Entdinglichung

… alle Verhältnisse umzuwerfen, in denen der Mensch ein erniedrigtes, ein geknechtetes, ein verlassenes, ein verächtliches Wesen ist … (Marx)

Archive for 6. April 2012

Kein Naziaufmarsch am 1. Mai in Neumünster

Posted by entdinglichung - 6. April 2012

Für den 1. Mai 2012 plant die NPD als „Wahlkampfhöhepunkt“ einen Aufmarsch in Neumünster, Informationen zu den Gegenaktionen gibt es auf The shall not pass, so zwei Aufrufe: Aufruf linksradikaler Gruppen zum 1. Mai in NMS und Solidarität und Emanzipation statt nationalistischer Barbarei!.

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Mehr Antisemitismus von der Religious Right aus den USA

Posted by entdinglichung - 6. April 2012

Quelle: Humanistischer Pressedienst: manche Argumentationsmuster aus der religiösen Rechten der USA erinnern an die offensichtliche Fake-Webseite „Nationale Sozialisten für Israel„:

In diesem Monat blickten die drei Mitglieder der American Family Association Tim Wildmon, Sandy Rios und Bryan Fischer im Fernsehen auf die jüdische Gemeinde in den USA. Juden seien in ihrer Wahlentscheidung „verwirrt“, da sie Sympathien für Barack Obama hätten, so Rios. Jüdische Atheisten zählten zu den schlimmsten Feinden Amerikas, Israel sei ein überwiegend atheistischer Staat. AFA-Chef Wildmon stimmte ihr zu, Juden in den USA seien unglücklicherweise sehr links. (Quelle)
 

Auch Pat Robertson teilte hart gegen Juden aus, wenn auch nur nebenbei. Eigentliches Ziel seiner Attacke waren Muslime, die seiner Ansicht nach die Scharia in den Vereinigten Staaten einführen wollten. Robertson griff dann aber die jüdische Anti-Defamation League an. Ihr Vorsitzender, der die Muslime gegen Robertsons Pauschalurteile verteidigt hatte, sei blind und kümmere sich nicht ausreichend um Israel. Ein weiteres Beispiel für die Ambivalenz in den Christlich-Jüdisch-Islamischen-Beziehungen lieferte Cindy Jacobs. Sie erneuerte noch einmal an die These der Evangelikalen, dass der Holocaust göttlicher Wille gewesen sei, da er eine Massenflucht der Juden auslöste, die in letzter Konsequenz zur Gründung Israels führte. Genauso wie die europäischen Juden vor dem Nationalsozialismus nach Israel flohen, müssten nun auch ihre Glaubensbrüder Amerika verlassen. War es damals Hitler, der den göttlichen Willen ausführte, so würden heute Islamisten diese Aufgabe übernehmen. (Quelle 1) (Quelle 2)

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