labour
* Frank Allaun: CND After the Election
* Christopher Farley: CND after the Elections
* Michael Kullman: Notting Hill Hustings
* Clancy Sigal: Open Letter to the Left
* Richard Hoggart and Raymond Williams: Working Class Attitudes (Discussion)
* John Braine: The Bug House
* Arnold Wesker: The Kitchen
* Michael Barratt Brown: Jugoslavia Revisited (Part I)
* Robert F. Williams: Can Negroes Afford to Be Pacifists?
* Dave Dellinger: Are Pacifists Willing to be Negroes?
* Bill Holdsworth: Songs of the People
* Brian Groombridge and Paddy Whannel: Something Rotten on Denmark Street
* Edward P. Thompson: The Point of Production
* Paul Rose: Manchester Left Club on Youth
* Stuart Hall: ULR Club in Notting Hill
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Ein Aufruf zur Solidarität mit den ArbeiterInnenkämpfen in Birma

Posted by entdinglichung - 19. Februar 2010

Quelle: Links – International Journal of Socialist Renewal:

Burma: Regional left support for workers’ struggle


February 13, 2010 — The statement below has been signed by the Working People’s Association (Indonesia); Confederation Congress of Indonesia Union Alliance; the Singapore Democratic Party; the Socialist Party of Malaysia; Socialist Alternative (Australia); Socialist Alliance (Australia); Socialist Worker New Zealand; Young Democrats (Singapore); Partido ng Manggangawa (Philippines); Congress of South African Trade Unions; Partido Lakas ng Masa (Philippines); World Federation of Trade Unions (Asia Pacific Region); Movement for the Advancement of Student Power (Philippines); Canadian HART.

If your organisation would like to sign this statement, email international@prp-indonesia.org.

* * *

Workers at Burma’s Taiyi shoe factory and Opal 2 garment factory began a strike on February 8, 2010. They are demanding a salary increase, a reduction of working hours and the provision of a clean space for meals.

The strike started in the Mya Fashion garment factory in the No. 3 Factory Zone of Yangon’s Hlaing Thrayar Township.

Now, the workers are being blocked from leaving the factory zone by riot police trucks. At least 50 trucks packed with riot police carrying assault rifles and shields were dispatched. No one has been allowed to enter.

Police are securing roads surrounding the Hlaingtharyar Industrial Zone, about 11km outside the biggest city, Yangon.

Overall, working condition in Burma are worsening. The Burmese military regime is pro-foreign capital and depends on cheap wages and deplorable working conditions to attract foreign investment.

Like other democratic rights in Burma, the rights of workers, such as the freedom to form trade unions, are also being repressed.

The rise of working-class struggle is a good sign for the possibility of fundamental changes in Burma. The rise of working-class struggle should be supported by all peoples’ movements in Burma and internationally. We support the struggle of Burma’s working class and demand:

• The workers’ just demands be fulfilled;

• An end to all forms of repression against workers; and

• Full democratic rights for workers, including the right to organise, build independent trade unions and form political parties.

We declare our fullest support for the people of Burma to build a democratic nation. Only with a democratic Burma can prosperity and justice can be achieved.

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Vermischtes

Posted by entdinglichung - 18. Februar 2010

1.) Mehr zum Antisemitismus innerhalb der Religious Right in den USA in dem Artikel Christians Rewrite the Holocaust von Bruce Wilson auf ZEEK (Hat tip to Talk to Action), hier ein Auszug:

„Who killed Europe’s Jews? Millions on the American evangelical right have grown up believing the culprits were liberals and leftists, homosexuals, evolutionists and atheists, occult worshipers and even Jews themselves. Enter Beck, stage right.

Broadcast on Fox, based on Jonah Golberg’s polemical book Liberal Fascism, Glenn Beck’s new one-hour documentary Revolutionary Holocaust argues Hitler and Nazism were liberal/left phenomena, with the following crackpot syllogism: Hitler killed millions, Stalin killed millions, Mao killed millions, ergo Nazism was an offshoot of communism. Illogical ? Historically incoherent? Yes, but it doesn’t have to make sense. Beck knows his audience.

Revolutionary Holocaust resonates with Fox viewers because it presents a secularized version of a religious narrative, developing for decades on the evangelical right, now deeply entrenched, which features a horrific historical inversion casting victims of Nazi persecution as themselves the perpetrators.“

2.) Ulrich Enderwitz nimmt sich in Dem Zins gezinstes Lob Über den schwierigen Umgang mit faschistischem „Gedankengut“ Gerhard Scheit vor (gefunden auf Trend):

„Scheits Artikel singt das Lob der Wertakkumulation und preist sie als die Mutter allen materiellen Fortschritts und universalen Impetus. Mit dieser These steht er nicht allein, und er hat für sie sowohl gute Gründe als auch glaubwürdige Mitstreiter. Auch Marx singt im Kommunistischen Manifest mit geradezu poetischer Inbrunst das Lob der bürgerlichen Wertakkumulierer und schreibt ihnen das Verdienst zu, die Enge und Beschränktheit der traditionellen Welt aufgebrochen zu haben und einer progressiven Entfaltung und universalen Verfassung des Menschengeschlechts den Weg zu bereiten. Allerdings ist das Marxsche Lob der Bourgeoisie erfüllt von tiefer Ironie: Die bürgerliche Klasse erbringt Marx zufolge ihre emanzipatorische Leistung wider Willen und quasi hinter dem eigenen Rücken, denn tatsächlich verfolgt sie zwanghaft eigensüchtige und entsprechend repressive Absichten, und wenn sie am Ende das Gegenteil ihrer egoistischen Zielsetzung bewirkt und sich dabei ihr eigenes Grab schaufelt, dann ist das die Ironie eines geschichtlichen Prozesses, der der zur List der Vernunft säkularisierten Vorsehung einer zum Gattungssubjekt naturalisierten übermenschlichen Macht gehorcht.

Von dieser qua List der Vernunft beschworenen Perspektive bleibt bei Scheit wenig übrig. Sie verliert sich teils zu einem bloßen, uneinlösbaren, weil durch das Wertakkumulationssystem jeweils bereits verspielten Potenzialis, also genauer gesagt, einem Irrealis oder, um einen anderen Antideutschen zu paraphrasieren, einer „Möglichkeit im Stande ihrer Unmöglichkeit“, teils erschöpft sie sich in dem von Scheit zutreffend als Eskapismus charakterisierten, vom herrschenden System selbst offen gelassenen Prospekt, sich durch falsche Versprechen und die Vortäuschung von systemkonformer Kreditwürdigkeit den ökonomischen Zwängen vorübergehend zu entziehen und eine Art von nomadischer Mobilität oder proteischer Freiheit innerhalb des Systems zu genießen.

Rückt die Empirie diese für einen Weltlauf, der zur kosmischen Konstellation erstarrt ist, maßgebenden Komponenten nicht freiwillig heraus, so müssen sie ihr mit interpretativer Entschiedenheit beziehungsweise revisionistischer Willkür entrissen werden. Ohne Rücksicht auf ökonomische und gesellschafts- oder geopolitische Plausibilität werden Gruppen, Regionen oder ganze Staaten in den Dienst an jener kosmischen Konstellation gepresst und als latent oder manifest perennierende Inkarnationen des faschistisch-bündischen Gegenspielers der liberalistisch-bürgerlichen Gesellschaft ausgemacht. Und ohne Rücksicht auf seine historische Stellung, seine politisch-soziale Verfassung und den geopolitischen Zusammenhang, in dem er steht, wird der Staat Israel als Fluchtburg der vom unverändert faschistischen Gegenspieler unverändert verfolgten Juden identifiziert, einer Fluchtburg, die im Rahmen jener kosmischen Konstellation als konsubstanzielles Pendant zur Hochburg der bürgerlichen Gesellschaft, zur Freiheit und Universalität verkörpernden demiurgischen Zinsmacht, zum als Garant eines bürgerlichen Lebens, das sich den Schrecken roher personaler Gewalt und nackten sozialen Zwangs zu entziehen vermag, firmierenden Bankenwesen erscheint und die in dieser Beziehung einer Sichtweise entspringt, die sich mit der obigen Formulierung als „negativer Antisemitismus“ charakterisieren lässt.

…“

3.) Analyse, Kritik & Aktion zu den Vergewaltigungen am Berliner Canisius-Kolleg:

„Im Interview mit radio eins spricht die Berliner Anwältin Manuela Groll über die Enttäuschungen ihrer Mandanten, die kein Vertrauen in die kirchliche Hierarchie und Aufarbeitungsstrukturen haben.

Das ist nicht sonderlich verwunderlich. Schließlich gab es bis auf die Abbitte des Jesuitenprovinzials Dartmann, Entschuldigungen und der stillen Aufarbeitung wenig Anlaß das eigene Versagen zu reflektieren. Die katholische Sexualmoral und das Schweigekartell im Klerus wurde nicht durchbrochen. Es reden wenige und verharmlosen viele. Die Diskussion in den katholischen Kreisen wird mal bewußt, mal unbewußt auf sexuellen Mißbrauch, Homophobie, eine sexualisierte und unmoralische Gesellschaft fokussiert oder als nicht signifikant – das heißt im Soziologendeutsch tendenziell irrelevant im Vergleich zum Rest der Gesellschaft – charakterisiert. Verdrängung, Abspaltung und Verharmlosung gehen hierbei ineinander über.“

4.) T-Gruppen-Spaltung Nr. 1: 60 Mitglieder, darunter John Rees und Lindsey German, die den Laden 2000-2009 gleitet haben, sind aus der kontinuierlich schrumpfenden Linksruck/Marx21-Mama-Organisation SWP ausgetreten, die Austrittserklärung gibt es hier, Diskussion zum Thema auf Splintered Sunrise, hier ein Auszug aus der „Erklärung der 60“, welcher in Anbetracht der Geschichte der AutorInnen ausserordentlich verlogen klingt:

„The use of disciplinary methods to ‘win’ arguments is completely foreign to the traditions to the SWP“

die grössten Kritiker der Elche waren früher selber welche

5.) T-Gruppen-Spaltung Nr. 2: Ebenfalls gespalten: die International Marxist Tendency (IMT), deren Banner in der BRD die Gruppe Der Funke schwenkt, der Weekly Worker berichtet:

„Now, however, the comrades have somewhat less to be cheerful about. In the last few weeks a long-running dispute between the IMT leadership and several national sections, overwhelmingly in the Spanish-speaking world, has apparently erupted into a full split, with the rebels calling themselves, with the left’s usual lack of lexical originality, the Corriente Marxista Revolucionaria (CMR – Revolutionary Marxist Current), also the name of the Venezuelan group.

This follows another recent split, during which the IMT lost almost half its Pakistani section after a dispute with former national assembly member Manzoor Ahmed led to him and his allies leaving the organisation. The IMT did not even acknowledge it had broken with Manzoor for another six months. (Manzoor, for his part, claimed to have taken far more members than acknowledged by the IMT group, whom he accuses of bumping up conference attendance figures by inviting and counting NGO activists in large numbers.)

The Pakistani section was, and remains, by some distance the largest in the IMT, and all the lost sections this time round in all likelihood do not add up arithmetically to the number of departed comrades in Pakistan. Yet among them are those in Spain and Venezuela – both flagship sections, and both larger than the British group, Socialist Appeal.“

6.) CPI(ML) Naxalbari on Brahmanism in India (auf Revolution in South Asia)

7.) Ein nettes Plakat zur Provokation italienischer Geschichtsrevisionisten:

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Olympia-Boykott 2010

Posted by entdinglichung - 18. Februar 2010

Auch dieses Jahr gibt es wieder ausreichend Gründe, die olympischen Spiele zu boykottieren bzw. die dortigen Wettkämpfe zu ignorieren, nachzulesen hier hier und hier:

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English Defence League (EDL): Die neuen Freunde des Sören Pünjer?

Posted by entdinglichung - 17. Februar 2010

In der aktuellen Ausgabe eines deutschen Männermagazins für die Bewahrung der abendländischen Leitkultur namens Bahamas findet mensch neben einem Artikel, in welchem Uli Krug sich Jürgen Elsässer anschliesst und Papst Ratzinger gegen die fiese Kritik in Schutz nimmt, auch etwas Geschreibsel von Sören Pünjer unter dem Titel Im Geiste Winston Churchills. In Großbritannien sorgt die English Defence League für Aufregung und Verwirrung (wird hier nicht verlinkt, bitte selber heraussuchen). In dieser Tirade bemüht sich der Autor auf das Redlichste, die EDL als anti-faschistische und patriotische Gegner einer finsteren, islamisch gelenkten Verschwörung (zur Abschaffung von englischen Weihnachten und des St. George’s Day und zur Einführung der Scharia in Britannien) zu erklären (und nebenbei in einer Fussnote den Antisemitismus die „Perish Juda“-rufenden BUF von Oswald Mosley der 1930er kleinzureden), ein Unterfangen, welches nur mittels massiver Wahrnehmungsstörungen und Verdrängungsleistungen gelingt, wer sich zur EDL informieren will, sollte dies besser z.B. hier, hier und hier machen

Und hier einige Bilder von EDL-Aufmärschen und -Fototerminen:

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Referrerhits der letzten Tage

Posted by entdinglichung - 17. Februar 2010

Weiteres aus der Rubrik „suchen und nicht finden“:

– „islam hoxha singt mit schöner stimme“
– „skat kaviar“
– „leseverstehen estland august 1991“
– „bildhauer in taiwan“
– „hinrichtungen in albanien -ebay“
– „neuseeland flora fauna“
– „bauhaus haus am horn grundriss“
– „dada est americain“
– „japanese sex scheissen“
– „vatican rotten motorcycle“
– „stellungnahme schreiben“
– „polizei männer aus Österreich“
– „strafe in ballet heels“
– „reime zum geburtstag 70“
– „slavoj zizek begehren or liebe“
– „future lounge 01“

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InPreKorr Nr. 18: Permanente Revolution in Süd-Arabien (1972)

Posted by entdinglichung - 16. Februar 2010

Permanente Revolution in Süd-Arabien (pdf-Datei, 8,66 mb) eine Sonderausgabe der InPreKorr vom 15. August 1972, welche sich der Revolution im Südjemen und den bewaffneten Kämpfen im Nachbarstaat Oman widmet. Die relativ optimistische Sicht auf die Dinge wurde leider einige Jahre später enttäuscht, die Isolation der jemenitischen Revolution im arabischen Raum, der geringe ökonomische Spielraum des Landes und die Abhängigkeit von sowjetischen und anderen Geldgebern führte zur Erstarkung der Bürokratie in Staat, Partei und Miliz/Armee, welche 1978 die noch am ehesten für eine revolutionäre und sozialistische Perspektive stehende Fraktion um Salim Rubai Ali gewaltsam stürzte und sich selbst im Januar 1986 in mörderischen innerbürokratischen Fraktions- und Verteilungskämpfen dezimierte, was den Weg zum Anschluss der Volksdemokratische Republik Jemen an den konservativen Nordjemen im Jahre 1990 ebnete. Islamistische Gruppen scheinen übrigens damals in der Region nur von marginaler Bedeutung bzw. nichtexistent gewesen zu sein.

Weitere Informationen zur Wahrnehmung der Ereignisse in Südarabien in der BRD-Linken gibt es auf Materialien zur Analyse von Opposition (MAO) hier und hier

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Eine Erklärung sozialistischer StudentInnen aus dem Iran zum 22. Bahman

Posted by entdinglichung - 16. Februar 2010

Quelle des nachfolgend dokumentierten Aufrufes: Hands of the People of Iran (HOPI):

Statement from Socialist Students of the Universities in Iran on the anniversary of the revolution

Statement from Socialist Students of the Universities in Iran
In support of “European Students Union” and “Iranian Youth Network” for Europe-wide protests

Dear Comrades outside the borders of Iran!

At the anniversary of the Revolution of Bahman 1357 (February 1981), we are now witnessing the most unprecedented and inhumane violence against the Iranian people’s protests and movements, the people who after 31 years of poverty, murder, suppression and oppression have openly criticized and protested against the government which for all these years has violently denied their basic human and civil rights. This government not only has oppressed social movements such as movement of workers, students and women and political and social activists at various levels and stages, but has also invaded the private lives of ordinary people with devastating pressure and attacks.

We have witnessed in the past few months how this Islamic Capitalist Dictator government has attacked our people, whether they are men or women, young or old, in the streets, in horrific secret / underground prisons and have tortured them and kept them in detention under unthinkable conditions and situations.

We have witnessed how in recent months the chain of executions has increased and how numerous rings have been added to this chain. We have witnessed the unrealistic, theatrical-courts where arrested youth and students are forced to give confessions which are far from the truth and where they have been charged and sentenced to long-term prisons.

We believe these protests and campaigns will continue on its true path since it is based on a set of democratic and social demands which represent a vast majority of society i.e. the workers; students have always been an ally for the workers on this path to achieve their victory.

As it has been witnessed, in the past few months the student movement has experienced one of the most brilliant periods of its lifetime. It has been present through campaigns and protest and has not separated its demands from the people’s even for a moment.
The Iranian student movement has now been divided in two: half of it is in Iran and the other half is active outside the borders of Iran. In the past few months, the cohesion, cooperation and solidarity of the students outside the country has brought encouragement and hope for all student activists inside the country.

The call of “The European Union Students” and the “Iranian Youth Network” for Europe-wide protest to occur simultaneously with popular protests in Iranian cities on the 22nd of Bahman in order to oppose oppression, execution, torture, indiscriminate arrests, is another important step towards Alliance and Solidarity between our student movements inside and outside.
Therefore the Socialist Students of Universities in Iran while appreciating your efforts for this movement and other measures you take, announce their support.

Long live solidarity!
Long live the united struggle against the dictatorship!
Long live socialism!

Socialist Students of the Universities in Iran
http://www.socialist-students.com/
February 2010 – Bahman 1388

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Worker’s Voice Nr. 31

Posted by entdinglichung - 15. Februar 2010

Die aktuelle Ausgabe der Worker’s Voice (Nr. 31) des Auslandskomitees der Kommunistischen Partei Iran (CPI) hier als pdf-Datei (276 kb)

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Neues aus den Archiven der radikalen (und nicht so radikalen) Linken

Posted by entdinglichung - 15. Februar 2010

ältere Archiv-Updates und Hinweise zu weiteren linken Archivalien unter „Sozialistika“ und im Download-ArchivPoumista weist ansonsten auf eine interessante Quelle zum „Hochverratsprozess“ gegen 12 japanische SozialistInnen im Jahre 1910, welcher mit der Ermordung der GenossInnen endete und die einzige Frau unter den Verurteilten – Kanno Suga – hin:

Europe Solidaire Sans Frontières (ESSF):

* Revolutionary Association of the Women of Afghanistan (RAWA): “Fundamentalism is the enemy of all civilized humanity” (2002)
* Adil/Farooq Tariq: A special interview with Adil, leader of Afghanistan Labour Revolutionary Organization (2001)

La Bataille Socialiste:

* Marceau Pivert: Tendre la main aux catholiques? (1937, Vorwort)
* Rosa Luxemburg: Lettre à Jules Guesde sur les chemins de fer allemands (1913)
* Une lettre de G. Miasnikov (1929)
* Notes d’interventions de Marx (septembre 1871)
* Socialist Standard: Maximilien Rubel, marxiste anti-bolchevik (1996)
* Xasraw Saya: Sur l’islamisme et la lutte armée en Irak (2004)
* Maryam Namazie: L’« islamophobie » n’a rien à voir avec le racisme ! (2004)

Marxists Internet Archive (MIA):

* Eduard Bernstein:  Die Voraussetzungen des Sozialismus und die Aufgaben der Sozialdemokratie (1899, der Grundlagentext des Revisionismus in der deutschen Sozialdemokratie)
* Leo Trotzki: Pacifismen som imperialismens tjänare (1917)
* Leo Trotzki: La politica comunista sull’arte (1923)
* J.D. Bernal: Psycho-Analysis and Marxism (1937)
* Paul Robeson: “You Are the Un-Americans, and You Ought to be Ashamed of Yourselves” (Testimony of Paul Robeson before the House Committee on Un-American Activities) (1956)
* Ted Grant: Defend nationalised industries against Tory attacks (1970)
* Ted Grant: Unemployment—Use resources for people not sabotage them for profit (1971)
* Wladimir Iljitsch Lenin: Over het zogenaamde vraagstuk van de markten (1893)

La Presse Anarchiste:

* Noir & Rouge n°15/16, Frühjahr/Sommer 1960
* Bulletin de la Fédération Jurassienne n°17/18, 15. September 1872

Collectif Smolny:

* Octobre: La main tendue » aux catholiques (1938)
* André Breton: Hongrie, Soleil levant: Tract du Groupe Surréaliste à propos de l’insurrection de Budapest – Novembre 1956 (1956)
* BILAN: L’assassinat de Kyrov (1934)

LibCom:

* Processed World #12 (1984)

The Cedar Lounge Revolution:

* Sinn Féin (SF): An Phoblacht, 7 July 1994

Centro de Documentación de los Movimientos Armados (CeDeMA):

* Movimiento de Izquierda Revolucionaria (MIR)/Partido Socialista de Chile (PSCh)/Partido Comunista de Chile (PCCh)/Izquierda Cristiana (IC)/MAPU Obrero y Campesino/Partido Radical Movimiento de Acción Popular Unitario (MAPU): Declaración de la izquierda chilena (1974)
* Movimiento Revolucionario Tupac Amaru (MRTA): ¡Por la causa de los pobres! ¡Con las masas y las armas! ¡Venceremos! (1999)
* Partido Comunista de Colombia (marxista-leninista) / Ejército Popular de Liberación (EPL): A los presos políticos y prisioneros de guerra (2007)
* Acción Revolucionaria Peronista (ARP): „Las manos limpias“. Carta de J.W. Cooke a la viuda de Amado Olmos (1968)

The Irish Election Literature Blog:

* “JOIN The Independent Socialist Party” Leaflet -Circa 1976
* SWP -No to Racism flyer (?)
* Sean O’Grady- Independent- Killarney 1999

The Anarchist Library:

* Émile Armand: Mini-Manual of Individualist Anarchism (1911)
* Alfredo M. Bonanno: The Theory of the Individual: Stirner’s Savage Thought (1998)
* C.G.: The Walls of the City (2000)
* Dave Negation: Portland, Oregon: The Perez Murder, One Year Later (2005)
* H.T.: Elsewhere (2000)
* Jarach Lawrence/artnoose: Obituary Manolo Gonzalez (2004)
* E. Kerr: Eight Hours Too Many? (2000)
* Os Cangaceiros: Millenarian Rebels: Prophets and Outlaws (?)
* Val Basilio: The Label of Things (1999)
* Val Basilio: The Merchants of Life (2000)
* Articles from “Canenero” (1994-1997)

The Militant:

* Abram Leon: The historic roots of Jew-hatred: A Marxist view (1943, Auszug aus The Jewish Question: A Marxist Interpretation)
* 25, 50 and 75 years ago (1935/1960/1985)

Espace contre ciment:

* William Morris: Why I am a Communist (1894)
* Wildcat (UK): Les collectivisations espagnoles (1987)
* Zo d’Axa: Les feuilles (1900)

Archive.org:

* The comrade : an illustrated socialist monthly Vol. 2 (1902-1903)
* La révolution prolétarienne de Hongrie : un appel des socialistes hongrois aux canarades et l’entente (1920)
* Socialist Youth League (SYL): Constitution of the Socialist Youth League (1953, Satzung einer der ISL um Max Shachtman nahestehenden Jugendorganisation)
* Workers Party of America (WPA): Our immediate work : program adopted by the Central Executive Committee of the Workers Party of America (192?)
* Albert Richard: Le sens du conflit socialiste (1901)
* Charles Philippe Théodore Andler: La décomposition politique du socialisme allemand, 1914-1919 (1919)
* Charles Fourier: Oeuvres complètes, Vol. 5-6 (1841)

Rustbelt Radical:

* Leo Trotzki: At The Coffin Of Franz Schuhmeier (1913)

Links – International Journal of Socialist Renewal:

* Paul Kellogg: Slavoj Zizek’s failed encounter with Leninism: ‘The bread of justice must be baked by the people’ (2008)

Dublin Opinion:

* Republican Publicity Bureau: Resurgent Ulster, März 1952

Konfrontation – Kontra Nation – Kontra Thron:

* Autonome Antifa [M]: Die Geschichte der (historischen) Antifaschistischen Aktion (1995)

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Musik zum Sonntag … Rai ko Ris

Posted by entdinglichung - 14. Februar 2010

ein Interview mit der Band gibt es hier

live in concert

Jado Mahina

Bishal Bazar

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Filme von Komala TV

Posted by entdinglichung - 13. Februar 2010

Komala TV wird von der KOMALAH/CPI betrieben, nicht von der gleichnamigen sozialdemokratischen Komala

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