Entdinglichung

… alle Verhältnisse umzuwerfen, in denen der Mensch ein erniedrigtes, ein geknechtetes, ein verlassenes, ein verächtliches Wesen ist … (Marx)

Archive for 30. April 2012

Aufruf von WAC-Ma’an und Da’am zum 1. Mai 2012

Posted by entdinglichung - 30. April 2012

Quelle: Webseite des Workers Advice Center:

International Workers’ Day 2012. The people demand unionized workers!

In the upcoming demonstrations of the united left, the Independent Union WAC Maan and the Daam workers’ party, call for peace, equality and social justice, and demonstrates in solidarity with the popular Arab uprisings, particularly the heroic revolt of the Syrian people.

The Independent Trade Union WAC Maan and the Daam workers’ party, call on their members and supporters to take an active part in the demonstrations and marches of the united leftwing and workers’ organizations, which will be held to mark May Day (International Workers’ Day) in Tel Aviv on May 1, in Haifa on April 28, and in Jerusalem on April 27.

We are happy that for the first time in years, the forces on the left together with workers’ organizations have united to march together under the banner, “The people demand unionized workers.” Despite some differences of opinion, it is clear that all the groups marching to mark May Day agree on the need to step up the struggle against the extreme rightwing government of Benjamin Netanyahu. We aspire to a united front which presents an alternative social political agenda.

Arab and Jewish activists from the WAC Maan will join members of Da’am, the Workers Party, to call for peace, equality and social justice. As a Jewish-Arab workers’ organization aiming for revolutionary change, we dedicate this year to the Arab uprisings, especially the Syrian revolt. The Syrian people are rising up to demand freedom, justice and peace, and to bring down the dictator who butchers his citizens mercilessly. In the May Day marches, we will also convey a message of solidarity to the young Egyptian revolutionaries and the Egyptian workers who did the impossible and brought down the tyrant Mubarak. We will strengthen them as they work to complete the aims of the revolution.

Our main target is the anti-worker, rightwing and warmongering government of Israel. On May Day this year, we emphasize the call to bring down Netanyahu’s government, because:

Netanyahu’s government leads destructive economic social policies. For many years, even before his latest election as prime minister, Netanyahu has promoted privatization of the public sphere and dismantled the social security net. Israel has become a paradise for tycoons and hell for hundreds of thousands of precarious workers. Today, most Israelis understand that the transfer of natural resources and public services to capitalists has led to poverty, violence and the unraveling of the social fabric.

During the last three years, Netanyahu’s government and its extreme rightwing coalition have passed a slew of racist laws against the state’s Arab citizens. It is currently promoting a program to destroy dozens of Arab villages in the Negev Desert, preventing the development of Arab towns, and increasing hatred and racism.
Netanyahu’s government is responsible for the deadlock in the peace process, which is liable to deteriorate into war. Its policies are based on the strengthening of the settlements in the occupied territories, the rejection of any compromise with the Palestinians, and the creation of an artificial crisis with Iran. The rightwing government, whose foreign minister is the fascist thug Avigdor Lieberman, challenges the international consensus on the need to withdraw to the pre-1967 borders and the need to establish an independent Palestinian state with East Jerusalem as its capital.

A demonstration in Kufr Qara

In addition to our active participation in these events in the three main cities, WAC Maan together with Da’am – Workers’ Party will organize a demonstration in Kufr Qara on Saturday May 5, in solidarity with the Syrian people who are rising up against the regime. We call for unconditional support to the Syrian people’s popular uprising and with all the Arab people’s uprisings against oppression and exploitation, and for freedom and social justice.

Long live May Day! The people demand unionized workers!
Long live the social protest movement!
Long live the Arab Spring!
Long live the Syrian uprising!
Workers of the world, unite!

Join us as we march in red, the workers’ organization WAC and the workers’ party Da’am!

Posted in 1. Mai 2012, Gewerkschaft, Israel, Klassenkampf, Kommunismus, Nahost, Palästina, Sozialismus, Syrien | Verschlagwortet mit: , | Leave a Comment »

‚GenossInnen aus dem Iran‘ zum 1. Mai 2012

Posted by entdinglichung - 30. April 2012

der nachfolgend dokumentierte Text stammt von der Webseite des RSB, ansonsten hier der Hinweis auf den Artikel Sanandaj : Pression à l’encontre de militants ouvriers auf Révolution en Iran:

Der internationale Tag der Arbeiterklasse im Iran

GenossInnen aus dem Iran, 30.04.2012

Den ersten Mai 2012 erleben die iranischen ArbeiterInnen unter den schwersten wirtschaftlichen Bedingungen und einer mittelalterlich anmutenden politischen Repression. Die prekäre Lage derwerktätigen Menschen in Iran ist das Ergebnis der über 30 jährigen Herrschaft der islamischen Republik in diesem Land.

Das islamische Regime behandelt die iranische Volkswirtschaft wie Kriegsbeute. Einzelne „Würdenträger“, hohe Militärs und Politfunktionäre des Regimes haben den iranischen Zoll, Telekommunikationssysteme, Transport, Import und Export unter sich aufgeteilt.

Doch neben dem Besitz von enormen Erdöl- u. Erdgasreserven, die dem Regime Jahr für Jahr Milliarden Dollar in die Kasse spülen, ist Iran ein Agrarland und verfügt über jahrhundertealte Handwerkstraditionen. Das herrschende Wirtschaftschaos bewirkt aber, dass Käse aus Holland, Hähnchen aus Deutschland, Plastik- u. andere Billigwaren aus China und importiertes Obst aus den Nachbarländern den iranischen Markt überfluten.

Es liegt auf der Hand, dass dieses unproduktive „Wirtschaftssystem“ die Lebensgrundlage von Millionen von Menschen zerstört, die lohnabhängig sind und außer ihrer Arbeitskraft nichts besitzen. Auf Grund der vom Regime selbst im Frühjahr 2012 herausgegebenen Daten liegen Preissteigerungen und Inflationsrate für das laufende Jahr je nach Wirtschaftszweig zwischen 30% – 100% Prozent.Weiterhin aus offiziellen Angaben geht hervor, dass über 40% der iranischen Bevölkerung unter dem Existenzminimum lebt und die Arbeitslosenquote sich bei ca. 25% bewegt. Wir dürfen nichtVergessen: Diese Zahlen werden von den staatlichen Zensurbehörden „gefiltert“ herausgegeben, die tatsächliche Situation ist weitaus dramatischer!

Die iranischen ArbeiterInnen finden sich mit der im Land herrschenden Misere nicht ab und führen einen kontinuierlichen Kampf für die Veränderung der Verhältnisse. In keinem vergleichbaren Land gibt es so unterschiedliche Formen der Arbeiterproteste und Streiks wie in Iran. Unter den Augen der allgegenwärtigen staatlichen Kontrolle werden vom Regime unabhängige Betriebs- und Arbeiterräte gebildet, die Aktionen wie Fabrikbesetzung, Streiks und Protestmärsche bis zu den Regierungsstellen organisieren und durchführen. Die Proteste richten sich gegen Privatisierungsmaßnahmen, gegen das Ausbleiben der Lohnzahlungen, gegen die befristeten Verträge und Leihfirmen…

Für Ihren Einsatz zahlen die AktivistInnen der iranischen Arbeiterbewegung einen hohen Preis. Sie werden in den Betrieben, auf offener Straße oder zu Hause vor den Augen ihrer Familien verhaftet, sitzen jahrelang im Gefängnis und verschwinden oft spurlos von der Bildfläche.Um den Widerstand in den Reihen der kämpferischen Opposition zu brechen und in der Gesellschaft Angst und Schrecken zu verbreiten, greift das islamische Regime immer wieder aus den überfüllten Gefängnissen völlig unschuldige Gefangene heraus, verurteilt sie im Schnellverfahren zum Tod und lässt sie innerhalb der Gefängnismauern oder öffentlich hinrichten. Die Namen von einigen – auch im Ausland und im Internet – bekannten gefangenen Persönlichkeiten der iranischen Arbeiterbewegung, die in den Gefängnissen des Regimes gefoltert werden und vom Tod bedroht sind, seien hier stellvertretend für tausende unbekannte Gefangene erwähnt:

Mansour Ossanloo, Sharokh Zamani, Ali Nedjati, Reza Shahabi, Javid Hootan-Kia, Behnam Ebrahimzadeh, Mohammad Djarahi, Ebrahim Madadi, Rasool Badaghi…

Das folgende Zitat soll verdeutlichen, wie sehr bedroht die politischen Gefangenen in Iran sind. Im März 2012 veröffentlichte Amnesty International einen Sonderbericht über Iran. Dort heißt es u. a.:

„…Die iranische Regierung hat den Druck auf die Opposition erhöht und 2011 sind vier mal mehr Menschen hingerichtet worden als 2010…“

Der Herrschaft eines der blutrünstigsten Regimes unserer Zeit trotzend kämpfen die
ArbeiterInnen und andere Werktätigen in Iran für die Verwirklichung des Grundrechts auf die Selbstorganisierung der Arbeiterklasse.

Hoch die Internationale Solidarität!
Nieder mit der islamischen Republik in Iran!

Posted in 1. Mai 2012, Gewerkschaft, Iran, Kapitalismus, Klassenkampf, Kurdistan, Menschenrechte - Freiheitsrechte, Repression, Streik | Verschlagwortet mit: , | Leave a Comment »

Mobilisierung zum 1. Mai nach Somonte

Posted by entdinglichung - 30. April 2012

Das Sindicato Andaluz de Trabajadores/as (SAT) mobilisiert zum 1. Mai auf die wiederbesetzte 400-Hektar-Farm Somonte:

Posted in 1. Mai 2012, BäuerInnenbewegung, Gewerkschaft, Klassenkampf, Spanischer Staat | Leave a Comment »