Entdinglichung

… alle Verhältnisse umzuwerfen, in denen der Mensch ein erniedrigtes, ein geknechtetes, ein verlassenes, ein verächtliches Wesen ist … (Marx)

Archive for 21. Februar 2012

Der Kampf gegen den Faschismus ist notwendig und kein Verbrechen: Hände weg von Matteo Parlati!

Posted by entdinglichung - 21. Februar 2012

gefunden auf Labour Start:

Italy: Stop victimization of anti-fascist trade union leader Matteo Parlati

Matteo Parlati, a shop steward for the FIOM-CGIL union at Ferrari Auto was denounced because he took part in a demonstration in October 2011 in Modena against a neofascist group which was celebrating the Fascist March on Rome from 1922. During that demonstration, police charged at the anti-fascists. Matteo is now accused, together with other 13 demonstrators, of resisting police officers and to have had a ‚moral responsibility‘ for the clashes between the police and the antifascists. This is not true. In fact, Matteo was clubbed in the head by a police officer, as clearly showed by photos and videos. The local judge and prefect are simply trying legalize Fascist organizations and to suppress the anti-Fascists. All the shop stewards at Ferrari Auto’s FIOM-CGIL union have called for a global campaign of solidarity with Matteo Parlati, who is guilty of no crime.

und auch in der BRD steht wieder ein Antifaschist vor Gericht: Babelsberger Antifaschist vor Gericht – Ein Aufruf zur Solidarität von RASH Berlin-Brandenburg! (Syndikalismus.tk)

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Joachim Gauck: Ein würdiger Nachfolger für Steffen Heitmann und Heinrich Lübke

Posted by entdinglichung - 21. Februar 2012

Joachim Gauck geht überhaupt nicht, vielleicht finden ihn die offiziellen Medien, die staatstragenden Parteien und deren Massenanhang daher auch so geeignet … und auch Die LINKE würde ohne Gauck aber mit einer in den meisten Positionen identischen Knallpfeife gerne bei der präsidialen Einheitsmystik mitmachen, darf aber nicht. Daher nun einige abweichende Stimmen zum Thema, Deniz Yücel merkt folgendes in der taz an:

„So bekommt dieses Land demnächst einen Winkeaugust, der die Vorzüge seiner Vorgänger in sich vereinigt: so freiheitsliebend wie Carstens, so pastoral wie Rau, so dünkelhaft wie Weizsäcker, so marktgläubig wie Köhler, so kernig wie Herzog, so geschmackvoll wie Scheel, so alt wie Heuß, so irgendwas wie Wulff und – in den Augen seiner Fans – so integer wie Heinemann. Schließlich, mit etwas Glück: so lustig wie Lübke. Der ideelle deutsche Gesamtpräsident.“

Jutta Ditfurth dazu:

„Fremdenfeindlichkeit kann er verstehen, aber er schätzt es nicht, »wenn das Geschehen des deutschen Judenmordes in eine Einzigartigkeit überhöht wird«. Gauck ist ein Anhänger der Totalitarismusideologie, der Gleichsetzung von Kommunismus und Faschismus. Mit seiner Aufstellung als Kandidat bekennen sich CDU/SPD/Grüne und FDP zu dieser unerträglichen reaktionären Weltsicht. Der Kandidat und die vier ihn aufstellenden Parteien passen zu einander.“

… und wie Emanzipation oder Barbarei anmerkt stellt Georg Schramm lediglich eine regressive Alternative zu Gauck dar … aber es ist ohnehin die Aufgabe einer radikalen Linken, sich nicht den Kopf des bürgerlichen Staates, vor allem nicht zu einem derartigen Thema zu zerbrechen sondern überflüssige Bundespräsidentenwahlen auch in der Praxis überflüssig zu machen.

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