Entdinglichung

… alle Verhältnisse umzuwerfen, in denen der Mensch ein erniedrigtes, ein geknechtetes, ein verlassenes, ein verächtliches Wesen ist … (Marx)

Veranstaltungshinweis: ORGANISIEREN /// KÄMPFEN, 11.06. 2012, Berlin

Posted by entdinglichung - 6. Mai 2012

eine Veranstaltung der GenossInnen der Revolutionär Sozialistischen Organisation (RSO) am 11.6. 2012 in der Kiezspinne in Lichtenberg ab 18 Uhr, mehr hier:

es diskutieren:

– Georg Heidel: Betriebsrat und Aktivist bei ver.di und der BSR
– Jan Ole Arps: Autor des Buches „Frühschicht“, welches die politische Arbeit der Linken in den Betrieben der 70er Jahre behandelt. Aktivist bei FELS.
– Jakob Schäfer: Betriebsrat in der Metallindustrie und Aktivist bei IG Metall und dem RSB
– Anna Roth: Aktivistin der SAS und an der Charité
– Felix Fischer: Aktivist der RSO

aus der Veranstaltungsankündigung:

„In Zeiten der größten kapitalistischen Krise seit Jahrzehnten herrscht in Deutschland immer noch die Ruhe. Obwohl soziale Sicherheit und der bisherige Lebensstandard längst nicht mehr sicher sind. Obwohl die Situation in den Betrieben sich mit Zeit- und Leiharbeit und verstärkter Ausbeutung seit Jahren schlechter wird.

Die Gewerkschaften haben außer Phrasen dazu nichts zu sagen und auch die etablierten Parteien, inklusive der Linkspartei schwingen große Reden ohne die ArbeiterInnen für ihre Interessen zu mobilisieren. Viele sind unzufrieden, doch kaum jemand weiß, wie sich dagegen wehren – noch weniger sind bereit die Gefahren der oppositionellen Tätigkeit im Betrieb auf sich zu nehmen. Es herrscht Passivität, Einschüchterung, Desinteresse und Ratlosigkeit.

Die revolutionäre Linke hingegen redet zwar von der ArbeiterInnenklasse und nimmt ihre Probleme wahr. Sie weiß, dass Streiks, Besetzungen und Kämpfe von unten notwendig wären und sind. Doch wie soll man diese erreichen? Wie redet man nicht nur über die ArbeiterInnen, sondern arbeitet mit ihnen zusammen? Welcher Ansatz ist der Beste um die Menschen zu Akivität und Organisierung für ihre eigenen Interessen zu bewegen? Welche politischen und sozialen Fragen sind da die wichtigsten? Auch hier herrscht große Uneinigkeit.

Versuche, sich in Betrieben längerfristig zu verankern scheinen dafür in der Regel kaum unternommen zu werden. Solche Versuche wirken oft wie Relikte aus der Vergangenheit – von früher, als Revolution und Arbeitskämpfe nicht wie zwei völlig verschiedene Dinge erschienen. „

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