Entdinglichung

… alle Verhältnisse umzuwerfen, in denen der Mensch ein erniedrigtes, ein geknechtetes, ein verlassenes, ein verächtliches Wesen ist … (Marx)

Archive for März 2013

Zum neuen Papst

Posted by entdinglichung - 27. März 2013

gefunden auf der Webseite der Revolutionären Internationalistischen Organisation (RIO):

Interview: Neuer Papst aus Argentinien

bishop

Ungeklärte Rolle während der Militärdiktatur: Argentinischer Papst hat anscheinend Dreck am Stecken. Ein Interview mit Myriam Bregman ist Menschenrechtsanwältin des CEPRODH (Zentrum der Akademiker für die Menschenrechte) in Argentinien. Sie führt Prozesse gegen Angehörige der früheren Militärdiktatur. Außerdem ist sie führendes Mitglied der Partei Sozialistischer ArbeiterInnen (PTS, argentinischer Sektion der Trotzkistischen Fraktion – Vierte Internationale)

Die bürgerliche Presse bemüht sich, den soeben zum Papst gewählten Argentinier Jorge Mario Bergoglio als besonders bescheiden darzustellen, er sei auch etwas fortschrittlicher als sein Vorgänger Joseph Ratzinger. Wie stellt sich das aus argentinischer Sicht dar?

Die katholische Kirche ist in schwerste Korruptionsskandale verwickelt, sie deckt die Verbrechen Tausender Geistlicher, die Kinder missbrauchten. Und weil sie deswegen in der ganzen Welt Gläubige verliert, braucht sie eine Art Gesichtsoperation, um weitermachen zu können.

Ich glaube, dass Bergoglio genau dieses Facelifting anstrebt. Die „Bescheidenheit“, die er als Papst zur Schau trägt, soll nur den Schmutz vergessen machen, den diese reaktionäre Institution in den 2.000 Jahren ihrer Existenz angesammelt hat.

Bergoglio wird vorgeworfen, er habe 1976 bei der Entführung der später gefolterten Priester Ferenc Jalics und Orlando Yorio mit der Militärdiktatur zusammengearbeitet. Was ist daran?

Yorio und Jalics waren sogenannte Volkspriester, sie arbeiteten in einem Armenviertel. Ihr Vorgesetzter im Jesuitenorden war Bergoglio. Kurz nach Errichtung der Diktatur wurden sie von Soldaten entführt und fünf Monate lang festgehalten und gefoltert. Der mittlerweile verstorbene Yorio hat bis zuletzt den Verdacht geäußert, Bergoglio habe sie ausgeliefert. Jalics, der heute in Deutschland lebt, hat sich zwar nach eigener Aussage mit Bergoglio versöhnt – aber er dementiert nicht, dass dieser sie ausgeliefert habe.

2010 musste Bergoglio als Zeuge in einem Gerichtsverfahren aussagen – du warst dabei. Was sagte er zu diesen Vorwürfen?

Er habe drei Tage nach der Entführung von Jalics und Yorio gewusst, dass sie im Folter- und Hinrichtungszentrum ESMA festgehalten wurden. Wir fragten ihn, woher er das erfahren habe, worauf er aber sehr ausweichend antwortete. Tausende Familienangehörige der Verschwundenen wissen heute – 35 Jahre später! – immer noch nicht, wohin sie verschleppt wurden und was letztlich mit ihnen geschehen ist. Bergoglio hatte also offenbar gute Beziehungen zum Militär.

Wir befragten ihn auch, ob er wisse, was mit den Kindern der Verschleppten geschehen sei – die „Großmütter der Plaza de Mayo“ demonstrieren seit vielen Jahren dafür, dass das Schicksal ihrer Enkel aufgeklärt wird. Es ist unglaublich, er wollte erst 1985 in einem Verfahren gegen Beteiligte der Diktatur davon erfahren haben! Und dabei wußte jeder Argentinier schon Jahre vor dem Sturz der Militärjunta davon. Bis heute sind 400 Jugendliche weiterhin „enteignet“, mit gefälschter Identität.

Bergoglio sei sehr bescheiden, heißt es in den Medien. Er zögerte jedoch nicht, alle Privilegien seines Amtes auszunutzen, um nicht wie jeder normale Bürger vor Gericht aussagen zu müssen. Zuerst wollte er sich nur schriftlich äußern, was das Gericht aber ablehnte. Das Gericht musste schließlich zur Kurie von Buenos Aires gehen, damit er befragt werden konnte.

Welche Rolle hat er selbst in der Diktatur gespielt?

Die gesamte Hierarchie der katholischen Kirche in Argentinien ist in den Massenmord an AktivistInnen der ArbeiterInnenbewegung und der Linken verwickelt. Ohne aktive Unterstützung der Kirche wäre das Militär nicht in der Lage gewesen, seinen konterrevolutionären Auftrag zu erfüllen.

Wie reagieren die ArgentinierInnen darauf, dass ein Landsmann Papst geworden ist?

Die bürgerlichen Medien bemühen sich rund um die Uhr, ein reaktionäres Klima der „nationalen Einheit“ zu schaffen. Es gibt aber auch progressive Sektoren, die es ablehnen, einer Person zu huldigen, die einen regelrechten Kreuzzug gegen die Rechte der Schwulen, Lesben, Transsexuellen usw. geführt hat.

Als im argentinischen Parlament über die Homo-Ehe debattiert wurde, stellte sich Bergoglio an die Spitze einer landesweiten Kampagne dagegen. In allen Kirchengemeinden des Landes mussten Briefe verlesen werden, in denen das Gesetzeswerk als „Umtrieb des Vaters der Lüge“ bezeichnet wurde, „um die Kinder Gottes zu verwirren und zu täuschen“. Eine solche Wortwahl erinnert mich an die Inquisition im 15. Jahrhundert.

Weiterhin hat er als Chef der argentinischen Kirche Leute wie Christian von Wernich als Priester geduldet – ein Priester, der schon zu lebenslanger Haft verurteilt wurde, weil er während der Diktatur an Folterungen teilnahm. Als PTS machen wir eine große Aufklärungskampagne über dieses Thema. Wir mobilisieren zu den großen Demonstrationen am 24. März, dem Jahrestag des Militärputsches von 1976.

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Wahre Revolutionäre stellen sich der Kritik:

Posted by entdinglichung - 26. März 2013

aus der Havana Times, Cuba Customs Chief Confirms Seizure:

„The head of Cuban Custom’s Postal & Shipping Department, Raul Gomez Badia, has just upheld the appeal I filed recently in an attempt to recover a small shipment of Venezuelan libertarian (“anarchist”) newspapers.

As promised to the readers of Havana Times, I’m sharing the outcome of my efforts with the Cuban authorities.

Through Resolution No. 92-2013, that agency declared in its fifth “whereas” that “the penalty was correctly applied by the authority in charge in that it detected literature directed against the revolutionary process in Venezuela and its leader.”

I don’t know if it’s the same with you readers, but I see a great contradiction in this. I seem to remember that what was stated in the initial seizure was that the materials were directed “against the general interests of the nation.”“

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Zwei Texte zur Lage auf Zypern

Posted by entdinglichung - 26. März 2013

* OKDE-Spartakos about the recent developments in Cyprus (International Viewpoint)

„It is a fatal mistake for the Left to praise the national dignity and the determination of the Cypriot government and of the parliament. The only language they know, is the language of the capital and the money. The workers in northern and southern Cyprus, like their colleagues in other countries, have nothing to expect from the so-called anti-imperialist bourgeois parties and international allies. They do not need any common struggle neither with Anastassiades, big depositors and Putin, nor with the EU and with Samaras. Whatever workers are to win, they will only win it with their own independent action.“

* Theodora Polenta: Cyprus: lessons from AKEL’s shame (Workers Liberty)

roterstern

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Neue und alte Betriebszeitungen

Posted by entdinglichung - 25. März 2013

neu:

* Was tun bei Thyssen Krupp, 20.03. 2013

* Werkerinfo: So wie es ist, darf es nicht bleiben! 14.03. 2013

* “WAS TUN?” – Betriebszeitung von kämpferischen Arbeiterinnen und Arbeitern bei Daimler Chrysler Sindelfingen, März 2013

alt:

* Opel Rüsselsheim: ‚Revolutionärer Kampf‘ (1971-1974, von Joschka, Tom, Thomas, Matthias & Co.)

* Berlin-Zehlendorf: Klassenkampf – Klasna Borba – Sinif Mucadelisi. Zeitung der Betriebsgruppe Krone (1973-1974)

* Basisgruppe Zehlendorf: Informationen für die Arbeiter und Angestellten in den Zehlendorfer Fabriken (1969-1970)

* AG ‚Weser‘ Werft Bremen-Gröpelingen: ‚Der Brenner‘ (1971-1975)

* München: ‚Metallarbeiter‘ (1971-1974)

* Daimler-Benz Sindelfingen: ‚Roter Stern‘ (1972-1973)

* Kommunistischer Bund Westdeutschland Ortsgruppe Hamburg: ‚Informationen für die Kollegen von HDW‘ (1973-1974)

* Kommunistische Gruppe Hamburg / Kommunistischer Bund Westdeutschland Ortsgruppe Hamburg: ‚Informationen für die Kollegen von Hanomag Henschel‘ (1973-1974)

* Kommunistische Gruppe Hamburg / Kommunistischer Bund Westdeutschland Ortsgruppe Hamburg: ‚Informationen für die Kollegen von Kolben-Schmidt‘ / ‚Betriebszeitung für die Kollegen von Kolbenschmidt‘ (1973-1974)

* Göttingen: ‚Der Chemiearbeiter‘ – Zeitung für die Kollegen der Chemie-, Kautschuk-, Papier-, Schleifmittel- und Zementindustrie (1972-1973)

* Opel Rüsselsheim: ‚Roter Metaller‘ / ‚Zündkerze‘ (1971-1974)

* Hamburg-Altona: DEMAG-Conz: ‚Der Motor‘ (1973-1974)

* Sozialistische Arbeiterbasisgruppe (SABG) Mainz: ‚Rote Arbeiterpresse‘ (1969-1970)

* Hamburg: ‚Der Heissleiter‘ – Betriebszeitung für die Kollegen der Philips-Betriebe Valvo und Röntgenmüller (1974-1976)

* Hoesch Dortmund: ‚Kommunistische Arbeiterpresse‘ (1971-1976)

* Freiburg: ‚Klassenkampf – An alle Metaller‘ / ‚Klassenkampf für die Kollegen der Metallindustrie‘ (1971-1973)

* Universitätskliniken Göttingen: ‚Der Schrittmacher‘ (1972-1977)

* Berlin-Zehlendorf: Kommunistische Arbeiterpresse – Betriebszeitung der Zelle Krone der KPD (1973-1975)

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Nicht nur von der Zerstörungswut der Taliban sondern auch vom Kapitalismus bedroht:

Posted by entdinglichung - 25. März 2013

Salvage Excavations at Buddhist Monastery in Afghanistan (Archaeology News)

„Filmmaker Brent Huffman wants to document the historic significance of the Buddhist monastery site at Mes Aynak, which sits on top of massive copper reserves, in an attempt to save it—or at least record what happens to it. Afghanistan’s Ministry of Mines sold the rights to the copper to the China Metallurgical Group four years ago, but time is running out and archaeologists could be forced to leave the site as early as June.“

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Für das Leben und die Freiheit von Mohammad Jarahi!

Posted by entdinglichung - 24. März 2013

gefunden auf Freethought Blog:

Fear for the life of jailed Iranian labour activist Mohammad Jarahi

by Maryam Namazie

mohammad jarahi

There are growing fears for the life of imprisoned labour activist Mohammad Jarahi, who is now known to be suffering from thyroid cancer. Jarahi, who is a member of the Committee to Pursue the Establishment of Workers’ Organisations, was arrested last June and sentenced to five years in prison. He is now in the second year of his sentence.

Jarahi underwent surgery on 16th February this year. However, the results of the tests following the operation show that he has thyroid cancer. According to his doctors, Jarahi should begin his treatment as soon as possible. Despite the efforts of his family for him to be referred for immediate medical treatment outside prison, Jarahi continues to be jailed.

* * *

Mohammad Jarahi is in prison purely for his union activities. He should not be in jail, and should be able to receive urgent medical care and treatment outside prison.

Free Them Now! calls for the immediate and unconditional release of Mohammad Jarahi.

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Chinua Achebe (1930-2013)

Posted by entdinglichung - 23. März 2013

„Der Distriktverwalter entfernte sich mit drei oder vier seiner Soldaten. In den vielen jahren, in denen er sich redlich bemüht hatte, in einigen Teilen Afrikas die Segnungen der Zivilisation zu verbreiten, hatte er eine Reihe von Dingen gelernt. Eines dieser Dinge war, dass ein Distriktverwalter niemals einer so entwürdigende Ttigkeit beiwohnen durfte wie das Abschneiden eines erhängten Mannes von einem Baum. Das würde bei den Eingeborenen einen schlechten Eindruck hinterlassen. In dem Buch, dass er schreiben wollte, würde er diesen Punkt ganz besonders betonen. Jeder Tag brachte ihm neues Material. Die Geschichte von diesem Mann, der einen Gerichtsdiener getötet und sich dann selbst erhängt hatte, war spannend und lehrreich zugleich. Man könnte fast ein ganzes Kapitel über ihn schreiben. Oder vielleicht doch nicht ein ganzes, aber zumindest einen recht langen Abschnitt. Es gab noch so viel mehr zu berichten, und man konnte sich nicht in Einzelheiten verlieren. Er hatte, nach längerem Nachdenken, bereits den Titel seines Buches gewählt: Beiträge zur Befriedung der Eingeborenenstämme im Gebiet des Unteren Niger.“

Okonkowo oder Das Alte stürzt (Things Fall Apart), 1960

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Bebo Valdés (1918-2013)

Posted by entdinglichung - 23. März 2013

von dem Album Lágrimas negras, welches Bebo Valdés 2003 mit Diego el Cigala aufnahm:

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Erfolgreicher Streik bei Haribo/Uzès

Posted by entdinglichung - 21. März 2013

Haribo macht nicht jeden froh, zumal wenn mensch dort arbeiten muss … aber die KollegInnen bei Haribo in Uzès/Languedoc-Roussillon haben per Streik eine Lohnerhhung durchgesetzt, gefunden auf Solidarité Ouvrière:

Haribo : « La lutte a payé »

Objectif Gard, 18 mars 2013 :

“La lutte a payé, les salariés sont aujourd’hui satisfaits” se réjouit Jérôme Maurin, délégué du personnel à Uzès (CGT) et membre du CE. Au lendemain des négociations qui se sont tenues dans les locaux Haribo dans la cité phocéenne, en présence de Jean-Philippe André, président du directoire Haribo Ricqlès Zan ainsi que des directeurs d’exploitation des usines de Marseille et d’Uzès (Pierre Blimond), le piquet de grève est tombé ce mardi 19 mars après plus dix jours de mobilisation.

Les quelque 700 salariés qui protestaient contre la baisse des primes d’intéressement et de participation — conséquence d’une augmentation de la matière première se justifiait la direction — ont finalement obtenu gain de cause par la validation de compensations financières soit une revalorisation des salaires de 60 à 65€ par salarié, l’obtention d’une prime exceptionnelle de 500€ ainsi qu’une augmentation de 200€ sur la prime d’objectif. “C’est une belle victoire pour nous, mais nous restons vigilants !” glisse le cégétiste.

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Dann kann ja nichts mehr schief gehen

Posted by entdinglichung - 21. März 2013

Ausnahmsweise wird hier einmal ein Artikel aus Springers Die Welt verlinkt: Tiefe Töne: Kirche schreibt für Bundeswehr Gesangbuch um

„Viele Männer scheitern an den hohen Tönen der gängigen Kirchenlieder. Die Protestanten reagieren – und bringen speziell für die Bundeswehr ein neues Gesangbuch heraus. Mit tiefer gesetzten Melodien.“

Helm ab zum Gebet!

bishop

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Biji Newroz! Newroz Piroz Be!

Posted by entdinglichung - 20. März 2013

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Ein Beitrag aus der Revolutionären Initiative Ruhrgebiet zur politischen Lage

Posted by entdinglichung - 20. März 2013

gefunden auf der Webseite Neue Antikapitalistische Organisation? Na endlich!:

rir

„…

Der Hauptgrund für die kaum spürbare Bewegung der ArbeiterInnen, für den niedrigen Stand der sozialen Bewegung(en) und für die Schwäche der linken, sozialistischen Bewegung liegt in der Stärke des BRD-Imperialismus, der andere Länder innerhalb der EU nieder konkurriert und aussaugt. Das ermöglicht ihm in der Krise eine Politik des Klassenkompromisses zwischen Kapital, Regierung und Gewerkschaften, während die herrschende Klasse in Ländern wie Griechenland, Portugal, dem Spanischen Staat die ArbeiterInnenklasse frontal angreift. In Deutschland gibt es leichte Lohnerhöhungen, Abschaffung der Studiengebühren und eine breite Debatte über die Einführung eines Mindestlohnes. In Griechenland wurden die Löhne um 30-40 Prozent gesenkt. Auf Zypern werden KleinsparerInnen teilenteignet. Das Gesetz der ungleichen und kombinierten Entwicklung trifft mehr den je auf Europa zu.

…“

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Proteste in Sanandaj für die Freiheit von Wafa Ghaderi, Khaled Husseini, Behzad Farajolahi, Hamed Mahmoud Nejad und Ali Azadi!

Posted by entdinglichung - 20. März 2013

Quelle des nachfolgend dokumentierten Artikels: Révolution en Iran

Protestations à Sanandaj pour la libération de militants ouvriers

Sanandaj, Iran, 17 mars 2013 :

Les familles des militants ouvriers arrêtés se sont rassemblées devant le bureau des « renseignements » à Sanandaj pour demander la libération immédiate de leurs proches. Les familles s’étaient déjà rassemblées au même lieu et pour défendre la même revendication depuis l’arrestation de Azadi, Hamed Mahmood-Nezhad, Behzad Faraj-Ollahi, Seyed Khaleh Hoseini, et Vafa Ghaderi le 7 mars par des brutes des « services de renseignement », arrestations vraisemblablement orchestrées pour éviter toute protestation des ouvrières et des ouvriers de Sanandaj à l’occasion du 8 mars. Selon un communiqué du Comité du Kurdistan du Parti Communiste-Ouvrier d’Iran, lors de la protestation du 16 mars le bâtiment des « services de renseignement » a été attaqué.

Le Comité de Coordination pour Aider à la Formation des Organisations Ouvrière rapporte que ces manifestations continueront chaque jour et que les familles prévoient de manifester devant le gouverneur du Kurdistan pour la libération de leurs proches.

Plus d’informations en farsi

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Die neuen „Insurgent Notes“

Posted by entdinglichung - 19. März 2013

wieder einmal eine neue Ausgabe der Insurgent Notes. Journal of Communist Theory and Practice, die Artikel im Einzelnen:

roterstern

* Editorial

* Loren Goldner: Fictitious Capital and Contracted Social Reproduction Today: China and Permanent Revolution

* John Garvey: The New Worker Organizing

* Matthew Quest: C.L.R. James’s Conflicted Intellectual Legacies on Mao Tse Tung’s China

* John Garvey: Trotsky Reconsidered: Claude Lefort’s Perspective

* Michael Rectenwald: Postmodernism, the Academic Left, and the Crisis of Capitalism

und einige Rezensionen:

* Loren Goldner: Cesar Chavez, the United Farm Workers, and the Question of Unions in Contemporary Capitalism

* Freddy Fitzsimmons: The Condition of the Working Classes in England

* Maury Moriarity: Michael Schmidt and Lucien van der Welt, Black Flame: The Revolutionary Class Politics of Anarchism and Syndicalism

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Frühling im Iran

Posted by entdinglichung - 19. März 2013

das Feiern von Norouz/Newroz und Chaharshanbe Suri hat im Iran immer auch einen politischen Charakter: Der Artikel Iranischer Frühling auf der Webseite von Ali Schirasi mit Bildern von Erntedanktänzen in Sabsewar/Maschhad:

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