Entdinglichung

… alle Verhältnisse umzuwerfen, in denen der Mensch ein erniedrigtes, ein geknechtetes, ein verlassenes, ein verächtliches Wesen ist … (Marx)

Archive for the ‘Verschwörungstheorien’ Category

Ali Chamenei und Sarah Palin haben viel gemeinsam

Posted by entdinglichung - 7. Mai 2011

Nicht nur dass es sich bei dem „obersten Führer“ des Irans und bei der ehemaligen Gouverneurin von Alaska um gefährliche reaktionär-obskurantistische Vollpfosten handelt, beide fühlen sich auch noch bedroht:

Chamenei: „Ein offener Machtkampf ist zwischen Irans Präsident Mahmud Ahmadinedschad und dem geistlichen Führer des Landes, Ajatollah Ali Chamenei, entbrannt. Und der Ton wird rauer, die Methoden bizarrer. Nach Informationen des britischen „Guardian“ wurden in den vergangenen Tagen einige enge Vertraute des Regierungschefs festgenommen. Der Vorwurf lautet auf Hexerei.

Einen der Festgenommenen beschreibt eine iranische Nachrichtenseite als „Mann mit besonderen Fähigkeiten im Bereich der Metaphysik und Verbindung zu unbekannten Welten“. Die genaue Zahl der beschuldigten Personen ist unklar, allen wird jedoch „Zauberei und die Beschwörung von Geistern“ nachgesagt. Aus Kreisen des Ajatollah kommt nach Informationen des „Guardian“ zudem der Vorwurf, sie würden diese Kräfte zum Vorteil Ahmadinedschads einzusetzen.“

Sarah Palin: „Muthee’s mounting stardom took him to Wasilla Assembly of God in May, 2005, where he prayed over Palin and called upon Jesus to propel her into the governor’s mansion — and beyond. Muthee also implored Jesus to protect Palin from „the spirit of witchcraft.“ The video archive of that startling sermon was scrubbed from Wasilla Assembly of God’s website, but now it has reappeared.“

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Das (nicht mehr) geheime Netz der linken Chaoten

Posted by entdinglichung - 20. April 2011

Qualitätsjournalismus aus dem Hause Springer, hat tip to Rhizom … aber wer steckt dahinter?

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Dorfmark 22.04.: Den Ludendorffern Ostern versauen!

Posted by entdinglichung - 19. April 2011

Wie auch schon in den letzten Jahren will sich am langen Osterwochenende die völkisch-antisemitische Sekte Bund für (Deutsche) Gotterkenntnis, besser bekannt als „Ludendorffer“ im niedersächsischen Dorfmark (Ortsteil von Bad Fallingbostel) treffen, wogegen sich antifaschistischer Protest artikuliert: Ludendorffer abschaffen!

aus dem Aufruf:

„Seit nun mehr als dreißig Jahren trifft sich der „Bund für (deutsche) Gotterkenntnis“ (Ludendorffer) alljährlich im niedersächsischen Dorfmark.
Bei den „Ludendorffern“ handelt es sich um eine völkische, rassistische und antisemitische Weltanschauungsgemeinschaft. Sie basiert auf den Schriften von Mathilde Ludendorff, Ehefrau des Hitlerputschgefährten Erich Ludendorff. Die „Ludendorffer“ teilen Menschen in „Licht- und Schachtrasse“ und nach ihrer Theorie führt „Rassenmischung zum Volkstod“. Außerdem heißt es in den Schriften Ludendorffs, dass „das deutsche Volk“ durch Kommunismus, Freimaurer- und Christentum „entwurzelt, so dass Juda leichtes Spiel hat“. Die „jüdische Schachtrasse“ schädige über „verjudete christliche Erziehung“ deutsche Kinder. Dagegen müssten die „Lichtrassen“ mit ihrem „Recht des Stärkeren“ vorgehen. Bei so einem offenem Antisemitismus und Rassismus verwundert es auch nicht, dass die Treffen auch Freie Kameradschaften und „Autonome Nationalisten“ anziehen.“

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Mehr Wahnhaftes aus dem Hause Ahmadinejad

Posted by entdinglichung - 13. April 2011

Die nachfolgend dokumentierte Meldung fand sich auf Julias Blog, … die Erfahrung zeigt, dass Regierende, welche Stimmen zu hören meinen, sich als Instrument der Vorsehung sehen oder Befehle von „ganz oben“ zu erhalten glauben in der nächsten Zeit grosse Scheisse bauen werden:

„Hamid Baghaei ist von Mahmoud Ahmadinejad zum neuen Vizepräsidenten für Fragen der Exekutive ernannt worden. In der entsprechenden Anordnung bezeichnete Ahmadinejad seine Regierung als „Regierung im Wartezustand“ – eine Anspielung auf die oft von ihm vorgebrachte Überzeugung, dass die Wiederkehr des vor mehr als 1000 Jahren verschwundenen Imam Mahdi unmittelbar bevor steht. In der Vergangenheit hatte Ahmadinejad seine Regierung als eine „Regierung der Güte“ und „Regierung der Gerechtigkeit“ bezeichnet. Außerdem hatte er behauptet, im Besitz von Dokumenten zu sein, die belegen, dass die Vereinigten Staaten 2003 nach Irak einmarschiert seien, um die Wiederkehr des Imam Mahdi zu verhindern.“

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Aus den Niederungen des BRD-Stalinismus

Posted by entdinglichung - 9. März 2011

Die Webseite Antiacki widmet sich den Ergüssen des sattsam bekannten National-Stalinisten und Wanderpokals Günter Ackermann und seinen Tiraden gegen die inhaltlich identischen Gestalten Flegel & Opperskalski, zur Parteikonferenz von letzterem Stammtisch ein Artikel bei Reflexion … letztendlich sind die wirklichen inhaltlichen Unterschiede zwischen KO und KI marginal, dass der Streit zwischen beiden in der Frage lag, wer Erwin Scholz rekrutieren darf, ist hingegen ein haltloses Gerücht.

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Geozentrismus und andere Wahnvorstellungen

Posted by entdinglichung - 24. Februar 2011

gefunden auf der Webseite des Southern Poverty Law Centers (SPLC):

„Eight of the world’s leading proponents of neo-Dark Ages cosmology (with one token dinosaur-age conspiracy theorist thrown in) met here on Nov. 6 for the First Annual Catholic Conference on Geocentrism — the theory that the earth sits motionless at the center of the universe. The one-day seminar was entitled, „Galileo Was Wrong: The Church Was Right.“

About 90 mostly Catholic devotees, curious skeptics and feisty college students who converged on South Bend endured a series of one-sided monologues declaring that theorists from Copernicus and Galileo to Einstein and Hawking were wrong about celestial physics. Though much of it was difficult for mathematical mortals to follow, the presenters‘ gambit was clear enough: Can anyone really prove the earth isn’t sitting still? That’s tougher than it sounds: Even though astrophysicists tell us that every body in the universe is in motion, it will always appear that the thing you’re on is standing still relative to everything else.

Some of the South Bend presenters have taken their certainty about what they see as literal biblical truth to hateful extremes far more consequential than dismissing Galileo: Sungenis has published a number of venomously anti-Semitic screeds that drew official church condemnation and have rendered him unwelcome in most mainstream Catholic circles.

E. Michael Jones, who also was at the gathering, has used his South Bend-based magazine Culture Wars to viciously denounce the „Jewish world view“ and has expressed enthusiasm for many core Nazi ideas about Jews (a sampling of his magazine’s cover stories: „Judaizing: Then and Now,“ „The Judaism of Hitler“ and „Shylock Comes to Notre Dame“). Martin G. Selbrede, who also spoke, is vice-president of the Chalcedon Foundation, the leading think tank of the Bible-literalist Christian Reconstruction theology; the foundation has never renounced the racist, homophobic and anti-Semitic views of its late founder, R.J. Rushdoony.

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IKS zur Anpinkelei seitens der Daily Mail

Posted by entdinglichung - 9. Dezember 2010

Wie hier vor kurzem berichtet, hatte das rechtskonservative Hetzblatt Daily Mail vor kurzem über die angebliche Wühlarbeit „fremdländischer“ GenossInnen der Internationalen Kommunistischen Strömung (IKS) in der britischen Studierendenbewegung berichtet, hier nachfolgend dokumentiert ein Kommentar der IKS dazu:

Daily Mail deckt Verschwörung der IKS auf

Auf der Webseite des Daily Mail erschien am 22.11.10 folgender Titel:

„Studentische Militante beziehen Streikposten vor Schulen im Streit um Schulgebühren“

„Studentische Militante haben sich mit französischen Kommunisten zusammengeschlossen, um vor den Secondary Schools Streikposten zu beziehen und schon die 15 Jährigen zu einem walkout wegen des Streits um die Uni-Gebühren zu bewegen. Den Anhängern des Gebrauchs von „legitimer Gewalt“, die versuchen die Anhebung der Uni-Gebühren zu verhindern, haben sich Mitglieder der Internationalen Kommunistischen Strömung (IKS) angeschlossen, um die Schüler/Innen zu mobilisieren.

Aktivisten wollen vor den Schulen des ganzen Landes an dem Aktionstag diesen Mittwoch Flugblätter verteilen. Mehr als 20.000 junge Leute wollen sich am Mittwoch an einem „landesweiten walkout“ beteiligen. Die Mehrheit sind Schüler/Innen und Student/Innen weiterführender Schulen/Universitäten.

Die Kampagnegruppe Education Activist Network hielt eine Protestversammlung am Samstag im Birkbeck College, London, ab. Daran nahm mindestens ein Mitglied der IKS teil. Die IKS hat eine lange Tradition direkter Aktion, die aus den Studentenprotesten von 1968 stammt, welche seinerzeit Frankreich lahmlegten. Der Rädelsführer des EAN ist Mark Bergfeld, 23, der sich für die Verwendung „legitimer Gewalt“ zum Sturz der Regierung einsetzt und zur Errichtung von „verbarrikadierten Schulen“ aufruft.

Herr Bergfeld, der an der Essex Universität studiert, meinte auf dem Treffen am Samstag: „Ihr könnt bis zum 24. November vor den Schulen Flugblätter verteilen, damit sie erfahren, was wir machen. Dann können sie sich euch am Aktionstag anschließen.“ Ebenso anwesend waren Beschäftigte der Stadtverwaltung und des Gesundheitswesens, Lehrer/Innen und Uni-Dozenten.“

Als erste Reaktion auf diesen Artikel in der Daily Mail haben wir uns über diesen lustig gemacht. Dann dachten wir, „keine Werbung ist schlechte Werbung“. Aber schließlich fragten wir uns, was wohl dahinter steckt.

Die Verschwörungstheorien des bürgerlichen Journalismus, der sich nie eine reine Bewegung der Revolte von Unten vorstellen kann, sondern diese jeweils auf einen teuflischen und trickreichen Moriaty (fiktive Romanfigur) zurückführt, der seine Fäden im Dunkeln zieht, diese Verschwörungstheorien haben eine lange Geschichte. Sie reicht bis weit in die Tage von Marx und die Erste Internationale zurück. Die kapitalistische Presse beschuldigte normalerweise die Arbeiterinternationale (I. Internationale Arbeiterassoziation), jeglichen Widerstand gegen die bürgerliche Ordnung hoch zu puschen, vom kleinsten lokalen Streik bis zur mächtigen Pariser Kommune 1871. Damals verfügte die Internationale natürlich über einen gewissen Einfluss, aber dieser stand in keinem Verhältnis zu dem von den Dienern der herrschenden Klasse heraufbeschworenen.

Wir sind eine winzige Gruppe. Wir beteiligen uns am Klassenkampf so gut wie unsere Kräfte es erlauben. Auch mischen wir an einer Reihe von Diskussionen, Treffen und Demonstrationen mit, die Teil der gegenwärtigen Bewegung der Studenten gegen die Uni-Gebühren und die Abschaffung der EMA-Zahlungen sind. Wir waren in der Tat auf dem erwähnten ENA-Treffen anwesend. Wir sind stolz, eine internationale Organisation zu sein (das ist natürlich etwas Anderes als eine rein französische Organisation zu sein), und wir führen unseren Ursprung auf die gewaltige Streikwelle zurück, die im Mai 1968 Frankreich erschütterte.

Aber wir behaupten nicht, die Organisatoren der gegenwärtigen Bewegung zu sein, wir betrachten dies nicht mal als unsere Rolle. Es macht keinen Sinn, dies gegenüber der Daily Mail zu argumentieren, da es unerheblich ist, ob deren Schreiberlinge glauben, die geheime Macht hinter der gegenwärtigen Rebellion der Jugend der Arbeiterklasse in Großbritannien entdeckt zu haben.

Das wirkliche Ziel dieser und anderer Artikel liegt woanders. In der jüngsten Zeit wurden auch ähnliche Artikel dieser Art von anderen Zeitungen veröffentlicht: Anarchistische Gruppen wie Solidarity Federation und die Anarchistische Föderation wurden als die Organisatoren der Besetzungen und der Stürmung der Tory-Parteizentrale am 10. November ausgemacht. Nach diesen Vorfällen wurde ein besonders bösartiger Artikel im Daily Telegraph veröffentlicht. Darin wurde ein regelmäßiger Teilnehmer am Libcom Internet-Forum verpfiffen; sein Name und der seines Vaters wurden genannt; ihnen wurde – ohne irgendwelche Beweise vorzulegen – vorgeworfen, für den Schaden an der Tory Parteizentrale in Milbank verantwortlich zu sein.

Bloßstellungen dieser Art dienen dazu, Revolutionäre und revolutionäre Organisationen an den Pranger zu stellen, sie so abschreckend und unattraktiv wie möglich erscheinen zu lassen, um so letztendlich eine Atmosphäre zu schaffen, in der sie direkt von den Polizeikräften angegriffen werden können. Schließlich befürworten wir die Anwendung von „legitimer Gewalt“ und – hört, hört – wir sind auch bereit, unschuldige Schüler/Innen mit unseren Ideen zu vergiften. Und natürlich sind wir Ausländer, warum dürfen wir eigentlich im Lande sein?

Die Einkesselung der Londoner Studentendemonstration vom 24. November war eine eklatante Zurschaustellung der Macht, die eine Bewegung einschüchtern sollte, von der die Herrschenden noch nicht sicher sein können, sie in den Griff zu kriegen, zudem diese Bewegung sich den üblichen Regeln des Vorgehens, wie sie von den Gewerkschaften und den linken Parteien durchgesetzt werden, nicht unterwerfen. Indem Anarchisten und Kommunisten Sachen untergeschoben werden, geht die herrschende Klasse auf die gleiche Weise vor. Sie wollen den in Gang gekommenen Prozess der Politisierung der jungen Leute blockieren, eine Politisierung, die weit über die falsche Polarisierung hinausgeht, welche die kapitalistische Linke aufzuzwingen versucht.

Und dahinter braucht man keine Verschwörung zu vermuten: Diese Art Reaktionen sind ungefähr so „spontan“ aus der Sicht der herrschenden Klasse wie eine Demonstration, die auf Facebook organisiert wird. Aber hier spielt auch das Bewusstsein eine Rolle: Unsere Herrscher lernen aus früheren Ereignissen und aus der Erfahrung in anderen Ländern. Ihnen schweben z.B. die Bilder aus Griechenland und Frankreich vor Augen, wo innerhalb der jüngsten Widerstandsbewegungen gegen die Sparpolitik kleine, aber erkennbare Minderheiten einige sehr politische Fragen aufwarfen: die Selbstorganisierung und die Ausdehnung der Kämpfe, und die Zukunft, die die kapitalistische Gesellschaft für uns bereithält. Die Studenten in Großbritannien stellen sich auch die Frage, wie es um ihre Zukunft bestellt ist, und der herrschenden Klasse wäre es lieber, dass diese nicht ermutigt würden zu erkennen, dass sie Teil einer Bewegung sind, die in Richtung Revolution getrieben wird.

World Revolution 27.11.10

Siehe dazu: http://www.dailymail.co.uk/news/article-1331892/Tuition-fee-militants-picket-school-gates.html#ixzz16OoPiMUH

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Zwei Lesehinweise zum Thema WikiLeaks

Posted by entdinglichung - 7. Dezember 2010

1.) aus Wikileaks and the conspiracy theory of history auf contested terrain:

History is Made at Night noted someone who tweeted that the Wikileaks revelations would prove that geopolitics is not in fact determined by the Bilderberg Group, Masonic conspiracies or the Israel lobby, but in fact confirms the boring old Marxist materialist theory of history (except it was said wittily in 140 characters). For example, Wikileaks shows that it is the Arab oil lobby, not the neocon/Israel axis, pushing military aggression against Iran – small-imperialist power politics, not Jewish conspiracy.

(Doug Henwood made a similar points here: “revelations like these are further proof that the conspiracist view of history, in which a secret cabal plans everything and everyone else is just an ignorant dupe, is wrong.”)

Then almost immediately, History is Made… told me, he turned to Indymedia to find it full of claims that Wikileaks is a Mossad/CIA false flag operation to deflect us away from the real conspiracies…

2.) aus WikiLeaks: Kampf den Mächtigen? auf der Webseite der RSO:

Wie gilt es nun aber das Projekt WikiLeaks selbst einzuschätzen? Die Internet-Plattform stellt einen guten Weg dar, Geheimdokumente sicher und anonym an die Öffentlichkeit zu bringen. Das ermöglicht es solche Veröffentlichungen, trotz drohender Repression, vorzunehmen und so die Pläne der Herrschenden publik zu machen. Hier bietet das Internet als Medium sicherlich einiges an Vorteilen; alleine schon deswegen, weil nicht mehr nur ausgewählte Zeitungsredaktionen Zugang zu solchen Geheimdaten haben, sondern diese öffentlich im Internet zugänglich sind.

Die Aktivitäten von WikiLeaks bleiben aber letztlich auf den Rahmen der bürgerlichen Gesellschaft beschränkt. Die Betreiber der Internet-Plattform betrachten ihre Arbeit als Teil der bürgerlichen Pressefreiheit und wollen so, über journalistische Aufklärungsarbeit,… eigentlich was genau machen? Die Öffentlichkeit wachrütteln? Ein abstraktes Recht auf Informationen durchsetzen? Die Herrschenden unter Druck setzen?

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Hilfe, die IKS kommt!

Posted by entdinglichung - 23. November 2010

Für morgen ist in Britannien ein weiterer Aktionstag gegen die Kürzungen im Bildungsbereich angesetzt … und da die Schreiberlinge des rechtskonservativen Boulevard- und Hetzblattes Daily Mail sich nicht rational erklären können, warum SchülerInnen und StudentInnen, welche laut dieser Zeitung ja Middle Class und British sein sollten, zu ungebührlichen Mitteln greifen, müssen Verschwörungstheorien über „landesfremde AgitatorInnen“ her … in diesem Falle wird die Angst vor dem Einfall menschenfressender und dazu auch noch französischer Mitglieder der (linkskommunistischen und nicht gerade für übermässigen Glasbruch bekannten) Internationalen Kommunistischen Strömung/International Communist Current (ICC/IKS, ein Name, welcher den durchschnittlichen (rassistischen und antikommunistischen) Daily Mail-LeserInnen den Angstschweiss aus den Poren treiben wird) geschürt, welche die arme britische Jugend in Versuchung führen wollen:

„Student militants have joined forces with French communists to picket England’s secondary schools urging pupils as young as 15 to stage a walkout over university tuition fees.

Supporters of using ‘legitimate force’ to try to stop the rise in fees have been joined by members of the International Communist Current (ICC) to mobilise school children.

Campaign group Education Activist Network held a protest planning meeting on Saturday at Birkbeck College, London.

This was attended by at least one member of the ICC.

The ICC has a long tradition of direct action dating from the student protests in 1968 which paralysed France.“

Die ICC/IKS wurde übrigens erst 1975 gegründet und hat seitdem wohl noch nie so viel Beachtung in den Massenmedien gefunden wie durch den heutigen Zeitungsartikel.

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Jesse „The Body“ Ventura auf Abwegen

Posted by entdinglichung - 23. November 2010

Vielen ist Jesse „The Body“ Ventura noch als Profi-Wrestler und legendärer WWF-Wrestling-Kommentator der achtziger Jahre wie auch als populistischer Gouverneur von Minnesota 1999-2003 in Erinnerung, wie Hatewatch berichtet hat er sich inzwischen aber ein neues Hobby zugelegt. Gemeinsam mit dem Truther Vollpfosten Alex Jones streift er in der amerikanischen Provinz durch das Unterholz um angebliche FEMA-Internierungslager zu finden:

„Welcome to Jesse Ventura’s “Conspiracy Theory,” which airs on Turner Broadcasting System’s cable network, TruTV. In this Nov. 12 episode, entitled “Police State,” Ventura works to prove the existence of so-called FEMA camps – “concentration camps” to be used as part of a U.S. government plot to round up and imprison millions of Americans so that unnamed “elites” can establish a dictatorship.

Ventura and Jones go on to allege that the T. Don Hutto Residential Center, a prison-like facility in Taylor, Texas, is really a planned FEMA incarceration center. Their evidence? Facility personnel wouldn’t let them in, and there is – oh, my – playground equipment visible through the chain-link fence. Slides and jungle jims at a prison? Just in case the viewer doesn’t immediately grasp why this is suspicious, a scene of Japanese-Americans incarcerated during World War II flashes on the screen.

In fact, T. Don Hutto is a former medium-security prison that has operated since 2006 as a detention center for undocumented immigrants. It is owned and managed by the Corrections Corporation of America and funded through the U.S. Immigration and Customs Enforcement Office — which surely explains why Ventura and Jones couldn’t just walk through the front door. A lawsuit compelled the facility to install playground equipment for the children of detainees.“

Die Existenz von Abschiebeknästen scheint Ventura und Jones nicht zu stören, ansonsten immer wieder lesenswert ist Richard Hofstadters The Paranoid Style in American Politics (1964).

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Vermischte Lesehinweise

Posted by entdinglichung - 22. Oktober 2010

* Renfrey Clarke: The new climate-change denialism: Who promotes it, and how to answer it (Links)

* Andrea Polic: Homophobe Übergriffe in Belgrad (RSO)

* Tea Party Nationalism (NAACP, eine Einleitung dazu auch beim SPLC)

* Soma Marik: The Legitimisation of Bigotry, the Destruction of Reason in the name of the Constitution (Radical Socialist)

* Brazil: reproductive rights heavily weight on the second round of the elections (ESSF)

* Venezuela: Dwindling Support for Chávez’s Fake Socialism – Workers’ Revolution is the Answer for Workers and the Poor! (LRP-COFI)

* Peter Nowak: Deutsche Zustände IV: Wenn eine Ex-Antideutsche zur Sarrazine wird (trend)

* Danielle Sabaï: A Workers’ Spring in the Heart of “the Workshop of the World” (ESSF)

* und Pambazuka News feiert sein zehnjähriges Bestehen, einen herzlichen Glückwunsch von hier!

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Kommunistische Partei Deutschlands/Marxisten-Leninisten (KPD/ML): Sind lange Haare fortschrittlich? (1974)

Posted by entdinglichung - 12. Oktober 2010

Zweifelsohne ein Tiefpunkt der Ideologieproduktion der deutschen K-Gruppenszene, ein vergeblicher Versuch der KPD/ML sich mittels verschwörungstheoretischer Pseudoanalyse populärkultureller Erscheinungen in das deutsche Spiesserherz einzuschleimen, … immerhin hielten sich nicht alle KPD/ML-Mitglieder an die mode-politischen Vorgaben ihrer Parteileitung.

Der nachfolgend dokumentierte Text wurde auf Seite 6 der Ausgabe 2/1974 vom 12. Januar 1974 des Roten Morgens veröffentlicht, einen herzlichen Dank und liebe rote Grüsse an die Genossen des Projektes Materialien zur Analyse von Opposition (MAO) für das Scannen und online Stellen dieser und anderer Dokumente zur Geschichte der BRD-Linken!

Sind lange Haare fortschrittlich ?

In der Nummer 34 des Roten Morgen vom 1. September 1973 veröffentlichten wir den Brief einer Leserin aus München, in dem die Kollegin schildert, wie begeistert sie war, als sie im Gespräch mit den Verkäufern des Roten Morgen und beim Lesen unseres Zentralorgans erfuhr, daß unsere Partei sich gegen Beat-und Popmode, lange Haare, Hippy-Kleidung usw. wendet und daß diese Einflüsse auch in den Volksrepubliken China und Albanien bekämpft werden. Dieser Brief, den die Redaktion kurz kommentierte, löste unter unseren Lesem – innerhalb und außerhalb der Partei und der Roten Garde – eine große Diskussion aus. Wir wollen deshalb, um gleichzeitig auch die vielen Leserbriefe zu diesem Problem zu beantworten, noch einmal auf die Frage eingehen, welche Haltung wir Kommunisten zu schädlichen Einflüssen der bürgerlichen Ideologie in der Jugend einnehmen müssen.

Wenn wir als Kommunisten die Frage stellen, ob eine Sache richtig oder falsch ist, dann gehen wir vom Standpunkt der Arbeiterklasse an diese Frage heran. Für uns steht die Frage so: Nützt die Sache der Arbeiterklasse, dient sie der proletarischen Revolution oder nützt sie den Kapitalisten und der Reaktion und schadet sie der Arbeiterklasse? Die Antwort auf diese Frage entscheidet nicht nur Fragen der Strategie und Taktik der Revolution, sondern auch Probleme kommunistischer Moral, wie sie zum Beispiel in der Frage auf getaucht sind, welche Haltung wir zu Modeerscheinungen wie lange Haare, Hippykleidung, superkurze Miniröcke, aber auch zu Erscheinungen wie Rauschgift und Sexwelle einnehmen.

Was heisst „kommunistische Moral“?

Für uns Kommunisten gibt es keine Moral, die über den Klassen steht, keine „sittlichen Werte“. die vom Himmel fallen. Die bürgerliche Moral der Kapitalisten dient den bürgerlichen Klasseninteressen. Die Bourgeoisie will dem Proletariat ihre Moral aufzwingen, damit die Arbeiterklasse sich schicksalsgleich in Ausbeutung und Unterdrückung ergeben soll. Im Kampf gegen Ausbeutung und Unterdrückung, gegen die Kapitalistenklasse, aber entwickelt das Proletariat seine, die proletarische Moral. Sie ist ausgerichtet auf die Eigenschaften und Tugenden, die die Proleten entwickeln und fördern müssen, damit sie als Klasse in der Lage sind, die Herrschaft der Kapitalisten durch die gewaltsame Revolution zu stürzen, um die Herrschaft der Arbeiterklasse über die Ausbeuter zu errichten,

Zwischen der bürgerlichen und der proletarischen Moral findet ein ständiger Kampf auch innerhalb der Arbeiterklasse statt. Wo die proletarische Moral Solidarität und Geschlossenheit fordert, predigt die bürgerliche Moral Individualismus und Konkurrenz. Wo die proletarische Moral die kameradschaftliche Partnerschaft von Mann und Frau fordert, predigt die bürgerliche Moral die Unterdrückung der Frau, ihre Degradierung zum Sexualobjekt und setzt die egoistische Verabsolutierung sexueller Befriedigung, den Aufruf, sich gegenseitig zu betrügen, an die Stelle vertrauensvoller Kameradschaft zwischen den Eheleuten. Wo die proletarische Moral den Haß auf die Kapitalistenklasse fordert, predigt die bürgerliche Moral ‚Nächstenliebe‘ gegenüber den Ausbeutern. Wo die proletarische Moral die Vorbereitung der Arbeiterklasse auf die gewaltsame Zerschlagung des kapitalistischen Systems fordert, predigt die bürgerliche Moral den Pazifismus usw.

Wie in allen Fragen müssen die Kommunisten auch im Kampf gegen die bürgerliche Kultur, durch die sie verbreitet wird, vorangehen. Vorangehen müssen die Kommunisten in der Verteidigung und Stärkung der proletarischen Moral. So wie die Kommunisten letztlich keine von den Interessen der gesamten Arbeiterklasse verschiedenen Interessen vertreten, sondern als Trupp und Vortrupp ihrer Klasse diese Interessen und den Weg zu ihrer Verwirklichung nur am klarsten erkennen und am konsequentesten dafür kämpfen, so ist auch die kommunistische Moral nur der konsequenteste Ausdruck der proletarischen Moral. Die kommunistische Moral wird entscheidend dadurch geprägt, daß den Kommunisten bewußt ist, daß ihre Partei Führerin der Arbeiterklasse und des gesamten werktätigen Volkes ist.

Unsere Haltung zu langen Haaren. Hippy-Kleidung, Beat- und Popmode usw. entscheidet sich also an der Frage, ob diese Modeerscheinungen der Kapitalistenklasse oder Arbeiterklasse, der Reaktion oder der Revolution nützen.

1, SIE SOLLEN DIE JUGEND VOM KLASSENKAMPF ABHALTEN!

Die Bourgeoisie weiss genau, daß die Jugend der aktivste und kämpferischste Teil des Volkes ist. Darum will sie verhindern, daß die Jugend erkennt, daß ihre Freiheit untrennbar mit der Freiheit des gesamten werktätigen Volkes verbunden ist, daß auch die Jugendlichen nur im Sozialismus, unter der Herrschaft der Arbeiterklasse wirklich frei sein werden.

Stattdessen versucht die Bourgeoisie der Jugend einzureden, im Kapitalismus sei jeder seines Glückes Schmied: „Hans im Glück kann jeder sein“ (bekannter Schlager). Dem Jugendlichen, der Tag für Tag 8 Stunden am Fließband oder an der Maschine steht, rufen sie zu: Raus aus dem grauen Alltag! Die verrückteste Musik, die verrückteste Kleidung, die verrücktesten Discotheken und Lokale, die verrückteste Haartracht – Hauptsache, die Jugend wird von der kapitalistischen Wirklichkeit, damit vom Klassenkampf abgelenkt.

Die Jugendlichen denken, sie würden die „Regeln der Gesellschaft durchbrechen“, ihren „eigenen Weg gehen“. Aber in Wirklichkeit wird dieser ganze Rummel ja von der Bourgeoisie aufgezogen, die dabei ja auch finanziell und politisch profitiert.

2. SIE SOLLEN DIE JUGEND IN DIE SACKGASSE DES INDIVIDUELLEN PROTESTS TREIBEN!

Natürlich sind viele Jugendliche, die lange Haare tragen, in vielen Fragen fortschrittlich. Im antiimperialistischen Kampf, im Kampf gegen den Militarismus, bei Rote-Punkt-Aktionen, Hausbesetzungen usw. fällt auf, daß ein relativ großer Anteil der kämpfenden Jugendlichen lange Haare trägt Trotzdem sind auch hier die langen Haare Ausdruck eines falschen, kleinbürgerlichen Bewußtseins.

Warum tragen diese Kollegen und Genossen lange Haare? Offensichtlich, weil sie damit ihre „Opposition“, ihren Protest gegen die bestehenden Zustände deutlich machen wollen. Dieser Widerwille gegen die kapitalistische Gesellschaft ist gut und nicht schlecht. Er ist eine günstige Voraussetzung dafür, daß diese jungen Kollegen zu Klassenkämpfen und schließlich zu Kommunisten werden.

Aber genau bei diesem spontanen Haß vieler Jugendlicher auf die kapitalistische Gesellschaft setzt auch die Bourgeoisie mit ihrer Demagogie an. Sie sagt: „Laß Dir nichts gefallen, marschiere nicht in der grauen Masse, protestiere!“ So will sie die falsche Auffassung verbreiten, im Kampf gegen den Kapitalismus käme es vor allem auf den Einzelnen, auf seinen Protest an. Von diesem individuellen Protest aber hat die Bourgeoisie nichts zu fürchten. Sie fürchtet nur, daß die Arbeiterklasse sich unter der Führung der Kommunistischen Partei zusammenschließt, um ihre Herrschaft zu stürzen.

3. SIE SOLLEN DAS VOLK SPALTEN!

Die Jugendlichen, vor allem natürlich die proletarische Jugend, sehen, daß das Leben ihrer Eltern gekennzeichnet war und ist durch Arbeit und noch mal Arbeit, häufig genug durch den Kampf um die nackte Existenz. Soll das auch ihr Schicksal sein? – Mit allen Mitteln muß die Bourgeoisie versuchen, zu verhindern, daß die Jugend erkennt, daß für die Werktätigen eine glückliche und sorgenfreie Zukunft nur im Sozialismus möglich sein wird, daß Kapitalismus, Ausbeutung und Unterdrückung für die Werktätigen bedeutet und die ständige Angst, das wenige auch noch durch Krisen, Inflation und Kriege zu verlieren.

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Vermischte Antifa-Nachrichten

Posted by entdinglichung - 1. Oktober 2010

1.) Chip Berlet: The Manchurian President’: Chicago’s Commie Liberal Puppet: The paranoid style of American politics is alive and well (In These Times)

„The underlying message is that liberals are either tools or agents of the plot to build collectivism and global governance. Such claims, once used to label President Franklin D. Roosevelt a fascist, and have resurfaced against Obama, who is tagged as Hitler and Stalin. Such sloganeering is a classic trope that distorts a complex idea into a short metaphor full of rich cultural or political baggage.“

2.) The Tale Of Two EDL Supporters (Modernity Blog) zu weiteren Verflechtungen der EDL mit offenen FaschistenInnen und RassistInnen

3.) Fahrende Gesellen: Kontakte ins rechtsradikale Milieu (NPD-Blog)

4.) Bernard Schmid: Französische Rechtsextreme (trend)

„Fortgang des Ringens um Chefposten und Ausrichtung des Front National – Bruno Gollnisch lässt seinen internen Wahlkampf von einem Fan der „Protokolle der Weisen von Zion“ anführen“

5.) einen haufen weiterer Hinweise bei Anti-German Translation

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Verschwörungswahn im fortgeschrittenen Stadium

Posted by entdinglichung - 13. September 2010

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Jürgen Elsässer auf den Spuren Horst Mahlers

Posted by entdinglichung - 6. September 2010

Bei jedem neuen Rülpser von Jürgen Elsässer denkt mensch, dass nun ein Endpunkt erreicht ist und es nicht noch schlimmer geht … aber offenbar ist der ehemalige „marxistisch-lenonistische“ Popstar der antinationalen Szene sich inzwischen für nichts mehr zu schade, hier zwei neue Ekelhaftigkeiten von seiner Heimseite:

In einem Artikel vom 5. September hofft Elsässer darauf, dass eine neue Sarrazin-Partei der LINKEN stimmen abnehmen wird, da „Wer Sarrazin ausgrenzen und verbieten will, überlässt – last not least – 29 Prozent der LINKEN-Wählerbasis einer neuen Partei, deren Ausrichtung vermutlich in Washington und Tel Aviv schon längst konfiguriert wurde“.

und einige Tage früher am 31. August:

„Das ist ein klarer Fingerzeig, dass bestimmte US-Kreise Merz in diese wichtige Position bringen wollten.
Aber welche Kreise? Unter anderem könnte Rothschild dahinter stecken. Merz war Vertrauensmann des Bankhauses beim Angriff von dessen Hedgefonds TCI auf die Spitze der Deutschen Börse im Frühjahr 2005 … „

Elsässer scheint nun komplett vom gemässigt-rechtspopulistischen Volksfreund zum offen antisemitischen Verschwörungsideologen mutiert zu sein und dürfte in Bälde die Kriterien für die Aufnahme in die NPD erfüllen.

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