Entdinglichung

… alle Verhältnisse umzuwerfen, in denen der Mensch ein erniedrigtes, ein geknechtetes, ein verlassenes, ein verächtliches Wesen ist … (Marx)

Archive for 15. April 2010

Iranischer Botschafter in Frankreich trifft sich mit Faschisten

Posted by entdinglichung - 15. April 2010

Quelle: Droite(s) Extrême(s), hat tip to Révolution en Iran, hier wächst zusammen, was zusammengehört:

„Seyed Mehdi Miraboutalebi, l’ambassadeur de la République islamique d’Iran à Paris ne fait pas les choses à moitié. Mardi 13 avril, “pour approfondir les relations entre les deux peuples” et “parce que les médias injectent des idées préconçues dans les opinions publiques”, il s’est prêté à un jeu de questions-réponses dans un bar à vin parisien du 5e arrondissement (qui, pour l’occasion, ne servait pas d’alcool) tenu par un ex-militant du Renouveau Français (groupe pétainiste et antisémite), ex-colistier de la liste antisioniste de Dieudonné, très proche des hooligans du PSG et des ultranationalistes serbes. Bref.

Cette “causerie” était organisée par le journal Flash, le bimensuel d’une extrême droite qui se veut “altermondialiste” et dans lequel écrivent, entre autres, Christian Bouchet, Philippe Randa, Alain Soral et Alain de Benoist. Ce dernier était d’ailleurs aux côtés de l’ambassadeur. Dans la salle, se trouvaient des têtes bien connues du milieu. Marc George, ex-secrétaire général d’Egalité et Réconciliation, Jacques Bordes, nationaliste-révolutionnaire, proche de feu François Duprat et très introduit dans certains cercles du Proche-Orient, Thomas Werlet du Parti solidaire français, groupuscule “nationaliste-socialiste“, Pierre Panet, ami de Dieudonné et auteur d’un texte intitulé “Faurisson, un humaniste”.“

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Vermischtes

Posted by entdinglichung - 15. April 2010

1.) Weiteres zur English Defence League (EDL):

* Bob from Brockley: The mutating forms of post-fascism, and immigration politics

* Bartholomew’s Notes on Religion: The English Defence League and Politically Incorrect

* Workers Liberty: Now… an Australian Defence League

2.) Karl Pfeifer zur Webseite Hagalilwatch:

„Seit einigen Monaten gibt es die Website hagalilwatch, die vorgibt Kritik zu üben, sich jedoch tatsächlich darauf spezialisiert, anonym die Website Hagalil.com anzugreifen. Seltsam, wenn jemand, der seinen Namen nicht nennt, versucht hagalil.com – das durchaus kritisierbar ist, Kritikern jedoch auch ein Forum bietet – als „kommunistisch“ zu denunzieren.

…“

3.) Bernhard Schmid auf Trend zu Hools und Nazis bei Paris-Saint Germain:

„Tod eines Hooligans

Am 28. Februar dieses Jahres war Yann Lorence von mehreren Personen, mutmaßlich um die dreißig, mit Schlägen und Tritten traktiert worden. Zu diesem Zeitpunkt lag er bereits am Boden. Doch die Darstellung seiner Fußballkumpane, wonach er beim Bierholen „in der Nähe eines Getränkeverkaufs“ niedergeschlagen worden sei, erwies sich schnell als unhaltbar: Der nächste Getränkekiosk befand sich zu dem Zeitpunkt, als der 37jährige zu Boden ging, über 400 Meter entfernt. In unmittelbarer Nähe des Orts, wo er niedergeschlagen wurde, befinden sich jedoch die „gegnerischen“ Zuschauerränge – jene der Tribune Auteuil genannten Nordkurve im Parc des Princes, dem am südwestlichen Stadtausgang von Paris erbauten Stadion des PSG. Die Reihen dieser Nordkurve waren zu dem Zeitpunkt, als sich das fragliche Geschehen ereignete, von einer „gegnerischen“ Gruppe, einer Mischung aus Neonazis und Fußballhooligans, zu der auch Yann Lorence gehörte, attackiert worden. Und ihre Insassen hatten sich zur Wehr gesetzt. Dass ein einzelner Angreifer, der bereits zu Boden gegangen war, die geballte Wut der Übermacht von mehreren Dutzend der Verteidiger – von denen vier inzwischen festgenommen worden sind – zu spüren bekam, ist durch nichts zu rechtfertigen. Aber fraglich ist auch, wie es überhaupt so weit kommen konnte.

Der Begriff „gegnerisch“ sollte theoretisch fehl am Platze sein, denn beide Zuschauerkurven, die da auf harte Weise miteinander kämpften, gehören zum selben Fußballclub. Am Abend jenes 28. Februar empfing der Pariser PSG den führenden Verein der zweitgrößten französischen Stadt, l’Olympique de Marseille, zu einem Spiel der französischen Nationalliga – am 26. Spieltag der ‚Ligue 1’ (ungefähr vergleichbar mit der Bundesliga). PSG und OM sind für ihre Rivalitäten und für die verbalen Kraftsprüche ihre Anhänger, „Anti-Pariser“ versus „Marseillehasser“, bekannt. Doch die Spannung, die sich an jenem Abend schon vor Spielbeginn in offener Gewalt entlud, hatte sich nicht zwischen Paris- und Marseillefans aufgebaut. Vielmehr waren es die Fans aus der ,Tribune Boulogne’ genannten Südkurve des PSG, die jene in der Nordkurve des „eigenen Vereins“ angriffen. Das Gewaltklima zwischen beiden war schon in den Monaten zuvor notorisch gewesen; und manche Anhänger äußern im Nachhinein die Auffassung, dass „irgendwann etwas Gravierenderes passieren musste“, was sich im Grundsatz bereits vorher angekündigt habe.“

4.) Rachel Tabachnik auf Talk to Action zum Antisemitismus der Religious Right in den USA:

Meanwhile Christian Zionists broadcast narratives which demonize liberal Jews, rewrite Nazi Germany as a liberal phenomenon, and objectify Jews as supernaturally controlling the destiny of the planet, all with little or no objection from those who are supposedly monitoring anti-Semitism. From Pat Robertson’s 1991 publishing of his book New World Order to the present, Christian Zionists have legitimized grand conspiracy ideology as legitimate religious belief and have played a significant role in reinvigorating 1920s and 1930s conspiracy theories which are generally associated with white supremacist groups. These revived narratives target Jews as the source of the socialism/communism which is supposedly swallowing up America and paving the way for the Antichrist, the coming one-world dictator who John Hagee claims will be „partially Jewish.“

One narrative seen throughout Christian Zionist media is referred to as fishers and hunters. Christian Zionists describe themselves as the fishers who are to lure Jews to Israel prior to the time of the „hunters“ who will force Jews to leave their current home nations in a second holocaust. Bruce Wilson and I have both written previously about Tom Hess (an apostle in the NAR who works with the Israeli Knesset’s Christian Allies Caucus) who uses his book Let My People Go to warn American Jews to disentangle themselves from the „fleshpots of America“ and flee to Israel before it is too late. The cover of the book is a graphic of a Jewish businessman tied to a Wall Street sign.

This end times scenario has a prerequisite of a second Holocaust which will force all remaining Jews to move to Israel and therefore requires a massive wave of worldwide anti-Semitism which, despite Christian Zionist efforts, has not yet developed. But the perverse genius of Christian Zionism is that they can spread their anti-Semitic conspiracy ideology well beyond white supremacists and to nations around the globe, thus helping to advance their own prophecy narrative while appearing to be „pro-Israel.“ (View a short video example of Cindy Jacobs subtly, or maybe not so subtly, promoting negative Jewish stereotypes at a conference in Indonesia in 2008.)

5.) Der Daily Racist im Wahlkampf:

6.) Hagen Rether zur Furcht vor der Freiheit:

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Referrerhits der letzten Tage

Posted by entdinglichung - 15. April 2010

Weiteres aus der Rubrik „suchen und nicht finden“ … auch beim Genossen Che findet sich wieder Erlesenes:

folgende Unglaublichkeit kam so zustande:

„50 jahre jacob sisters free download“

und das Übliche:

– „tiertransport pat robertson“
– „peter geht scheißen“
– „autonome kuss“
– „gsp flugblätter“
– „kriegsende 1943 in kassel“
– „porno.sexy .www.cssr“
– „video russische sexi bäuerinnen“
– „eigenschaften der iranischen bevölkerung“
– „öffentliche toilette in berlin“
– „vorgarten gestalten“
– „malcolm mclaren gay“
– „al-qaeda und das haus der folter“ (ist das eine neue Hörspielkasette vom Europa-Label oder das Remake eines 1970er-Horrorfilms?)
– „willi stoph politisches handeln“
– „noten und ihre schläge“
– „besondere kirchtürme“

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