Entdinglichung

… alle Verhältnisse umzuwerfen, in denen der Mensch ein erniedrigtes, ein geknechtetes, ein verlassenes, ein verächtliches Wesen ist … (Marx)

Worum es dem „freien Westen“ in Libyen wirklich geht

Posted by entdinglichung - 20. März 2011

ein Zitat des britischen Premierministers David Cameron, gefunden auf der Webseite des Guardian:

„If Gaddafi’s attacks on his own people succeed, Libya will become once again a pariah state, festering on Europe’s border, a source of instability, exporting strife beyond her borders. A state from which literally hundreds of thousands of citizens could seek to escape, putting huge pressure on us in Europe. We cannot stand back and let a dictator whose people have rejected him kill his people indiscriminately. To do so would send a chilling signal to others.“

So lange Gaddafi in der Lage war, die Drecksarbeit im Rahmen der Stabilisierung der Festung Europa zu leisten (wozu die Herrschenden in der Elfenbeinküste und in Bahrain aus geographischen Gründen nun einmal nicht in der Lage sind) war er als Verbündeter und Kunde „unserer“ Rüstungsindustrie willkommen, nun, wo er nicht mehr Ruhe im Karton halten kann, wird nach Ersatz gesucht.

P.S.: Der Feind meines Feindes ist nur mein Freund, wenn er für die Überwindung von Ausbeutung und Unterdrückung eintritt.

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Eine Antwort to “Worum es dem „freien Westen“ in Libyen wirklich geht”

  1. […] aus einem Exklusivbericht im heutigen Guardian … der wieder einmal zeigt, worum es der NATO in und um Libyen wirklich geht: […]

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