Entdinglichung

… alle Verhältnisse umzuwerfen, in denen der Mensch ein erniedrigtes, ein geknechtetes, ein verlassenes, ein verächtliches Wesen ist … (Marx)

Archive for 28. Juli 2010

Streikrundschau Iran

Posted by entdinglichung - 28. Juli 2010

Qazvin Farnakh Textile Workers Stage Protests at the Factory Gates (Quelle: iran labor report)

On July 24, about 350 Farnakh Textile Workers staged a protest gathering across the factory gates in the Qazvin industrial city of Alborz. The workers were protesting not having received five months of back wages and two months of bonuses and benefits for the Iranian new year starting in March. A protesting worker has told the Iranian Labour News Agency (ILNA) that “our gatherings are always suppressed under the pretext of being rebellious and subversive. We, however, are not asking for anything further than our rights and dues.”

Road Construction Workers Walkout in Shahroud (Quelle: iran labor report)

On July 25, about 100 labor, driver, and office workers of Namavaran road construction company walked out protesting not having received wages for the past nine months. A previous protest gathering at the company gates had occurred four days before for two hours before promises of receiving back dues in four days time ended the strike. The protest gathering on July 25 lasted until dusk before the management promises of issuing checks for two months back wages by August 3.

Namavaran is involved in part of the 130 Kilometer highway construction between the cities of Shahroud in the province of Semnan and the city of Sabzevar in Khorasan.

Cultural Heritage and Tourism Organization Employees Stage a Second Protest (Quelle: iran labor report)

Cultural Heritage Organization Employees ordered transferred to the cities outside the capital are reported to have protested during their transfer. While an earlier protest gathering occurred across the parliamentary buildings in Tehran, the second protest has occurred this time at Tehran’s Mehrabad airport. On July 25, the passengers in the airport have witnessed loud quarrels and curses by the disgruntled employees during their transfers.

The transfer directives have been issued by the Ahmadinejad administration as part of a plan to reduce the population at the capital city of Tehran. The 700 employees of the Cultural Heritage Organization have been the first of the government employees to receive such notices. The directive calls for transfer of the government administrative apparatus outside the capital city.

Fars News Agency, associated with the Revolutionary Guards, has recently published the name of 114 public companies ordered transferred from the capital city of Tehran.

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In Defense of Techno

Posted by entdinglichung - 28. Juli 2010

aus gegebenem Anlass … gegen die neue Querfront von Eva Herman, Wiglaf Droste, Jürgen Elsässer, Udo Ulfkotte, Rote-Fahne.eu, Andreas Brönnimann, Ahlu-Sunna, Dawa-News, Politically Incorrect, Kreuz.net & Konsorten:

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29.07. in Oldenburg: Demo gegen die Abschiebung von Faruk Issas nach Syrien

Posted by entdinglichung - 28. Juli 2010

Quelle des nachfolgend dokumentierten Aufrufes: http://thecaravan.org/node/2506

Oldenburg: Demo gegen Faruk Issas Abschiebung nach Syrien

Faruk Issa lebt seit 6 Jahren in Wilhelmshaven und hat Syrien 2004 verlassen. Am 21.06.2010 wurde er in Gewahrsam genommen und soll aufgrund des Rückkehrabkommens mit Syrien abgeschoben werden. Flüchtlinge die abgeschoben wurden, wurden in Syrien verhaftet und gefoltert.
Mehr zur Lage der Yeziden in Syrien unter: http://www.yeziden.de/

Aufruf zur Demo am 29. Juli 2010

16:30 Uhr am Pferdemarkt in Oldenburg

Hopp, hopp – Abschiebestopp!

In Deutschland leben derzeit (Zahlen von Pro Asyl) ca. 94.000 Menschen nur mit einer Duldung und der ständigen Furcht vor Abschiebung. 60.000 der Flüchtlinge sind bereits über sechs Jahre in Deutschland. – Ihnen bleibt oftmals der Zugang zum Arbeitsmarkt versagt und auch in ihrer Bewe-gungsfreiheit sind sie durch die, nur in Deutschland, existierende Residenzpflicht stark eingeschränkt. Ca. 80.000 Menschen leben in Lagern!

Im vorliegenden Fall soll ein 21jähriger Mann, Angehöriger der yezidischen Volksgruppe, nach Syrien abgeschoben werden und sitzt bereits seit 21.6. im Abschiebegefängnis Hannover/Langenhagen. – Eine Begründung für seine Inhaftierung hat es nicht gegeben! –

Zu der Situation in Syrien selbst berichtet Amnesty International: Folterungen seien leider weiterhin an der Tagesordnung, Frauen und Minderheiten sehen sich immer noch Diskriminierungen ausge-setzt und der 1963 ausgerufene Ausnahmezustand war auf Dauer in Kraft. – Die Verurteilung Inhaf-tierter aufgrund von unter Folter erpressten Geständnissen ist auch weiterhin die Regel. – Ein kurdischer Flüchtling wurde kurz nach sein Abschiebung in Syrien inhaftiert und gefoltert.

Faruk Issa, dessen Bruder in Wilhelmshaven lebt und die deutsche Staatsbürgerschaft besitzt, ist ein polizeilich nicht in Erscheinung getretener Vollwaise. Der Bruder und verschiedene Schwestern leben in Deutschland. Er selbst ist bereits seit seinem fünfzehnten Lebensjahr in Deutschland. –
Seine mehrfach versuchte Arbeitsaufnahme hat die zuständige Behörde in Blankenburg bisher immer zu verhindern gewusst! – In Syrien aber ist der Angehörige einer religiösen Minderheit von Folter und Misshandlung bedroht.

Durch das Zustandekommen eines jüngst beschlossenen „Rückführungsabkommen“ sind derzeit ca. 7.000 Flüchtlinge von einer Abschiebung, in das als Folterstaat bekannte Syrien, bedroht.

Anfang Juli hat sich ein Mithäftling von Faruk Issa, der nach Armenien abgeschoben werden sollte, in Langenhagen das Leben genommen. – Was die Behörde nicht davon abhält an der Ausweisung seiner Ehefrau festzuhalten. – In der Einrichtung wird zur Zeit ein Hungerstreik durchgeführt!

Darüber hinaus sollen tausende Roma, Sinti und Aschkali in den Kosovo abgeschoben werden, wo sie einer ungewissen Zukunft entgegen gehen und häufig das Opfer von nationalistischen Umtrieben werden. – Andere Asylsuchende sollen in ähnliche Unrechtsregime, wie Syrien, abgeschoben werden.
Die Zustände im Lager Blankenburg und in ähnlichen Einrichtungen sind unwürdig. Die Menschen leben dort zusammengepfercht und vom sozialen Miteinander, ja, sogar von der medizinischen Versorgung ausgeschlossen.

Wir sagen: Es reicht!
Wir wollen die zuständigen Beamten in den Ausländerbehörden und Politiker wieder an ihre Verantwortung erinnern und fordern:

Einen sofortigen Abschiebestopp und Bleiberecht für alle!

Auflösung aller Lager und das Ende der Residenzpflicht!

Die unverzügliche Freilassung Faruk Issas und seine Arbeitserlaubnis!

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