Entdinglichung

… alle Verhältnisse umzuwerfen, in denen der Mensch ein erniedrigtes, ein geknechtetes, ein verlassenes, ein verächtliches Wesen ist … (Marx)

Archive for the ‘Antisemitismus’ Category

Rechte Dumpfbacken

Posted by entdinglichung - 2. Mai 2012

ein Mitglied der English Defence League protestiert gegen den Verkauf von Halal-Fleisch in einem Supermarkt (Quelle: Searchlight):

Jür­gen Elsäs­ser und andere Vollpfosten bei den „Judenfressern“ (so J.E. 1997) in Tehran (Quelle: Reflexion):

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Kein Naziaufmarsch am 1. Mai in Neumünster

Posted by entdinglichung - 6. April 2012

Für den 1. Mai 2012 plant die NPD als „Wahlkampfhöhepunkt“ einen Aufmarsch in Neumünster, Informationen zu den Gegenaktionen gibt es auf The shall not pass, so zwei Aufrufe: Aufruf linksradikaler Gruppen zum 1. Mai in NMS und Solidarität und Emanzipation statt nationalistischer Barbarei!.

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Mehr Antisemitismus von der Religious Right aus den USA

Posted by entdinglichung - 6. April 2012

Quelle: Humanistischer Pressedienst: manche Argumentationsmuster aus der religiösen Rechten der USA erinnern an die offensichtliche Fake-Webseite „Nationale Sozialisten für Israel„:

In diesem Monat blickten die drei Mitglieder der American Family Association Tim Wildmon, Sandy Rios und Bryan Fischer im Fernsehen auf die jüdische Gemeinde in den USA. Juden seien in ihrer Wahlentscheidung „verwirrt“, da sie Sympathien für Barack Obama hätten, so Rios. Jüdische Atheisten zählten zu den schlimmsten Feinden Amerikas, Israel sei ein überwiegend atheistischer Staat. AFA-Chef Wildmon stimmte ihr zu, Juden in den USA seien unglücklicherweise sehr links. (Quelle)
 

Auch Pat Robertson teilte hart gegen Juden aus, wenn auch nur nebenbei. Eigentliches Ziel seiner Attacke waren Muslime, die seiner Ansicht nach die Scharia in den Vereinigten Staaten einführen wollten. Robertson griff dann aber die jüdische Anti-Defamation League an. Ihr Vorsitzender, der die Muslime gegen Robertsons Pauschalurteile verteidigt hatte, sei blind und kümmere sich nicht ausreichend um Israel. Ein weiteres Beispiel für die Ambivalenz in den Christlich-Jüdisch-Islamischen-Beziehungen lieferte Cindy Jacobs. Sie erneuerte noch einmal an die These der Evangelikalen, dass der Holocaust göttlicher Wille gewesen sei, da er eine Massenflucht der Juden auslöste, die in letzter Konsequenz zur Gründung Israels führte. Genauso wie die europäischen Juden vor dem Nationalsozialismus nach Israel flohen, müssten nun auch ihre Glaubensbrüder Amerika verlassen. War es damals Hitler, der den göttlichen Willen ausführte, so würden heute Islamisten diese Aufgabe übernehmen. (Quelle 1) (Quelle 2)

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06.04. 2012: Protest gegen das Ludendorffer-Treffen in Dorfmark

Posted by entdinglichung - 4. April 2012

auch dieses Jahr wird die antisemitische Sekte Bund für Gotterkenntnis (Ludendorffer) e.V. im niedersächsischen Dorfmark/Bad Fallingbostel wieder ihre alljährliche Tagung abhalten, Informationen zu Gegenaktionen gibt es auf der Webseite der Antifa SFA – Soltau-Fallingbostel-Walsrode, Treffpunkt ist am 06. April um 13:00 Uhr vor dem „Deutschen Haus„:

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Hinweis auf zwei Artikel aus der aktuellen Avanti

Posted by entdinglichung - 2. April 2012

die April-Ausgabe der Avanti … mit zwei empfehlenswerten Artikeln:

Das antisemitische Tattoo von Helmut Dahmer:

„…

Der Judophobe glaubt es besser zu wissen. Der Antisemitismus stellt ihm ein Dispositiv zur Verfügung, einen „kulturellen“ (oder subkulturellen) „Code“, der sich in der Kette vieler Generationen auskristallisiert hat, die sich gegen eine allzu strenge, sie überfordernde Vaterreligion und gegen den Übergang von der Natural- in die Geld- und Renditenwirtschaft sträubten. Das Dispositiv liefert ihm eine „Weltanschauung“, nämlich eine einfache „Erklärung“ für seine Misere. Zugleich stellt es ihm eine Matrix zur Strukturierung und Ausrichtung seiner Affekte zur Verfügung. Es exkulpiert und nobilitiert ihn und seinesgleichen, indem es die vermeintlich „wahren Schuldigen“ benennt und ihn zu deren „Bestrafung“ ermächtigt. Schuld sind die „Fremden“, die an „Anderes“ glauben und Anderes praktizieren, die Artisten der Abstraktion, die Geld und Geist monopolisiert zu haben scheinen. Durch Adoption des Dispositivs, eine Art Konversion, gewinnt er zudem Anschluss an die informelle, verschwiegene Aberglaubensgemeinschaft der Antisemiten, eine zerstreute Masse, die sich gern zum Pogrom zusammenrottet, sofern sie die staatliche Exekutive und die schweigende Mehrheit hinter sich weiß.

Für ich-schwache, autoritäre Charaktere, die intellektuell der Komplexität der modernen Gesellschaft nicht gewachsen und darum süchtig nach Komplexitäts-Reduktion sind, die sich (und Ihresgleichen) durch alles, was sie als fremdartig empfinden, was anders ist und solches Anderssein behauptet, zutiefst irritiert, ja, provoziert fühlen, ist das antisemitische Dispositiv ein verführerisches Angebot. Seine Adoption besiegelt ihre Erfahrungs-Unwilligkeit und macht sie zu „closed minds“. So werden sie tauglich für die „counterphobic action“, den lebenslangen Kampf gegen „die Juden“ und „die“ Fremden, gegen alles „Jüdische“ und „Andere“, gegen Fremdkörper und Störenfriede in der ersehnten homogenen Gemeinschaft der judenfeindlichen Volksgenossen.

…“

sowie Warum wir beschleunigt werden (wollen) von Klaus Engert

„…

Die Beschleunigung aller Lebensbereiche in den letzten 150 – 200 Jahren, also in der Phase des Industriekapitalismus, hat inzwischen ein nachgerade lebensbedrohliches Ausmaß erreicht, und zwar sowohl auf der individuellen wie auf der gesellschaftlichen Ebene. Auf der individuellen, sprich gesundheitlichen Ebene nehmen die psychischen und physischen Folgen des „Zeitdrucks“, z. B. die sogenannten „Stresserkrankungen“, exponentiell zu, auf der gesellschaftlichen droht der Geschwindigkeitswahn unsere Lebensgrundlagen zu zerstören. Im Zentrum steht dabei der Klimawandel.

Wenn wir diesen Globus nicht endgültig ruinieren wollen, müssen wir erheblich langsamer werden. Und auch hier gilt das Prinzip der Wechselwirkung: Sich persönlich vorzunehmen, „langsamer“ zu werden, ist ein guter Anfang. Aber es reicht nicht. Der Akkordarbeiter am Band zum Beispiel hat diese Entscheidungsfreiheit nicht. Die Einsicht in die Notwendigkeit der „Entschleunigung“ ist die Einsicht, dass es die Verhältnisse umzuwerfen gilt, die uns zum Sklaven der Stopp- und Stechuhr, der just-in-time- Produktion und damit des „citius, altius, fortius“ gemacht haben.

…“

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Vermischtes

Posted by entdinglichung - 29. März 2012

1.) Fortschritt wird gemacht zum Thema Rechtswissenschaft stinkt!

„Wenn ich noch einmal jemand höre, der über Linke, Zecken, besetzte Häuser schimpft, dass sie so dreckig und unhygienisch seien, dann verweise ich ihn mal an das juristische Seminar in Marburg.“

2.) 1918: Wie der Sozialismus unter Elsässer damals (fast) gesiegt hätte!Trueten.de zu neuem Unfug von von Jürgen Elsässer

3.) Zwei Artikel auf Hatewatch zur homophob-fundamentalistischen National Organization for Marriage (NOM): Calling All Black People: NOM Wants to Use You und NOM Lets Others Do Their Dirty Work

4.) English Defence League member found guilty of threatening Muslim taxi driver because of his religion (Searchlight)

5.) Watchblog zur NSU des APABIZ

6.) Yves Coleman: Will the far left learn from the Toulouse murders? (Workers‘ Liberty)

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Vermischtes

Posted by entdinglichung - 21. März 2012

aus der Welt des Irrsinns und des Obskurantismus:

– Eike Sanders: »Reichsflugscheiben« greifen an! UFO-Glaube zwischen Nazis und Verschwörungstheorien (Der Rechte Rand)

– Robert Chesal: Forcible castrations and the Dutch old boys‘ network. How could the commission into abuse in the Catholic church have left the cases of castration out of its report? (Guardian)

– Inga Rogg: Kulturkampf im Irak: Mit Zementblöcken gegen Emos (taz)

Pastor Blames Constitution for America’s Problems (Talk 2 Action)

– Henry J. Enten: Why Obama is a ‚Muslim‘: Republicans and symbolic belief (Guardian)

– Neu auf The Bastard Archive: The Catholic Church and the Sex Problem von Jospeh McCabe (1949)

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NPA zu den antisemitischen Morden in Toulouse

Posted by entdinglichung - 19. März 2012

Quelle: Webseite der NPA, ansonsten auch der Hinweis auf ein Statement der ICO und auf einen Artikel von Bernard Schmid, kein Vergeben, kein Vergessen!

Déclaration de Philippe Poutou. Un geste odieux.

Le NPA est horrifié par la tuerie qui a fait ce matin 4 morts, un professeur de religion et ses trois enfants, devant l’école juive de Toulouse, Ozar Hatorah. Comble de l’horreeur, le tueur s’est acharné, poursuivant ses victimes jusqu’à l’intérieur de l’école.

C’est un acte ignoble et barbare qui suscite indignation et révolte.

Sans préjuger de ce que dira l’enquête, ce geste est d’autant plus monstrueux qu’il a un caractère raciste, antisémite. Il vient rappeler de façon dramatique à quel point il est criminel de flatter de quelque façon que ce soit les préjugés racistes quels qu’ils soient.

Il est essentiel d’exprimer notre solidarité pleine et entière aux familles et aux proches des victimes.

C’est le message que veut faire entendre le NPA.

Le 19 mars 2012.

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Alte neue linke Archivalien

Posted by entdinglichung - 17. März 2012

und wieder einmal ein Update mit einigen Leckerbissen … lesenswert der Artikel Un episodio original en el movimiento obrero extremeño: el núcleo trotskista de Llerena (1931-1936) von José Hinojosa Durán (pdf-Datei):

1.) auf contested terrain:

– Henning Böke: Nuanced History of the Anti-Germans (2006)

2.) auf archive.org:

Nia Standardo, September 1922 (Das Organ der Komunista IDO-Federuro Internaciona (Kifintern), welche sich der Esperanto-Variante Ido widmete)
– Hermann Bobst: Verteidigung der Sowjetunion – wie? Eine notwendige Auseinandersetzung mit den sozialdemokratischen und den kommunistischen Führern (1935, eine Broschüre eines führenden Schweizer Trotzkisten)
– Marxist Workers League (MWL): The Spark, November 1938 (die theoretische Zeitschrift einer der vielen Abspaltungen der RWL um Oehler)
– Hugo Gumprich: Delegationsbericht über die Verhandlungen mit Sowjet-Rußland. Referat zur außerordentlichen Mitgliederversammlung und zum Delegiertentag am 31. August 1919 im Volkshaus in Leipzig (1919)
– Karl Kautsky: Kriegsmarxismus (1918, eine Kritik an Karl Renner)
– Renzo Novatore: Toward the Creative Nothing (192?)
– Communist Party of the U. S. A. in the South (CPUSA): Southern worker; magazine of the common people of the South, März 1937
– Communist Party of the U. S. A. in the South (CPUSA): Southern worker; magazine of the common people of the South, Juli 1937
– Communist Party of the U. S. A. in the South (CPUSA): Southern worker; magazine of the common people of the South, September 1937
– William Morris: Art and socialism [microform] : a lecture delivered (January 23rd, 1884) before the Secular Society of Leicester (1884)
– Movimiento Libertario de Jalisco: 4 Fundamentos del Anarquismo (1994)
– A. Raevskij: Istoriia Pervogo maia v Rossii (1923)
New Masses, April 1927

3.) auf LibCom:

– Nina Power: One dimensional woman (2009)
– Solidarity: Spoof exam paper (1972)
– Jim Riordan: The strange story of Nikolai Starostin, football and Lavrentii Beria (1994)
– John Silvano: Nothing in common: an oral history of IWW strikes 1971-1992 (1999)
George Fontenis on a life of militancy and the future of the libertarian alternative (2005)
– Alexander Berkman: ABC of Anarchism (1929)

4.) auf Projekt Gutenberg:

– Magnus Hirschfeld: Berlins Drittes Geschlecht (1904)
– Clara Zetkin: Zur Geschichte der proletarischen Frauenbewegung Deutschlands (1928)

5.) auf Marxists Internet Archive:

– David Rjazanow: La fondation de la première Internationale (1919)
– Ljudmila Stal: La Conférence Internationale des Femmes Communistes (1921)
– Red Eureka Movement: ’It’s only rock ’n’ roll – or is it?’ (1980, pdf-Datei, zum Thema Punk)

6.) auf Collectif Smolny:

– Paul Levi: Einleitung zu Rosa Luxemburg: «Einführung in die Nationalökonomie» (1924)
– Groupe des Travailleurs Marxistes de Mexico: Documentation internationale (1937, aus BILAN)

7.) auf CEDEMA:

– Federación Anarquista Uruguaya (FAU): Seguridad General (1967, Tips und Hinweise zum Umgang mit Repression)
– Daniel Ricardo Peñaranda Supelano: El Movimiento Armado Quintín Lame (MAQL): Una guerra dentro de otra guerra (2010)

8.) Auf Workers‘ Liberty:

– Irish Workers‘ Group: The „Manifesto“ of the Irish Workers‘ Group (1967)

9.) auf Espace contre Ciment:

– Amadeo Bordiga: Les voies qui conduisent au « noskisme » (1921)
L’Ouvrier Communiste: Faut-il conqué­rir les syndicats ou les détruire ? (1929)

10.) auf Materialien zur Analyse von Opposition:

Kommunistische Volkszeitung: Regionalbeilage Schleswig-Holstein (1975-1976)
Kommunistische Volkszeitung: Bezirksbeilage Holstein (1976)

Erfolgreiche Betriebsversammlung bei Ethicon: Die Widersprüche sind offen aufgebrochen

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Lesehinweis zum publizistischen Netzwerk der „Neuen“ Rechten

Posted by entdinglichung - 14. März 2012

gefunden auf der Webseite von Searchlight, Packaging hate – the New Right publishing networks von Adam Carter, nachfolgend ein kurzer Auszug:

„However, in addition to the face-to-face meetings, there is a complex cultural ecosystem of blogs, websites, magazines, book publishers, radio stations and even music companies, operating on an international scale, which exist solely to support the New Right worldview. This should be no surprise as the New Right ideological struggle is primarily a cultural one – the belief that by influencing culture, one can later shape politics – so one would expect the movement to be extremely active in transmitting and disseminating propaganda via a variety of media. In this strategy, publishing activities, such as books, CDs, magazines and online postings, play a crucial role in spreading the anti-egalitarian, antisemitic and racist message of the New Right and are vital to the wider political and intellectual objectives of shaping social values and reframing the mainstream discussion of issues such as race, immigration, identity and equality.“

mehr hier

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Neue alte linke Archivalien

Posted by entdinglichung - 13. März 2012

weitere Hinweise bei Poumista, weitere Erinnerungen an Ernesto Kroch auf Regentied, ansonsten der Hinweis auf eine weitere Ankündigung auf dieser Seite zu Materialien aus und um den KB Hamburg:

1.) Anti-Fascist Archive, eine neue Webseite mit Materialien aus Britannien, darunter Zeitungsausschnitte aus Britannien vor 1939 zum Thema sowie digitalisierte Ausgaben von Antifa-Zeitschriften wie Fighting Talk, Cable Street Beet und Red Attitude:

2.) Espace Contre Ciment weist auf Downloadmöglichkeiten zu Büchern von George Grosz sowie vom Max Tobler und Paul Mattick hin:

3.) auf archive.org:

– Karl Kautsky: Die Materialistische Geschichtsauffassung (1927)
– St. Ivanovich: Piatj let bolshevizma (1922)

4.) Im Marxists Internet Archive:

The Militant, 1944
The Militant, 1945
– G.I. Safarov: L’Orient et la Révolution (1921)
– Vere Gordon Childe: The Significance of Soviet Archæology (1942)
Anti-Revisionism in Australia, eine neue Sammlung mit Dokumenten Australischer K-Gruppen

5.) Auf R.a.D.A.R.:

– Marceau Pivert: Révolution d’abord ! (1935)
– Parti ouvrier internationaliste (PCI): Le fascime contre la classe ouvrière 1943, ein Untergrund-Flugblatt aus der Bretagne)
Cahiers Rouge, März 1938
La Jeune Garde, 5. Februar 1937 und 19. Februar 1937
Clarté, 15. Mai 1927 (u.a. Artikel von Victor Serge und Pierre Naville)

6.) Auf LibCom:

– Baumanskaya Group Proletarian Opposition VKP(b): New Forgery (1928, ein Untergrund-Flugblatt der „Demokratischen Zentralisten“)
– Martha A. Ackelsberg: Free women of Spain: Anarchism and the Struggle for the Emancipation of Women (1991)
– Ross Winn: Texte aus dem Firebrand (1895)
– Robert Kurz: Anti-economics and anti-politics: on the reformulation of social emancipation after the end of „marxism“ (1997)
– Peter Principle: What is anarcho-syndicalism?: libertarian reformism, vanguardism or revolutionary unionism? (1997)
– Trace Matthews: „No one ever asks what a man’s role in the revolution is“: Gender and sexual politics in the Black Panther Party 1966-1971 (1998)
– Ollie A. Johnson III: Explaining the demise of the Black Panther Party: The role of internal factors (1998)

7.) Auf La Bataille Socialiste:

Miasnikov cité par un tchèque en 1968

8.) Auf Collectif Smolny:

– Paul Levi: Paul Levi an Lenin: Deutschlands Lage – KPD Taktik – März Aktion (1921)
Lutte de Classe: Le dirigisme contre la révolution (1972)
Communisme: Avertissement (1937)

9.) Auf der Webseite der Gruppe Internationaler SozialistInnen (GIS):

– Aghis Stinas: Das Massaker an den internationalistischen Kommunisten in Griechenland (Dezember 1944) (1977)

10.) Auf Cedar Lounge Revolution:

Class War, Mai 1994

11.) auf irishanarchisthistory:

Irish anarchism in the 1880s (1997/2008)

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Ernesto Kroch (1917-2012)

Posted by entdinglichung - 12. März 2012

Nur eine Woche nach Jakob Moneta starb mit Ernesto Kroch am 11. März ein weiterer alter Revolutionär seiner Generation: der deutsch-jüdisch-uruguyanische Kommunist Kroch hatte sich als Jugendlicher im damaligen Breslau der Kommunistischen Jugend-Opposition, dem Jugendverband der KPO angeschlossen und war nachdem seine Gruppe von der Gestapo entdeckt worden war 1936/37 im KZ Lichtenberg inhaftiert. Kroch gelang es nach seiner Entlassung aus dem KZ nach Uruguay auszureisen, wo er sich zeitweise der KP anschloss und vor allem in der Gewerkschafts- und Stadtteilarbeit aktiv war, während des Militärregimes 1973-85 arbeitete er im Untergrund und musste 1981 in die BRD fliehen.

Ergänzungen, 15.03. 2012:

– Gert Eisenbürger: Adiós, mein Freund
Uruguay muss sein Potential nutzen – nicht zerstören: Interview mit Ernesto Kroch zur Energie- und Wirtschaftspolitik der Frente-Amplio-Regierung (Oktober 2011)

¡Ernesto, presente!

mehr Informationen zu dem Film hier

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Jakob Moneta (1914-2012)

Posted by entdinglichung - 5. März 2012

Am 3. März starb im Alter von 97 Jahren Jakob Moneta, einer der letzten Überlebenden einer Generation von Revolutionären, ein Genosse, der sein ganzes Leben lang gegen Unterdrückung und für die Emanzipation der Menschheit kämpfte, nachfolgend der Film Jakob Moneta: Jude-Gewerkschafter-Sozialist (Untertitel in Esperanto):

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Den Rest des Beitrags lesen »

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Viewpoint zu Verschwörungstheorien/-ideologien in Pakistan

Posted by entdinglichung - 27. Februar 2012

Die aktuelle Ausgabe des linken wöchentlichen Online-Magazins Viewpoint widmet sich diese Woche schwerpunktmässig den in Pakistan grassierenden Verschwörungstheorien:

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Joachim Gauck: Ein würdiger Nachfolger für Steffen Heitmann und Heinrich Lübke

Posted by entdinglichung - 21. Februar 2012

Joachim Gauck geht überhaupt nicht, vielleicht finden ihn die offiziellen Medien, die staatstragenden Parteien und deren Massenanhang daher auch so geeignet … und auch Die LINKE würde ohne Gauck aber mit einer in den meisten Positionen identischen Knallpfeife gerne bei der präsidialen Einheitsmystik mitmachen, darf aber nicht. Daher nun einige abweichende Stimmen zum Thema, Deniz Yücel merkt folgendes in der taz an:

„So bekommt dieses Land demnächst einen Winkeaugust, der die Vorzüge seiner Vorgänger in sich vereinigt: so freiheitsliebend wie Carstens, so pastoral wie Rau, so dünkelhaft wie Weizsäcker, so marktgläubig wie Köhler, so kernig wie Herzog, so geschmackvoll wie Scheel, so alt wie Heuß, so irgendwas wie Wulff und – in den Augen seiner Fans – so integer wie Heinemann. Schließlich, mit etwas Glück: so lustig wie Lübke. Der ideelle deutsche Gesamtpräsident.“

Jutta Ditfurth dazu:

„Fremdenfeindlichkeit kann er verstehen, aber er schätzt es nicht, »wenn das Geschehen des deutschen Judenmordes in eine Einzigartigkeit überhöht wird«. Gauck ist ein Anhänger der Totalitarismusideologie, der Gleichsetzung von Kommunismus und Faschismus. Mit seiner Aufstellung als Kandidat bekennen sich CDU/SPD/Grüne und FDP zu dieser unerträglichen reaktionären Weltsicht. Der Kandidat und die vier ihn aufstellenden Parteien passen zu einander.“

… und wie Emanzipation oder Barbarei anmerkt stellt Georg Schramm lediglich eine regressive Alternative zu Gauck dar … aber es ist ohnehin die Aufgabe einer radikalen Linken, sich nicht den Kopf des bürgerlichen Staates, vor allem nicht zu einem derartigen Thema zu zerbrechen sondern überflüssige Bundespräsidentenwahlen auch in der Praxis überflüssig zu machen.

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