Entdinglichung

… alle Verhältnisse umzuwerfen, in denen der Mensch ein erniedrigtes, ein geknechtetes, ein verlassenes, ein verächtliches Wesen ist … (Marx)

Archive for Januar 2011

Neugegründeter unabhängiger ägyptischer Gewerkschaftsdachverband ruft zum Generalstreik auf

Posted by entdinglichung - 31. Januar 2011

Quelle: UnionBook

Egypt: New trade union federation formed

Center for Trade Union & Workers Services (CTUWS)

Translation of original in Arabic into English:

Press Release

Date: Sunday, 30 January 2011

Today, representatives of the of the Egyptian labor movement, made up of the independent Egyptian trade unions of workers in real estate tax collection, the retirees, the technical health professionals and representatives of the important industrial areas in Egypt: Helwan, Mahalla al-Kubra, the tenth of Ramadan city, Sadat City and workers from the various industrial and economic sectors such as: garment & textiles, metals industry, pharmaceuticals, chemical industry, government employees, iron and steel, automotive, etc… And they agreed to hold a press conference at 3:30pm this afternoon in Tahrir Square next to Omar Effendi Company store in downtown Cairo to announce the organization of the new Federation of Egyptian Trade Unions and to announce the formation of committees in all factories and enterprises to protect, defend them and to set a date for a general strike. And to emphasize that the labor movement is in the heart and soul of the Egyptian Peoples’ revolution and its emphasis on the support for the six requirements as demanded by the Egyptian People’s Revolution. To emphasize the economic and democratic demands voiced by the independent labor movement through thousands of strikes, sit-ins and protests by Egyptian workers in the past years.

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Frauendemonstration in Tunis

Posted by entdinglichung - 31. Januar 2011

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Critique sociale N°14

Posted by entdinglichung - 31. Januar 2011

Die Februarausgabe der Critique Social (als pdf-Datei hier) mit einem Artikel zur Lage in Tunesien, einem Interview mit Maximilien Rubel und einem biographischen Text zu Paul Frölich:

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Proletarische Front, Gruppe Hamburg (PF): Bombardiert das Hauptquartier! Chinas Weg – eine Alternative zum Revisionismus? (1972)

Posted by entdinglichung - 31. Januar 2011

Nach dem Aktionsprogramm der „operaistischen“ Proletarischen Front nun wieder ein Text der häufig als „luxemburgistisch“ oder „spontaneistischen“ gelabelten Proletarischen Front, Gruppe Hamburg (PF) die mit Bombardiert das Hauptquartier! Chinas Weg – eine Alternative zum Revisionismus? (pdf-Datei, 150 mb) betitelte Maoismus-Kritik der Gruppe:

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Musik zum Sonntag … UK Decay

Posted by entdinglichung - 30. Januar 2011

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¡Que se vayan todos!

Posted by entdinglichung - 29. Januar 2011

im Nahen Osten und überall, gefunden auf Révolution en Iran:

einer Meldung zufolge sind die SalzarbeiterInnen in Suez in einen unbefristeten Streik mit dem Ziel des Sturzes der Regierung getreten

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Zum Fall Tommy Sheridan

Posted by entdinglichung - 28. Januar 2011

„The time has come to rid the left of male misogynists who view women as appendages,“ says former SSP MSP Rosie Kane. „Sheridan vilified the women in the party who refused to bow to him. Our lives have been devastated by his actions.“

„I wouldn’t go so far as to say he was predatory but things were more in his favour than the women. There were concerns about his behaviour when he was in Militant [prior to setting up the SSP] and complaints were made, but the leadership in London chose not to act on it. I suppose they didn’t want to kill the goose that laid the golden egg.“

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Freiheit für Oz!

Posted by entdinglichung - 28. Januar 2011

Quelle des nachfolgend dokumentierten Textes: EXPRESS – Die linksradikale Mobilisierungs-Mailingliste für Hamburg und Umgebung

Ein Gespenst geht um in den Städten!

FREE OZ’ ART AND ACTIVISM

Am 3. Februar 2011 beginnt ein Verfahren gegen Hamburgs bekanntesten Graffiti-Künstler. Bereits acht Jahre seines Lebens saß Oz im Gefängnis. Nun droht ihm eine weitere, im schlimmsten Fall mehrjährige Haftstrafe für seine künstlerische Tätigkeit. Oz wird dabei nicht nur als einzelner Streetart-Aktivist, sondern stellvertretend für Graffiti als kriminalisierte Form urbaner Kunst verfolgt. Die aktuellen Vorwürfe sind meist banal. Vielfach geht es um „Straftaten“ wie die Verschönerung der Rückseite von Verkehrsschildern oder das Anbringen von Aufklebern an Automaten. Kriminalisiert wird Oz ganz offensichtlich nicht für diese Taten, sie erscheinen einfach zu unaufdringlich, sondern für sein Gesamtwerk.

Gemessen am Bekanntheitsgrad dürfte Oz einer der erfolgreichsten Grafiker und Maler aus Hamburg sein. In ganz Europa kennt man seine Smileys und sein Logo, welches in Hamburg allgegenwärtig erscheint. Wo andere Künstler_innen umworben und vereinnahmt werden, die Stadt versucht, deren kreativen Ruhm für den Standort und die Marke Hamburg zu vermarkten, wird im Fall von Oz mit beispielloser Repression reagiert. Der Grund ist einfacher Natur: der Hauptteil seiner Arbeiten entzieht sich einer ökonomischen Verwertung.

In Boulevard-Medien wurde er in den vergangenen Jahren mit dicken Schlagzeilen als „Außenstehender“ und „Bedrohung der Gesellschaft“ diffamiert. Seine Arbeiten werden aus diesem Blickwinkel nicht als Bereicherung für die Menschen dargestellt, sondern als diffuse Gefahr für die Allgemeinheit heraufbeschworen. Das Urbane wird in dieser Deutung jenseits eines historischen Begriffes der Freiheit von Stadtluft zu einer sehr deutschen Form von Schicksalsgemeinschaft, der es sich unterzuordnen gilt. Menschen, die auf ihre Autonomie beharren oder einfach sperrig sind, werden dabei als zu bekämpfende Abweichung betrachtet.
Einerseits offenbart sich darin eine uralte, tiefsitzende bürgerliche Verachtung gegenüber anderen Lebensentwürfen, andererseits fehlen die Voraussetzungen, die Bedeutung kultureller Ausdrucksformen zu verstehen, die sich ökonomischer Sinnhaftigkeit scheinbar verweigern. Doch da die Gesetzmäßigkeiten des Kunstmarktes sich auch in jene Bereiche erstrecken, die versuchen sich ihm entziehen, ist ein Teil der Arbeit von Oz inzwischen durchaus auch in Ausstellungen und Galerien gelandet. Er steht damit in der Tradition von umstrittenen Künstlern wie Gérard Zlotykamien oder Harald Naegelie,

Dass „vergnüglicher Vandalismus“ Kunst darstellen kann, wittert sogar das Flaggschiff hanseatischer Lesekultur, die Zeit. Wird dort doch ein anderer Street-Art Aktivist regelrecht gefeiert: „Mit Banksy wurde der urbane Vandalismus unterhaltsam, wie kein anderer versteht er sich darauf, die ödesten Städte in lustvolle Ausstellungsräume zu verwandeln.“ Analogien sind ein gefährliches Pflaster und obwohl Smileys auf Stopschildern der Ironie von Bansky durchaus entsprechen, soll es nicht darum gehen, die Arbeiten beider zu vergleichen. Doch wer mag, stelle sich vor, Bansky hätte nicht im hippen London, sondern im schillernden Hamburg gelebt. Die Hamburger Staatsanwaltschaft hätte ihn durch 12 MEK Beamte observieren lassen, vor Gericht erfolglos nach Möglichkeiten gesucht, ihm als „notorischen Sachbeschädiger“ die Schuldfähigkeit abzusprechen und ihn damit als Triebtäter zu klassifizieren und mit Sicherheitsverwahrung zu bedrohen. In den Medien wäre sein Urteil hämisch mit „Graffitis nur noch im Knast“ begrüßt worden und er hätte große Teile seines Lebens in Haft verbracht.

Wir fragen uns, wo liegt das Verbrechen beim Zeichnen eines Smileys auf einen Stromkasten oder eine leere Wand? Wie lässt sich verstehen oder erklären, dass ein Mensch deshalb eine in der Summe mehrjährige Haftstrafe erhält, welche von der Dauer einer juristischen Schwere von Taten wie Mord oder Totschlag gleichkommt? Eine Gesellschaft, die dies bejaht oder zulässt, bewegt sich nicht nur jenseits rechtlicher Minimalstandards, sondern ist in jeder Hinsicht autoritär und inhuman, Sie begegnet der elementarsten aller Freiheiten mit einem der schwersten aller Mittel: Dem Recht auf Sichtbarkeit, Sprache und Selbstdeutung der eigenen Existenz mit langjährigem Freiheitsentzug und dem Gebot des Schweigens.

Der juristische Exorzismus, mit dem die Zeichen Oz ausgetrieben werden sollen, geht einher mit einem zunehmend repressiveren Begriff von Stadt und öffentlichem Raum. Kameraüberwachung, staatliche und privatisierte Kontrolle, Sauberkeit und Ordnung als Messpunkte subjektiver Sicherheit durchdringen den öffentlichen Raum. Parolen, Bilder, Plakate, Demonstrationen oder Straßentheater sind Bestandteile des öffentlichen Lebens.

Das meiste davon wird in den Innenstädten mittlerweile verboten, um einen reibungslosen Konsum zu perfektionieren. Im bürgerlichen Verständnis von Freiheit soll ökonomisch-rational gehandelt werden und Selbstverwirklichung erfolgt durch Arbeit und Warenkonsum. In den surrealen Botschaften von Oz liegt eine subtile Widerstandshandlung gegen Zwänge die mit solchen Normen verbunden sind. Sie sprechen eine verborgene Verweigerungshaltung an, eine innere Abwehr gegen die Aufgabe nonkonformer Individualität durch Selbsteinordnung in städtische Ordnungs- und Kontrollräume. Sie verweigern sich dem Diktat einer Funktionalität und Verwertung im Kapitalimus.

Menschen wie Oz gehören nicht in den Knast, sondern zum Leben in der Stadt. Sie sind wichtig, weil sie sich zeigen und einem Gewaltverhältnis, das uns in Form von nackten Wänden und schreiender Werbewirklichkeit umgibt, nachdenkliche Muster und Formen verleihen. Oz verleiht der Architektur der Stadt dabei eine Würde, die von Goldgräberstimmung und Investorenlandschaften, wachsender Stadt und Sicherheitsbedürfnissen längst vergessen und verdrängt wurde. Er gibt dem Bedürfnis nach Leben eine Sprache, die von den Mauern wiederhallt, kopiert wird und sich weiterverbreitet.

Das „Gespenst“ ist für den französischen Philosophen Jacques Derrida, das einsickerrn eines toten Zeichens in einen lebendigen Diskurs. In „Marx Gespenster“ ist es die Idee der Gerechtigkeit. Es gibt Menschen, die Marx vergessen lassen wollen, aber seine Gespenster werden sie nicht los. Sie „transformieren“ sich, niemand kann sagen, wann und wo sie auftauchen, doch sie kommen immer wieder. Auch die Symbolwelten von Oz trotzen der repressiven Wirklichkeit und vervielfältigen sich. Sie beschwören Unsicherheit in den Augen von Ordnungsfanatiker_innen und eine Kulisse des Begehrens für andere.

Sie erzählen nichts über die Urheberschaft oder eine Handlung von Oz, sondern davon, dass die Stadt kein toter Ort von Sachzwängen ist. Der Schriftzug Oz, die Smileys und Kringel sind künstlerischer Protest für Urbanität als Begriff von Freiheit gegenüber dem vermeintlich Notwendigen. Es gibt über 100 000 Oz Graffitis, sie sind in anderen Städten in Europa aufgetaucht und entstanden auch während seiner Haftzeit. Es ist nicht die Person, die jetzt verurteilt werden soll, sondern der Versuch, Gespenster zu vertreiben, die Aufbegehren gegen die scheinbare Alternativlosigkeit einer bestehenden Ordnung und Weltsicht. Eine Weltsicht, welche die Ökonomie zu einem Fetisch, Sinn und Zweck erklärt, dem sich das Politische, die Kunst und das Leben in der Stadt unterzuordnen haben. Darin besteht die Subversivität der Smileys, das entgrenzte Strafbedürfnis, die Hysterie gegen die sich gespensterhaft verbreitenden Zeichen und den Menschen Oz.

Wir fordern Freiheit für Oz und die Einstellung seines Verfahrens, weil jeder andere Zustand staatliche Gewalt als Modell und Kitt des gesellschaftlichen Zusammenlebens befördert und den Verlust von individueller Freiheit zugunsten der Zwänge einer ökonomischen Schicksalsgemeinschaft bedeutet. Wer Oz aus dem Bild der Stadt vertreiben will, will nicht ihm alleine die Sprache rauben, sondern allen, die versuchen, sich neu zu erfinden und sich jenseits bestehender Normen ausdrücken wollen.

Für eine Stadt der Zeichen, Bilder und
surrealen Botschaften!
Freiheit für Oz und Einstellung des Verfahrens!

AG Repression und Solidarität
Kontakt: freeoz@gmx.de

Dienstag 1.2.2011
Info- und Solidaritätsveranstaltung im Gängeviertel
zum aktuellen Prozess und der Repression gegen Oz
20 Uhr

………………………………….
Spendet Geld für Prozesskosten und die Öffentlichkeitsarbeit.
Zeigt Solidarität und besucht den Prozess gegen Oz. Leitet diese Solidaritätserklärung weiter und veröffentlicht sie.

Prozesstermine
3.2. 13 Uhr | 11.2. 9-13 Uhr | 18.2. 9-13 Uhr
25.2. 9-13 Uhr | 4.3. 9-13 Uhr | 11.3. 9-13 Uhr
Amtsgericht Barmbeck Saal E 10

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Zwei neue Broschüren von Critique Sociale

Posted by entdinglichung - 28. Januar 2011

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Räte in Tunesien?

Posted by entdinglichung - 27. Januar 2011

Ein Artikel auf der Webseite der NPA berichtet von Formen der Selbstorganisation und-Verwaltung in Siliana und Sidi Bou Ali, hier ein Auszug:

Nous, citoyens de la ville de Sidi Bou Ali rassemblés à la « Place du Peuple » en ville déclarons :
– nous rejetons cette décision qui se base sur une Constitution antidémocratique et impopulaire, et qui ne garantit pas les droits de toutes les sensibilités nationales dans le pays ;
– nous refusons la domination du parti au pouvoir et à sa continuation à contrôler la vie politique dans le pays, à travers ses symboles et ses valets dans le gouvernement;
– nous élisons, d’une façon publique, un Conseil local temporaire pour qu’il gère les affaires de la cité et pour travailler dans le cadre de la coordination régionale et nationale pour retrouver le fonctionnement normal de la vie civile, économique, culturelle et politique dans le pays jusqu’à ce qu’une nouvelle Constitution d’une société démocratique et populaire ouvre la voie à des élections pour assurer la dévolution pacifique du pouvoir et sans aucun monopole. Et veille à ce qu’il représente l’ensemble des parties nationales.
Les fonctions de ce Conseil sont :
– La formation de comités de sécurité pour protéger les quartiers,
– Aider à reprendre la vie économique quotidienne et à assurer les nécessités de la vie quotidienne des citoyens,
– Assurer la réouverture des institutions civiles (banques, hôpitaux, municipalités, écoles, instituts, …)
– Assurer la propreté de la ville,
– Coordonner avec les conseils locaux et régionaux formés,
– Communiquer et assurer la liaison avec l’armée nationale tant qu’elle est la seule institution qui veille, aujourd’hui, sur le pays.

Nous décidons de nous répartir sur les comités suivants :
– Comité de la propagande et des médias ;
– Comité de la communication avec l’Armée nationale ;
– Comité de la protection des quartiers ;
– Comité de la propreté de la ville ;
– Comité de la logistique ;
– Comité de sensibilisation, d’orientation et de culture.

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Zum 66. Jahrestag der Befreiung des Vernichtungslagers Auschwitz-Birkenau durch die Rote Armee

Posted by entdinglichung - 27. Januar 2011

Paul Celan: Chymisch (1963)

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Das Auslandskomitee der Kommunistischen Partei Iran zum Aktionstag am 29.01. 2011

Posted by entdinglichung - 26. Januar 2011

Quelle: Webseite des Abroad Committee of the Communist Party of Iran

Communique of the Abroad Committee of the Communist Party of Iran on the Occasion of Global Day of Action in Defense of Political Prisoners and Against Execution in Iran


Workers!
Militant women and men!
Organizations and institutions defending political prisoners!
Revolutionary and communist organizations and parties!

Variuos reports from inside Iranian prisons in the past few weeks, the issuance of death sentences for political prisoners, and the execution of some of the political prisoners in the past few days, all indicate an increased level of repression by the Islamic Republic against the political prisoners. Many political prisoners are facing extremely hostile circumstances. As many of you are aware, during the recent months the Islamic Republic in continuation of its heinous repressive policies has incarcerated many activists from labor, women, students and civil rights movements, keeping them all under harsh conditions in its medieval jails.

All these increased pressures on the political prisoners, torturing them, keeping them in jail without any charges, handing out heavy sentences, and execution of political prisoners, are all used as a tool to intimidate the weary masses and their voice of protest echoed in factories, schools and universities.

The capitalistic Islamic Republic which tops world execution list, continues its criminal policy of execution by justifyting it as a “deterrent against expansion of crime”. While, the Islamic Republic has always used execution as a tool against liberated and protesting masses. This most criminal regime during the months of July and August of 1989 executed more than 5000 political prisoners, from all different tendencies. After 22 years, this crime which will not be forgotten for ages to come, still stands out as a condemnation of both the ruling faction of Islamic Republic and the Reformers (during who’s reign the 1989 Massacre occurred).

Militant and revolutionary women and men!

If the regime is increasing the pressure on political prisoners to intimidate the masses outside of jails, if the regime due to its apprehension of an increasing level of masses protest incarcerates our children, if the regime in fear of an expansion of workers struggles incarcerates labor activists as a preemptive measure, if it aims to silence the voices for equality and freedom by flogging, torture and jail sentences, the necessity of defending political prisoners, and forcing the Islamic Republic to retreat demands an even more united and extended struggle. The Islamic Republic could be pressured only through constant united and extended mass protests.

Workers! Militant women and men! Organizations and institutions defending political prisoners! Revolutionary and communist organizations and parties!

The abroad committee of the Communist Party of Iran welcomes the January 29th Global Day of Action in Defense of Political Prisoners and Against Execution in Iran. The actions on this day are held in big city centers around the world or in front of the embassies and consulates of the Islamic regime. Our committees around the world will actively take part in the activities of this global campaign and in cooperation with other associations, institutions and communist and revolutionary parties and organizations will do all necessary measures to make this day a successful and glorious day.

We on our part expect all revolutionary people, workers advocacy institutions and communist parties and organizations to join this united struggle in defense of Iranian political prisoners and for the abolishment of death penalty.

Free all political prisoners!

Long Live Socialism!

Abroad Committee of the Communist Party of Iran

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Neues aus den Archiven der radikalen (und nicht so radikalen) Linken

Posted by entdinglichung - 26. Januar 2011

ältere Archiv-Updates und Hinweise zu weiteren linken Archivalien unter „Sozialistika“ und im Download-Archiv … auf Anarkismo ein Artikel zu AnarchistInnen in Patras in den 1890er Jahren und zu Giannis Magkanaras, auf der Webseite des International Viewpoint ein Artikel zu den Massenmorden in Indonesien 1965-1966 und auf LibCom ein Artikel zu spanischen revolutionären Bergarbeitern in Wales um 1900 … ansonsten der Hinweis auf zwei Neuerscheinungen (haben wollen!): der Reprint der österreichischen trotzkistischen Untergrundzeitung Arbeitermacht 1934-1935 und eine Studie zu deutschen anarchosyndikalistischen ExilantInnen in Spanien 1933-1939.

LibCom:

* Steve Wright: Storming heaven: class composition and struggle in Italian Autonomist Marxism (2002)
* The British Worker – general strike newspaper(1926)
* LSE: what it is and how we fought it, 1967 (?)
* Rebel Worker: Anarchism and the ZZZ in Poland, 1919-1939 (?)
* Rebel Worker: Chile: anarchism, the IWW and the workers movement (?)
* Eduardo Columbo: Argentina: the FORA (1970)
* Root & Branch: Review: The American Working Class in Transition by Kim Moody (1970)
* Root & Branch: Strike!: A Review (1973)
* H Roth: New Zealand Wobblies (1952)
* Father of Cybernetics Norbert Wiener’s Letter to UAW President Walter Reuther (1949)
* Class Against Class website

Rassembler, diffuser les archives des révolutionnaires (RaDAR):

* Partido Obrero de Unificación Marxista (POUM): Révolution espagnole, 10. September 1936
* Parti communiste internationaliste (PCI): Notre Politique : le Parti communiste internationaliste (IVe Internationale) et le Pouvoir (1936)

La Bataille Socialiste:

* A. Vega: Les bordiguistes et « la nature et le rôle de la Russie » (1952)
* A. Vega: Les bordiguistes et « Parti et classe : la dictature du prolétariat » (1952)
* Socialist Party of Great Britain (SPGB):
The nature of the Russian ruling class (1969)

Marxists Internet Archive (MIA):

* Friedrich Engels: Вовед [кон “Класните борби во Франција од 1848 до 1850” од Карл Маркс] (1895)
* Michel Pablo: Om parollen arbetar- och bonderegering (1946)
* Daniel Bensaïd: http://marxists.org/portugues/bensaid/ano/mes/lenin.htm (1987)
* Alexander Woronski: On Art (1920)
* Alexander Woronski: Plekhanov (1920)
* Alexander Woronski: Scoundrels and Toadies (1926)
* Leo Trotzki: Un rapprochement est-il possible avec Nin ? (Extraits de lettres à Victor Serge) (1936)
* Wladimir Iljitsch Lenin: Terceiro Congresso dos Sovietes de Deputados Operários, Soldados e Camponeses de Toda a Rússia (1918)
* Wladimir Iljitsch Lenin: Discursos Sobre a Guerra e a Paz na Reunião do CC do POSD(b) (1918)
* Wladimir Iljitsch Lenin: Posição do CC do POSDR (Bolchevique) na Questão da Paz Separada e Anexionista (1918)
* Erich Fromm: Кредо (1962)
* Joe Dougher: A Veteran Communist Speaks (1974)
* Admiral Kilpatrick: A Veteran Communist Speaks… On the Struggle Against Revisionism (1974)

Materialien zur Analyse von Opposition (MAO):

* Marxistische Gruppe (MG) Erlangen/Nürnberg
* Initiative Arbeiterzeitung und -zentren (IAZZ): Die Arbeiter und ihre Perspektive – Kritik der Marxistischen Gruppe (MG)
* Ortsgruppe Ulm des KABD: Eine Tendenz verdeckt die andere. Kritik der Broschüre der Zentralen Leitung des KABD zur Drei-Welten-Theorie vom März 1978
* Brasilien (ergänzt)
* Aktionszentrum Unabhängiger und Sozialistischer Schüler (AUSS)
* Die Westberliner Ruhrkampagne 1969/1970 (ergänzt)
* Die RPK-Arbeitskonferenz 1969 (ergänzt)
* Schweden (ergänzt)
* Sozialistischer Deutscher Studentenbund (SDS): ‚SDS-Info‘

Anarkismo:

* Kôtoku Shûsui: ¡A Abolir el Dinero (1900)

Collectif Smolny:

* BILAN: Manifeste de la Fraction italienne de la Gauche communiste (1935)
* Boris Souvarine: V. Polonsky (1932)
* SOVNARKOM: La patrie socialiste est en danger ! Décret du Conseil des Commissaires du Peuple – 21 février 1918

The Cedar Lounge Revolution:

* Sinn Féin/Wolfe Tone Society: The Case Against the Common Market (1967)

Centro de Documentación de los Movimientos Armados (CeDeMA):

* Movimiento Revolucionario Tupac Amaru (MRTA): Comunicado de las prisioneras políticas del MRTA (2002)
* Movimiento de Izquierda Revolucionaria (MIR): La disolución de la DC: golpe mortal al freísmo (1977)
* Partido Revolucionario de los Trabajadores – Ejército Revolucionario del Pueblo (PRT-ERP): Toma de Potrero de Las Tablas (1975)
* Partido Comunista de El Salvador (PCS): En ocasión del 50 aniversario del levantamiento armado de 1932 (1982)
* Frente Farabundo Martí para la Liberación Nacional (FMLN): FMLN Proposal to Turn the Elections into a Contribution to Peace (1989)

Europe Solidaire Sans Frontières (ESSF):

* Pierre Rousset : un bibliographia parcial en español & português

Workers‘ Liberty:

* Stan Crooke: General Strike, Britain 1926: The revolution that might have been (1996)

The Militant:

* 25, 50 and 75 years ago (1936/1961/1986)
* George Novack: Civil War and forging of U.S. working class (1976)
* Karl Marx: Letter to Lincoln on his reelection (1864)
* Malcolm X: U.S. bombing in Congo in 1960s (1965)

Espace contre ciment:

* Pier Paolo Pasolini: Analyse linguistique d’un slogan (1973)
* Jacques Camatte: The Wandering of Humanity (1975)

Archive.org:

* Alexander Helphand (Parvus): Der Klassenkampf des Proletariats (1911)
* Communist Party USA (Opposition): Workers Age, 15. Oktober 1932
* Communist Party USA (Opposition): Workers Age, 1. November 1932
* Rote Armee Fraktion – Kritische Auseinandersetzung mit der eigenen Geschichte (Texte u.a. von Dellwo, Wiesniewski)
* Bolesaw Limanowski: Historja ruchu spoecznego w drugiej poowie 18. stulecia (1888)
* Socialist Party of America (SPA): Proceedings of the National Convention of the Socialist Party, part 3 (1912)
* Eduard Bernstein: Evolutionary socialism (1899)

Luxemburger Anarchist:

* Ernest Coeurderoy: Jours d’exil. Deuxième partie. Introduction (1855)
* Gérard de Lacaze-Duthiers: BÊTISE n. f. (1934)

Labournet Austria:

* Jänner 1990- Zerfall des BdJK & Jugoslawiens (Film)

For Workers‘ Power:

* Paul Cardan: The Fate of Marxism (1971)
* Solidarity (Swansea): Comments on Organisation (1976)

Mondialisme.org:

* Karim Landais: Anarchisme, nation, identité, culture- Régionalisme, nationalisme et anarcho-indépendantisme (2006/2008)

The Hobgoblin:

* David Brown: The Illusions of Solidarity – Part I (1975)
* David Brown: The Illusions of Solidarity – Part II (1975)

Leftcom:

* Onorato Damen: Amadeo Bordiga – Beyond the Myth and the Rhetoric (1970)

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Peter-Paul Zahl (1944-2011)

Posted by entdinglichung - 26. Januar 2011

Vorgestern starb im Alter von 66 Jahren der Schriftsteller und libertäre Revolutionär Peter-Paul Zahl, möge die Erde ihm leicht sein!

Ein Nachruf der Libertarian Press Agency:

„I SHOT THE SHERIFF…“

Der libertäre Schriftsteller Peter Paul Zahl ist gestern, Montag,
24.01.2011 im Alter von 66 Jahren in Jamaica im Krankenhaus von Port
Antonio an Krebs gestorben.

PPZ (Guppe 61) wurde vor allem durch seine staatskritischen Gedichte und
seinen Schelmenroman „Die Glücklichen“ (Berlin 1979) bekannt, der in
mehreren Auflagen erschien. Im APO-Berlin hatte er in den 1960er Jahren
eine Druckerei mit Verlag betrieben, in der unter anderem die
„Zwergschulergänzungshefte“ erschienen, kleine anarchistische und
rätekommunistische Theorieschriften, sowie mehrere Zeitschriften.

Nach einer Schießerei mit hinter ihm her ballernden verfolgenden
Polizisten in Düsseldorf, bei der es Verletzungen auf beiden Seiten gab,
wurde der dem „Blues“ nahestehende PPZ zu zunächst vier Jahren Jahren Haft
verurteilt. Er ging in Revision und erhielt mit „Gesinnungszuschlag“ nun
15 Jahre (vgl. „Am Beispiel Peter Paul Zahl“), von denen er 10 absitzen
mußte, zuletzt als Freigänger. Sein wachsender literarischer
Bekanntheitsgrad half bei der Kampagne für seine Haftentlassung.

Nach seiner Freilassung ging er ins Ausland, u.a. Nicaragua, und wurde von
der US-Invasion auf Grenada vertrieben, wo er sich ursprünglich
niederlassen wollte. Auf Jamaica fand er endlich seine Ruhe, eine neue
Heimat und eine neue Liebe.

Im September 2002 befand es der deutsche Staat für nötig, ihm die deutsche
Staatsbürgerschaft zu entziehen. Für einen Anarchisten nicht sonderlich
schlimm – allerdings mit gravierenden Konsequenzen für den Rechtsstatus,
v.a. für seine Familie. Pepe wehrte sich erfolgreich dagegen und gewann
nach zähen Auseinandersetzungen das Verfahren 2006 mit dem Ergebnis der
legalen doppelten Staatsbürgerschaft.

PPZ beteiligte sich an vielen politischen Publikationen und Aktionen. Er
schrieb auch Theaterstücke (u.a. „Georg Elser“, Rotbuch Vlg. 1982), Krimis
und Kinderbücher, von denen letztere v.a. in Jamaica recht erfolgreich
waren. Reich wurde er damit nicht. Auf seiner letzten Lesereise anläßlich
eines medizinischen Aufenthaltes im Sommer 2010 in Berlin erzählte er, daß
er in Jamaika von Verlegerseite ziemlich über den Tisch gezogen worden
sei.

Seinen anarchistischen Überzeugungen blieb Pepe bis zuletzt treu. Mit
Empathie las er seine alten und neuen kämpferischen Gedichte und er
glaubte weiterhin an eine gesellschaftliche Möglichkeit für Alle frei, in
Frieden und in Würde zu leben. Er arbeitete auch an einem neuen
umfangreichen Schelmenroman und anderen neuen Büchern, um die sich aber
zuletzt die Verlage anscheinend nicht mehr sonderlich rissen.

Hasta la BastA siempre, Pepe!

RGL für LPA

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Veranstaltung zum Generalstreik in Nordzypern

Posted by entdinglichung - 25. Januar 2011

Quelle: Webseite der RIO

Zypern: Generalstreik in einer Kolonie!

Die Insel Zypern, im Mittelmeer vor Griechenland und der Türkei gelegen, sorgt seit Jahren für Schlagzeilen. Durch die türkische Besatzung sind das Land und die Bevölkerung in zwei Teile gerissen. Während dieser Veranstaltung soll über die Geschichte der Insel berichtet werden. Die Friedensbewegung und der Kampf um Unabhängigkeit werden im internationalen Kontext beleuchtet. Der Generalstreik im türkischen Teil Zyperns am 27. und 28. Januar 2011 kann den Wendepunkt hin zu einer klassenkämpferischen Entwicklung markieren und dabei den Beispielen Frankreichs, Griechenlands und Tunesiens folgen.

Referat von Aziz Sah aus Zypern (auf Deutsch)

Im Eine-Welt-Haus, Schwanthalerstraße 80,
U-Bhf Theresienwiese, München

Donnerstag, 03.02. 2011, ab 19 Uhr. Eintritt frei.

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